Like Sister, Like Brother

Ich kann ja weder mit Bob Dylan noch mit Patti Smith wirklich etwas anfangen, aber Kollege Bayer würde es gerade die Mütze vom Kopf hauen, wenn er diese spezielle Paarung sehen würde. Einen lachenden Bob Dylan sieht man ja auch relativ selten…

via awesomepeoplehangingouttogether

Filmrollen zu Alfred Hitchcocks frühestem erhaltenen Film “The white Shadow” gefunden…

Neuseeland* – Rechtzeitig zum 112. Geburtstag von Alfred Hitchcock haben Filmarchivisten drei Rollen mit einem der ersten Filme des Meister der Suspense gefunden. Darauf enthalten sind Aufnahmen des Films The White Shadow (1924), an dem Alfred Hitchcock als Drehbuchautor, Regieassistent und Cutter maßgeblich mitarbeitete. Wie der Hollywood Reporter berichtet handelt es sich bei dem potentiell ersten erhaltenen Hitchcock-Werk um ein britisches Melodram, in dessem Zentrum der Konflikt zweier Frauen steht. Beide werden gespielt von Betty Compson, die sowohl die “gute” als auch die “böse” Schwester verkörpert.

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Toy Masters – Dokumentarfilm zu Masters of the Universe

Yeah! He-Man, Skeletor und die Masters of the Universe waren schlicht und ergreifend die Spielzeuge meiner Kindheit. Fantasy, Science Fiction, große Burgen und viele viele Plastikmuskeln. Der perfekte Spielkick für imaginative Kinder: Ich hatte He-Man, Skeletor, den neuen He-Man (der ziemlich öde war), eine Burg und noch ne Menge anderen Kram, mit dem ich echt tolle Erinnerungen verbinde. Mit Toy Masters wird den Mattel-Spielfiguren nun ein dokumentarisches Denkmal gesetzt. Wurde bei der Comic-Con vorgestellt und lässt mein Herz jetzt schon höher schlagen, auch Dank nostalgischer Commercial-Schnipsel und großem Drama um Urheberrechte und das geistige Eigentum…

“Toy Masters” is the first ever feature-length documentary on the world-wide phenomenon that inspired an entire generation of children and became a billion dollar franchise–“Masters of the Universe”.

The film is in production now, filming all over the U.S. “Toy Masters” will feature interviews with the key creative personnel behind every version of the best selling toy line and all incarnations of “Masters of the Universe” on television, film, stage, and print, tracing the inception and ups and downs of the fantasy juggernaut.

via Superlevel

Planet der Affen Infografik

Jetzt habe ich doch tatsächlich gestern im Kino (HARRY POTTER!!! aber dazu später mehr) einen Trailer zum Planet der Affen Prequel gesehen, der mich im Gegensatz zu älteren Teasern wirklich neugierig auf den Film gemacht hat: War zwar total verspoilert und sah nach ordentlichem CGI-Inferno aus, aber die “Menschlichkeit” der Affen war weitaus besser getroffen als bei Tim Burtons Planet of the Apes Debakel. Warum ich das erzähle? Ich brauche irgendeinen Teasertext für diese schicke IGN Infografik, die die Klassiker der Affen-Saga anständig chronologisiert und in einen plausiblen Kreislauf bringt. Und ja, die alten Filme können alle was; selbst die nicht so gelungenen Teile.

Klick for full Planet of the Apes Cheat Sheet

Klassiker der Bildenden Künste in stilisierter Punktform

Ein Meisterwerk ist ein Meisterwerk ist ein Meisterwerk und ist immer wieder zu erkennen… jedenfalls, wenn es nach dem Graphic Nothing Studio geht. Dieses hat Klassiker der Kunstgeschichte einmal durch den postmodernen, minimalistischen Design-Fleischwolf gedreht. Das Ergebnis sind allemal faszinierende Fragmente großer Werke und damit fast schon wieder so etwas wie Statements zu unserer Mashdown-Kultur. Hättet ihr die Klassiker erkannt (in Thumbnail-Form übrigens erheblich leichter als bei diesen Großformaten)?

via Benhammer

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Die großen Actionstars der 80er und 90er Jahre… und was von ihnen übrig ist

Mit den besten Actionfilmen der 90er haben wir uns vor Kurzem einen groben Überblick über die Endzeit der goldenen Jahre des Genres verschafft… In den 80ern und 90ern war Ääääktschn der Garant für großes Mainstreamkino, im Idealfall mit vielen Kämpfen, vielen Explosionen und vor allem den klassischen Actionhelden und Actionstars: Muskelbepackt, testosteronschwanger (wunderschönes Oxymoron), verschwitzt und meistens als Alleinkämpfer unterwegs. Ja, damals gab es noch echte Kerle, kurz bevor das Actionkino von Bubis à la Keanu Reeves und hippen Models à la Jason Statham überrannt und schließlich in den 00ern im ADHS-Rausch beerdigt wurde. Wir wollen noch einmal an die guten alten Zeiten und vor allem an die guten alten echten Kerle, die großen Actionstars, die Helden unserer Kindheit erinnern: Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Chuck Norris and the fucking rest… Wie sahen ihre Erfolge aus? Was waren ihre coolsten Oneliner (obligatorisch für jeden tapferen Recken)? Und was machen sie eigentlich heute?

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Kurzfilm der Woche: The Big Shave

Na gut, dann bleiben wir eben klassisch… Martin Scoreses Fünfminüter The Big Shave (1967) dokumentiert einen gutbürgerlichen Mann bei seinem täglichen Rasierritual. Unterlegt von pompösen Fanfaren, die zur Schlacht blasen und sich zu den sanften Jazz- und Swingklängen Can’t Get Started von Bunny Berigan entwickeln, wird die permanente, exzessive Rasur sukzessive zum privaten Schlachtfest. Ohne sich dessen bewusst zu sein, schneidet sich der Rasierende ins eigene Fleisch, vergießt Blutstropfen um Blutstropfen, und am Ende muss die Kehle dran glauben. Konzipiert war der ätzend, sarkastische, perfekt inszenierte satirische Gore-Ausreißer als Kritik am amerikanischen Engagement im Vietnam-Krieg.

The Big Shave (USA 1967)

Regie: Martin Scorsese

Darsteller: Peter Bernuth

Musik: Bunny Berigan

Hörenswertes Juli 2011 (II): Casper, Little Dragon,The Cool Kids

Das passiert wochenlang nichts und dann kommt gleich der Doppelschlag. Flo hat mit Düster-Werken vorgelegt, die man ja eigentlich erst im Herbst so richtig goutieren möchte, aber bei diesem komplett ins Wasser gefallenen Sommer macht SunShine-Pop auch nicht mehr viel wett. Und so grollt das Tief Casper mit Explosions In The Sky Samples herbei, kommt nochmal kurz der Sommer mit Little Dragon zurück und die Cool Kids droppen Beats wie die nächsten Regentropfen, yo.

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Poetisches für den Sonntag: Erotische Fotos von Mona Kuhn

Großartige, ungemein erotische Fotos schießt die deutschstämmige in Amerika lebende Künstlerin Mona Kuhn, indem sie mit Unschärfen, Perspektiven und dem Verlangen des menschlichen Auges spielt. Auch wenn es nach dem Klick noch etwas expliziter (und jugendunfreier) wird, könnten ihre Bilder von plumper Pornografie oder bloßer Nackterotik nicht weiter entfernt sein. Dank ihrer Verspieltheit und ihrem genauen Blick für zu Zeigendes und zu Verbergendes bewegt sie sich aber auch fernab von jeglichem kitschigen Weichzeichner-Ästhetizismus. Stattdessen sind ihre  Bilder empathisch, sich entziehend, versprechend, offenbarend und immer wieder mit dem Blick des Betrachters spielend. Verdammt… Es ist wirklich lange her, dass ich Fotos gesehen habe, die zu gleichen Teilen so sexy und so poetisch sind. Klickt euch unbedingt durch ihr Portfolio. Es lohnt sich.

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New Radiohead Remixes: Lone, Four Tet, Pearson Sound

Nach den Remixes von Nathan Fake, Harmonic 313, Mark Pritchard, Caribou und Jacques Greene ist nun der dritte Remix-Reigen für Radioheads The King of Limbs eröffnet worden. In dem SoundCloud-Stream vergnügen sich Lone, Pearson Sound und Four Tet an Radioheads letztem Output. Gerade Kieran Hebden alias Four Tet ist ja kein Unbekannter, was Radiohead-Remixing betrifft, ist er doch unter anderem für das wunderbare Skttrbrain verantwortlich, das es auch auf die B-Side der 2+2=5-Single sowie die COM LAG EP (2004) geschafft hat. Nach dem Klick folgen die früheren Remix-Songs, die es mittlerweile auch bei Radiohead online zu kaufen gibt.

Radiohead TKOL RMX3 by Radiohead

via Testspiel

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Hörenswertes Juli 2011: Boris, John Tejada, Jakko Jakszyk, Robert Fripp & Mel Collins (A King Crimson ProjeKct)

Ja Freunde… es ist Sommer. Das Wetter beschissen, der Urlaub in weiter Ferne, die Stimmung trübe, und wir hinken Dank schreiberischem Sommerloch in unserer Hörenswert-Section mal wieder um einen ganzen Monat zurück… Doch es naht Erlösung, in Form von experimentellen, düsteren, verlockend avantgardistischen und vor allem ‘ähmmm’ progressiven Klängen. So rocken sich Boris zuerst durch einen klassisch progressiven Avantgarde/Drone/Metal-Whatever-Kosmos, um kurz darauf die progressiven Töne in geheimnisumwitterten progressiven Ambient-Klängen zu finden. John Tejada entdeckt das progressive Element in minimalistischen Electro-Sounds, während Robert Fripp in seinem King Crimson ProjecKt zusammen mit Jakko Jakszyk und Mel Collins das Progressive in, nunja, klassischem Progressive Rock auslotet. Wenn’s schon nichts zu Feiern gibt, dann wenigstens genug satte, verwobene Klänge, um andächtig vor den Lautsprechern zu knien. Und der Sommer wird ohnehin komplett überbewertet…

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Links fürs Wochenende

Terroranschläge und Doppelstandards in alle Richtungen

Bester Artikel zur (medialen) Reaktion auf den Terroranschlag in Norwegen (oder war es jetzt doch ein Attentat? Hängt das von der Identität des Täters ab). Ali von zoon politicon zeigt den Hysterikern, Gehässigen und Bigotten, wie eine differenzierte Analyse der Geschehnisse (und deren Rezeption) auszusehen hat.

Kunst aus der Webcam

Interview mit dem Fotografen Jens Sundheim, der als Traveller rund um den Globus reist und sich von verschiedensten Live-Webcams fotografieren lässt.

30 Jahre MS-DOS

Heise erinnert an das wunderbare, minimalistische Betriebssystem, das weder grafisches Interface noch Multitasking-Optionen benötigte, um seine Benutzer zu verzaubern.

Pseudonymintoleranz

Interessanter Kommentar der Ennomane – als Betroffene – zu der Pseudonym vs. Klarnamen Debatte auf Google+. Sowohl im Bezug auf das Spiel mit Identitäten und Neukonzeptionierungen der eigenen Persönlichkeit im Netz als auch auf Redefreiheit und das Recht anonym zu sein.

Captain America and His Non-Struggles Against the Holocaust and Racism

(…) Most of this is due to its setting in World War II and that it’s an origin story focused on the creation of a hero. But even with those two factors as a given, the movie takes great care to steer clear of anything even remotely controversial. Even the gravitas of Nazi evil is mostly pushed aside by the fictional HYDRA, a rogue Nazi science unit that breaks off from the Third Reich and even targets it as one of its enemies. Rogers recruits African- and Asian-American members for his team, but the racial prejudices that both men would have surely endured are never mentioned in the movie. (…)

Letztes Jahr auf Seite360:

Endlich mal wieder Kanonisierungs-Futter für die 00er-Filmnerds: Dieses Mal sind die besten Science Fiction Filme sowie die besten Zeichentrickfilme des Jahrzehnts an der Reihe. Außerdem gibt es noch eine schnieke Rezension zu Church with no magic von PVT und einen Lobgesang auf Christopher Nolans Inception. Das Wetter ist besser als 2011 (was nicht besonders schwierig ist) und so hängen wir weiter im Sommerloch und am Strand, den angesagten Cafés und den düsteren Clubs rum.

Ronnie Spector From The Ronettes – A Tribute to Amy Winehouse

Wir sind immer noch kein People-Magazin, und das Leben einer Person auszuschlachten die wir nicht kannten würde uns im Gegensatz zu den, mit Verlaub, unfassbaren Arschlöchern der Springer- und Boulevard-Presse nicht einfallen.

Die stets um Aufmerkssamkeit bettelnde M.I.A. lassen wir auch mal vor , genau wie alle “Freunde” und Promis, die sich nun über Twitter ausheulen. Wir kommen  zu einem Tribute von Ronnie Spector, Sängerin der 60er Girl Gruppe  The Ronettes, über den sich Amy wirklich gefreut hätte, auch weil sie die Ronettes immer zu ihren größten Vorbilder zählte.

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Musikvideo der Woche

Ich bin ja einer der ganz wenigen LCD Soundsytem-Solala-Finder. Das Lego-Video zu All May Friends ist natürlich trotzdem sehr groß.

LCD Soundsytem – All My Friends (2011)

Regie: Cometgreen

Album: All My Friends

Physical elements shot with a Nikon D50. Compositing and effects done in After Effects CS5. Face designed in Illustrator CS5.

Animated Short der Woche: Mortys

Der Tod (wie in Eine Zeit ohne Tod in weiblicher Form) wird mit den Vorzügen der modernen Technik konfrontiert, und zwar von ihrem Sohn, der sich nichts mehr wünscht, als dass seine Mutter etwas weniger Arbeit und dafür mehr Zeit für ihn hat. Mortys ist ein burtonesker, sehr schöner und kurzweiliger französischer Animationsfilm (englisch untertitelt), der mit leichtfüßigem Humor eine im Grunde genommen ziemlich düstere Geschichte erzählt.

“Au 21eme siecle, un conflit affectif et générationnel entre une mère et son fils à un détail près…La mère n’est autre que la Mort.”

Mortys est un film co-réalisé par, Gaëlle Lebègue (modélisation, blend shape, animation), Ness (direction artistique, décors, matte painting, caméra mapping, texture), Mathieu Vidal (character design, modélisation, blend shape, animation), Nicolas Villeneuve (direction de production, lighting, rendering, compositing) et produit par l’ESMA de Montpellier.

Mortys a remporté le second prix du jury de fin d’étude composé entre autres de Dreamworks, Framestore, Dneg, The Mill, Nwave, Chez Eddy, Mac Guff, Ilion, Ubisoft, Delapost…etc…

Mortys (Frankreich, 2011)

Regie: Gaëlle Lebègue

Idee: Mathieu Vidal

Offizielle Website

via Seitvertreib