Kaiser Chiefs – Das neue Album “The Future Is Medieval” ab heute online

Jepp, richtig gelesen. Das neue Album der Kaiser Chiefs ist ab sofort auf ihrer Homepage verfügbar:

Wohl „irgendwann im Sommer“ wurde spekuliert und kaum einer konnte ahnen, dass diese Veröffentlichung bereits HEUTE ansteht.
Ab sofort kann man sich online auf www.kaiserchiefs.co.uk seine ganz eigene Version von „The Future Is Medieval“ zusammenstellen.
Zur Auswahl stehen hierfür ganze ZWANZIG neue Songs, aus denen man sich ZEHN aussucht und diese inkl. eigenem Artwork individuell kompiliert.
Hierbei handelt es sich um eine „Erst-Ausprobieren-Dann-Kaufen-Seite“, bei der die User zunächst in Ruhe testen können, und erst mit ihrer finalen Albumversion zur Kasse gehen.
Der Preis für ein individuelles 10-Track-Album von „The Future Is Medieval“ liegt bei £7.50 – die Bezahlung erfolgt via PayPal (inkl. automatischer Umrechnung in den aktuellen EURO-Kurs).
Doch jetzt noch zum eigentlichen Clou:
Sein Geld kann „Fan 1“ nämlich auch wieder zurückbekommen: Kauft „Fan 2“ die kompilierte Version von „Fan 1“, bekommt dieser £1 pro Album wieder via PayPal zurückbezahlt.
Bedeutet: Ab acht weiterverkaufter Alben seiner Version macht „Fan 1“ bereits Gewinn.

(Presse-Information)

Introducing… The Uncanny Valley

Die ersten Trailer des Tintin-Animationsfilms von Steven Spielberg werden derzeit in einigen Blogs skeptisch beäugt, da sie so gut wie keine Gesichtsanimationen, keine lebendigen Handlungen en Detail zeigen. Dabei kommt fast zwangsläufig in jeder kritischen Äußerung der “Uncanny Valley”-Effekt zur Sprache. Dass Tim nicht in seiner vollen virtuellen menschlichen Pracht gezeigt wird, wird dabei mutmaßend auf eben jenes “Uncanny Valley” (“Unheimliches Tal”) zurückgeführt, in dessen Falle der Film getappt sein könnte… und dies müsste nun so lange wie möglich geheimgehalten werden. Durchaus eine berechtigte Spekulation. Denn das unheimliche Tal ist ein lästiger, fieser, kleiner Begleiter des realitätsnahen Animationsfilms der letzten Kinojahre. Jeder der schon einmal ein gewisses Unwohlsein beim Blick auf menschenähnliche Computeranimationen empfunden hat, kann dies nachvollziehen. Aber worum handelt es sich genau beim Uncanny Valley und warum ist es ein so großes Problem für den Animationsfilm?

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Wild Robot II by Sam Mason

Keine Ahnung, was ich da genau sehe… aber verdammt, es gefällt mir. Ein unglaublich atmosphärischer, düsterer und psychedelischer Animationsfilm. Steampunk-Roboter auf Drogen oder so ähnlich. Das Video ist der zweite Teil einer Serie des Musikers und Animationskünstlers Sam Mason. Teil 1 der Reihe – ähnlich abgefahren – gibt es nach dem Klick.

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ZUFALL – Ein Kurzfilm

Irgendwie satteln alle in meiner Umgebung auf Film um. Ob das an mir liegt, oder daran dass ich nur solchen Menschen kennenlerne, weiß ich nicht zu sagen. Auf jeden Fall bewirbt sich die Fia für ein Kamerastudium an der Filmarche, einer selbstorganisierten Filmschule in Berlin-Kreuzberg. Dafür hat sie einen Kurzfilm gedreht, in dem meine Wenigkeit und Florian die Hauptrollen spielen… jaja, was diese Nerds nicht alles machen. Das Thema des Films ist Zufall. Viel Spaß.

Sasha Grey – Ein Porträt von Richard Phillips

“For my film portrait of Sasha Grey, I wanted to focus on her expressive and psychological transformation into a cinematic actor, separate from the cues that have associated Sasha with her previous career as a performance artist working within the adult film world.” –Richard Phillips

Sasha Grey dürfte so langsam jedem Web-, Porn- und Filmaddict ein Begriff sein. Welche Art Addict ich davon, bin lasse ich mal außen vor, kann aber nur auf die tolle Porn-Dokumentation 9 to 5 von Jens Hoffmann verweisen, indem mir die junge Frau das erste Mal aufgefallen ist und darüber hinaus auch von der Nerdkultur entdeckt wurde, weil Sasha kein blondes Silikon-Monster von eher niedrigen IQ ist, sondern abgesehen von ihrem etwas eigenwilligen Lebensentwurf ein Faible für anspruchsvolle Filme von Godard hat und Throbbing Gristle, Squarepusher, LUSTMORD, Kraftwerk, Aphex Twin und Burzum zu ihren Lieblingskünstlern zählt.

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Filme der 90er Jahre: Stay Tuned

Nur die besten Filme der 90er zu würdigen, wäre doch etwas wenig… Es folgen ab sofort immer mal wieder kleine Artikel zu Filmen, die mich in irgendeiner Form in den 90ern cineastisch beeinflusst haben: Filme, an die ich mich abwechselnd mit wohligem Schauer und blankem Entsetzen zurück erinnere. Filme, mit denen ich ne Menge Nostalgie verbinde, die zugleich aber in keine Kategorie der offiziellen Retrospektive so richtig reinpassen wollen. Stay Tuned (1992) ist ein solcher Fall: Bei weitem nicht gut genug, um bei den besten Komödien des Jahrzehnts gelistet zu werden, nicht trashy genug, um bei den Trash-Filmen ein Wörtchen mitzureden, aber auch eben nicht schlecht genug, um bei den schlechtesten Filmen aufzutauchen. Im Grunde genommen eine klassische, durchschnittliche 90er-Komödie made in USA. und doch verbinde ich mit dem Film schöne Erinnerungen. Und ja, er gehört auch irgendwie zu meiner cineastischen Sozialisation. Und ja, trotz seiner … naja … Durchschnittlichkeit ist der Film doch sehenswert: Einfach als perfekte Parodie auf den TV-Wahn und die kruden Fernseherzeugnisse des Jahrzehnts.

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Die 90er Jahre: Die besten Alternative Rock Alben des Jahrzents I

So wirklich glücklich mit dem Begriff Alternative Rock dürfte wohl keine der hier aufgezählten Bands sein. Doch auch in den 90ern brauchte es Schubladen in die Künstler gesteckt wurden, die meistens erste Erfolge im Underground hatten und durch eine verträglichere Ausrichtung oder Stiländerungen eine breitere Käuferschicht und Fanbase erreichen konnten. Anders als bei vielen Bands aus dem Indie- oder Underground Bereich , der sich bewusst vom Mainstream-Kanälen abgrenzte (oder es zumindest vorgab), gab es bei den Alternative Rockern keine größeren Berührungsängste mit MTV oder Angst vor Verwendung der Songs in Massenmedien, was das Genre schnell in Veruf brachte. So steht dieses heutzutage im Ruf der angeblich (!) “ehrlichen und handgemachten Mucke” (was immer das auch bedeuten mag), die Klaus-Uwe auf dem Weg in sein Provinznest laut aufdreht. Wir begeben uns jedoch an die relativ unschuldigen Anfangstage und den kreativen Höhepunkt des Alternative Rock in den 90ern, als Stadionrocker wie U2 plötzlich auch mal anders sein wollten, die Präsidenten der USA der Generation X das Lächeln beibrachten und ein Sonderling namens Beck alles auf den Kopf stellte. weiterlesen

100 Filmdrohungen – Supercut

Harry Hanrahan, der unter anderem auch für den Beleidigungs-Supercut verantwortlich ist, hat Drohungen gesammelt… massig Drohungen. Da fehlen wie in jedem Supercut natürlich ein paar Personal Favourites. Meine Lieblingsdrohung zum Beispiel kommt gerade nicht aus einem Film sondern  aus einer Serie. In der ersten Staffel von LOST droht Ethan Charlie mit folgenden Worten:

You bring her here. If you don’t, I’m going to kill one of them. And then if you don’t bring her back before sundown tomorrow I’ll kill another, and another, another. One everyday. And Charlie, I’ll kill you last.

Ebenfalls großartig böse ist Mr. Blonde aus Reservoir Dogs, der hier seltsamerweise auch nicht vertreten ist.

Listen kid, I’m not gonna bullshit you, all right? I don’t give a good fuck what you know, or don’t know, but I’m gonna torture you anyway, regardless. Not to get information. It’s amusing, to me, to torture a cop. You can say anything you want cause I’ve heard it all before. All you can do is pray for a quick death, which you ain’t gonna get.

Ansonsten aber schon eine recht feine Zitatenzusammenstellung von Harry Hanrahan: The 100 Greatest Movie Threats of All Time. Die Liste aller vermashten Filme nach dem Klick.

via Filmfreunde

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Kurze Randnotiz: “Little Brother is watching you” heute um 20 Uhr im Roderich (Berlin)

Unser Kurzfilm Little Brother is watching you läuft heute Abend im Rahmen der Shortcutz im Roderich in der Glogauer Straße 19 in Berlin. Neben ihm werden noch zwei weitere Kurzfilme gezeigt: A Glass of Milk von Benjamin Pates und Peter in Radioland von Johanna Wagner. Special Guest des Abends ist der Produzent Philipp Barnett. Der Eintritt ist frei, also kommt zahlreich.

Short #1: “Little Brother Is Watching You” by Florian Bayer
Synopsis: What started as a lovely picnic in the park for the love birds “Frank” and “Liz” is turning into something quite different. A mysterious gentleman appears from the bushes and begins to protocol their every word, takes pictures and investigates into their private life.

Short #2: “A Glass of Milk” by Benjamin Pates
Synopsis: “A Glass of Milk” is a brief minimalist reflection on themes of movement and place based on the musical composition of Porcelain Bridge by the same name. Shot from various first-person perspectives in various locations (Berlin-Kreuzberg and Edinburgh).

This Week’s Guest Short: “Peter in Radioland” by Johanna Wagner
Synopsis: “Peter in Radioland” is a documentary film portraying Johanna Wagner’s own father, who is on sick-leave. He struggles to keep up with the modern digital world where everything is zero and ones. He seeks comfort in his analogue radios, his memories of the past and his loving wife.

Shortcutz Berlin – Session #18

The Girl with the Dragon Tattoo – Kanadisches Filmplakat + Trailer

Nachdem wir uns an anderer Stelle bereits auf David Finchers Remake des schwedischen Thrillers “The Girl with the Dragon Tattoo” – eine Verfilmung von Stieg Larssons Roman Vergeltung – gefreut haben, gibt es den Trailer nun auch in unverwackelt und schick. Und dazu auch gleich noch das erste interationale Artwork-Poster via Slashfilm (zugespielt von einem Leser, also ohne Gewähr für Echtheit), das schon wie der Trailer eine ziemlich düstere Ausrichtung verspricht… Das könnte echt verdammt gut werden.

Arctic Monkeys – Suck it and see (Stream)

Ich glaube, das ist eher so Rinkos Baustelle. Trotzdem höre ich da gerade rein; und auch wenn ich mit dem ganzen Indie Rock N Roll Retro-Post-Punk Gedöns von Arctic Monkeys bisher weniger anfangen konnte, ist das jetzt in diesem Moment genau die Wachwerd-Musik, die ich brauche. Passt perfekt zum Kaffee, zur Zigarette und zum Feed-Reader-Lesen. Rezensieren darfs dann aber trotzdem Rinko. Bis dahin zumindest den Soundcloud-Stream vom neuen Album “Suck it and see”, das in einer Woche auch in Scheibenform erscheinen soll.


via In.die Meute

Trent Reznor und Karen O. covern Led Zeppelin für David Finchers Verfilmung von Stieg Larssons Verblendung (The Girl with the Dragon Tattoo)

Überlange Überschrift für epische Kollaborations-Polygamie von ihrer schönsten Seite: Trent Reznor (Nine Inch Nails) der zusammen mit Atticus Ross schon für The Social Network einen Oscar für die beste Filmmusik für sich verbuchen konnte und Karen O., Frontfrau der Yeah Yeah Yeahs, deren liebreizende Musik unter anderem in der wunderschönen Fantasyadaption Where the wild things are zu vernehmen war, kollaborieren für den Soundtrack von “The Girl with the Dragon Tatoo”. Und dieser stammt von niemandem geringeren als David Fincher. Um den traumhaften Künstlerreigen zu vervollständigen: Die beiden spielen nicht irgendein Lied, sondern covern “Immigrant Song” von Led Zeppelin.

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Fucked Up – David Comes To Life (Stream)

Es ist soweit: Fucked Up haben ihre Drohung wahr gemacht und veröffentlichen eine Punk-Oper in 4 Akten. Green Day haben zwar mit American Idiot diese Idee vorweg gegriffen, aber man kann sich absolut sicher sein, dass hier weit aus weniger Richtung Middle Of The Road-Rock geschielt wird als bei Billy Amstrong und seinen Jungs, die stets immer dem Radio näher waren als irgendwelchen Punk-Ideologien und mit ihrem letzten Werk endgültig im Mainstream angekommen sind. Dasselbe Schicksal sollte uns trotz großer Ambitionen bei Fucked Up erspart bleiben, die zwar auch die engen HC/Punk-Grenzen überschreiten, dabei aber Schritte in Richtung Avantgarde, Classic Rock, Indie und Psychedelic-Rock wagen und trotzdem Energie von mindestens 10 Black Flag Konzerten mitbringen. Glaubt mal wieder keiner? Überzeugt euch doch selbst auf NPR Music, wo die Tracks in kompletter Länge angehört werden können. We’re dying on the inside, dyin’ on the inside, dyin’ on the inside…

Stream


Hörenswertes Mai 2011 (IV): Arch Enemy, Bohren & der Club of Gore, TesseracT, This will destroy You

Jaja, wir freuen uns ja alle auf den Sommer. Trotzdem wollen wir an dieser Stelle als Kontrastprogramm zum sonnestrahlenden Indie Rock und Pop der letzten Wochen ein wenig düsteres, lebensverneinendes Kontrastprogramm durch die Boxen jagen. Hart, schleppend, dunkel… aber auch schillernd in dieser Dunkelheit.  Und so tauchen wir tief und vor allem langsam hinab im tranceartigen Doomjazz von Bohren & der Club of Gore, schlagen hart auf auf dem wüsten Avantgarde Progressive Metal von TesseracT und lassen uns gleich darauf vom Drone und Postrock von This will destroy you überwälzen. Zurück ans Tageslicht kämpfen wir uns mit traditionsbewusstem Melodic Death Metal von Arch Enemy. Und dann dürfen die Sonnenstrahlen auch schon wieder kommen. Versprochen!

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50er Jahre Privataufnahmen von Stan Laurel und Oliver Hardy in Farbe

Wunderschönes Privatvideo aus dem Jahr 1956. Die beiden Slapstick-Urgesteine Stan Laurel und Oliver Hardy sind sichtlich gealtert. Stan hat einen Schlaganfall hinter sich, und Oliver hat derart an Gewicht verloren, dass er kaum wieder zu erkennen ist. Aber mei! Spaß haben die Beiden immer noch zusammen.

Stan Laurel and Oliver Hardy in 1956 after Stan has suffered his stroke and Oliver had lost a lot of weight.

via Nerdcore