Shew... zwischen Magisterarbeit und Job bin ich nach wie vor leider noch im Blogvernachlässigungsmodus. Einen kleinen Nachtrag zur re:publica wollte ich trotzdem noch hier reintackern. Wie schon die Jahre zuvor war ich während des Großteils der Messe an meinen Arbeitsplatz gekettet (siehe Foto oben) und konnte deswegen exakt 0 (in Worten: Null) Reden und Workshops live miterleben. Meine Eindrücke vom Event beschränken sich daher zwangsläufig auf...
Okay, ich werde an dieser Stelle nicht viel rumlamentieren, dass ich im Moment zu wenig zum Bloggen komme. Ich habe in der Euphorie der beiden letzten Prüfungen (beide übrigens ordentlich gemeistert) ja schon erwähnt, dass es jetzt an die Magisterarbeit geht, die ich Anfang September abzugeben habe... und naja... die beansprucht im Moment doch etwas mehr von meiner Zeit als erwartet. Es ist irgendwie immer so, dass ich, sobald ich ein Thema gefunden habe, das mich brennend interessiert,...
Endlich! Das erste Mal nach Ewigkeiten wieder vor die Tür gehen und zur Abwechslung keine sibirische Kälte, die einem im Wind um die Nase weht, sondern Grill-Geruch von Nachbars Garten und überall aufhellende Häuser-Fassaden und glückliche Gesichter. Naja, etwas übertrieben, und ich bin eigentlich noch zu sehr im Winter-Modus gefangen, als dass ich einfach so dem sonnigen Sonntags-Braten trauen könnte, aber dafür gibt es ja auch passende Musik, die einen in den Groove bringt. The...
Mit reichlich Verzögerung nun der dritte Teil der besten Indie-Alben des Jahrzehnts. Über das epochale Meisterwerk von Neutral Milk Hotel braucht man wohl kaum zu diskutieren, die Magnetic Fields widmeten dem Thema Liebe gleich 69 Love Songs,dEUS sahen Gott, Mercury Rev einen verwunschen Traum und Stereloab auf Emperor Tomato Ketchup zum Glück keine Tomaten auf den Augen.
Neutral Milk Hotel - In The Aereoplane Over The Sea
(Merge,1998)
Das Album, das angeblich jeder in den 90er...
Teil 2 der Reihe: Flo missbraucht sein Blog zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung in Philosophie. Nachdem ich mich das letzte Mal intensiv mit Edmund Husserls Cartesianischen Meditationen beschäftigt habe, mache ich an dieser Stelle einen weiten Sprung. Ich springe sowohl in der...
So, an dieser Stelle erst einmal meine Aufforderung an alle Smartphone-, Kamera und Knipser-Besitzer dieser Welt: Leute, fotografiert mehr Street Art! Keine andere Kunstgattung – außer vielleicht die Bühne – besitzt so fragile, der Zeit ausgelieferte Einzelkunstwerke wie die (illegale) Kunst im öffentlichen Raum. Und jeder, wirklich jeder, der an der Erhaltung und Archivierung unserer Kultur interessiert ist, kann und sollte seinen Beitrag dazu leisten, dass eben auch die konstitutionell schwächste und qualitativ oft so starke Kunst überlebt und auch uns folgenden Generationen zugänglich ist.
Und damit zum Artikelthema: Der Berliner Künstler und Urban Artist Sweza kämpft darum, längst verblasste öffentliche Kunstwerke zurück zum Ort ihres Entstehens zu bringen. Dazu nutzt er QR-Codes (Ihr wisst schon, die Teile, die mittlerweile sämtliche PR-Agenturen dieser Welt für sich entdeckt haben), die er an den mittlerweile wieder brachliegenden Flächen ehemaliger Street Art Leinwände (sprich Mauern und Gebäude) platziert. Wer diese Codes abscannt wird zu dem einstigen Kunstwerk geleitet, das – zumeist von der Ordnungsmacht, seltener von der Witterung – brutalst entfernt wurde. Von Arte Creative gibt es einen super spannenden Beitrag zu seiner Arbeit zwischen klassischer Urban Art und digital Lifestyle.
Ich schiebe der Super-Mario-Street-Art mal gleich noch weitere beeindruckende 3D-Kunstwerke hinterher. In diesem Fall von dem japanischen Künstler Nagai Hideyuki(der erschreckend junge 21 Jahre alt ist), in diesem Fall angefertigt auf Notizblöcken. So skizziert und rough Bilder auch mögen müssen, die Fotos sowie das Entstehungs-Video nach dem Klick beweisen, dass da verdammt viel Arbeit dahinter steckt.
Noch so gar keine Idee für das Sommer-Mixtape ? Stereogum haben satte 24 Songs zur Auswahl und bieten eine erstklassige Auswahl an so tollen Künstlern wie Diplo oder Cloud Nothings an. Hier ist von Herzschmerz bis Strand-Party alles dabei.
…entwickelt von einem finnischen Mathematiker. Habe mich selbst noch nicht rangetraut, auch wenn ich Sudokus so grundsätzlich eigentlich sehr mag, auch und insbesondere die richtig schweren. Siehe dazu auch, Bericht vom Daily Telegraph: World’s hardest sudoku: can you crack it?
Uli vergleicht bei Auftouren das OK-Computer-Tributalbum OKX (2007) von Stereogum (Download-Link) mit dem aktuellen OK-Computer-Tributalbum A Tribute To OK Computer (2012), das vom Musikexpress herausgegeben wurde.
Ausdeutungen des Balotelli-Jubels konnte man in der Süddeutschen, der Welt und der taz lesen. Keiner der Exegeten ist auf Cantona gekommen, um Balotelli einzuordnen. Das ist nicht verwunderlich, denn sie haben alle drei etwas anderes im Blick: dass Balotelli schwarz ist. Dass er so gejubelt hat, ist ihnen immer auch Zeichen seines Schwarz-Seins.
Zwar nur die gekürzte, dafür aber kostenlose Version des großartigen, großartigen, großartigen (Oh mein Gott, ist das großartig!) Tower-Defense-Games für PC und diverse Mobile Devices. Wer es noch nicht gespielt hat, sollte das jetzt ganz dringend nachholen. Eines der besten, lustigsten und putzigsten Strategiespiele der letzten zweitausend Jahre.
Was wäre ein Gruselfilm ohne schaurige Musik? – Forscher präsentieren nun eine Erklärung, warum uns beispielsweise die Musik bei der Duschszene des Hitchcock-Thrillers „Psycho“ einen Schauer über den Rücken jagt.
Sehr cooler Artikel über den Real Life, bzw. Offline-Fetisch, über die permanente Gegenüberstellung von echtem Leben und digitaler Sphäre, sowie über den Stolz, mit dem viele “Offliner” ihr “wahres Leben” präsentieren:
In great part, the reason is that we have been taught to mistakenly view online as meaning not offline. The notion of the offline as real and authentic is a recent invention, corresponding with the rise of the online. If we can fix this false separation and view the digital and physical as enmeshed, we will understand that what we do while connected is inseparable from what we do when disconnected. That is, disconnection from the smartphone and social media isn’t really disconnection at all: The logic of social media follows us long after we log out. There was and is no offline; it is a lusted-after fetish object that some claim special ability to attain, and it has always been a phantom.
Fotostrecke des Slate-Magazins über die Diskrepanz zwischen der “künstlerischen Alterung” von Darstellern in Hollywoodfilmen und ihrem tatsächlichen Alterungsprozess. So haben die Star Trek Schöpfer von 1967 nicht im Geringsten bedacht, wie James T. Kirk William Shatner im Alter in die Breite gehen könnte, überraschend gut getroffen dagegen sind die Protagonisten aus Back to the Future.
Im wahrsten Sinne des Wortes spannende Fotos bei Creative Review: Glas, scharfe Kanten, fatale Winkel… Die Gefahr der Verletzung ist in jedes einzelne dieser Bilder eingeschrieben.
Mir gerade so vollkommen egal ob das hier Fake ist oder real. Die Idee das ein hibbeliger 12 jähriger eine VHS-Kasette mit Fragen aufnimmt, die sein 20 Jahre älteres Ich dann mit relativ trockenem Nerd-Humor (man beachte auch die vielen kleinen Details im Hintergrund) beantwortet ist einfach großartig! Ich habe keine Ahnung was ich mir für Fragen gestellt hätte und wenn ich ganz ehrlich bin haben mich die Probleme von alten Menschen ab 30 aufwärts auch gar nicht interessiert.
Großartiges Infotainment-Video, das zuerst der Frage nach den höchsten Bauwerken der Menschheit nachgeht und schließlich bei dem höchstmöglichen Bauwerk überhaupt, spricht dem Weltraum-Aufzug landet. Das ganze wird in atemberaubender Geschwindigkeit, mit viel Humor und massig Informationen vorgetragen. Wieder mal ein Beweis dafür, dass die besten Infotainment-Geschichten eben nicht im Fernsehen sondern in diesem Internetz zu finden sind. Mein Lieblingszitat aus dem Clip ist übrigens:
But why build a space elevator? – Because it would be awesome!
Jepp… und der Kanal von Vsauce ist damit auch abonniert. Awesome!
Na dann, mal reinhören ob der System of a Down Frontmann nach seinen bombastischen Musical-Auflügen mit dem heute veröffentlichten Album Harakiri was wirklich Neues erzählen kann. Erster Eindruck: Kommt gut, wirkt aber mit seiner Besinnung auf die Crossover-Roots weitaus konservativer als die letzten Veröffentlichungen Tankians.
Ich liebe “Die Siedler von Catan”, meiner Meinung nach neben Carcassonne eines der besten Autorenspiele überhaupt. Und natürlich liebe ich, siehe hier, hier und hier, LEGO. Und wenn das beides zusammenfällt, kann ja eigentlich nur was Großartiges dabei herauskommen. Das Bild oben (CC BY-NC-SA 2.0) zu dem voll funktionstüchtigen Spielentwurf stammt von Matt Hamann. Weitere Bilder gibts im Lego-Siedler Flickr-Set.
Der kalifornische Künstler Alan Craig gestaltet Bilder, indem er Menschenströme auflaufen lässt und diese so arrangiert, dass daraus faszinierende Porträts bekannter Ikonen entstehen. Aus Porträt-Vorlagen entstehen dadurch dynamische und fragile, monumentale und zugleich minimalistische Skizzierungen ikonographischer Menschengesichter. Unglaublich schön.
Eine Frage die ich mir tatsächlich schon hin und wieder gestellt habe, wird in diesem kurzen TED-Talk – wie wohl zu erwarten war – verblüffend trivial beantwortet. Die traditionelle mathematische Variable x stammt eigentlich von dem arabischen Begriff شيء ab, der so viel wie ‘Unbekanntes’ bedeutet. Daraus wurde aus der spanischen Umschrift im Mittelalter ϰei, woraus sich wiederum relativ schnell die Abkürzung ϰ bildete. Und dass es von dieser nur noch ein kurzer Weg zum x des lateinischen Alphabetes ist, versteht sich von selbst. Aber seht am besten selbst…
Sehr gelungener Stop-Motion Filmvon Isabel Garrett, der wie eine schräge Version der Teletubbies startet und dann doch noch einen ziemlich düsteren, fast verstörenden Turn of Events spendiert bekommt.
A short animated film about a creature called Lolo, who lives with his mother in their own little cave. One day his boredom leads him to explore outside…
Shot on a Canon 500D and edited in After Effects
Direction and animation by Isabel Garrett, Sound design by Pete Cudmore
“Einfach mal selber besser machen”, zischt mein Nachbar in der ungewöhnlich großen Schlange vor dem Presse-Eintritt. Grund hierfür ist mein Genörgel über die gefühlt dreimal so lange Menschenansammlung vor dem normalen Eintritt. Das gute Wetter hat die Konzertbesucher in Scharen zu dem eher kleinen Open Source Festival gelockt, das mit dem Indie-Darling Beirut einen namhaften Headliner hat und ansonsten auf innovative Club-Acts und interessante Newcomer setzt. [Weiterlesen…]