Foo Fighters Garage Tour – Dokumentation

Hah! Jede Band, die ihre Musik Garage Rock schimpft, sollte sich das hier reinziehen und vor Scham im Boden versinken. Während selbst ernannte Garagen-Bands wie “The Strokes” Unmengen an Kohle ausgeben um ihre Produktion schön garagisch (ähmmm) klingen zu lassen, setzen die Foo Fighters das Label einfach mal in die Tat um: Zur Veröffentlichung ihres Albums Wasting Light (2011) tourten sie nicht durch die großen Stadien, sondern besuchten die Fans zu Hause, eben dort wo sonst nur Autos und Werkzeug landen. Impressionen der daraus entstandenen Garage Tour gibt es nun als 40minütige Dokumentation auf YouTube zu bestaunen. Große Musik im kleinen Ambiente… perfekt!

via In.Die.Meute

Haldern Pop Festival 2011 – Playlist (Stream)

Grmpf! Ich wollte ja eigentlich wieder zum Haldern dieses Jahr, schließlich ist das kleine aber sehr feine Festival mittlerweile ein Inbegriff für eine gesunde Mischung aus Newcomern (zu den dort auch mal Mumford & Sons gehörten) und angesagten Indie-Künstlern. Dieses Jahr ist allerdings wegen Geldproblemen einer Freundin und auch dem miesesten Sommer aller Zeiten leider Essig. Es gibt aber immerhin auf Simfy eine sehr schicke Playlist mit allen Acts die dort auftreten, u.a. Fleet Foxes, The Antlers und anderem hochwertigen Schönklang. Ich drücke also den mutigen Festival-Besuchern schon mal die Daumen und empfehle mit Blick auf die Vorhersage ein gut imprägniertes Zelt!

Stream

Das erste öffentliche Konzert von Rage against the Machine?

Dieses Bootleg-Video stammt aus dem Jahr 1991 – als Rage against the Machine das Licht der Welt erblickten – und wird gerade in diversen Blogs als erstes öffentliches Konzert der Band herum gereicht… Maybe. Ist aber auch gar nicht so wichtig, da die Aufnahmen schon erahnen lassen, warum sich RATM kurz darauf zu Größen des Crossover und einer wahren Kultband entwickeln sollten. Vor kleinem Publikum machen sie genau das, was sie auch später live immer wieder tun sollten: Powern, mitreißen und sau geile Musik abliefern. Ich habe RATM im Jahr 1999 live gesehen, ein Jahr vor dem Ausstieg Zack de la Rochas, und das ist für mich nach wie vor eines der schönsten Konzerterlebnisse meines Lebens. Verdammt, waren die Jungs damals schon großartig…

Full concert footage of RATM’s first ever public performance at The Quad, Cal State Northridge, Northridge, CA on Oct. 23, 1991.

Setlist:
1: Killing In The Name (Instrumental)
2: Take The Power Back
3: Autologic
4: Bullet In The Head
5: Hit The Deck
6: Township Rebellion
7: Darkness Of Greed
8: Clear The Lane
9: Clampdown
10: Know Your Enemy (alternate version)
11: Freedom

via KFMW

Like Sister, Like Brother

Ich kann ja weder mit Bob Dylan noch mit Patti Smith wirklich etwas anfangen, aber Kollege Bayer würde es gerade die Mütze vom Kopf hauen, wenn er diese spezielle Paarung sehen würde. Einen lachenden Bob Dylan sieht man ja auch relativ selten…

via awesomepeoplehangingouttogether

Filmrollen zu Alfred Hitchcocks frühestem erhaltenen Film “The white Shadow” gefunden…

Neuseeland* – Rechtzeitig zum 112. Geburtstag von Alfred Hitchcock haben Filmarchivisten drei Rollen mit einem der ersten Filme des Meister der Suspense gefunden. Darauf enthalten sind Aufnahmen des Films The White Shadow (1924), an dem Alfred Hitchcock als Drehbuchautor, Regieassistent und Cutter maßgeblich mitarbeitete. Wie der Hollywood Reporter berichtet handelt es sich bei dem potentiell ersten erhaltenen Hitchcock-Werk um ein britisches Melodram, in dessem Zentrum der Konflikt zweier Frauen steht. Beide werden gespielt von Betty Compson, die sowohl die “gute” als auch die “böse” Schwester verkörpert.

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Toy Masters – Dokumentarfilm zu Masters of the Universe

Yeah! He-Man, Skeletor und die Masters of the Universe waren schlicht und ergreifend die Spielzeuge meiner Kindheit. Fantasy, Science Fiction, große Burgen und viele viele Plastikmuskeln. Der perfekte Spielkick für imaginative Kinder: Ich hatte He-Man, Skeletor, den neuen He-Man (der ziemlich öde war), eine Burg und noch ne Menge anderen Kram, mit dem ich echt tolle Erinnerungen verbinde. Mit Toy Masters wird den Mattel-Spielfiguren nun ein dokumentarisches Denkmal gesetzt. Wurde bei der Comic-Con vorgestellt und lässt mein Herz jetzt schon höher schlagen, auch Dank nostalgischer Commercial-Schnipsel und großem Drama um Urheberrechte und das geistige Eigentum…

“Toy Masters” is the first ever feature-length documentary on the world-wide phenomenon that inspired an entire generation of children and became a billion dollar franchise–”Masters of the Universe”.

The film is in production now, filming all over the U.S. “Toy Masters” will feature interviews with the key creative personnel behind every version of the best selling toy line and all incarnations of “Masters of the Universe” on television, film, stage, and print, tracing the inception and ups and downs of the fantasy juggernaut.

via Superlevel

Planet der Affen Infografik

Jetzt habe ich doch tatsächlich gestern im Kino (HARRY POTTER!!! aber dazu später mehr) einen Trailer zum Planet der Affen Prequel gesehen, der mich im Gegensatz zu älteren Teasern wirklich neugierig auf den Film gemacht hat: War zwar total verspoilert und sah nach ordentlichem CGI-Inferno aus, aber die “Menschlichkeit” der Affen war weitaus besser getroffen als bei Tim Burtons Planet of the Apes Debakel. Warum ich das erzähle? Ich brauche irgendeinen Teasertext für diese schicke IGN Infografik, die die Klassiker der Affen-Saga anständig chronologisiert und in einen plausiblen Kreislauf bringt. Und ja, die alten Filme können alle was; selbst die nicht so gelungenen Teile.

Klick for full Planet of the Apes Cheat Sheet

Die großen Actionstars der 80er und 90er Jahre… und was von ihnen übrig ist

Mit den besten Actionfilmen der 90er haben wir uns vor Kurzem einen groben Überblick über die Endzeit der goldenen Jahre des Genres verschafft… In den 80ern und 90ern war Ääääktschn der Garant für großes Mainstreamkino, im Idealfall mit vielen Kämpfen, vielen Explosionen und vor allem den klassischen Actionhelden und Actionstars: Muskelbepackt, testosteronschwanger (wunderschönes Oxymoron), verschwitzt und meistens als Alleinkämpfer unterwegs. Ja, damals gab es noch echte Kerle, kurz bevor das Actionkino von Bubis à la Keanu Reeves und hippen Models à la Jason Statham überrannt und schließlich in den 00ern im ADHS-Rausch beerdigt wurde. Wir wollen noch einmal an die guten alten Zeiten und vor allem an die guten alten echten Kerle, die großen Actionstars, die Helden unserer Kindheit erinnern: Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Chuck Norris and the fucking rest… Wie sahen ihre Erfolge aus? Was waren ihre coolsten Oneliner (obligatorisch für jeden tapferen Recken)? Und was machen sie eigentlich heute?

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Hörenswertes Juli 2011 (II): Casper, Little Dragon,The Cool Kids

Das passiert wochenlang nichts und dann kommt gleich der Doppelschlag. Flo hat mit Düster-Werken vorgelegt, die man ja eigentlich erst im Herbst so richtig goutieren möchte, aber bei diesem komplett ins Wasser gefallenen Sommer macht SunShine-Pop auch nicht mehr viel wett. Und so grollt das Tief Casper mit Explosions In The Sky Samples herbei, kommt nochmal kurz der Sommer mit Little Dragon zurück und die Cool Kids droppen Beats wie die nächsten Regentropfen, yo.

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New Radiohead Remixes: Lone, Four Tet, Pearson Sound

Nach den Remixes von Nathan Fake, Harmonic 313, Mark Pritchard, Caribou und Jacques Greene ist nun der dritte Remix-Reigen für Radioheads The King of Limbs eröffnet worden. In dem SoundCloud-Stream vergnügen sich Lone, Pearson Sound und Four Tet an Radioheads letztem Output. Gerade Kieran Hebden alias Four Tet ist ja kein Unbekannter, was Radiohead-Remixing betrifft, ist er doch unter anderem für das wunderbare Skttrbrain verantwortlich, das es auch auf die B-Side der 2+2=5-Single sowie die COM LAG EP (2004) geschafft hat. Nach dem Klick folgen die früheren Remix-Songs, die es mittlerweile auch bei Radiohead online zu kaufen gibt.

Radiohead TKOL RMX3 by Radiohead

via Testspiel

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Hörenswertes Juli 2011: Boris, John Tejada, Jakko Jakszyk, Robert Fripp & Mel Collins (A King Crimson ProjeKct)

Ja Freunde… es ist Sommer. Das Wetter beschissen, der Urlaub in weiter Ferne, die Stimmung trübe, und wir hinken Dank schreiberischem Sommerloch in unserer Hörenswert-Section mal wieder um einen ganzen Monat zurück… Doch es naht Erlösung, in Form von experimentellen, düsteren, verlockend avantgardistischen und vor allem ‘ähmmm’ progressiven Klängen. So rocken sich Boris zuerst durch einen klassisch progressiven Avantgarde/Drone/Metal-Whatever-Kosmos, um kurz darauf die progressiven Töne in geheimnisumwitterten progressiven Ambient-Klängen zu finden. John Tejada entdeckt das progressive Element in minimalistischen Electro-Sounds, während Robert Fripp in seinem King Crimson ProjecKt zusammen mit Jakko Jakszyk und Mel Collins das Progressive in, nunja, klassischem Progressive Rock auslotet. Wenn’s schon nichts zu Feiern gibt, dann wenigstens genug satte, verwobene Klänge, um andächtig vor den Lautsprechern zu knien. Und der Sommer wird ohnehin komplett überbewertet…

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Ronnie Spector From The Ronettes – A Tribute to Amy Winehouse

Wir sind immer noch kein People-Magazin, und das Leben einer Person auszuschlachten die wir nicht kannten würde uns im Gegensatz zu den, mit Verlaub, unfassbaren Arschlöchern der Springer- und Boulevard-Presse nicht einfallen.

Die stets um Aufmerkssamkeit bettelnde M.I.A. lassen wir auch mal vor , genau wie alle “Freunde” und Promis, die sich nun über Twitter ausheulen. Wir kommen  zu einem Tribute von Ronnie Spector, Sängerin der 60er Girl Gruppe  The Ronettes, über den sich Amy wirklich gefreut hätte, auch weil sie die Ronettes immer zu ihren größten Vorbilder zählte.

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Fundstücke aus der SoundCloud: Shlohmo, Nocow, Downliners Sekt

Da folgende Künstler noch nicht ganz in das öffentliche Gehör Eingang gefunden haben und auch nicht in unserer Hörenswert-Serie (April, Mai, Juni,) auftauchen, wollen wir an dieser Stelle auf sie hinweisen, mit dem Wunsch, dass sie unbedingt erhört werden sollten. Unbekanntes und unabhängiges aus der Soundcloud, direkt auf den Teller: weiterlesen

Trailer zum Dokumentarfilm Pearl Jam Twenty

Yeah! Als Kind der 80er und folgerichtig Jugendlicher der 90er Jahre bin ich mit Grunge groß geworden. Und auch wenn ich Nirvana oder Alice in Chains heutzutage den pathetischen “Last Survivors” Pearl Jam vorziehe, so verbinde ich mit diesen doch einige der schönsten musikalischen Momente meiner Jugend. Regisseur Cameron Crowe (Almost Famous) hat den Seattler Urgesteinen ein filmisches Denkmal gesetzt, das deren mittlerweile 20jährige Karriere dokumentiert. Must see, must see, must see!

Pearl Jam Twenty chronicles the years leading up to the band’s formation, the chaos that ensued soon-after their rise to megastardom, their step back from center stage, and the creation of a trusted circle that would surround them—giving way to a work culture that would sustain them. Told in big themes and bold colors with blistering sound, the film is carved from over 1,200 hours of rarely-seen and never-before seen footage spanning the band’s career. Pearl Jam Twenty is the definitive portrait of Pearl Jam: part concert film, part intimate insider-hang, part testimonial to the power of music and uncompromising artists.

via Filmfreunde