Queer and Feminist Street Art

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Heute ist der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie und drüben bei Arte Creative haben sie einen echt schönen Beitrag + Interview + some random Pics zum Thema queere und feministische Urban Art, den ihr euch bei Gelegenheit unbedingt anschauen solltet. Hatte das Thema bis dato überhaupt nicht auf dem Schirm, obwohl ich beide Welten, sowohl die LGBT und Queer Culture als auch Urban Art super interessant finde. Vielleicht mache ich mich demnächst mal online und auf der Straße auf die Suche nach ein paar mehr Fallbeispielen. Davon gibt es mit Sicherheit einiges und mit Sicherheit noch viel zu wenig.

Und obendrauf dann noch meinen Literaturtipp für den Tag: Lese gerade Delusions of Gender von Cordelia Fine (Partnerlink), oder zu deutsch Die Geschlechterlüge (Partnerlink), das als eines der (populär)wissenschaftlichen Referenzwerke zum Nature vs. Nurture, Gender vs. Sex Diskurs betrachtet werden kann und auch in der Fachwelt über die Gender Studies hinaus großen Anklang gefunden hat.

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Queer Street Art via Freundeskreis Street-Art Berlin

Poetisches für den Sonntag: Mosh Pits in Öl

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Der Künstler Dan Witz malt Crowds und Mosh Pits in Öl und zeigt sie damit in einer poetischen Reinheit, die ein Foto niemals leisten könnte. Eine wunderbare Verbeugung vor der Romantik der musikalisch bewegten Masse und zudem machen die Bilder verdammt heiß auf den Festivalsommer.

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Mosh Pits (Human and Otherwise) via Intro

Metallica – Enter Sandman rückwärts rückwärts

Das verursacht gerade ein extremes Schwindelgefühl in meinem für den Musikgeschmack verantwortlichen Nervenzentrum. Einmal Metallica durch den Backward-Mixer bitte, und anschließend rückwärts abgespielt.

Metallica – Enter Sandman (Backwards Cover) via die YouTube “Das könnte sie auch interessieren”-Leiste, die doch manchmal tatsächlich für eine Entdeckung gut ist…

Alles Für Immer 03 – Der Herold

Wie der Herold der Unsichtbaren Hand des freien Marktes des Todes in die Welt spawnt.

Beschreibungen und Links zum verwendeten, CC-lizenziertem, Bildmaterial findet man auf meinem Youtubekanal.

Tilted MF auf Youtube und auf tumblr.

Animated Short der Woche: Battle Deadline

Turbulenter, amüsanter und schlicht atemloser Kurzfilm über eine Animationsschule, den Kampf der Trickfilmschöpfer und ebenso den Kampf ihrer Trickfilmgeschöpfe.

This is an art school where students bring their animation to life. In order to graduate each students must create an animated short within given amount of time. But meeting that deadline is not a simple task.

Battle Deadline by John Cody Kim via Kraftfuttermischwerk

Ich bin dann mal weg… #rp15

…und wie die Jahre zuvor live vor Ort in der Station Berlin. Zu finden bin ich die meiste Zeit über am dctp.tv-Stand, aber vielleicht schaffe ich es dieses Jahr dann doch mir zumindest ein oder zwei Panels reinzuziehen. Die Interviews, die wir die Tage zusammen mit Philip drehen gibt es wie immer live auf dctp.tv zu sehen. Zumindest was meine Artikel betrifft, läuft Seite360 so lange auf Autopilot. See you there.

re:publica 15

Kurzfilm der Woche: Berlin Walk

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Berlin, wie man es als Berliner viel zu selten zu Gesicht bekommt: Entschleunigt, verträumt, magisch realistisch. Scheint mit der Realität der Metropole auf den ersten Blick nicht viel zu tun zu haben. Und doch, wenn man an einem lauen Sommerabend in einer stillen Ecke des Treptower Parks oder des Tempelhofer Felds liegt und die letzten Sonnenstrahlen mit den Augen einfängt, bekommt man ein wenig was von genau dieser urbanen, antiurbanen Magie zu spüren. Und dann merkt man auch: Vielleicht ist weniger die Stadt daran schuld, dass man diese Magie so selten zu greifen bekommt, als viel mehr das eigene Blickfeld. Von Vitùc.

A two day walk through Berlin. Inspiring city, great people, great atmosphere!
Filmed handheld with the 7D + 24m 1.4 (60 fps to 25)
Wonderful music by Reid Willis: April Illuminating

Berlin Walk by Vitùc via Gilly

Walk of Shame für EU-Abgeordnete

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Beeindruckende Aktion diverser NGOs zwischen aufrüttelnder Kunst und politischem Protest: Am 29. April mussten die Abgeordnete des EU-Parlaments über eine Liste mit den Namen von 17.306 vor der europäischen Küste ertrunkenen Refugees laufen, um zu ihrem Plenarsaal zu gelangen. Und meine Reaktion ist – leider immer noch – vor allem Fassungslosigkeit darüber, was wir Europäer derzeit vor unseren Küsten geschehen lassen.

MEPs take part in an NGO-organised action this morning which unveiled an enormous 100 metre-long list showing the names of the 17306 people who died between 1990 and 2012 trying to enter Europe. This list was completed with painted handprints to symbolise the over 6000 people who have died since 2013, and in particular the over 1700 deaths since the beginning of 2015. End Fortress Europe now! No more migrant deaths.

Failed EU answers to death in the Mediterranean (Facebook) via Interweb3000

Oh mein Gott! Diese Pärchenbilder sind sooo schön! Ich bin so ein verdammter Emo! und das ist so eine schrecklich doofe Clickbait-Überschrift!

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Was soll ich sonst noch groß dazu sagen? Irgendwie treffen diese Pärchenbilder – die Singles wahrscheinlich vollkommen zurecht zum Kotzen finden – gerade voll meinen Nerv: Wunderschöne Alltagsszenen, ziemlich kitschig, fast schon himmelschreiend naiv, irgendwie auch kindlich, und dabei doch so verdammt pointiert, ehrlich, und schlicht und ergreifend sweet. Und natürlich tausendmal besser als jeder biedere “Liebe ist…”-Cartoon. Verantwortlich für diese tollen Illustrationen zeichnet sich die japanische Künstlerin puuung… und ich will mehr davon.

via demilked, danke Karen

Alle Trailer sind gleich!

Es gab mal eine Zeit, da habe ich mich tierisch über jeden neuen Trailer für kommende Sommerblockbuster gefreut. Mittlerweile sind die Teile so generisch, dass sie mir selbst bei Filmen, deren Release ich kaum erwarten kann, nur noch ein Gähnen entlocken. This Summer… wait for it… wait for it…. BOOM!

Dieser schicke Supercut stammt von Red Letter Media: und bringt die Misere ziemlich gut auf den Punkt.

All Trailers are the same via Nerdcore

Clickbait Books

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Schönes Twitter-Mem, das von Daniel Dalton für Buzzfeed dann auch gleich mal in schicken Bookcover Redesigns umgesetzt wurde. Unter dem Hashtag #ClickbaitBooks wird die Frage beantwortet, wie große Autoren ihre klassischen Romane hätten nennen müssen, um in den Social Networks für Wirbel zu sorgen. Mein Nerd-Ich liebt den neuen Titel für den Hitchhiker’s Guide to the Galaxy: “Answers to Life, the Universe and Everything! You’ll never believe Number 42!” Und mein versnobtes Hochkultur-Ich quietscht vergnügt über die Ulysses Titelreinterpretation: “A man wandered around Dublin for a day. You wont understand a word of what he did.” Aber auch sonst sind ein paar echt lesenswerte Remixe dabei.

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14 Classic Novels Rewritten With Clickbait Titles

Endlich? – Ryan Adams covert “Summer of 69″ von Bryan Adams

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Wenn es eine Frage gibt, die den wahren Songwriter-Fan vom uninformierten Radiohörer separiert, dann ist es wohl diese: “Was ist dein Lieblingssong von Ryan Adams?”. Es müssen die ersten Buchstaben des Vornamens nicht einmal genuschelt werden, um dem Banausen ein wie aus der Pistole geschossenes “Summer of 69″ zu entlocken. 30 Jahre Konditionierung durch einen großen Radiohit können leider so einiges ausmachen.

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Wie würde Game of Thrones als 80er Serie aussehen?

So… und nicht anders! Cheesy, billig und eine Menge Nostalgie versprühend. Allein diese albernen, lächelnden Blicke in die Kamera während die Credits durchrollen…. Hach!

Game of Thrones VHS Intro via Boing Boing

Familienduell mit den Avengers…

…und Jimmy Kimmel. Sehr schöne PR zu Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron, in der unter anderem Robert Downey Jr. darüber sinniert, was wohl der ungünstigste Ort ist, um sich in Hulk zu verwandeln. Btw.: Bin ich der einzige auf diesem gottverdammten Planeten, der den ersten Avenger-Teil ziemlich ernüchternd fand? Da konnten die Vorläufer Thor und Iron Man weitaus besseres Spektakelkino.

via Filmfreunde

Female Charakters redesigned by Women

PrincessPeachRedesign-KirbiFagan

So sehr sich auch die Netz- und Nerdkultur bereits an historisierten, dunklen, absurden und bizarren Superhelden-Redesigns abgearbeitet hat, so darf es gerne noch ein paar mehr feministische Comic-Dekonstruktionen geben… insbesondere, wenn sie so clever und schick daher kommen wie die Ergebnisse des Aufrufs von Lauren Panepinto. Diesem sind gleich eine ganze Reihe Remixkünstlerinnen gefolgt und haben bekannte Superheldinnen so entworfen, wie sie sie gerne sehen würden. Ja! Genau davon brauchen wir mehr; und nein liebe Maskulinisten, niemand will euch eure Eier abschneiden.

It’s a given that in science fiction and fantasy movies, books, comics, and games, the dominant viewpoint has historically been that of a white heterosexual male. This means that characters of alternate race or sexual orientation have been the exception to the rule, and female characters are created through the lens of what male creators and consumers want. For the entirety of my own history as a geek, I have known that I was never the target audience. (…)

StormRedesign-AliceMeichiLi

ScarletWitchRedsign-BelindaMorris

SamusRedesign-AnnaFehr

BettyBoopRedesign-ChristinaHess

ChunLiRedesign-IoleMarieRabor

What Women Want…in Women Characters via Nerdcore