Die Bundez GangzTa KonfERenTzZ schießt gegen Böhmermann

Die Jung&Naiv ULTRAS haben den BPK-Swag aufgespürt! Im Übrigen: Neben dem Projekt Jung&Naiv und den Bundespressekonferenzen-Veröffentlichungen mit seinen unangepassten, subversiven Fragen macht Tilo Jung zusammen mit Stefan Schulz auch den großartigen Podcast Aufwachen! – Und Nachrichten Gucken, in welchem sie wöchentlich verschiedene Medienveröffentlichungen rekapitulieren und kontextualisieren. Vor allem der Ansatz, dass sie von einem soziologischen Standpunkt aus, direkt die Rede bzw. Rhetorik medialer Veröffentlichungen untersuchen, ist es was ich (als Geisteswissenschaftler) daran schätze.

Irgendwo am Rande von Barstow – Star Vegas

Mashup von coub user Coub golovnogo mozga. Besser kann man den ersten Satz aus Gilliams Fear and Loathing in Las Vegas nicht bebildern.

Wir waren irgendwo am Rande von Barstow, als die Drogen zu wirken begannen.

Hashtag Remix Culture

Annie are you okay? Mein erster Kontakt mit dem King of Pop war nicht nur musikalisch sondern tatsächlich videomusikalisch: Smooth Criminal. Directed wurde dieser Abschnitt aus Jacksons Film Moonwalker von Colin Chilvers, der für die Special Effects für eine Reihe von Filmen verantwortlich war. Darunter: Superman von Richard Donner (1978) und dem ersten X-Men von Bryan Singer (2000). Als weitere Inspirationsquelle diente Chilvers The Third Man von Carol Reed in welchem Orson Welles mitspielt, der ja bekanntlich als Mittzwanziger nichts geringeres als Citizen Kane abgeliefert hat. Der dritte Mann ist einer der ikonischen Film Noir. Chilver empfand diese spezifische Ästhetik nach, nicht nur in der Kostümierung, auch in der Belichtung.

Chilver:

I showed Michael a movie that I felt would fit the theme of the piece, The Third Man. He loved the look of it, that sort of film-noir look, so we used that to get the camera man to light it in a similar way.

King Of Sarcasm Joan Cornellà kickstartet Animationsprojekt

Joan Cornellà, unangefochtener König des Sarkasmus, will seine Grafiken animiert sehen und Ihr solltet das auch. Ist´n Traum, ein Augenwischtraum! Hier der Link zum Kickstarterprojekt.


Der erste Mutant ist da! – Trailer zu X-Men Apocalypse

Ja, macht wirklich Bock. Wer, wie ich, vorher wissen will wie die Story richtig geht, sollte sich vielleicht die Apocalypse-Hefte geben, was ich definitiv bis zum Sommer machen werde. Und hey, Comics sind in erster Linie ein grafisches Medium und imho funktionieren sie so am besten. Man könnte mit X-Men: The Complete Age of Apocalypse Epic – Book 1 (Partnerlinks) anfangen, jedoch sagen Kenner, dass man mit
X-Men: The Complete Age of Apocalypse Epic – Book 2 anfangen sollte, weil es zusammen mit den anderen der stringentere Erzählaufbau sei. Außerdem ist ab Band zwei der Autor Jeph Loeb dabei, der zusammen mit Tim Sale (Grafik) großartige Batman-Storys erzählt hat (Batman – The Long Halloween; und und und). Ich werde mit Band zwei anfangen, doch erstmal Deadpool.

Bienvenido oder gar Berlinvenido? Wenn da nicht…

Die BVG zeigt zusammen mit Kazim Akboga, dass Toleranz der Normalzustand ist. Man muss halt nur das Ticket bezahlen. Letzteres könnte in einer Metropole des 21. Jahrhunderts allerdings auch ein wenig fortschrittlicher, zum Beispiel durch Steuern finanziert sein. Na ja, so ist das halt hier, in Berlin. Alle sind Willkommen! Es sei denn man braucht gerade Hilfe, weil man vor einem Krieg geflüchtet ist und nichts mehr hat, dann sitzt man vor dem LAGESO und das “ist mir egal” wird zu Gewalt. Das liegt sicher nicht nur am Landesamt, sondern ist vor allem auch ein ideologisches und systemstrukturelles Problem. Ist die Welt jemals besser geworden, weil jemand zurückgetreten ist?

Size matters? Die Ausmaße verschiedener Raumschiffe

Vor zwei Jahren veröffentlichte DeviantArt-User Dirk Loechel eine umfangreiche und beeindruckende Infografik, welche die Größen der aus der Popkultur bekannten Raumschiffe veranschaulichte. Hier der Link zur Grafik. Offensichtlich hat der gute Herr weiter dran gearbeitet, da es einen neuen Bereich mit neuen Schiffen gibt. Auf slashfilm.com fehlt dieser neue Bereich noch, aber man kann besser im Bild navigieren. Nun hat sich jemand vom YT Chanel MetalBallStudios die Mühe gemacht einen dreidimensionalen Größenvergleich zu visualisieren, der nicht minder beeindruckend ist. Ein paar neue, sehr, sehr, sehr große Schiffe, oder eher Stationen, sind auch dabei. 19 Kilometer langer Supersternenzerstörer der Executor Klasse? Kindergarten! Und dabei würde mir ein TIE Fighter schon völlig ausreichen. Oder ein Hoverboard.

Thomas Bernhard schimpft, aber nicht nur das

Google hat eine interaktive Karte mit verlinkten Orten und Städten über die sich Thomas Bernhard in seinem Werk ausgelassen hat. Ich hatte lange überlegt, wer der großartigere Schimpfer ist, Bernhard oder Serdar Somuncu. Beide haben ja ein ähnliches politisches und humanistisches Sendungsbewusstsein, wobei ich glaube dass Bernhard aus einer notwendigeren Notwehr heraus handelte. Muss ziemlich bedrückend gewesen sein, sein engstirniges, katholizistisches und nazistisches Österreich. Somuncu haben wir, die Kartoffeln, zu verdanken, dass das “c” in seinem Namen weder wie “z” noch wie “k”, sondern wie “sch” ausgesprochen wird. So geht Politik richtig, und nicht so wie derzeit bei unseren europäischen Nachbarn. Jedenfalls, weil Bernhards Hasstiraden formvollendeter sind, idiosynkratischer, erratischer (es ist ansteckend) ist er der großartigere Schimpfer. Ist vermutlich aber auch eine Geschmacksfrage, nicht jeder hat was übrig für diesen beckettschen Stil. Großer Tipp: Thomas Bernhard “Auslöschung”. Kleiner Tipp: Alle seine kleinen Texte, zum Beispiel “Gehen”.

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Star Wars Content II

Schönes Werbefilmchen für Sky, das zum Marathonwatching der Episoden 1… oh Entschuldigung,… I-IV einladen will. Produziert von MPC.

Währenddessen haben sich die Dudes von The Film Theorists den Kopf darüber zerbrochen, ob Luke vielleicht evil wird und die Dark Side joint.

Ach ja, dieser Countdown sagt: Noch 15 Tage, 12 Stunden und 18 Minuten bis Release.

The World Through My Eyes – Surreale Gif-Art von George Redhawk

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Geoge Redhawk ist blind, was untere anderem auch die Aufgabe seines Jobs zur Folge hatte.

In der einem Interview mit den Graphic Art News erzählt er von seiner Vision:

To create most of my .gifs, I am using a photo morphing software which I have been experimenting with, and perfecting over several years. Morphing software is designed to morph one photo to another photo, but a long time ago, I discovered that if I morph a photo to the exact same photo, I could get some pretty amazing movement out of it.
Following the loss of most of my vision, I began to explore this medium as a means to express the world through my damaged sight. My art is designed with the idea to challenge and in some cases, disturb the visual sense of ‘order’, very much in the same way that my vision has become a constant challenge to me. It is also for this reason I refer to my work as, The World Through My Eyes.

 

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Woody Allan, a documentary auf ARTE

Woody_Allen_Cannes_2015

Bildrechte: Georges Biard

Happy Birthday lieber Woody! Und jap, da steht tatsächlich ein A im Nachnamen (UPDATE: ARTE hat den Titel jetzt geändert und aus dem a ein e gemacht. Ich dachte der Titel war Absicht.). Als Allan Stewart Konigsberg geboren benannte sich der fleißige Regisseur erst 1952 in Heywood Allen um. Seit 1962 liefert er fast jedes Jahr einen Film ab, fast immer führte er dabei Regie. Es bedarf schon einiger Tage, wenn nicht Wochen, sich durch dieses reichhaltige Werk zu schauen. Die Doku gibt es hier. Sie gibt Einblick in Allens Schaffen, Arbeitsweise, Werdegang und Privatleben. Außerdem läuft gerade Irrational Man im Kino, der mit Joaquin Phoenix und Emma Stone nicht nur großartig besetzt ist, sondern auch von der erzählerischen Idee her eine allensche beschwingte Unterhaltung verspricht.

Not in a Hard Drive, but in a Movie!

Fasst Tim Roth die Großartigkeit von Siebzig-Millimeter-Film zusammen. Er und andere Stars, Produzenten, Kameramenschen und Tarantino himself schwelgen in dieser sweeten Featurette zu The Hateful Eight in Zelluloidträumen. Bekanntlich wurde Tarantinos neuer Film in 70-Millimeter gedreht, mit Linsen die seit den  Sechzigern kein Licht mehr gesehen haben. Für die Kinos wird es zwei Versionen geben, eine für, Trommenwirbel, 70-Millimeter-Projektoren, von denen es in Berlin genau einen gibt, der in Betrieb ist und zwar im Delphi Filmpalast. Man mag das alles für vernerdet halten, aber Erstens: die Bilder sprechen für sich. Zweitens: es ist eine tolle Huldigung an das Medium Film, ja an eine ganze Kultur. Drittens: ist das, angesichts der zunehmenden Virtualisierung von (Film-) Bildern fast schon eine Denkmalpflege. Und (vielleicht noch) Viertens: Das Licht mann, das Licht!

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