Schlagwort-Archiv: 10er

1910 – 1920 und 2010 – 2020

Neneh Cherry – Blank Project (Stream)

Neneh, who? Ja selbst ich als alter Sack mit 34 habe an die Schwedin, mit der ich das Geburtsdatum teile, eher verschwommene und ehrlich gesagt nicht so wirklich beeindruckende Erinnerungen, auch wenn ihr 80er Ouevre doch ziemlich interessant ist und ich Seven Seconds immer noch zu meinen 90er-Favoriten zähle. Der wahre Grund für eure vollste Aufmerksamkeit sollte aber die Zusammenarbeit mit Four Tet sein, der auch hier auf unserem Blog absolut zurecht gehypt wird. Das zeugt von Mut auf beiden Seiten und ich bin höchst gespannt!

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Jay-Z – Magna Carta Holy Grail (Stream)

Ich muss ja nicht jetzt ernsthaft was über Jay-z sagen, oder ? Ok, doch ! Das neue Album erscheint – kein Witz!- tatsächlich erst als App für Samsung-User und danach erst für den Rest der Menschheit. Der Stream ist aber schon ab jetzt verfügbar und dürfte wohl al die entschädigen, denen Kanye West mittlerweile zu abgedreht erscheint.

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Rolling Stones@ Glastonbury 2013

Ihren tatsächlich ersten Auftritt beim legendären Glastonbury Festival hatten gestern die Rolling Stones. Ich habe leider nie so wirklich den Zugang zu denen gefunden, aber hey…wie die alten Herren mal so abrocken ringt schon ordentlich Respekt ab. Das Video dürfte nicht lange on sein und bald gebannt werden, also schnell anschauen!

Hörenswertes Sommer 2013 II: Disclosure, Boards of Canada, Beady Eye, Editors, Deafheaven, Kanye West

Uff, das wird ein Sommer! Ich könnte momentan eigentlich wöchentlich einen Hörenswertes-Artikel raushauen und würde immer noch hinterher hinken. Wem bei Boards of Canada nicht gerade das Wasser im Mund zusammen läuft, der benötigt entweder dringend musikalische Nachhilfe oder hat ganz einfach einer der wichtigsten elektronischen Acts der letzten 10 Jahre verpasst. Das Oasis-Nachfolge Projekt Beady Eye bemüht sich derweil noch um solche Wichtigkeit. So, genug Einleitungs-blabla getippt, das geht ja alles von eurer und meiner Zeit ab…

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Disclosure – Settle (Stream)

Um die Dubstep-Popper von Disclosure wird gerade in den Staaten und in England ein ziemlich großer Hype veranstaltet. Für mich als Kind der 90er , der ja Dubstep noch unter dem doofen Namen Drum N`Bass/Jungle kannte, entdecke ich zwar nichts nicht weltbewegend neues, kann mich aber mit den glasklaren Beats und dem  angenehmen Groove anfreunden. Das nächste Mal erzähle euch Kids aber mal was über Goldie…

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Mixtape: Four Tet feat. Grimes, Atoms For Peace,Jai Paul & Prince (Stream & Download)

Erstens: Menschen sind scheiße. Gerade beim Spaziergehen am Duisburger Innenhafen mal wieder festgestellt. Zweitens: Four Tet ist es absolut nicht. Das neue Mixtape, was er für eine Radioshow kompiliert hat, ist mal wieder erste Sahne und tönt natürlich viel besser als jede Proll-Mucke, die derzeit aus tiefergelegten Abschlepp-Karren rummst. Drittens: Menschen sind scheiße, Erdinger Alkoholfreies nicht. Prost!

via

Savages – Silence Yourself (Stream)

Um die britische Band Savages wird momentan ein großer Indie-Hype veranstaltet und nicht wenige sehen hier schon die Nachfolger von Siouxsie and the Banshees. Der Auftritt beim Coachella-Festival dieses Jahr war jedenfalls schwer umjubelt und ihr könnte euch nun per Stream entscheiden ob die Vorschusslorbeeren die Aufregung rechtfertigen.


P.S: Chrome zickt manchmal bei Flash-Sachen rum. Einfach noch einmal neu laden, falls es Probleme gibt.

Wie es sich anfühlt 34 zu sein…

tl;dr

Ich bin vor ein paar Tagen 34 geworden und wurde häufig gefragt wie es sich nun eigentlich anfühlt so alt zu sein… Ich bin einfach ein wenig müder als früher, müder von vielen Diskussion, in denen alles so ausdifferenziert ist, dass man wieder am Anfang ankommt oder  sich im Kreis dreht oder im schlechtesten Fall jemand nur sein Recht auf Rechthaberei einfordert, müder von kaum zu überschauenden Rechnungen und tollen Finanz-Modellen, die mir mein Sparkassen-Berater andrehen und die ich einfach nicht verstehen möchte. Müder auch von diesem schlechten Gewissen, das man hat, wenn man auf der besser gestellten Hälfte dieses Globus lebt, während es so vielen Menschen auf diesem Planeten so schlecht geht, während mein Essen im Kühlschrank mal wieder das Verfallsdatum überschritten hat. Müder auch um die Liebe einer Frau zu kämpfen, weil ich einfach desillusioniert bin. Müder davon die Welt verändern zu wollen, weil ich das ganz einfach nie konnte und nicht kann. Müder auch von Rückschlägen, von denen mich mache stärker gemacht haben, aber auch viele sehr viel Kraft gekostet haben. Müder von dem Gedanken, meine Eltern schon bald zu verlieren. Müder, dass das Ende der Beginn von dem Ende ist. Müder von neuer Musik, die sich anhört, als ob sie schon dreimal gab. Müder gegen den Mainstream zu sein und ein Teil von ihm zu sein. Ich will eigentlich nur leben,und das ist schon schwierig genug. Ich freue mich schon auf das nächste Update dieses Artikels, wenn ich alles widerrufe. That`s it.

Arcade Fire – Reading Festival 2010

Sorry, in einer Woche geht es hier wieder rund. Ich muss momentan zu unchristlichen Zeiten in die Uni und selbst 3 Tassen Kaffee, die sich Kollege Florian Bayer schon morgens zwischen Aufstehen und Duschen reinkippt, bringen nicht den gewünschten Effekt. Ich vertröste euch mal deswegen mit einem richtig tollen Konzert von Arcade Fire, die 2010 in Reading rockten und 2013 ein neues Album herausbringen.

Filmabend: The Kids aren’t allright

Passend zu unserer Glorifizierung des Teenager-Films der 80er Jahre wird es mal wieder Zeit für einen ausgiebigen Filmabend, mit dem man locker ein viertel Wochenende – sprich Samstag Abend und Nacht – füllen kann. Und auch bei diesem sollen die Teenager im Mittelpunkt stehen, allerdings primär ihre dunklen und morbiden Seiten. Be afraid, the kid’s aren’t allright! Sie lügen, stehlen, morden in den schlimmsten Fällen sogar, werden zu pubertären Monstern und Unglücksbringern für die erwachsene Welt… denn sie wissen nicht was sie tun. Die folgenden Filme veranschaulichen, warum die Kids schon immer böse aber auch verloren, ohne Hoffnung waren, in den 50ern ebenso wie in den 70ern, in den 80er Jahren ebenso wie im neuen Jahrtausend. Eine kleine cineastische Zeitreise durch die Abgründe der Jugend, flankiert von passender Musik, gutem Essen und angenehmer Gesellschaft. Eben alles, was ein traditioneller Homevideo-Abend benötigt.

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Die 80er Jahre: Die besten Abenteuerfilme des Jahrzehnts II

Weiter geht es mit den besten Abenteuerfilmen der 80er Jahre, dem letzten Jahrzehnt, in dem dieses Genre tatsächlich noch eine gewisse Relevanz sowohl für Arthaus- und Independent- als auch das große Blockbuster-Kino hatte. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja demnächst doch noch einmal ein etwas größeres Revival abseits von lahmen Piratenfilm-Ablegern. Bis dahin denken wir wehmütig an die gute alte Zeit zurück, als Indiana Jones und der letzte Kreuzzug sowie die Jugendversion des Abenteuer-Popcorn-Kinos Die Goonies Fantasy, Epik und Action perfekt unter einen Hut brachten, als Mosquito Coast, Greystoke und Wenn die Wölfe heulen sich in Zivilisationskritik und Überhöhung des natürlichen, kreatürlichen Leben übten, und die Zeit in der Im Rausch der Tiefe die Standards für ein beeindruckende Naturaufnahmen und herausragende Kameraführung neu definierte. So viel Nostalgie muss sein…

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Gorillaz – GSS Spring Mix (Stream/Mixtape)

Naaajaa,Frühlinggefühle kommen ja leider bei dem Schummdelwetter nicht auf. Der wohlig warme Frühling kommt aber sicherlich wieder und die Gorillaz hauen schon mal den passenden Soundtrack dazu raus. Von Soul bis verspulten Electro ist alles am Start.

via Hypetrak