Super Flemish – What if the Hulk was a Duke

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Großartige Serie von Sacha Goldberger, der Superhelden, Super-Villains und Ikonen aus dem Star Wars Universum im Stil von europäischen Gemälden des 16. Jahrhunderts gemalt hat. Seine Bilder sind nicht nur wundervolle Mashups aus Pop und traditioneller Malerei, sondern zudem superdetailliert und ein wahrer Schmaus für die Augen.

Die Bilder wurden vor kurzem – neben den ebenfalls grandiosen Superhelden-Omis in der School Gallery Paris ausgestellt. Surft auf jeden Fall zu Goldbergers Website um weitere tolle Bilder dieser Serie bestaunen zu können.

Sacha’s discovery of these characters, which goes back to childhood, gave birth to a desire
to re-appropriate them, to take them back to a time forming the cornerstone of modern western art. Sacha wants to confront these icons of American culture with contemporary painters of the Flemish school. The collection demonstrates the use of 17 century techniques counterpointing light and shadow to illustrate nobility and fragility of the super powerful of all times. It also invites you to celebrate the heroes of your childhood. These characters have become icons to reveal their humanity: tired of having to save the world without respite, promised to a destiny of endless immortality, forever trapped in their character.
The superheroes often live their lives cloaked in anonymity. These portraits give them a chance to « fix » their narcissism denied. By the temporal disturbance they produce, these images allow us to discover, under the patina of time, an unexpected melancholy of those who are to be invincible.

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Super Flemish via Dangerous Minds

Die Mona Lisa, Prototyp eines stereoskopischen 3D-Gemäldes?

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2012 haben Wissenschaftler im Museo del Prado in Madrid hinter einer scheinbar leeren schwarzen Fläche eine fast exakte Kopie von Leonardo Da Vincis Mona Lisa entdeckt, bei der noch nicht ganz klar ist, ob sie dem großen Meister selbst oder einem seiner Schüler zugeschrieben werden kann. Viel spannender als dieser Fund ist allerdings was andere Wissenschaftler daraus gemacht haben: Forscher von der Universität Bamberg haben nämlich entdeckt, dass die horizontale Differenz zwischen “Original” und “Kopie” ziemlich exakt 69mm beträgt, was wiederum ziemlich genau der durchschnittlichen horizontalen Distanz zwischen den beiden menschlichen Augen entspricht. Sprich, die beiden Bilder zusammen ergäben das, was Avatar niemals sein konnte, ein perfektes stereoskopisches Kunstwerk. Die Mona Lisa, ein frühes Exempel von 3D-Kunst… Whoaah!

Turns out, the real “Mona Lisa,” or “La Gioconda,” and the Prado cousin were painted from slightly different perspectives. Carbon and Vera Hesslinger of Germany’s University of Mainz figured out this perspective shift by looking at so-called trajectories, or the paths from a distinctive point on the source, such as the tip of Mona Lisa’s nose, to a target, or the observer’s (or painter’s) eyes. The scientists also asked people to estimate the perspective of the “Mona Lisa” sitter, something Carbon called a psychological assessment of the perspective.


Did da Vinci Create a 3-D ‘Mona Lisa’? (Discovery News) via Boing Boing

Dutch Delight – Niederländische Gemälde animiert

Um ehrlich zu sein, ich habe schon schönere/poetischere/kreativere Animationen klassischer Gemälde gesehen. Diese Form der Remake-Kunst ist aber noch so frisch und allein von ihrer Idee her schon absolut, exakt, genau mein Fall, dass ich auch auf diese animierten Reinterpretationen berühmter Gemälde aus dem Rijksmuseum Amsterdam gerne verlinke.

Direktlink via Faith is Tornment

Die 80er Jahre: Die besten Epen und Historienfilme des Jahrzehnts I

Was einen guten Film zu einem guten Historienfilm macht, liegt ja eigentlich so ziemlich auf der Hand: Das historische Sujet. Der Schritt zum Epos ist da schon etwas diffiziler. Natürlich könnte man es sich leicht machen und einfach von Monumentalfilmen sprechen, doch damit bekommt man letzten Endes auch nur eine sehr eingeschränkte Genreschublade geboten, die automatisch primäre Assoziationen zu dem großen Monumentalfilm der 50er und 60er Jahre à la Ben Hur weckt. Gerade historisch akkurate oder aber auch fantastische, parabolische und surreale Werke mögen da kaum so richtig ins Bild passen. Also ganz kurz ein wenig Schubladenkunde, um meinen Begriff des Epos – des epischen Films – einigermaßen zu rechtfertigen.

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Happy Birthday, Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni!

Der am 6. März 1475 in der Toskana geborene Hochrenaissance-Maler Michelangelo wäre heute…. *grübel, grübel, addier… 537 Jahre alt geworden. Na dann… Herzlichen Glückwunsch.

Der Vogel Zeus, der Träger mächt’ger Blitze,
Als ihn sein Fürst zum Raub auf Ida sandte,
Hielt er den Knaben, der sich zagend wandte,
Behutsam, daß ihn nicht die Klaue ritze.

Doch über Reiz und Anmut rollt’ in Hitze
Sein Auge hin; auch keinen Kuß entwandte
Der Schnabel, der blut’ge Taten kannte:
So trug er rasch ihn zum olymp’schen Sitze.

Du aber, holder Schwan, du weißt die Gaben
Der Lieb’ in hoher Schönheit Schoß zu pflücken,
Du willst nicht im Gesang, im Kusse sterben.

Nicht sterben, nein, nur lebend dich begraben
Im Wollusttaumel, und durch dies Entzücken
Unsterblichkeit, wenn sie nicht dein, erwerben.

(Leda-Sonett von Michelangelo in der Übersetzung von Friedrich Wilhelm Schlegel)

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Die 90er Jahre: Die besten Epen und Historienfilme des Jahrzehnts

Wie schon im letzten Jahrzehnt sind die Epen als Filmgenre schwer zu greifen: Groß, bombastisch, pompös, meist historisch, oft bilderverliebt und grundsätzlich immer mit gigantomanischem und universellen Anspruch. Manchmal eskapistisch, manchmal aber auch düster und realistisch, manchmal sogar introspektiv… Aber irgendwie immer ein bisschen größer (und oft genug länger) als das, was es sonst im Kino zu sehen gibt. Here they come…

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