Animated Short der Woche: Zero

Wunderschöner Stop-Motion-Trickfilm über eine “Null” und deren Geschichte… Dabei besticht der Kurzfilm von Christopher Kezelos nicht nur durch fantastische Animationen, perfekte Kameraführung und eine wunderschöne, symbolistische Atmosphäre sondern ebenso durch eine spannende, universelle und humanistische Geschichte. Kein Wunder also, dass er bei unzähligen Festivals und Awards ordentlich abgeräumt hat. Weitere Informationen zu dem kleinen Meisterwerk gibt es auf der offiziellen Website des Films. Nach dem Klick reichen wir noch ein kurzes Making Of nach.

Born into a world of numbers, an oppressed zero discovers that through determination, courage, and love, nothing can be truly something.

Zero (2010)

Regie: Christopher Kezelos

Produktion: Christine Kezelos

Kamera: Matthew Horrex

Erzähler: Nicholas McKay

via Fubiz

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Schwertkampf-Supercut

Nach Recut-Trailern und Supercuts aus einzelnen Filmen sind die Supercuts, die sich gleich bei der ganzen Filmgeschichte bedienen, die beliebteste Schnittspielwiese der cineastischen Nerds. Dieser hier ist besonders gut gelungen und zeigt Schwertkampfaction von den 50ern bis heute. Auffällig wie oft bei diesen Supercuts ist, wie sehr sich dann doch Einstellungen und Kameraführung ähnlich gelagerter Szenen unterschiedlicher Filme ähneln.

via Neoblogismus

Die schlechtesten Filme der 90er: Warum Sliver da nicht rein gehört

Während Basic Instinct gerne des öfteren als gelungener Vertreter des in den 90ern boomenden Erotikthrillers herangezogen wird, gilt die Verfilmung von Iran Levins Roman “Sliver” als eines der klassischen miesen Machwerke des Genres. Schon bei Veröffentlichung von der Filmpresse harsch kritisiert, gilt der Film mit einem 13% Rating bei Rotten Tomatoes als einer der schlechtesten Filme der 90er überhaupt. Immerhin weist er auch genau das auf, was einen Film per se schon einmal verdammenswert macht: MTV-Schnitte, Sex & Crime, eine extreme Verkürzung und Simplifizierung der literarischen Vorlage, die erotikfilmische Ausschlachtung Sharon Stones im Fahrwasser des Erfolges von Basic Instinct… Aber was ist es genau, was Sliver vermeintlich so verachtenswert macht? Und ist der Film tatsächlich so schlecht, wie vom Gros der Kritiker behauptet?

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2Cellos covern “Welcome to the Jungle” von Guns N’ Roses

Schon das Smooth Criminal Cover von den 2Cellos alias Luka Sulic und Stjepan Hauser war eine Klasse für sich. Nach dem Michael Jackson Klassiker wagen sich die beiden Cellisten nun an die Guns N Roses Hardrock-Hymne “Welcome to the Jungle”. Und wie schon zuvor gelingt ihnen der Dreh des Rocksongs durch den Streichinstrumenten-Fleischwolf ausgesprochen gut. Heraus kommt ein reduziertes und zugleich spannungsgeladenes Stück Crossover zwischen Pop, Metal und E-Musik. Auch das dazu gehörige Musikvideo ist außergewöhnlich gut inszeniert und fotografiert. Verantwortlich für die Bilder war Kristijan Burlovic. Einen Plattenvertrag haben die beiden auch mittlerweile und so dürfen wir uns in Zukunft wohl noch auf ein paar mehr zünftige Reinterpretationen bekannter Hits freuen. Für die, die es nicht kennen, gibt es nach dem Klick noch einmal das Smooth Criminal Cover zu bestaunen.


via i-ref

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Dokumentation: Highscore – Die Geschichte der Computerspiele

Sehr schöne Discovery Channel Doku, weniger über Computerspiele als viel mehr konkret über die Entwicklung der großen Konsolen und deren Games von den 70ern bis in die frühen 90er: Von der Arcade-Ära über den Atari VCS2600 bis hin zum Aufstieg Nintendos.

Das “Computerspielen” begann 1972 in einer kalifornischen Bar: Mit “Pong” machten vor allem Nolan Bushnell, aber auch Al Acorn den Aufschlag in der Geschichte der Computerspiele. Heute boomt dieser Industriezweig – Computerspiele, und das letzte Level im Spiel mit Bits und Bytes ist noch lange nicht erreicht.

via honk

Let`s take a walk around – Dubstep-Trip durch Tokyo

Woah, ist das schön bedröhnt! Knapp 9 Minuten untermalt ein Dubstep-Song von Paul St. Hilaires & René Löwe diesen One-Shot Trip durch eine japanische Stadt.

via

E3-Vorzeigespiel: El Shaddai

Natürlich interessieren uns als Kulturblog an der aktuellen Gaming-Szene primär die Titel, die dazu geeignet sind, Videospiele als avantgardistisches, experimentierfreudiges Kulturgut auszuzeichnen. In dem Sinne sind Spiele wie Battlefield3, Need for Speed7 oder Fifa426 ungefähr so interessant wie der x-te Transformers-Teil für die Cineasten. Sieht alles nett aus, macht auch Spaß, ist aber doch letzten Endes meistens nicht mehr als kurzfristig unterhaltsamer Blockbuster Fast Food. El Shaddai dagegen sieht tatsächlich originell aus und begeistert allein schon durch seine fantastische, eigenständige Grafik, die auf dem Fundament eines satten Weißes faszinierende Licht- und Farbenspiele generiert. Was das Spiel dann gameplaytechnisch kann, rückt dabei schon ein wenig in den Hintergrund (und hier scheinen mit deftiger Hack&Slay-Action und kniffligen Jump N Run Passagen auch keine  echten Wegmarker gesetzt zu werden). Wenn ein Spiel aber derart konsequent grafisch experimentiert und die technischen Möglichkeiten der aktuellen Konsolengeneration ausnutzt, um nicht nur technisch sondern auch ästhetisch(!) auf höchstem Niveau zu agieren, dann verdient es schlicht Applaus. Und diesen bekommt es hiermit. Einmal staunen bitte!

El Shaddai wird im Juli dieses Jahres in den USA für XBOX360 und Playstation3 veröffentlicht. Die europäischen Eskapisten müssen sich noch bis zum 9. September gedulden.

Poetisches für den Sonntag: Abandoned Six Flags New Orleans Tour

Düstere postapokalyptische Aufnahmen des 2005 vom Hurricane Katrina zerstörten Vergnügungspark Six Flags New Orleans. Mit einem nicht zu übersehenden Faible für Zombiefilme gedreht und editiert von Teddy Smith. Genau das gibt das seit der Katastrophe verlassene Gelände aber auch perfekt her.

Six Flags New Orleans was destroyed by Hurricane Katrina in 2005.
It has been abandoned ever since.
This film was made in October 2010 by Teddy Smith.
The park is scheduled to be demolished in January 2011.

via eayz

Neuer Song von Male Bonding: Bones

Der frische und zugleich nostalgisch verwehte Post Punk, Indie Rock, Grunge und Math Rock Bastard “Nothing Hurts” von Male Bonding war eines der besten Alben 2010 (wer das nicht glaubt, kann es gerne noch einmal in unserer Review nachlesen). Der Nachfolger “Endless now” wird am 30. August bei Sub Pop erscheinen, produziert von John Angello (Thurston Moore, Dinosaur Jr.). Und mit dem Song Bones gibt es schonmal einen ganz guten Vorgeschmack auf das neue Material. Luftiger, epischer, verquerer Indie Rock. Nicht ganz so ungestüm wie auf Nothing Hurts (das aber auch seine balladesken Momente hatte), dafür nach wie vor spannend und ordentlich ins Ohr gehend.

via Stereogum

Hörenswertes Juni 2011: Fink, Esmerine, Thurston Moore, 13&God

Okay, okay… es braucht kein langes Drumherumreden. Auch dieses Mal tendieren unsere hörenswerten Alben wieder in Richtung der dunkel schillernden Seite des Sommers. Soll Rinko sich doch um den feuchtfröhlichen Pop kümmern. Hier geht es wieder tief hinein ins Herz der Finsternis, an dessen Ende doch so etwas wie pure Schönheit wartet. So baden wir mit Fink in schwüler Düsterromantik und lassen uns von dem Postrock Esmerines in postapokalyptische Gefilde entführen.  Und weil wir mal wieder etwas hinterher hängen, liefern wir Thurston Moore und 13&God noch zwei Mai-Reviews nach.

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Animated Neon-Gifs mit klassischen Filmmemen

Fantastische animierte Gifs von klassischen Filmszenen im US-Neonröhren-Leuchtreklame-Look. Mr Whaite hat in seinem Blog noch mehr von den Teilen und es besteht berechtigte Hoffnung, dass weitere nachrücken. Daher unbedingt bei ihm vorbeisurfen. Nach dem Klick auch hier noch zwei weitere Favourites.

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