Tim & Struppi – The Adventures Of Tin-Tin (Inoffzieller Trailer)

Ich bin nicht so der ganz große Tim & Struppi – Fan und abgesehen von dem wirklich schönen Zeichnungen war mir das Ganze immer ein wenig zu bieder und in letzter Zeit auch zuviel Nostalgie-Hype. Der offizielle Kino-Trailer, der eher an eine Werbung für ein mittelmäßiges Xbox-Game als ein Comic erinnert, hat mich bisher auch ziemlich kalt gelassen bzw. abgeschreckt. Von daher freue ich mich über die selbst gebastelte Version der Slim Jin Studios, die sämtliche Tin Tin-Comics zitiert und wesentlich charmanter als die Technik – Kraftmeierei aus Hollywood ist.

via Progolog

What is Motion Design?

Superschöner und poetischer Film von Motion Design Plus in dem Funktionen, Variationen und Geschichte des Motion Designs erklärt wird… Natürlich primär in designter und animierter Form. Sehe mich auf dem Gebiet ja eher so als ambitionierten Laien und bin immer wieder beeindruckt, was mit After Effects, Motion und Konsorten alles möglich ist.

This project proposes to give a definition to the general public of what motion design is. However this is a non-profit-making project, our goal is to create a concrete place in Paris devoting to Motion Design. This center would allow to open the world of motion design to a largest public. Students, professionals, and curious could discover artistes and meet interesting people… This place will also be an opportunity to promote artists from other design department. To make it real we need your support! More we are, more the project has the chance to exist. It’s up to you to take part of it…

via Nerdcore

Trailerprogramm: The Raven, VS, Norman, My Week with Marilyn, Tim und Struppi, Lulu

My Week with Marilyn [Richard Curtis]

Und hier haben wir dann auch gleich einen heißen Favoriten für die Academy Awards 2012. My Week with Marilyn, der von der kurzen und heftigen Romanze zwischen Marilyn Monroe und dem jungen Colin Clark erzählt, bringt alles mit, was die Academy derzeit und auch grundsätzlich liebt: Geschichte des 20. Jahrhunderts, ein Clash of the Cultures von Amerika und Großbritannien, edle Sets und Kostüme, große Darsteller (u.a. Kenneth Branagh und Judi Dench) und natürlich den notwendigen Schuss Menschlichkeit, Emotionalität und Big-Budget-Pathos. Ist mir fast zu sehr auf Oscargewinn gebürstet, sieht aber nichts desto trotz fantastisch aus. Michelle Williams funktioniert als Norma Jean, auch wenn sie nicht gerade meine Traumbesetzung für die Verkörperung der Hollywood-Legende wäre. Die Geschichte scheint erlesen, nicht zu effekthaschend erzählt, die Bilder sind natürlich episch… und hoppla, da stolpert ja auch eine deutlich gereifte Emma Watson durchs Bild, die hoffentlich nun auch jenseits der Potter-Reihe beweisen darf, dass sie eine verdammt gute Schauspielerin ist. Doch… das will ich sehen. Andererseits habe ich The King’s Speech (2010) bisher auch ausgespart. Angst vor der Academy Award Formel

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Everything is a Remix: The Matrix

Hatten wir ja schon: Everything is a Remix von Kerby Ferguson ist immer grandios… selbst wenn es mal nicht so grandios ist. Dieser Teil von Robert Grigsby Wilson, der sich ausschließlich mit The Matrix (1999) beschäftigt gehört zu jenen, die grandios sind, einfach weil sie grandios sind. Und das sage ich als jemand, der den ersten Teil der Trilogie gut aber alles andere als überragend fand, und der an den folgenden Teilen kein gutes Haar lassen würde. Obwohl der zweite Teil The Matrix Reloaded (2003) ein so überborderndes, gigantomanisches, übertriebenes Minduck-Action-What-The-Hell-Spektakel war, dass seine Paarung von Größenwahn und grandiosem dramaturgischen Scheitern fast schon wieder bewundernswert ist… aber halt nur fast. Wo war ich stehen geblieben? Genau: Everything is a Remix, und der verspielt eklektische SciFi/Action/Philosophie und Martial-Arts-Bastard Matrix erst Recht.

Films

0:27 – Fist of Legend (1994)

0:38 – Tai-Chi Master (Twin Dragons) (1993)

0:44 – Fist of Legend (1994)

0:48 – Tai-Chi Master (Twin Dragons) (1993)

0:53 – Drunken Master (1978)

1:02 – Fist of Legend (1994)

1:09 – The Killer (1989)

1:19 – Fist of Legend (1994)

1:21 – Iron Monkey (1993)

1:31 – Once Upon A Time In China (1991)

1:36 – Fist of Legend (1994)

1:41 – Tai-Chi Master (Twin Dragons) (1993)

1:45 – Philip K. Dick Speech (youtube.com/watch?v=jXeVgEs4sOo&feature=related) (1977)

2:18 – Strange Days (1995)

2:24 – Akira (1988)

2:30 – Total Recall (1990)

3:24 – Alice In Wonderland (1951)

3:42 – The Killer (1989)

3:53 – A Better Tomorrow (1986)

4:05 – Ghost In The Shell (1995)

4:32 – Akira (1998)

4:39 – Koyannisqatsi (1982)

4:49 – Dr. Who: The Deadly Assassin (1976)

5:10 – Ghost In The Shell (1995)

 

Music

(All sourced from The Matrix Soundtrack)

0:20 – Rob Dougan – Clubbed To Death (Kurayamino Variation)

1:44 – Hive – Ultrasonic Sound

2:30 – Lunatic Calm – Leave You Far Behind (Lunatics Roller Coaster Mix)

3:38 – Propellerheads – Spybreak

4:39 – Rob Dougan – Clubbed To Death (Kurayamino Variation)

via Filmfreunde

Die 90er Jahre: Die besten deutschen Filme des Jahrzehnts I

Florian hat sich ja bereits der Thematik Deutscher Film angenommen, und auch ich denke eher mit Graus an Meisterwerke wie “Werner – Das muss kesseln” oder die nervigen Dorris Dörrie Verfilmungen zurück. Es gab aber meiner Meinung nach schon ein paar Perlen des deutschen Kinos der 90er Jahre, die es wert sind erwähnt zu werden und die ich auch heute immer noch sehr gerne schaue, ohne dafür de Nostalgie-Bonus zu bemühen. Mit Lola rennt ist Tom Tykwer sogar ein Film gelungen, der zum Kanon der 90er, nicht nur in Deutschland sondern auch international gehört, und auch die restlichen Provinz-Possen wie Karniggels und Bang Boom Bang (wo sind eigentlich alle die guten Pott-Komödien hin?) machen heute immer noch Spaß. Den Ösis, die auch hier mal wieder zu den Piefkes assimiliert werden, haben wir zu verdanken, dass auch der nötige Schuss schwarzer Humor und Raffinesse Einzug in unsere kleine Heimat-Rückschau fällt.

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Deutsche Filme der 90er Jahre: War da was?

Als ich die Liste für die besten Filme der 90er Jahre – sortiert nach Genres – angelegt habe, hat die ganze Redaktion fleißig mitgeholfen. Rinko hat dann auch ganz euphorisch eine Liste mit den besten deutschen – beziehungsweise deutschsprachigen – Filmen der 90er Jahre angelegt (Artikel von ihm in Arbeit), wovon ich so gut wie gar keinen kannte. Die, die ich kenne und sehr schätze, habe ich dann zu den anderen Genres gelegt… vorerst ohne mir große Gedanken zu machen. Es wäre mühselig jetzt zu grübeln, ob es Sinn macht, eine Best-Of-Liste für nationale Filme aufzustellen: Natürlich hat der Deutsche Film in jedem Jahrzehnt Spezifika, die ihn von anderen Ländern abheben. Und natürlich verdienen es diese Spezifika auch, näher genannt zu werden. Am stärksten kommt dies wohl beim Neuen Deutschen Film der 60er und 70er Jahre zur Geltung. Werner Herzog, Alexander Kluge, Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder… Diesen großen Regisseuren gelang es damals tatsächlich dem Deutschen Film eine besondere Note, ein Alleinstellungsmerkmal im internationalen Kino zu geben. Aber wie sieht es eigentlich in den 90ern aus? Was waren die Momente, die das deutschsprachige Kino von internationalen Produktionen abhob… Und sind diese ein Grund für cineastischen Patriotismus?

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Akin Cetin – Melancholie in Istanbul

Auf der Homepage von Akin Celtin gibt es wunderschöne Portrait-Aufnahmen, die mal sehr sinnlich und dann wieder melancholisch wirken. Ein schöne und intime Momentaufnahme der türkischen Metropole am Bosporus.

Hier noch ein paar Impressionen und nach dem Click gibt es noch ein paar Videos, die Celtin auf Vimeo hochgeladen hat. Als  größte Inspiration nennt er den polnische Filmemacher und Drehbuchautor Krzysztof Kieślowski.

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Trailerprogramm: Being Elmo, The Pirates! Band of Misfits, Glitch in the Grid, Extremely Loud and Incredibly Close, The Catechism Cataclysm

The Pirates! Band of Misfits [Peter Lord]

Arrrr… Das Genie hinter Chicken Run ist zurück. Und was hat er mit gebracht? Einen Piratenfilm. Och nööö. Trotz meiner temporären Begeisterung für gewisse Parteien konnte ich mit Piratenfilmen noch nie viel anfangen. Ich hasse alle Fluch der Karibik Teile, jeder Errol Flynn lässt mich kalt, jede Piratenbraut kann mich mal kreuzweise. Aber heh, das sieht echt cool aus. Geradezu genial… und ich habe schon lange nicht mehr bei einem Trailer so oft lachen oder wenigstens schmunzeln müssen. Die Animationen sind schick, die Gags können sich sehen lassen, die Dialoge sprechen eine angenehm “erwachsene” Sprache… und natürlich auch Thumbs Up für die Ramones. Wird vorgemerkt.

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Terry Gilliam – Lost in La Mancha (in voller Länge online)

Der Dokumentarfilm Lost in La Mancha (2002), der die Dreharbeiten zu Terry Gilliams gescheiterten Mammutprojekt The Man Who Killed Don Quijote begleitet und ironisch kommentiert ist bereits seit Mai auf youtube zu finden. Das teilweise pathetische, teilweise sarkastische, teilweise ungemein intime Porträt Gilliams, seiner Leidenschaft für Don Quijote (1605) und seinem verzweifelten Versuch gegen die Windmühlen der Filmindustrie anzukämpfen, ist von Regisseur Keith Fulton perfekt eingefangen worden, spannend arrangiert und mit erstaunlichen Gedanken versehen. Bei nächster Gelegenheit unbedingt anschauen!

via

Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben – Biopic auf Arte+7

Am Wochenende lief auf Arte die Verfilmung von Marcel Reich-Ranickis Autobiographie Mein Leben (2008), und diese ist dann auch gleich zu Arte+7 gewandert, wo sie für den Rest der Woche kostenlos online empfangen werden kann. Den Film selbst habe ich noch nicht gesehen, kann mich aber gut erinnern, dass mich die literarische Vorlage damals sehr begeistert hat. So sehr man Reich-Ranicki nicht mögen kann, so ein beeindruckendes und ereignisreiches Leben hat er doch hinter sich. Zudem spricht in Mein Leben (1999) die Liebe zur Literatur, zur Kunst und zum Leben an und für sich aus jeder Zeile, ohne dass es jemals selbstverliebt oder angeberisch klingt. Im Grunde genommen brachte mich dieses Buch sogar dazu, den Literaturpapst – den ich bis dahin nur als amüsantes Feuilleton-Kuriosum wahrgenommen hatte – aus völlig neuem Blickwinkel zu betrachten, zu respektieren und zu schätzen. Mal sehen, ob der Fernsehfilm den Geist der Vorlage einfangen und transportieren kann…

Marcel Reich-Ranicki kommt 1920 als Sohn deutsch-polnischer jüdischer Eltern zur Welt und wächst in Wloclawek in Polen auf. Das Abitur macht er in Berlin, wohin er mit den Eltern umsiedelt. Der aus Polen zugezogene Gymnasiast kennt die deutsche Literatur binnen kurzer Zeit besser als seine Mitschüler.
Zum Studium wird er wegen der Rassengesetze nicht mehr zugelassen. Als polnischer Jude wird er 1938 nach Polen deportiert und zwei Jahre später ins Warschauer Ghetto umgesiedelt. Hier lernt er unter unmenschlichen Zuständen die Liebe seines Lebens kennen…


 

Superior Firepower: The Making of Aliens – Dokumentation

Okay… ich habe das jetzt noch nicht gesehen und werde dieses Wochenende vermutlich auch nicht mehr dazu kommen. Aber, trotzdem gibt es an dieser Stelle erst einmal ein präventives “Wow!”. Über drei Stunden dauert das Making of Superior Firepower, in dem es um die Entstehung des zweiten Teils der legendären Sci-Fi-Horror-Franchise Aliens (1986) geht. Das wird demnächst definitiv verschlungen:

This feature-length documentary plus extras, made especially for the 2003 Aliens (1986) DVD release, is incredibly informative with all its interviews with both the cast and crew, as well as behind the scenes footage filmed during the making of the film. Every possible element towards what went into making the movie is included here and gives fans an overload of information to fill their brains with.

via Mururoar

Trailerprogramm: The Girl with the Dragon Tattoo, Attack the Block, Urbanized, Luck, The Grey, ZOMBINLADEN

The Girl with the Dragon Tattoo [David Fincher]

Seitdem es David Fincher sogar geschafft hat, die Geschichte eines Internet Start-Ups mitreißend zu erzählen, hat er bei mir so etwas wie Narrenfreiheit. Ich vertraue ihm… fast blind. Und auch wenn ich überhaupt kein Fan dieses nordischen Thrillerkonzepts à la Stieg Larsson bin, so scheint The Girl with the Dragon Tattoo mein Vorschussvertrauen nicht zu enttäuschen. Wirkt schön düster, dicht und vor allem mit permanenter Spannung aufgeladen. Wie gesagt, ich kenne weder die Vorlage noch deren erste filmische Umsetzung. Ich freue mich aber definitiv auf diese Interpretation des Fight-Club-Regisseurs.

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Die 90er Jahre: Die besten Dokumentarfilme des Jahrzehnts II

Der zweite Teil unserer 90er-Doku-Retrospektive. Ich fasse mich mal kurz: Gleich dreimal blicken wir hinter die Kulissen der Filmindustrie, leiden und lachen in American Movie mit unabhängigen Filmemachern, erinnern uns mit Werner Herzog an seinen liebsten Feind Klaus Kinski und betrachten in The Celluloid Closet amerikanische Filmgeschichte aus einem anderen Blickwinkel. Zu den cineastischen Dokumentationen gesellt sich die Schönheit der Natur, in einer kurzen Geschichte der Zeit, die Kosmos, Erde und Mensch in das richtige Verhältnis rückt und in Luc Bessons Atlantis, in dem wundervolle Unterwasseraufnahmen auf einen hypnotischen Score treffen. Einmal dokumentarische Vielfalt bitte, nach dem Klick.

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Filmabriss: Timecrimes, Der Plan, Exam

Im Moment wildere ich ein wenig durch die Videotheken, um festzustellen, was ich so die letzten Jahre an Filmen im Kino verpasst habe, und natürlich auch, um ein paar Direct-to-DVD Veröffentlichungen abzugreifen, die Dank fehlender PR in den Videotheken-Regalen ein wenig vor sich hinstauben. Sind sie es trotzdem wert gesehen zu werden? Dieses Mal gibt es das volle Mysteryprogramm im Realitätscheck: Der düstere – schon etwas ältere – Zeitreise-Thriller Timecrimes, die an den Kinokassen etwas untergegangene Mystery-Romanze Der Plan und das Kammerspiel Exam, das sich in seiner “Geschlossene Gesellschaft”-Variante ungeniert bei Cube und LOST bedient. Lohnt es sich? Die Antwort nach dem Klick.

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