Im Vergleich zum 00er Horrorjahrzehnt stinken die 90er schon gewaltig ab… Während es im neuen Jahrtausend ein großartiges Zombie-Revival, eine neue Torture-Welle und ausgezeichnete asiatische Spukgeschichten gab, bleiben die 90er Jahre diesbezüglich genretechnisch ziemlich diffus und heterogen. Ein paar Gothic-Horror-Schinken, ein kurzes Slasher-Revival gegen Ende des Jahrzehnts, und das wars auch schon. Ansonsten viel Mittelmäßiges, Uninteressantes, Vergessenswertes… Kein gutes Jahrzehnt für den Horrorfan. Und dennoch findet sich auch in den 90ern die ein oder andere Genreperle. Wir haben sie für euch ausgegraben und sogar so viel gefunden, dass wir das Ganze wider Erwarten in zwei Teilen veröffentlichen können. Das erste satte Horrorpaket steht schonmal hier. Teil 2 in Kürze…

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Arthur Lipsetts “Very Nice, Very Nice” ist eine Perle des klassischen Experimentalfilms und beeinflusste Größen wie Kubrick und George Lucas. Lipsett montiert hier Sound und Bildschnipsel zu einer Collage und es ist eine wahre Freude den Film immer wieder zu schauen.

Very Nice, Very Nice (Kanada 1961)

Idee, Regie und Montage: Arthur Lipsett

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Wie ich so eben bei den fünf Filmfreunden erfahren musste, ist Pete Postlethwaite im Alter von 64 Jahren wegen einer Krebserkrankung verstorben.  Der Schauspieler mit dem ungemein markanten Aussehen und einer beeindruckenden Leinwandpräsenz gehörte die letzten zwanzig Jahre zu den ganz großen Nebendarstellern, auf den man als Cineast irgendwann zwangsläufig aufmerksam werden musste. Wenn da, dann auch präsent, immer anders, immer unvorhersehbar und oft very british…

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Seit drei Filmen kann man nun Sofia Coppola auf ihrem Weg zu sich selbst begleiten. Angefangen von ihrem immer noch grandiosen und wegweisenden 00er-Film “Lost in Translation”, der praktisch die Blaupause für die ätherischen Indie Dramen der 00er Jahre ist, über ihren kleinen stylishen Mädchentraum von “Marie Antoinette” und nun “Somewhere”, der autobiographische Züge trägt und das Gefühl von Leere und Isolation, in der Parallelwelt der Prominenten und Unglücklichen zeigt. Sofia Coppola, die durch ihrem berühmten Vater Francis Ford Coppola (Der Pate, Apocalypse Now, Jugend ohne Jugend) diese Situation selber erfahren hat, weiß also genau um diese Thematik und verlässt die Fiktion ihres letzten Films. [Weiterlesen…]

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Eine schöne Idee von Christians Foyer – Ein Filmblog, das hier ohnehin mal empfohlen gehört. Jedes Blog kann mitmachen: Einfach den Satz ‘Kino kann…’ nach Gutdünken vervollständigen und damit in der Blogroll von Christian landen… und nebenbei mit etwas Glück einen der gesponsorten Preise abräumen. Da lassen wir uns natürlich auch nicht lumpen und machen gleich mal mit.

KINO KANN…

…Uns nach wie vor auch ohne 3D begeistern.

…wunderbar katalogisiert werden.

Träume erschaffen, Träume beflügeln, Träume zerstören.

…den Abend retten.

…den Abend vermiesen.

…auch wenn man die Jugend hinter sich gelassen hat zum Fummeln missbraucht werden.

Aktion KINO KANN...

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Die Platten des Jahres 2010

Schöne Zusammenstellung der Zeit-Musikredaktion. Vieles Gutes für auf die Ohren.

Jean-Luc Godard – Revolutionär des Kinos

Ekkehard Knörer würdigt in der Taz den Avantgarde-Regisseur der Nouvelle Vague anlässlich dessen 80. Geburtstags

Momiga – Minimalistische Spielkunst

Zum Jahresabschluss noch einmal Gameminimalism at it best… Ein Piepen, Ein Pixel, eine Taste, ein Ziel… Mehr braucht es bei Momiga nicht, um ein originelles Spielerlebnis zu kreieren. Ein weißer Pixel will von links nach rechts befördert werden… mehrere Male… nur mit der Space-Taste. Warum und wie dies zur Herausforderung wird, sollte der neugierige Spieler dann einfach selbst erleben.

Videotrends in 2010 und 2011

Mehr als interessante und plausible Zusammenstellung von Bertram Gugel, wie die Videotrends im nächsten Jahr aussehen werden.

Der Zugnomade

Faszinierender Artikel zu einem faszinierenden Menschen, der seit über einem Jahrzehnt als Nomade in der deutschen Bahn lebt. Die Züge sind sein Obdach, seine Einkunftsquelle, sein Bad und seine Küche…

Es ist ein Wunder, dass überhaupt was fährt

Jaja, die Bahn und das Wetter… Aber nicht nur der Winter macht dem öffentlichen Fernferkehr zu schaffen,  sondern auch der Frühling, der Sommer und der Herbst. Ein anonymer Mitarbeiter berichtet.

Die Inszenierung der Gewalt

Tal Sterngast über die Dokumentation “Pornographie und Holocaust”, die sich der Verarbeitung der Shoa in israelischen Schund- und Groschenromanen widmet.

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Man kann es drehen und wenden wie man will… Die 00er Retrospektiven waren der Publikumsmagnet auf Seite360 im vergangenen Jahr. Und da sie nebenbei sowohl beim Stammpublikum als auch neuen Besuchern hervorragend ankamen, haben wir uns gedacht: Joa… es gibt ja noch so einige Filmjahrzehnte, die sich hervorragend kanonisieren lassen. Also räumen wir – wenn wir schon mit den 00ern angefangen haben – das Feld gleich von hinten auf. Los gehts mit den 90ern, und wie schon bei den 00ern beginnen wir mit den besten Fantasyfilmen dieses Jahrzehnts.

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…ist das hier natürlich nicht. Genau genommen befinden sich in unserem Archiv mittlerweile über 500 Artikel und es werden täglich mehr. Wir sind eine kleine Gruppe begeisterter Kulturenthusiasten, die mittlerweile seit über einem Jahr an Seite360 rumschrauben, basteln und schreiben.

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Da Mr. Hanky gerade mit seiner Familie viele Besuche abstattet, lässt sich unser kleiner Weinachtsheld von diesem sehr sympatischen Gesellen grüßend vertreten.

Merry fucking Christmas (USA 2009)

Idee und Animation: Denis Leary

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Letztes Jahr überraschte uns Neill Blomkamp spektakulär mit „District 9“. Mit seinem relativ geringen Budget von 30 Millionen Dollar spielte der Film über 115 Millionen wieder ein. „Monsters“ wird auch mehr einspielen als er gekostet hat, und zwar nur lächerliche 15.000 Dollar (IMDb gibt hier jedoch 800.000 Dollar an). Ebenso wie „District 9“ geht es auch bei „Monsters“ um auf der Erde lebende, außerirdische Lebewesen.

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Leider viiiel zu kurz, dieses wunderschöne kleine Kunstwerk welches durch die indische Mythologie inspiriert wurde.

Garuda (Frankreich 2008)

Animation: Nicolas Athane, Meryl Franck, Alexis Liddell, Andres Salaff, Maïlys Vallade

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Tragisch, schön und alles in 10 Minuten

10 Minutes (USA 2002)

Idee, Buch: Srđan Vuletić, Ahmed Imamovic

Regie: Ahmed Imamovic

Darsteller: Almedin Leleta, Satoshi Yahata, Milan Pavlović, Jasna Žalica, Izudin Bajrović

Laufzeit: 10 Minuten

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1999! Ich liege im Krankenhaus. Es ist das Jahr als MTV wieder über Satellit ausgestrahlt wurde und in meinem Krankenzimmer waren zwei Fernseher angebracht. Man musste sich mit dem der neben einem liegt auf ein Programm einigen. Als ich merke dass der Prostatakrebs rechts neben mir sediert und sabbernd wegnickt, ergreife ich die Möglichkeit von Ilona Christen nach MTV zu zappen. Dies war vermutlich die beste und folgrenreichste Entscheidung die ich jemals in meinem Leben traf.

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Heute mal wieder was warmherziges, gegen das kalte Wetter und so.

Galileo (2009)

Idee und Realisation: Ghislain Avrillon

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Heute trinken wir auf das Multiversum!

To Claire; From Sonny

Regie: Josh Beattie

Darsteller: Emmie Seaton, Henry Orr, Gianna Gillies

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