Little Dragon – Ritual Union (Stream)

Yeah, hier endlich mal ein richtig spannender Newcomer. Little Dragon sind für mich die Entdeckung des Jahres und konnten ja schon beim Glastonbury ordentlich punkten. Die sehr gelungene Mischung aus Pop, Avantgarde und interessanten Rhythmen dürfte auch hier endgültig zum Durchbruch führen.

Stream

via Testspiel

Trailerprogramm für den Sonntag: Hugo, Contagion, Barney’s Version, Tim und Struppi, Juan of the Dead, Insidious

Hugo [Martin Scorsese]

Martin Scorsese ist es anscheinend gelungen etwas zu drehen, was er in dieser Form noch nie gedreht hat. Die Adaption eines illustrierten Fantasybuchs, einen bunten, überzeichneten, stilisierten Film für Kinder und Junggebliebene… Und das Ergebnis sieht zumindest dem Trailer nach zu urteilen fantastisch aus.

weiterlesen

Links fürs Wochenende

Kulturpolitik: Hoch die Hockultur

…und nieder mit ihren Verächtern. Jens Jessens Manifest über die Notwendigkeit einer subventionierten Hochkultur und deren Abgrenzung zur Massen- und Popkultur.

Google+: Tipps und Tricks zum neuen Social Network

Die Jungs von Netbooknews haben – als Benutzer der ersten Stunde – einen kleinen aber sehr aufgeräumten Artikel mit Tipps und Tricks für die ersten Schritte bei GooglePlus zusammengestellt. Passend hierzu auch der Hinweis aus der selben Ecke auf das Blog InsideGooglePlus, das sich als eines der ersten Blogs im deutschsprachigen Raum einzig und allein der neuen Social Community widmet.

Skeptizismus/Atheismus/Feminismus und wie Richard Dawkins sich ins Aus trollte

Riesengroße Aufregung in der Science Community. Rebecca Watson wird auf einem Kongress ungebührlich angebaggert und äußert ihren Unmut über diese Situation. Zahllose Männer laufen Amok, Richard Dawkins ganz vorne mit dabei… und schließlich wird aus der kleinen Zwischenepisode ein Politikum. Man lese nur die Kommentare, Fehden und Kämpfe im Kommentarbereich von Scienceblogs, um einen kleinen Einblick zu bekommen, welch hohe Wellen ein solches Thema schlagen kann.

Offen für alle: Open Spreeblick

Ich mag ja Spreeblick, auch wenn das Blog in den letzten Jahren inhaltlich deutlich dünner geworden ist (zumindest quantitativ). Mit Open Spreeblick sollte sich das ändern. Schreiben und veröffentlichen darf jeder. Nach einer Überprüfung werden die Inhalte frei gegeben und deren Autoren profitieren selbstverständlich vom Spreeblick-Traffic – während Spreeblick wiederum von frischem, kostenlosen Content profitiert. Ob sich das positiv oder negativ auf die Qualität der Seite ausschlagen wird, ob Spreeblick damit zur “Dorfmatratze des Internets”  wird… bald werden wir es wissen.

Letztes Jahr auf Seite360:

Rinko nimmt When you’re strange, die ungefähr zwölfrillionsten Doors-Dokumentation unter die Lupe, die in diesem Fall immerhin von Johnny Depp gefeaturet wird. Und da ein solches Lebensgefühl immer ansteckend wirkt, geht er anschließend zwischen Gras und eingängigem Punk und Surf Pop in Wavves – King of the Beach verloren. Florian kümmert sich derweil um die besten Epen der 00er Jahre… Der Kampf gegen das Sommerloch hat begonnen.

Harald Schmidt – Virales Comeback-Video

Ach, der Harald oder Dirty Harry, wie er in seiner Glanzeit Ende der 90er , Anfang 00er genannt wurde. Seine Late Night Show war unbestritten ein Highlight in der schon damals furchtbaren deutschen Comedywelle.  In den letzten Jahren hingegen tat der gute Mann allerdings alles um seinen Legenden-Status zu zerstören und nervte erst mit Oliver Pocher, später mit lahmen Aufgüssen einstmals innovativer Konzepte. Harald Schmidt, bekennender Konservativer, scheint nun auch das Internet für sich entdeckt zu haben und meldet sich mit einem..ähm..interessanten Viral Video zurück. Bleibt zu hoffen, das er zu alter Stärke zurück kehrt und bei Sat1 wieder ein Zuhause findet.

weiterlesen

Street Art Russia

Street Art verbindet man irgendwie grundsätzlich mit Banksy und westlichen Metropolen, aber auch ostwärts gibt es junge kreative Menschen, die an sich hässlichen Locations und Objekte in tolle Kunst umwandeln. Die eigentlich recht aufwändigen Bilder von Nomerz sind eine mehr als gelungene Abwechslung zu den langsam langweilig werdenden Graffiti-Collage-Bildern hiesiger Street Art Künstler.

via GeoStreetArt

Wugazi – 13 Chambers (Stream + Download)

Yes! Endlich mal wieder satte Bastardtöne und gehobene Mashup-Kunst für lau… Diese kommt von Cecil Otter und Swiss Andy, die den ohnehin schon vielseitigen Punk/Post-Hardcore-Crossover von Fugazi mit dem düsteren Hip Hop des Wu-Tang Clan gemasht haben. Das deftige Ergebnis, Wugazi – 13 Chambers, gibt es auf Soundcloud im Stream zu hören und es steht darüber hinaus als kostenloser Download zur Verfügung.

Wugazi is a labor of love by Cecil Otter & Swiss Andy. A year’s worth of cutting up every imaginable Fugazi record and trying out every Wu-Tang acapella they could get their hands on, resulted in Wugazi: 13 Chambers (a must listen for anyone who even looked at a skateboard in the 90’s).

Wugazi • 13 Chambers by WUGAZI
via Doktor Katze

Kurzfilm der Woche: Hands Solo – Mockumentary über gebärdenden Pornostar

Hands Solo ist eine 15minütige Mockumentary über einen gebärdenden Pornostar, der Dank seines Könnens der Gebärdensprache mit seinen Fingern entsprechend geschickt umzugehen weiß und genau deswegen im Sex-Business äußerst gefragt ist. Klingt bescheuert…? Ist es auch, gleichzeitig allerdings ungemein genial und schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sowohl Humor als auch Sex-Appeal sind in der medialen Verarbeitung der Gebärdensprache sträflich unterrepräsentiert. Und von beidem besitzt sie – egal ob lautbegleitend oder komplett gebärdet – mehr als genug. Zusätzlich besitzt Hands Solo natürlich noch einen ordentlichen Trash-Charme, viel schwarzen und auch bitteren Humor und die notwendige Leichtigkeit, um über 15 Minuten unterhalten zu können.

What if a Deaf man became an internationally famous adult film star, all because he’s very very good with his hands?

Hands Solo is a short comedy mockumentary about one lucky person who makes it to the top.

DIRECTOR’S STATEMENT:
Three years ago this month, I was in the pub with Charlie Swinbourne watching the end of a disappointing Euro 2008 game, when he reached into his rucksack and brought out a script he wanted me to read. It was called HANDS SOLO. I knew right there and then I wanted to make that film no matter what. It was the start of a beautiful working relationship, and a long filmmaking process.

3 years later, after many late night meetings, email exchanges, filming days and editing, Hands Solo has been round the world at various festivals, won lots of awards, reviewed in Empire magazine and Sight and Sound, shocked a few people and made even more people laugh. We’ve even caused an outrage in The Daily Mail which means we’ve finally become truly famous…

Hands Solo (Großbritannien 2010)

Regie: William Mager

Drehbuch: Charlie Swinbourne

Kamera: Stuart Bentley

Darsteller: Matt Kirby, Nicola Stapleton, Ben Green, Deepa Shastri

http://www.hands-solo.com

via Grenzgängerin

125 Jahre Lebensfreude – Coca Cola Werbung, aber trotzdem großartig…

Verdammt!… Das ist ein unglaublich schöner Kurzfilm; nur die sich drehende Cola-Flasche am Schluss will so überhaupt nicht dazu passen. Muss den jetzt hier aber trotzdem posten, nachdem er mich als pre-post-mid-whatever-roll bei diversen Web-TV-Auftritten jedes Mal in Verzückung versetzt. So hat gute Werbung auszusehen! Hach…

In eigener Sache: “Schergen der Kunst” – Ausstellung im Atelier Kunstalarm (Berlin)

Vom 22.7. bis zum 29.7.2011 findet auf den Wilhelminenhöfen in Berlin die Ausstellung Schergen der Kunst im Atelier Kunstalarm statt. Initiator der Ausstellung ist der Atéliersbetreiber Stefan Stegerer, der nicht nur außergewöhnliche Plastiken und Installationen erstellt, sondern auch bei den beiden Kurzfilmen Little Brother is watching you und Ewe herausragende Arbeit an der Beleuchtung geleistet hat. Zu sehen gibt es bei der Ausstellung verschiedene Installationen, Fotos, einen Kunst-Kicker und in gemütlicher (und überwachter) 60er Jahre Wohnzimmeratmosphäre die beiden Filme Little Brother is watching you und Ewe, letzteren als exklusive Vorpremiere. Das ganze findet im Rahmen der Aktion Kunst am Spreeknie statt und den Ausschreibungstext der Ausstellung gibt es nach dem Klick.

weiterlesen

Die 90er Jahre: Die besten New Black Cinema Filme des Jahrzehnts

Hmmm… ja. Hollywood und die Schwarzen. Das hat eine lange und allzu oft traurige Tradition. Angefangen bei weißen Darstellern, die schwarz angemalt wurden und unsägliche rassistische Stereotypen bedienten, über die Sidekick-Rolle des netten, hilfsbereiten Schwarzen (die selbst heute noch erschreckend oft herangezogen wird) bis hin zum Black Cinema der 60er und 70er Jahre, in denen das so genannte schwarze Kino vor allem aus Klischee-Reißern und derben Blaxploitationfilmen bestand. Aber es gibt auch positive Entwicklungen und diese haben fast durchgängig ihre Geburtstätte in den 90ern: Als Schwarze endlich sowohl als Schauspieler als auch Filmmacher ernst genommen wurden, als sie plötzlich auch bei den großen Awards eine Rolle spielen durften, als “schwarze” Themen nicht mehr mit der Kneifzange angefasst und nicht mehr mit Klischees ausdefiniert wurden: Spike Lee, Denzel Washington, Laurence Fishborne… alles Namen, die mittlerweile auch im Mainstream-Kino angekommen sind und nicht mehr rein durch ihre Hautfarbe interpretiert werden. Diese bildeten damals das “New Black Cinema” und gaben damit dem (cineastischen) schwarzen Amerika eine Stimme, fernab von Stereotypen und Klischees. Die besten ihrer Filme, nach dem Klick.

weiterlesen

The Drums – Money (Stream)

“Summertime”, so hieß die EP von den Drums. Die waren ja der Indie-Hype 2010 und hatten mit Surfin den allertollsten Sommer-Hit seit langer Zeit. Hier nun der neue Song Money, der wieder eine gelungene Mischung aus Post-Punk und Surf-Pop ist, aber beim ersten Durchgang noch nicht so direkt zünden will. Mal schauen, was das neue Album Portamento kann.

The Drums – Money by WorkItMedia