
Das wollte ich dann noch schnell nachreichen, gerade weil immer mal wieder die konservativen Libertären nach einer Lockerung der Waffengesetze schreien…
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Auch wenn 2013 mittlerweile schon ziemlich fortgeschritten ist, habe ich mit dem letzten Filmjahr immer noch nicht ganz abgeschlossen. Aber es wird! Und in mir ist dann doch der Gedanke - mittlerweile schon ziemlich weit - gereift hier wirklich in mehreren Portionen 2012 als Film- und Kinojahr genüsslich zu rekapitulieren. Im Mittelpunkt dieser Retrospektive soll das große Wort "Kinomagie" stehen: Filme, die episch waren, Filme, die verträumt waren, Filme die magisch waren und ihr...
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Shew... zwischen Magisterarbeit und Job bin ich nach wie vor leider noch im Blogvernachlässigungsmodus. Einen kleinen Nachtrag zur re:publica wollte ich trotzdem noch hier reintackern. Wie schon die Jahre zuvor war ich während des Großteils der Messe an meinen Arbeitsplatz gekettet (siehe Foto oben) und konnte deswegen exakt 0 (in Worten: Null) Reden und Workshops live miterleben. Meine Eindrücke vom Event beschränken sich daher zwangsläufig auf...
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Okay, ich werde an dieser Stelle nicht viel rumlamentieren, dass ich im Moment zu wenig zum Bloggen komme. Ich habe in der Euphorie der beiden letzten Prüfungen (beide übrigens ordentlich gemeistert) ja schon erwähnt, dass es jetzt an die Magisterarbeit geht, die ich Anfang September abzugeben habe... und naja... die beansprucht im Moment doch etwas mehr von meiner Zeit als erwartet. Es ist irgendwie immer so, dass ich, sobald ich ein Thema gefunden habe, das mich brennend interessiert,...
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Endlich! Das erste Mal nach Ewigkeiten wieder vor die Tür gehen und zur Abwechslung keine sibirische Kälte, die einem im Wind um die Nase weht, sondern Grill-Geruch von Nachbars Garten und überall aufhellende Häuser-Fassaden und glückliche Gesichter. Naja, etwas übertrieben, und ich bin eigentlich noch zu sehr im Winter-Modus gefangen, als dass ich einfach so dem sonnigen Sonntags-Braten trauen könnte, aber dafür gibt es ja auch passende Musik, die einen in den Groove bringt. The...
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Mit reichlich Verzögerung nun der dritte Teil der besten Indie-Alben des Jahrzehnts. Über das epochale Meisterwerk von Neutral Milk Hotel braucht man wohl kaum zu diskutieren, die Magnetic Fields widmeten dem Thema Liebe gleich 69 Love Songs,dEUS sahen Gott, Mercury Rev einen verwunschen Traum und Stereloab auf Emperor Tomato Ketchup zum Glück keine Tomaten auf den Augen. Neutral Milk Hotel - In The Aereoplane Over The Sea (Merge,1998) Das Album, das angeblich jeder in den 90er...
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Das wollte ich dann noch schnell nachreichen, gerade weil immer mal wieder die konservativen Libertären nach einer Lockerung der Waffengesetze schreien…
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Jaja, ich weiß: Google ist böse und so. Obwohl ich den Google Reader praktisch nie benutze und dort nur ein Backup meiner rss-Feeds für den Notfall habe, habe ich doch das Gefühl zumindest aus Solidarität mit den Blogger-Kollegen fortan auf Google-Posts verzichten zu müssen. Denn offensichtlich war für ziemlich viele Blogger, die ich täglich lese, der demnächst eingestellte Google Reader das essentielle Werkzeug schlechthin… was ich wiederum überhaupt nicht verstehen kann: Grauenhaftes Interface, hässlicher Look und browserbasiertes rss-Lesen finde ich auch eher so suboptimal. Dafür läuft bei mir mein rss-owl einfach zu sauber im Hintergrund, lässt sich weitaus besser konfigurieren und macht (zumindest seit dem letzten Update) trotz meiner ziemlich großen Masse an Abonnements nicht schlapp. Okay, java, auch scheiße, aber zumindest riskiere ich mit ner ganz konservativen, lokalen rss-Abfertigung kein böses Erwachen, wie das, das es gerade bei Google-Reader-Nutzern gab.
Egal, anderes Thema: Trotz Solidaritätsgefühl muss ich an dieser Stelle einfach auf Googles ngram Viewer verweisen, der aus 5 Millionen Büchern, die von Google Books digitalisiert wurden, leckere quantitative Analysen darüber erstellt, wie häufig ein bestimmtes Wort – oder eine bestimmte Phrase – in einer bestimmten Zeit publiziert wurde. Inklusive übersichtlicher Grafik und verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten. Damit kann man dann interessante, aufschlussreiche oder einfach nur alberne Vergleiche anstellen und z.B. die erschreckende Erkenntnis gewinnen, dass das Wort Schwarzer erst seit 1995 in der digitalisierten deutschen Literatur öfter auftaucht als das Wort Neger oder einfach nur Spaß am Vergleich verschiedener Synonyme für den Beischlaf haben. Unten gibt es noch einen unterhaltsamen, absolut sehenswerten TED-Vortrag zu dem Tool, und da ich gerade wegen akuten Hungers zu unkreativ bin… Probiert es einfach selbst aus!
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Was soll ich noch zu diesem Wetter sagen? Vielleicht mal gar nix und was Phoenix hier in diesem Video (des Jahres?) reinhauen ist wirklich eines: ganz, ganz großes E N T E R T A I N M E N T.
Phoenix – Entertainment (2013)
Regie: Patrik Daughters
Album: Bankrupt!
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…und dieses Video, das die Verbindungen zwischen Darth Vader, Luke Skywalker und Princess Leia aufdeckt, ist der beste Beweis dafür. Als ob tatsächlich noch jemand glauben würde, dass ein einfacher Bauernjunge aus Tatooine mal so eben mit ein paar Raketen den größten Planetenzerstörer in der Geschichte des Imperiums in die Luft jagen könnte. Wahrscheinlich ging es dabei ums Geld, machte Darth Vader doch erheblichen Profit aus der Kreierung des zweiten Todessterns. Vielleicht steckt sogar noch mehr dahinter, wenn man sich die obskuren Verbindungen zwischen Rebellen und Imperium anschaut, die in diesem Film entlarvt werden. Die ganze Wahrheit werden wir wohl nie erfahren, aber eins ist sicher: Der offizielle Report des Imperiums verschweigt so manches…
An examination of some questionable events and circumstances leading up to the destruction of the Death Star, through the eyes of an amateur investigative journalist within the Star Wars galaxy. The focus is mainly on the connections between the people who created and operated the Death Star and those responsible for destroying it.
For those who don’t care for the obvious, this is a satirical spoof of the 9/11 truther video Loose Change.
Gefunden habe ich diese großartige Loose-Change Parodie bei Florian Freistetter, der seinen Text dazu noch mal schnell mit der besten Truther-Satire ever einleitet.
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Ich mache es schon wieder: Ich missbrauche das Blog hier für meine Prüfungsvorbereitungen. Jetzt aber wirklich zum letzten Mal, vorerst… versprochen. In zwei Wochen habe ich meine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung in Philosophie, danach schreibe ich noch meine Magisterarbeit fertig und dann folgt vermutlich erst einmal die große Leere. Naja, das ist vielleicht ein bisschen zu viel Pathos, aber eine gute Überleitung zu meinem ersten Prüfungsthema in Philosophie: Husserls Cartesianische Meditationen (1931), in denen der Godfather der Phänomenologie versucht, die Philosophie ganz allgemein zu einer Wissenschaft aus absoluter Begründung zurückzuführen. Ich werde in diesem Artikel versuchen, Husserls sehr kompakte und zugleich sehr komplexen Gedankengänge nachzuzeichnen, um anschließend – sozusagen als Fingerübung – ein wenig philosophische Kritik an seinem phänomenologischen Weg zu üben. Tatsächlich soll das Ganze dann auch für Leute interessant sein, die so gut wie kein philosophisches Vorwissen mitbringen, denn wenn sich ein Text für den Einstieg in den Fachbereich der Philosophie eignet, dann ist es – vielleicht noch neben Heideggers Was ist Metaphysik (1929) – dann ist es der hier niedergeschriebene Inhalt von Husserls Vorlesungsreihe in Frankreich…
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Zoe Fuchsfell bloggt. Jetzt. Seit neustem. Und weil ich daran zumindest eine Teilschuld trage, komme ich wohl nicht drumherum, ihr Geschreibsel an dieser Stelle weiterzuempfehlen: Das Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene im Buchhandel ist aber auch wirklich großartig. Dort wird im Moment zwar primär über gut situierte, ältere Kunden wie den Brüderle Tatscher gelästert, aber – so viel darf ich versprechen – da kommt noch einiges mehr. Und diese herrlichen Beobachtungen aus dem skurrilen Buchhändleralltag sind echt einfach mal Gold wert. Ich werde aber den Teufel tun und Zoes Liste der überbewertetsten Autoren weiterempfehlen. Denn dort hat sie schon zweimal ordentlich daneben gelangt (Siegfried Lenz rockt und Martin Walser ist auch weitaus überdurchschnittlicher als ihm nachgesagt wird). Ansonsten aber ein herzliches Willkommen im elitären Kreis der Blogger und eine dicke Lesempfehlung an alle hier vorbeiflanierenden Surfer.
Zoe Fuchsfells Welt der Wolle und Bücher
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Sehr schöner, kompakter TED-Talk von Melissa Marshall, die ebenso simpel wie einleuchtend an alle Wissenschaftler appelliert:
Wir sind fasziniert von dem, was ihr macht. Erzählt uns also etwas darüber – in einer Art und Weise, die wir verstehen können.
via Nesselsetzer
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Willkommen zurück in der charmanten Unfertigkeit und dem genialistischen Unperfektionismus der besten Indie Alben der Neunziger. So schluffig neben der Spur wie The Breeders, The Vaselines, Belle & Sebastian, Spiritualized und Guided By Voices konnten es eben nur wenige Bands. Die genau richtige Musik für gemütliche Slacker, die keinen Bock auf depressive Destruktion, aber auch nichts mit der Karrieregeilheit ihrer Eltern zu tun hatten. Also macht euch doch einfach locker und chillt zu den folgenden Bands.
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Passt zum letzten Post. Nice one and of course the best Dad ever!
My three year old daughter and I play a lot of old games together. Her favorite is Donkey Kong. Two days ago, she asked me if she could play as the girl and save Mario. She’s played as Peach in Super Mario Bros. 2 and naturally just assumed she could do the same in Donkey Kong. I told her we couldn’t in that particular Mario game, she seemed really bummed out by that. So what else am I supposed to do? Now I’m up at midnight hacking the ROM, replacing Mario with Pauline. I’m using the 2010 NES Donkey Kong ROM. I’ve redrawn Mario’s frames and I swapped the palettes in the ROM. I replaced the M at the top with a P for Pauline. Thanks to Kevin Wilson for giving me the lead on the tools and advice.
via Superlevel
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Anita Sarkeesian aka feministfrequenzy hat endlich ihr erstes Video zu der mehrteiligen Serie Tropes vs. Women in Video Games veröffentlicht (von deren Kickstarter-Kampagne ich an früherer Stelle schon mal berichtet habe) und wie zu erwarten war gab es auch schon die ersten hysterischen Reaktionen aus der Videospielszene. Das Video selbst ist erwartungsgemäß verdammt gut geworden und behandelt das klassische Klischee der “Damsel in Distress”, wie es vor allem in Nintendo-Spielen der 80er und frühen 90er Jahre im Grunde genommen bis heute tausendmal durchgekaut wurde. Und eigentlich könnte es mir auch egal sein, was ein paar pubertierende Gamer – die sich nie mit Feminismus, Gender- und Kulturwissenschaft auseinandergesetzt haben – dazu für geistige Diarrhö absondern müssen, aber dafür liegt mir das Thema “Videospiele als Kulturgut” dann doch irgendwie zu sehr am Herzen, als dass ich dieses großartige Medium den gedankenlosen Zockern überlassen wollte. Anyway, im 4players-Forum ist mir schließlich der Kragen geplatzt und den (etwas längeren) Rant, den ich da abgefeuert habe, will ich euch nicht vorenthalten. Den gibt es nach dem Klick, jetzt erstmal das großartige 20minütige Video und die Bitte an alle Gamer, sich das Teil vorurteilslos anzuschauen und bevor sich der Schaum vorm Mund entwickelt zu bedenken: Niemand will euch euer Hobby kaputt machen, aber zu der Akzeptanz eines Mediums als Kulturgut (und genau dahin sollen mMn. Videospiele kommen) gehört nun mal auch die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten dieses Mediums. Und auch wenn ich Sarkeesian hier zu 100% zustimme, kann ich die ganze Mario- und Zelda-Franchise immer noch mit viel Begeisterung spielen. So viel dazu.
This video explores how the Damsel in Distress became one of the most widely used gendered clichés in the history of gaming and why the trope has been core to the popularization and development of the medium itself.
As a trope the Damsel in Distress is a plot device in which a female character is placed in a perilous situation from which she cannot escape on her own and must then be rescued by a male character, usually providing a core incentive or motivation for the protagonist’s quest.
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