Die 00er Jahre

Alles von 2000 – 2010

Wie angekündigt der zweite Teil der besten Dokumentarfilme der Dekade von 2000 – 2009…

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Bevor wir unsere 00er-Filmretrospektive endgültig dicht machen, widmen wir uns den großen nonfiktionalen Filmen des Jahrzehnts. Es gab viele spannende, interessante, mal mehr, mal weniger authentische, mal mehr, mal weniger stilisierte Dokumentarfilme in diesem Jahrzehnt. Naturbetrachtungen ebenso wie Medien- und Kulturgeschichtsstunden, Pop-Reflexionen, politisch engagierte Werke und vieles dazwischen. Die besten dieser Filmgattung passen – wie sollte es auch anders sein – nicht in einen Artikel und so gibt es in Kürze noch einen kleinen Nachschlag. Hier auf jeden Fall schonmal die erste Portion Realistisches, Wahres und Dennoch Schönes. Die besten Dokumentarfilme des Jahrzehnts, wie immer nach dem Klick.

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Auf ein Letztes…. Der ganze Rest. Nach Teil 1 und 2 nun der der dritte Teil unserer liebsten und besten Dramen des Jahrzehnts…

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Auf ein Letztes, noch einmal mit größtem Dank an Leatherface für die Arbeit, das Organisieren, das Auszählen und die tolle Präsentation im entsprechenden Thread (mit vielen lesenswerten Kurzrezensionen)….

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Ohne große Vorrede…. Teil 1 gibt es hier, Teil 3 folgt in Kürze, nach einem kurzen Klick geht es währenddessen  mit Teil 2 weiter….

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Wie schon beim ersten Artikel mit bestem Dank an Leatherface, der die Listen gesammelt, ausgewertet und präsentiert hat. Die Plätze 50 – 1 folgen gegen Ende der Woche…

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Wir nähern uns ja so gaaaanz langsam dem Ende unserer cineastischen 00er Retrospektive. Bevor wir die Reihe mit den besten Dramen, Musikfilmen und Dokumentationen abschließen, werfen wir noch einen kleinen Blick über den Seite360-Tellerrand und verweisen auf eine Aktion  im Plattentestsforum. 50 Leser haben dort ihre Lieblingsfilme der vergangenen Dekade gewählt. Wir wollen euch – wie schon zuvor bei ähnlichen coolen Plattentests-Listenaktionen – das Ergebnis nicht vorenthalten. Zusätzlich gibts ein paar kurze Kommentare zu den Filmen, die in unserer Retrospektive ignoriert wurden. Besonderen Dank an dieser Stelle an den Plattentests-User Leatherface, der im entsprechenden Thread die Aktion koordiniert, die einzelnen Listen ausgewertet und das Ergebnis präsentiert hat. Wer die Präsentation der restlichen Plätze live miterleben will, kann das hier. Plätze 200 – 101 folgen nach dem Klick.

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Die besten Dramen des Jahrzehnts? Aha! Höhnisch könnte man jetzt sagen: “Der ganze Rest also!” Und genau genommen stimmt das auch ein bisschen. Viele Filme unserer bisherigen 00er-Rückblicke könnte man problemlos auch hier einordnen. Ein gelungenes Drama hat es eben auch an sich, dass es schwer zu kategorisieren ist: Mit lustigen Elementen, ohne gleich eine ausgewachsene Komödie zu sein, spannend ohne den Thrillfaktor zu sehr in den Vordergrund zu stellen, komplex, ohne den Bezug zur Wirklichkeit zu verlieren und ins Surreale abzudriften… Sagen wir es einfach so: Hier versammelt sich das klassische und progressive Erzählkino: Filme die Emotionen wecken, die begeistern, die faszinieren und die mitleiden und mitfreuen lassen… okay, der ganze Rest eben. Und da dieser unmöglich in einen einzigen Artikel passt, folgt demnächt auch ein kleiner Nachschlag.

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Kennt man vielleicht noch aus der Schule, hat neben seinem nicht zu leugnenden pädagogischen bzw. didaktischen Touch noch eine wunderschön, schelmische, bissige, koboldhafte Komponente.

Ein Werwolf eines Nachts entwich

von Weib und Kind, und sich begab

an eines Dorfschullehrers Grab

und bat ihn: Bitte, beuge mich!

-

Der Dorfschulmeister stieg hinauf

auf seines Blechschilds Messingknauf

und sprach zum Wolf, der seine Pfoten

geduldig kreuzte vor dem Toten:

-

“Der Werwolf”, – sprach der gute Mann,

“des Weswolfs”- Genitiv sodann,

“dem Wemwolf” – Dativ, wie man’s nennt,

“den Wenwolf” – damit hat’s ein End.’

-

Dem Werwolf schmeichelten die Fälle,

er rollte seine Augenbälle.

Indessen, bat er, füge doch

zur Einzahl auch die Mehrzahl noch!

-

Der Dorfschulmeister aber mußte

gestehn, daß er von ihr nichts wußte.

Zwar Wölfe gäb’s in großer Schar,

doch “Wer” gäb’s nur im Singular.

-

Der Wolf erhob sich tränenblind -

er hatte ja doch Weib und Kind!!

Doch da er kein Gelehrter eben,

so schied er dankend und ergeben.

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Am 2. Oktober 2000 erschien ein Album, das die alternative Musikwelt gehörig durchwirbelte. Radiohead – Aushängeschild für gitarrenlastigen, britischen Independentrock, der zwischen Pixies, Blur und The Smiths oszillierte, veröffentlichten mit Kid A ihr persönliches Opus Magnum, die Verabschiedung vom Rock, die vollständige Umarmung des experimentellen Electropop und schufen damit ein Werk, das die postmoderne Popszene bis zum heutigen Tag entscheidend prägen sollte. Grund genug, sich heute zum Jubiläum dieses gepresste Wunderwerk genauer anzuschauen.

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Die Schule hat soeben begonnen und Lernen macht einfacht keinen Spaß. Hier also ein Lehrfilm zur Kunst des Spickens.

Die Kunst des Spickens (D, 2004)

Regie: Daniel Wolf

Laufzeit: 24 Min.

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Extrem ist natürlich ein ziemlich dehnbarer Begriff… und mit den besten Horrorfilmen und auch den besten surrealen Filmen haben wir diese Sparte bereits ganz gut bedient. Aber es gab noch Krasseres als das bisher Vorgestellte: Hartes, Gewalttätiges, an der Schmerzgrenze Balancierendes. Filme die sadistisch waren, oder auch masochistisch; Filme die ihren Zuschauern einiges abverlangten und nicht zuletzt auch immer wieder für abgebrochene Kinobesuche oder Empörungen bei diversen Festivals gut waren. Dabei sind es nicht zwangsläufig gute Filme, mitunter sind sie einfach nur hart, schwer verdaulich oder tatsächlich polarisierend und kontrovers bis zur Ärgernis. Dennoch haben alle die vorgestellten Filme ihre Existenzberechtigung. Sie haben dem Medium seine Grenzen aufgezeigt, indem sie diese überschritten haben, indem sie mit diesen gespielt haben, indem sie bewusst den Weg des größten Widerstandes gingen. Die härtesten, die kontroversesten, die am meisten diskutierten… die extremsten Filme der Dekade. Wie immer nach dem Klick.

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Sonntag und mitten im Umzugstress… da das Wesentliche der Pack- und Abbau-To-Do-Liste erledigt ist, die Muse für einen größeren Artikel aber fehlt, poste ich an dieser Stelle einfach mal einen Überblick über unsere sich langsam häufenden 00er Film-Retrospektiven. Zur Versüßung des Wochenendes eine kleine Listenhysterie, direkt nach dem Klick…

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Im Zuge des “The sixth Sense”-Erfolges 1999 erlebte das US-Mystery-Kino zu Beginn des neuen Jahrtausends eine wahre Blütezeit. Zahllose Filme schossen aus dem Boden, meistens mit sich allzu sehr ähnelnder Struktur: Seltsame, irreal erscheinende Ereignisse, eine dunkle diffuse Atmosphäre und schließlich gegen Ende ein vermeintlicher Mindfuck, der die mysteriösen Ereignisse aufklärte. Das Genrekino rieb sich mehr und mehr selbst an seinen abgedroschenen Strukturen auf und statt wirklich interessanter Variationen bekam man zu guter Letzt immer das Gleiche zu sehen (Wodurch schon bei Beginn des x-ten Mysterystreifens eigentlich nur noch die Frage im Raum stand: “Gibt es eine psychologische Erklärung oder eine durch übersinnliche, übernatürliche Phänomene?”) Gott sei Dank gab es auch erwähnenswerte Ausnahmen; und diese bewegten sich fast vollständig abseits dieser vielbetretenen Pfade: Filme die verschrobener waren, mysteriöser, merkwürdiger, diffuser und vor allem surrealer…

Und damit wäre auch schon der Link zum zweiten wesentlichen Genre gesetzt, das in diesem Artikel Erwähnung findet: Dem surrealen Kino. [Weiterlesen…]

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Nee… von guten oder gar den besten Filmen will man in dieser Kategorie nicht sprechen. Dann schon eher von den dunklen Seiten des Filmbetriebs, von Filmen die niemand wollte, niemand brauchte: Die Trashigen, Verwesenden, die Schlechten, die manchmal so schlecht waren, dass sie schon wieder… Aber lassen wir das. Die hier vorgestellten Filme sind Müll, manchmal absichtlich, manchmal unabsichtlich, immer an der Schmerzgrenze balancierend, oft hinüber fallend. Sie haben das Jahrzehnt bevölkert, gegeiselt und irgendwie hatten wir dann doch auch ein wenig Spaß an ihnen, und sei es nur um Material für den nächsten Verriss zu haben. Die Größten, die Erinnerungswürdigsten, die Fatalsten der cineastischen Katastrophen. Direkt nach dem Klick (auf eigene Gefahr).

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