Full Nerd Jacket: Miss-Universum

Bilderrätsel: Wo findet am kommenden Wochenende die Wahl zur “Miss Universe” statt? Richtig, in Moskau! Konsequent konsequent würde Lenz jetzt sagen. Warum?

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Filmabriss: Stoker, Lore, Ginger & Rosa, Vielleicht lieber morgen

Mal wieder ein kleiner Überschlag an Filmen, die ich in den letzten Tagen, Wochen, Monaten gesehen habe. Was die vier Filme eint: Sie fallen allesamt irgendwie – mitunter auf sehr merkwürdige Weise – in den Bereich des Coming-of-Age Dramas: Teenagernöte, Teenagersorgen, Teenagergefühle… in allen vier Filmen relativ erfolgreich auf erfrischend klischeefreie Weise erzählt: So nutzt Stoker die Adoleszenz als Leinwand für einen düsteren Psychothriller, Lore setzt sich in ihr mit der deutschen Geschichte auseinander, Ginger & Rosa versucht sich gleich in einem universellen Generationenporträt der 60er Jahre, und last but not least entfaltet Vielleicht lieber Morgen auf dem Hintergrund einer rührenden Indie-Komödie die kraftvolle Erzählung eines Traumas und dessen Konsequenzen.

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Magnetic Butterflies in New York

Irgendwann waren es einfach zu viele Stop Motion Videos und das nun zehnte Timelapse-Video von irgendeiner blöden Abendhimmel braucht nun auch keiner mehr. Die Idee mit den sich ausbreitenden Magnet-Schmetterlingen finde ich aber irgendwie sehr charmant, auch wenn sich hier Tasha Lewis (wohl bewusst) nicht gerade die hipsten Ecken von New York City ausgewählt hat.

Rock and Roll Heart – Lou Reed Dokumentation von 1998

 

Ach, ihr habt es eh schon überall gelesen. Saumieser Tag für die Musikwelt, die um einen großartigen und eigenwilligen Charakter ärmer ist. Hier die Dokumentation Rock and Roll Heart, die sich allen Höhen und auch Tiefen von Lou Reed widmet.

via

Breaking Bad S05e16: Felina – The Final Catharsis

Also dann… ich schulde – wie mir jetzt schon mehrfach zugetragen wurde – der Welt noch ein Recap der letzten Breaking Bad Episode. Und um das dann gleich vorweg zu schicken: Ja, sorry, ich habe mich echt so lange um diese Review gedrückt, da kann ich auch gleich zu Beginn des Textes den Grund dafür nennen: Die letzte Episode von Breaking Bad hat mich partiell durchaus unterwältigt. Bevor ich hier missverstanden werde: Ich halte auch Felina für ein großartiges Stück Fernsehen, für 60 Minuten, nach denen sich so ziemlich jede andere Serie die Finger lecken würde. Es war noch einmal alles drin, wofür ich Breaking Bad in den letzten Jahren so geliebt habe: Die Spannung, der schwarze Humor, das große Drama… aber etwas Entscheidendes hat dann doch gefehlt, weswegen ich das Finale “nur” als “sehr gut” bewerten kann: Die Düsternis, die Abgefucktheit, die so viele Episoden zuvor ausgezeichnet hat; dieses Gefühl: “Oh mein Gott, jetzt kann es echt nicht mehr böser kommen!” und gleich daran anschließend die bittere Erkenntnis: “Oh fuck, es geht also doch noch böser!” Mit seinem versöhnlichen und durch und durch befriedigenden Ende liefert Felina einen starken, routinierten Abschluss der Serie und schert damit zugleich, zumindest teilweise, aus der bisherigen Dramaturgie und Narration der Serie aus. Breaking Bad ist damit sauber und rund zu Ende geführt, die wahre Größe der Serie indes findet man eher in anderen Episoden.

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Warum Mario ein bösartiger Psychopath ist…

Noch mehr Horror-Content für die Halloween-Woche: Eine großartige Doppelfolge der Gametheoretiker, in der diese nachweisen, warum Mario alles andere als ein Held ist… viel eher ein sozial gestörter, grausamer, herablassender, mörderischer Psychopath, der locker in einer Reihe mit Ted Bundy, Hannibal Lecter und dem Joker stehen kann.

Mario is gaming’s biggest mascot, but what is he hiding? Is he really the hero everyone thinks he is? Have we overlooked one too many of Mario’s heinous crimes. In this two part series, we put Mario on trial to see just what is going on inside the head of this “paragon” of the video game industry.



 

Clueless Gamer: PC Horror Games

…Zeit für ein wenig Halloween-Content. Conan O’Brien, der als Clueless Gamer Slenderman, Amnesia und Outlast zockt, ist auf jeden Fall schonmal ein guter Start.

via Superlevel

Blank on Blank – Interview mit Kurt Cobain als minimalistischer Zeichentrickfilm

Kurt Cobain gehört zu jenen Musikern, die ich nicht nur musikalisch sondern auch der Musik beraubt, in intimen Interviews, unglaublich gerne zuhöre. Das hier zu hörende Interview wurde im Sommer 1993 (Das Jahr der In Utero) von Jon Savage auf Tape aufgenommen und zeigt Kurt Cobain als großartigen Erzähler und Menschen, der sich sowohl mit seiner Musik als auch seinem Leben auseinandersetzt. Der Clou: Blank on Blank haben den Inhalt des Interviews in minimalistischer Zeichentrickform umgesetzt… wodurch es nicht nur großartig zu hören sondern auch ein echter Augenschmaus ist. In ihrem Kanal gibt es noch weitere dieser “artifiziellen” Interview-Adaptionen zu bestaunen. Vorbeischauen lohnt sich definitiv. (via)

Controlling or being your Game Avatar?

Sehr cooles Video vom Idea-Channel, das aufbauend auf der Frage, ob man denn nun seinen Game Avatar nur steuert oder tatsächlich darüber hinaus dessen Rolle annimmt, super spannende Themen der Videospielkultur von Immersion bis Simulation abhandelt.

via Geekosystem

Handygebimmel kann Haydn nichts anhaben!

Bewusst überspitzte Gegenüberschrift zu dem Titel des Videos, den dann u.a. auch der Seitvertreib so in seinem Artikel übernommen hat: Jepp, ich wäre an Christian Zacharias’ Stelle in diesem Moment auch angepisst. Jepp, es gibt nichts Nervigeres, als in einem Moment der wundervollen Kontemplation durch nerviges Handygeklingel herausgerissen zu werden… und ich will mir gar nicht vorstellen, wie schrecklich dieser Zwischenfall für die hier spielenden Musiker gewesen sein muss. ABER: Die wahre Schönheit dieser Geschichte offenbart sich erst am Ende des Videos, wenn die Störung vorbei ist und Zacharias und seine Musiker wieder beginnen zu spielen, sich von der Musik wieder wegtragen lassen, zu genau jenem Moment, an dem sie zuvor waren. Turns off: Das Handy hat Haydn nicht getötet, es hat ihn nur kurz verstummen lassen. Danach ist er aber umso stärker zurückgekehrt.


via Seitvertreib

Anthony Hopkins: Liebesbrief an Breaking Bad und Bryan Cranston

Ich weiß… ich schulde der Welt noch eine Review zur letzten Breaking Bad Episode. Insofern passt es auch ganz gut zu unserer derzeitigen Blog-Trägheit, dass dieser wunderschöne Breaking-Bad-Content ebenfalls älter als eine Woche ist. Darauf verzichten, ihn hier zu posten, will ich dennoch nicht: Anthony Hopkins feiert Breaking Bad ab  und lobt in einem persönlichen Brief Cranstons Schauspielkunst als “the best acting I have seen – ever.” – Awesome Actor praising awesome actor is awesome!

Dear Mister Cranston.

I wanted to write you this email – so I am contacting you through Jeremy Barber – I take it we are both represented by UTA . Great agency.

I’ve just finished a marathon of watching “BREAKING BAD” – from episode one of the First Season – to the last eight episodes of the Sixth Season. [Ed note: There are in fact five seasons of Breaking Bad.] (I downloaded the last season on AMAZON) A total of two weeks (addictive) viewing.

I have never watched anything like it. Brilliant!

Your performance as Walter White was the best acting I have seen – ever.

I know there is so much smoke blowing and sickening bullshit in this business, and I’ve sort of lost belief in anything really.

But this work of yours is spectacular – absolutely stunning. What is extraordinary, is the sheer power of everyone in the entire production. What was it? Five or six years in the making? How the producers (yourself being one of them), the writers, directors, cinematographers…. every department – casting etc. managed to keep the discipline and control from beginning to the end is (that over used word) awesome.

From what started as a black comedy, descended into a labyrinth of blood, destruction and hell. It was like a great Jacobean, Shakespearian or Greek Tragedy.

If you ever get a chance to – would you pass on my admiration to everyone – Anna Gunn, Dean Norris, Aaron Paul, Betsy Brandt, R.J. Mitte, Bob Odenkirk, Jonathan Banks, Steven Michael Quezada – everyone – everyone gave master classes of performance … The list is endless.

Thank you. That kind of work/artistry is rare, and when, once in a while, it occurs, as in this epic work, it restores confidence.

You and all the cast are the best actors I’ve ever seen.

That may sound like a good lung full of smoke blowing. But it is not. It’s almost midnight out here in Malibu, and I felt compelled to write this email.

Congratulations and my deepest respect. You are truly a great, great actor.

Best regards

Tony Hopkins.

via Seriesly Awesome