10er Jahre

1910 – 1920 und 2010 – 2020

Erstens: Menschen sind scheiße. Gerade beim Spaziergehen am Duisburger Innenhafen mal wieder festgestellt. Zweitens: Four Tet ist es absolut nicht. Das neue Mixtape, was er für eine Radioshow kompiliert hat, ist mal wieder erste Sahne und tönt natürlich viel besser als jede Proll-Mucke, die derzeit aus tiefergelegten Abschlepp-Karren rummst. Drittens: Menschen sind scheiße, Erdinger Alkoholfreies nicht. Prost!

via

{ 0 comments }

Um die britische Band Savages wird momentan ein großer Indie-Hype veranstaltet und nicht wenige sehen hier schon die Nachfolger von Siouxsie and the Banshees. Der Auftritt beim Coachella-Festival dieses Jahr war jedenfalls schwer umjubelt und ihr könnte euch nun per Stream entscheiden ob die Vorschusslorbeeren die Aufregung rechtfertigen.


P.S: Chrome zickt manchmal bei Flash-Sachen rum. Einfach noch einmal neu laden, falls es Probleme gibt.

{ 0 comments }

tl;dr

Ich bin vor ein paar Tagen 34 geworden und wurde häufig gefragt wie es sich nun eigentlich anfühlt so alt zu sein… Ich bin einfach ein wenig müder als früher, müder von vielen Diskussion, in denen alles so ausdifferenziert ist, dass man wieder am Anfang ankommt oder  sich im Kreis dreht oder im schlechtesten Fall jemand nur sein Recht auf Rechthaberei einfordert, müder von kaum zu überschauenden Rechnungen und tollen Finanz-Modellen, die mir mein Sparkassen-Berater andrehen und die ich einfach nicht verstehen möchte. Müder auch von diesem schlechten Gewissen, das man hat, wenn man auf der besser gestellten Hälfte dieses Globus lebt, während es so vielen Menschen auf diesem Planeten so schlecht geht, während mein Essen im Kühlschrank mal wieder das Verfallsdatum überschritten hat. Müder auch um die Liebe einer Frau zu kämpfen, weil ich einfach desillusioniert bin. Müder davon die Welt verändern zu wollen, weil ich das ganz einfach nie konnte und nicht kann. Müder auch von Rückschlägen, von denen mich mache stärker gemacht haben, aber auch viele sehr viel Kraft gekostet haben. Müder von dem Gedanken, meine Eltern schon bald zu verlieren. Müder, dass das Ende der Beginn von dem Ende ist. Müder von neuer Musik, die sich anhört, als ob sie schon dreimal gab. Müder gegen den Mainstream zu sein und ein Teil von ihm zu sein. Ich will eigentlich nur leben,und das ist schon schwierig genug. Ich freue mich schon auf das nächste Update dieses Artikels, wenn ich alles widerrufe. That`s it.

{ 6 comments }

Was soll ich noch zu diesem Wetter sagen? Vielleicht mal gar nix und was Phoenix hier in diesem Video (des Jahres?) reinhauen ist wirklich eines: ganz, ganz großes E N T E R T A I N M E N T.

Phoenix – Entertainment (2013)

Regie: Patrik Daughters

Album: Bankrupt!

{ 0 comments }

Sorry, in einer Woche geht es hier wieder rund. Ich muss momentan zu unchristlichen Zeiten in die Uni und selbst 3 Tassen Kaffee, die sich Kollege Florian Bayer schon morgens zwischen Aufstehen und Duschen reinkippt, bringen nicht den gewünschten Effekt. Ich vertröste euch mal deswegen mit einem richtig tollen Konzert von Arcade Fire, die 2010 in Reading rockten und 2013 ein neues Album herausbringen.

{ 0 comments }

Passend zu unserer Glorifizierung des Teenager-Films der 80er Jahre wird es mal wieder Zeit für einen ausgiebigen Filmabend, mit dem man locker ein viertel Wochenende – sprich Samstag Abend und Nacht – füllen kann. Und auch bei diesem sollen die Teenager im Mittelpunkt stehen, allerdings primär ihre dunklen und morbiden Seiten. Be afraid, the kid’s aren’t allright! Sie lügen, stehlen, morden in den schlimmsten Fällen sogar, werden zu pubertären Monstern und Unglücksbringern für die erwachsene Welt… denn sie wissen nicht was sie tun. Die folgenden Filme veranschaulichen, warum die Kids schon immer böse aber auch verloren, ohne Hoffnung waren, in den 50ern ebenso wie in den 70ern, in den 80er Jahren ebenso wie im neuen Jahrtausend. Eine kleine cineastische Zeitreise durch die Abgründe der Jugend, flankiert von passender Musik, gutem Essen und angenehmer Gesellschaft. Eben alles, was ein traditioneller Homevideo-Abend benötigt.

[Weiterlesen…]

{ 1 comment }

Weiter geht es mit den besten Abenteuerfilmen der 80er Jahre, dem letzten Jahrzehnt, in dem dieses Genre tatsächlich noch eine gewisse Relevanz sowohl für Arthaus- und Independent- als auch das große Blockbuster-Kino hatte. Wer weiß, vielleicht erleben wir ja demnächst doch noch einmal ein etwas größeres Revival abseits von lahmen Piratenfilm-Ablegern. Bis dahin denken wir wehmütig an die gute alte Zeit zurück, als Indiana Jones und der letzte Kreuzzug sowie die Jugendversion des Abenteuer-Popcorn-Kinos Die Goonies Fantasy, Epik und Action perfekt unter einen Hut brachten, als Mosquito Coast, Greystoke und Wenn die Wölfe heulen sich in Zivilisationskritik und Überhöhung des natürlichen, kreatürlichen Leben übten, und die Zeit in der Im Rausch der Tiefe die Standards für ein beeindruckende Naturaufnahmen und herausragende Kameraführung neu definierte. So viel Nostalgie muss sein…

[Weiterlesen…]

{ 0 comments }

Naaajaa,Frühlinggefühle kommen ja leider bei dem Schummdelwetter nicht auf. Der wohlig warme Frühling kommt aber sicherlich wieder und die Gorillaz hauen schon mal den passenden Soundtrack dazu raus. Von Soul bis verspulten Electro ist alles am Start.

via Hypetrak

{ 0 comments }

Michael Kiwanuka war auf der “BBC Sound of 2012″-Liste der heißeste Anwärter und landete auf prompt auf Platz 1 und auch Spiegel Online hat ihn zu den “zehn heißesten Newcomern” gewählt. Wer keine Lust hat bis Freitag zu warten kann sich ja schon mal hier den Pre-Listening Player anhören und sich davon überzeugen ob Aloe Blacc tatsächlich seinen Bruder im Geiste gefunden hat.

{ 0 comments }

Ein sympathisches und auch etwas melancholisches Video von MGMT, die sich mit ihrem letztem Album von dem mittlerweile mehr als nervigen Electro-Pop-Welle emanzipiert haben und auch in der Late Night Tales-Reihe ihr Können unter Beweis stellten, indem die das Orginal von den Düster-Rockern Bauhaus zu einer gelungenen Psych-Folk-Nummer umwandelten.

MGMT – All We Ever Wanted Was Everything (2011)

Regie: Ned Wenlock

Album: Late Night Tales

{ 0 comments }

Ich wollte ja eigentlich noch bis zur Hörenswertes-Rubrik warten, aber ziehe nun einfach mal die Rezension von “Born To Die” vor…

[Weiterlesen…]

{ 0 comments }

Sebastian Cosor hat einen kleinen, wunderschönen Animated Short zu der Hintergrundgeschichte von Edvard Munchs Der Schrei (1893) gebastelt. Unterlegt mit dem Gesang von Clare Torry aus dem Pink Floyd Song The Great Gig in the Sky (1973) sind zwei Männer zu sehen, die sich über die Angst vor dem Tod unterhalten, während aus dem Hintergrund der berühmte Schrei der Natur auftaucht, halb verzweifelt, halb tanzend den Dialog der beiden begleitet. Zurück geht diese Interpretation auf die Hintergründe der von 1893 bis 1910 gezeichneten, proto-expressionistischen Schrei-Bilder, die im Rahmen der Serie Fries des Lebens entstanden. Unter eine graphische Fassung des Werkes schrieb Munch übrigens in deutsch „Ich fühlte das große Geschrei durch die Natur.“, ein Verweis auf das in seinem Tagebuch festgehaltene Gedicht Schrei von 1892:

Ich ging des Weges entlang, mit zwei Freunden,
die Sonne ging unter,
ich fühlte einen Anflug von Wehmut –
Der Himmel wurde plötzlich blutrot.
Ich hielt an, lehnte mich an den Zaun
– todmatt -
sah über die flammenden Wolken,
wie Blut und Schwert
über den blauschwarzen Fjord und die Stadt –
Meine Freunde gingen weiter – ich stand da,
zitternd vor Angst –
und ich fühlte einen enormen unendlichen Schrei
durch die Natur -

via Kotzendes Einhorn

{ 0 comments }

Oh Gott, ist das toll! Meine momentane Lieblingsserie Breaking Bad (neben Mad Men) trifft auf meine ehemaligen Serienlieblinge The Simpsons. Danke, nun weiß ich auch endlich an wen mich Walter White die ganze Zeit erinnert und der Comment ” It should be directed by Meth Groening” ist natürlich auch ganz groß.

 

via Nerdcore

{ 0 comments }

Eine wunderschöne Infographic zu der momentan etwas unübersichtlichen Situation im Hip Hop, wo sich satte Mainstream Rapper und ein neuer dymanischer Underground gegenüber stehen. Die vollständige Größe der Grafik gibt es auf der Spin-Homepage.

{ 0 comments }

Die Back to the Future Fotoserie von Irina Werning ist die Tage natürlich schon durch alle Blogs gegangen… und natürlich wurde auch oft darauf hingewiesen, dass weder Idee noch Umsetzung taufrisch sind. Aber obiges Bild hat mich dann doch für einige Sekunden zum Stocken gebracht. Eine wunderschöne, poetische Gegenüberstellung der 1990er Mauerreste von einst und der nicht vorhandenen Mauer von heute. Christoph als kleines Kind, das mit der wunderbaren Naivität des Heranwachsenden ein Stück Geschichte aus dem Stein schlägt… und Christopher von heute, der Spuren der Geschichte in das nicht mehr Seiende zeichnet. Eine unglaublich kraftvolle, schöne, eine herausragende Allegorie auf den Wandel der Zeiten, in dem die Destruktion manchmal auch positive Geschichte schreibt.

via Retronaut

{ 0 comments }

Seite 1 von 41234