The Nextmen vs. Bestival Mixtape

Sehr schönes DJ-Mixtape von The Nextmen zum demnächst auf der Isle of Wight steigenden Bestival (8. – 11. September 2011). Das Festival-Line-Up ist mit Bands wie unter anderem Primal Scream, The Cure, Björk und House of Pain schon mehr als amtlich. Wie The Nextmen dieses durch den Mix-Fleischwolf drehen und die verschiedensten Genres zu einem homogenen, runden Ganzen zusammen fließen lassen, vergoldet das satte Hit-Erlebnis aber nochmal. Der perfekte musikalische Mix, um die Sonne endlich mal hinter den Wolken hervorzulocken.

The Nextmen vs Bestival – 2011 by djmixes

Tracklist

01. Primal Scream – Loaded/The Nextmen w/Dynamite MC – Round Of Applause (Acapella)
02. Wretch 32 – Traktor
03. Labyrinth – Pass Out (Instrumental)/ Wretch 32 – Traktor (Acapella)
04. The Cure – The Love Cats
05. Krafty Kuts and A Skills – Peaches
06. Public Enemy – Rebel Without a Pause
07. Mz Bratt – Get Dark
08. Grandmaster Flash and The Furious Five – The Message
09. DJ Shadow – Organ Donor
10. Jess Mills – Vultures
11. Blondie – Rapture
12. Grandmaster Flash – Adventures of Grandmaster Flash On The Wheels Of Steel
13. House Of Pain – Jump Around
14. House Of Pain – Jump Around (Sabo’s Moombahstep Edit)
15. Mark Ronson and the Business Intl – Bang Bang Bang (U Tern’s Disco Dub)
16. DJ Zinc – Nexx/ Ms Dynamite – Wile Out (Acapella)
17. Robyn – With Every Heartbeat
18. Katy B – Broken Record (Zinc Remix)
19. Sbtrkt – Living Like I Do
20. LFO – LFO (Leeds Warehouse Mix)
21. Fake Blood – Fix Your Accent
22. Roska – Squark/ Kelis – Milkshake (Acapella)
23. Claude Vonstroke – The Whistler
24. TEED – How Far (2 Bears Mix)
25. Emalkay – Fabrication
26. Breakage Feat. Skream – Skreakage
27. Breakage – Together
28. Magnetic Man – I Need Air
29. Fatboy Slim – Praise You
30. James Blake – Limit To Your Love
31. London Elektricity – Elektricity Will Keep Me Warm

via Testspiel

Sigur Ros – Inni (Video)

Hm, erst einmal lauter Jubelschrei durch die Wohnung, weil Sigur Ros wieder da sind und ein Video namens “Inni” auf ihre Homepage gestellt haben. Die Recherche ergibt das Inni altnordisch ist und anscheinend “drinnen” bedeutet, was das kryptische Video auch nicht weniger mystisch macht…

Update: Mir ist gerade aufgefallen, dass es auch auf dem letzten Album ein Song namens Inní Mér Syngur Vitleysingur (engl. Übersetzung: Within me a lunatic sings) gab, aber erkenne da bisher noch keinen Zusammenhang.

“I’m Comic Sans, Asshole”-Monolog animiert

Designfreunde (und -Hasser) dürften sich noch an den großartigen “I’m Comic Sans, Asshole”-Monolog von Mike Lacher erinnern. Dieser wurde nun von John Hollier animiert und auf Vimeo hochgeladen. Zwei Minuten großartiges “In your Face!” gegen alle Designfaschisten…

Listen up. I know the shit you’ve been saying behind my back. You think I’m stupid. You think I’m immature. You think I’m a malformed, pathetic excuse for a font. Well think again, nerdhole, because I’m Comic Sans, and I’m the best thing to happen to typography since Johannes fucking Gutenberg…

via Langweiledichnet

Foo Fighters Garage Tour – Dokumentation

Hah! Jede Band, die ihre Musik Garage Rock schimpft, sollte sich das hier reinziehen und vor Scham im Boden versinken. Während selbst ernannte Garagen-Bands wie “The Strokes” Unmengen an Kohle ausgeben um ihre Produktion schön garagisch (ähmmm) klingen zu lassen, setzen die Foo Fighters das Label einfach mal in die Tat um: Zur Veröffentlichung ihres Albums Wasting Light (2011) tourten sie nicht durch die großen Stadien, sondern besuchten die Fans zu Hause, eben dort wo sonst nur Autos und Werkzeug landen. Impressionen der daraus entstandenen Garage Tour gibt es nun als 40minütige Dokumentation auf YouTube zu bestaunen. Große Musik im kleinen Ambiente… perfekt!

via In.Die.Meute

M.C. Eschers Relativity reflektiert in einem fallenden Wassertropfen

I try in my prints to testify that we live in a beautiful and orderly world, not in a chaos without norms, even though that is how it sometimes appears. My subjects are also often playful: I cannot refrain from demonstrating the nonsensicalness of some of what we take to be irrefutable certainties. It is, for example, a pleasure to deliberately mix together objects of two and three dimensions, surface and spatial relationships, and to make fun of gravity.

Maurits Cornelius Escher (1898 – 1972)

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Yeah I used the Canon 60mm macro f/2.8. I shot at ISO 640 and 1/250. It took about 150ish shots to get that one, ~2 hours. The hardest part was focusing, in the set up picture I posted in the first comment you can see a piece of string above the eye dropper. I would let that hang down off the eye dropper and focus on that, then move it and squeeze the dropper and the shutter at almost the same time. I have like 30ish more pictures with the drop clearly in the shot but the sketch behind it isn’t in focus, this was the clearest one I got.

by Smsilton via BoingBoing

Haldern Pop Festival 2011 – Playlist (Stream)

Grmpf! Ich wollte ja eigentlich wieder zum Haldern dieses Jahr, schließlich ist das kleine aber sehr feine Festival mittlerweile ein Inbegriff für eine gesunde Mischung aus Newcomern (zu den dort auch mal Mumford & Sons gehörten) und angesagten Indie-Künstlern. Dieses Jahr ist allerdings wegen Geldproblemen einer Freundin und auch dem miesesten Sommer aller Zeiten leider Essig. Es gibt aber immerhin auf Simfy eine sehr schicke Playlist mit allen Acts die dort auftreten, u.a. Fleet Foxes, The Antlers und anderem hochwertigen Schönklang. Ich drücke also den mutigen Festival-Besuchern schon mal die Daumen und empfehle mit Blick auf die Vorhersage ein gut imprägniertes Zelt!

Stream

Das erste öffentliche Konzert von Rage against the Machine?

Dieses Bootleg-Video stammt aus dem Jahr 1991 – als Rage against the Machine das Licht der Welt erblickten – und wird gerade in diversen Blogs als erstes öffentliches Konzert der Band herum gereicht… Maybe. Ist aber auch gar nicht so wichtig, da die Aufnahmen schon erahnen lassen, warum sich RATM kurz darauf zu Größen des Crossover und einer wahren Kultband entwickeln sollten. Vor kleinem Publikum machen sie genau das, was sie auch später live immer wieder tun sollten: Powern, mitreißen und sau geile Musik abliefern. Ich habe RATM im Jahr 1999 live gesehen, ein Jahr vor dem Ausstieg Zack de la Rochas, und das ist für mich nach wie vor eines der schönsten Konzerterlebnisse meines Lebens. Verdammt, waren die Jungs damals schon großartig…

Full concert footage of RATM’s first ever public performance at The Quad, Cal State Northridge, Northridge, CA on Oct. 23, 1991.

Setlist:
1: Killing In The Name (Instrumental)
2: Take The Power Back
3: Autologic
4: Bullet In The Head
5: Hit The Deck
6: Township Rebellion
7: Darkness Of Greed
8: Clear The Lane
9: Clampdown
10: Know Your Enemy (alternate version)
11: Freedom

via KFMW

Animated Short der Woche: Mac ‘n’ Cheese

Sehr coole, komplett vedrogte Dubstep-Verfolgungsjagd. Irgendwie wirr, irgendwie Speed, irgendwie halluzinogen… Die Pointe am Ende ist zwar – nunja – bekannt, was davor abgeht aber mehr als amtlich.

Mac ‘n’ Cheese is an animated short directed and created by four students at the Utrecht School of Arts in the Netherlands. This roughly two minute animation took about five months to make, and about a bajillion peanut butter sandwiches.

Synopsis: When you find yourself running scared and running out of energy, there’s only a few options left to outrun your opponent through the southern desert. Stopping at nothing, watch these two guys wear each other out and rip through boundaries hitherto unbroken. Enjoy the ride!

Mac ‘n’ Cheese (Niederlande 2011)

Animation: Tom Hankins, Gijs van Kooten, Guido Puijk, Roy Nieterau

Musik & Audio Design: Giulio Sterbini, Wouter Messelink, Peter-Paul Timmermans

http://www.macncheese.nl

via honk

Operation Trojaner-T-Hemd: EXIT schleicht sich in Neonazimode ein

Sehr coole Aktion von EXIT Deutschland (Aussteigerprogramm für Neonazis). Auf einem Rechtsrockfestival wurden Shirts verteilt, die spätestens beim ersten Waschgang ihre wahre Natur offenbarten: “Was dein T-Shirt kann, kannst du auch!”

 

Mit einem Trojanischen Shirt hat EXIT – Deutschland, die Aussteigerinitiative für Rechtsextreme, für Aufsehen in der rechtsextremen Szene und darüber hinaus gesorgt. Auf dem Rechtsrockfestival „Rock für Deutschland“ am 06. August in Gera hat die Organisation T-Shirts verteilen lassen, die erst in den eigenen vier Wänden ihre wahre Absicht offenbarten.

EXIT-Deutschland unterstützt Personen, die der rechtsextremen Szene den Rücken kehren wollen und hilft ihnen beim Ausstieg. Um die Zielgruppe zu erreichen, hat das Team von EXIT eine besondere

Methode angewandt, ein Trojaner T-Shirt. EXIT ließ 250 T-Shirts mit einem abwaschbaren Aufdruck herstellen, der einen Totenkopf und die Aufschriften „Hardcore Rebellen“, sowie die geschwenkten Fahnen der freien Kräfte zeigt. Darunter befand sich ein nichtabwaschbarer Aufdruck mit der Botschaft „Was dein T-Shirt kann, kannst Du auch – Wir helfen Dir Dich vom Rechtsextremismus zu lösen“ und den EXIT Kontaktdaten.

Der Clou: erst beim Waschen in der Waschmaschine kam die wahre Botschaft zum Vorschein.

Damit der Trojaner bei der richtigen Zielgruppe ankam, hat EXIT eine fiktive Person erschaffen und in deren Namen Kontakt mit dem Veranstalter, der NPD Thüringen, aufgenommen. Unter dem Vorwand der anonymen Unterstützung wurden die T-Shirts als Spende für das Rechtsrock Festival „Rock für Deutschland“ angeboten. Am 06. August wurden die Trojanischen T-Shirts dann von den Organisatoren an die ersten Besucher Festivals verteilt, wie das angehängte Fotomaterial belegt. 24 Stunden nach dem Festival wurden die ersten SMS-Verteiler mit folgender Warnung bemüht: „Achtung Fälschung! Gestern wurden auf dem RfD T-Shirts verschenkt, die unter dem Aufdruck Hardcore Rebellen eine Botschaft von Exit, dem staatlichen Aussteigerprogramm haben. Diese Botschaft wird erst nach dem Waschen sichtbar. Exit hat hier mehrere tausend Euro Steuergeld verschwendet“(sic.).

Bernd Wagner der Gründer von EXIT-Deutschland sagt zu dieser Aktion: „Mit den T-Shirts wollten wir unser Angebot in der Szene bekannter machen und vor allem die jungen und noch nicht so gefestigten Rechtsextremen ansprechen“.

via Nerdcore

Mixtape 08/11: J.Cole, Foster The People, Male Bonding, How To Dress Well, Tycho, Preteen Zenith

Mal ganz ehrlich, so stylish ist stundenlanges Suchen im Apfel-Land oder Saugen auch wieder nicht. Und warum lange suchen,wenn wir euch hier euch ein paar nette Mp3`s doch für lau anbieten?

01 J.Cole – Unabomber

J. Cole wurde hier ja schon in unserer Vorschau gefeatured und ich hoffe da einfach mal auf den Hip Hop Release des Jahres. Der Junge ist smart, hat Talent und die Beats sitzen. Hier gibt es nun Unabomber (sic!) von dem großartigen “Any Given Sunday Vol.1″- EP.

 

02 Foster The People – Pumped Up Kicks (Grouplove & Captain Cuts Remix)

Joa, ganz anehmbarer Electro-Pop. Wird bei mir nicht den Sommer überstehen, aber sollte es jemals ein Sommer-Comeback geben ist das hier keine schlechte Auswahl.

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Kurzfilm der Woche: Charlotte et son Jules

Ein sehr früher Kurzfilm von Jean-Luc Godard, in dem Jean-Paul Belmondo (gedubbt vom Regisseur selbst) einen endlos scheinenden Monolog abhält, der aus Tiraden gegen seine Noch-Geliebte Charlotte besteht. Das Ganze spielt sich in einem Hotelzimmer ab, arbeitet mit Jump Cuts, Zeitsprüngen und wilden Perspektivwechseln, ganz ähnlich den Hotelraumszenen des im selben Jahr veröffentlichten Nouvelle Vague Klassikers Außer Atem (1960). Inzeniert wurde das monologische Kammerspiel als Hommage an Jean Cocteau’s erfolgreichen Einakter Le Bel Indifférent (1940).

Charlotte et son Jules (Frankreich 1960)

Regie: Jean-Luc Godard

Darsteller: Jean-Paul Belmondo, Gérard Blain, Anne Collette

Musik: Pierre Monsigny

Metropolis II – Miniaturmetropole von Chris Burden

Wo andere Menschen mit Eisenbahnen und Miniaturlandschaften kleine idyllische Dioramen basteln, geht Performancekünstler Chris Burden mit seiner kinetischen Installation Metropolis II einen anderen Weg. Unzählige bunte Autos tummeln sich auf den Straßen der weitverzweigeten Miniaturstadt. Das Kontrastspiel zwischen unkontrollierter Bewegung, fast schon militärischem High-Speed-Gleichschritt und Stillstand erzeugt ein ungemein beeindruckendes und zugleich erschreckendes Panorama einer ebenso gegenwärtigen wie zukünftigen wie universell abstrahierten Millionenstadt. Vier Jahre hat es gedauert das Statement zum Leben im Takt der Metropole zu entwickeln. Henry Joost & Ariel Schulman haben das entstandene Kunstwerk in Burdens Atelier gefilmt, bevor dieses im Herbst 2011 im Los Angeles Country Museum of Art (LACMA) ausgestellt werden soll. Ein faszinierendes Dokument eines größenwahnsinnigen, dunkel prophetischen und verspielt ambivalenten Projektes:

Directed by Henry Joost & Ariel Schulman
Edited by Max Joseph
Cinemtography by Schulman, Joost & Van Neistat
Music by Tortoise (Ten-Day interval) & Mahogany (Windmill International A)

Special Thanks to Zak Cook and everyone at the Burden studio…Tortoise, Mahogany, Jaclyn Slimm & Andrew Prinz.

via Lumma

Poetisches für den Sonntag: Zwischen Gemälde und Plastik

Großartige Plastiken von Shintaro Ohata. Sie verbinden sich mit ihren Gemälden, brechen aus diesen aus und eröffnen dadurch neue Perspektiven zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. Bei My modern met gibt es noch eine ganze Reihe weiterer dieser beeindruckenden Bild/Plastik-Hybride zu sehen. Ausgestellt werden sie derzeit im Yukari Art Contemprary in Tokyo.

“Every ordinary scenery in our daily lives, such as the rising sun, the beauty of a sunset or a glittering road paved with asphalt on a rainy night, becomes something irreplaceable if we think we wouldn’t be able to see them anymore,” he told Yukari gallery. “I am creating works to capture lights in our everyday life and record them in the painting.”

via Surfstation