Update or Die! – The Dark Knight Rises, Trailer #3

Habt ihr wahrscheinlich alle schon gehört, alle schon gesehen… deswegen ohne weitere Kommentare DER Trailer, der gerade durch sämtliche Blogs, Facebooks und Twitters geistert…

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Update or Die! – Donald Duck: A Dogma Film

Das würde also dabei herauskommen, wenn Lars von Trier oder Vinterberg die Geschichte von Donald Duck erzählen würden. Ein düsterer, deprimierender, mit verwackelter Handkamera und schiefen Schnitten inszenierter Arthaus-Film zwischen absurdem Melodram und naturalistischer Tragödie. Da können auch Tick, Trick und Track nicht mehr helfen…

From Icelandic comedy group Mid-Island, comes a mock trailer for a dogma film about the lives and times of Donald Duck.. in danish!

Donald leads a tormented life on the unforgiving streets of Duckburg, where sometimes he must betray his own conscience to make ends meet.

Donald has to raise his 3 nephews, deal with a cheating girlfriend and put up with working for his stingy uncle; the richest duck in down. This is a tale everyone can relate to.

The sketch was premiered in the comedy show Mid-Island on Channel 2, Iceland, april 12, 2012.

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Update or Die! – Ein Stummfilm erklärt Albert Einsteins Relativitätstheorie

Ein fasznierender Infotainment-Prototyp aus dem Jahr 1923:  Nachdem der deutsche Regisseur Hanns-Walter Kornblum einen eher zwiespältig rezipierten Film über Albert Einsteins Relativitätstheorie gedreht hatte, nahmen sich die Fleischer-Studios des Themas an und inszenierten mit The Einstein Theory of Relativity (1923) einen zwanzigminütigen Erklärbär-Film, der trotz seines “eingeschränkten” Stummfilm-Formats und der eher putzigen Animationen schon verdammt viele Elemente der auch heute noch sehr populären Infotainment-Nische aufweist. Weitere Informationen zu dieser äußerst charmanten Dokumentation findet ihr drüben bei Astrodicticum simplex.

via Clockworker

Update or Die! – Francois Truffaut im Gespräch mit Alfred Hitchcock (August 1962)

Massive Audio-Content: Im Jahre 1962 traf sich einer der führenden Köpfe der Nouvelle Vague Francois Truffaut (Jules und Jim, Der Wolfsjunge, Die amerikanische Nacht) mit dem legendären amerikanischen Regisseur Alfred Hitchcock. Das dabei entstandene fast 12stündige (!) Interview kann man sich Dank des Alfred Hitchcock Wiki nun vollständig anhören. Auch ne Möglichkeit einen ganzen Tag rumzukriegen.

In the fall of 1962, François Truffaut carried out extensive interviews with Alfred Hitchcock at his offices at Universal Studios. The interviews were recorded to audio tape and the content eventually edited down into the “Hitchcock/Truffaut” book.

Although Truffaut could speak a little English, he hired Helen Scott (of the French Film Office in New York) to act as the translator for the interviews.

Interview: Alfred Hitchcock and Francois Tuffaut via Open Culture

Update or Die! – A History of Horror with Mark Gatiss

Dokumentarische Cineasten-Awesomeness fürs Wochenende: Im großartigen BBC-Dreiteiler A History of Horror (2010) beleuchtet und feiert Hollywood-Darsteller Mark Gatiss die Geschichte des Horrorfilms. So kümmert er sich im ersten Teil Frankenstein goes to Hollywood um die goldene Ära des US-Horrorkinos, widmet sich in Teil 2 Home Counties Horror den britischen Hammer-Films, um dann schließlich im finalen, dritten Teil The American Scream einen Blick auf die New Hollywood Horrorfilme der 60er und 70er Jahre zu werfen. Pflichtfutter für alle Cineasten und Genre-Freunde.

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Update or Die! – The Hobbit (Trickfilm von 1966)

Lange ist es nicht mehr hin, bis Peter Jacksons Vision von Tolkiens Kurzgeschichte Der kleine Hobbit (1937) die Lichtspielhäuser dieser Welt erreichen wird. Und wie zuvor bei den gigantischen Herr der Ringe Blockbustern gibt es auch zu The Hobbit, or There and Back Again (so der Originaltitel) Vorläufer aus dem Trickfilm-Genre. Neben dem TV-Musical The Hobbit (1977) von Rankin/Bass existiert zusätzlich eine mittlerweile relativ vergessene Verfilmung, die bereits 1966 das Licht der Welt erblickte. Verantwortlich für diese gerade mal 12Minuten kurze Trickfilm-Version ist niemand anderes als Gene Deitch, der in den 60ern und 70ern vor allem als “Tom und Jerry” Zeichner ziemlich fleißig war. Mit Hanna/Barbera-Knuffigkeit hat diese Tolkien-Verfilmung jedoch wenig gemein: Stattdessen dominieren schrille psychedelische und auch düstere Bilder die Geschichte um Bilbo Beutling und seine Reisen durch Mittelerde… Definitiv mehr, als bei der doch recht braven, kindgerechten Vorlage zu erwarten ist und ähnlich Ralf Bakshis Der Herr der Ringe (1978) eine angenehm kompromisslose Umsetzung der dunklen, schrägen Seiten von Tolkiens Kosmos. Die Blockbuster-Interpretation folgt dann im Sommer 2012, bis dahin genieße ich sehr gerne diese “etwas andere” Version der Mittelerdischen Legendenbildung.

via Kotzendes Einhorn

Update or Die! – Liebesbrief an Coney Island

Ein beeindruckender, romantischer audiovisueller Liebesbrief von Robert Kolodny an den äußersten, südlichen Zipfel von Brookly, Coney Island. Zu wundervollen Klängen von Claude Debussy gibt es Strände, Einkaufszonen, Rummel-Attraktionen und kostenlose Umarmungen zu sehen… Hach, geht mir gerade das Herz auf.

A love letter to Brooklyn’s beautiful and magical Coney Island, sent from Robert Kolodny of Land of Nod Inc.
Please visit and support Coney Island, it is a true NYC treasure and needs help being preserved so future generations can enjoy its wonder.
Land of Nod Inc is a Brooklyn based cinema production house. We hand craft and fine tailor all of our video’s to our clients wildest dreams. If you’re in need of some filmmaking in your life, please visit landofnodinc.com and follow @landofnodinc on twitter.
The music is Claire de Lune by the wonderful Claude Debussy.

via @flujo

Update or Die! – The Story of Menstruation (Disney-Aufklärungsfilm von 1946)

Im Jahr 1946 produzierte Disney mit The Story of Menstruation einen Aufklärungsfilm für US-Schulen, der die Herausforderungen junger Mädchen zu Beginn der Pubertät zum Thema hatte. Vordergründig ging es natürlich um die Veränderungen des weiblichen Körpers, im Besonderen um die beginnende Menstruation. Tatsächlich war der Film aber neben dem Marketing für die Damenbinde Kotex von Kimberly-Clark – die den Film mitproduzierten – eine saubere, brave, eben disney-konforme Auseinandersetzung mit der Pubertät: Hygienisch rein, asexuell und skrupellos das patriarchische Gesellschaftsbild der 40er und 50er Jahre kolportierend. Janice Delaney schrieb dazu:

„In der Welt von Disney ist die Regelblutung nicht blutrot, sondern schneeweiß. Die Zeichnungen einer Vagina gleichen eher dem Querschnitt eines Spülbeckens als dem Inneren und Äußeren eines weiblichen Körpers. Es gibt kein Hymen, keine Klitoris und keine Schamlippen; der ganze Fokus liegt auf dem kleinen Nest und seiner potentiellen Schleimhaut. Obwohl Disney und Kimberly-Clark zu Sport während der Periode raten, sind die Sport treibenden Zeichentrickmädchen (die wie Disneys Cinderella aussehen) ohne Füße dargestellt; Fahrräder bewegen sich wundersam die Straße hinunter, ohne von der Fahrerin irgendwie durch Muskel- oder Geisteskraft gelenkt zu werden. Wenig später gibt es ein Happy End mit einer Szene, die eine mit Lippenstift geschminkte Braut zeigt, unmittelbar gefolgt von einer Szene einer mit Lippenstift geschminkten Mutter mit Baby.“

J. Delaney, M. J. Lupton, E. Toth: The Curse. A Cultural History of Menstruation (1988) (via)

Besser kann man es nicht ausdrücken… Und trotzdem ist es auch irgendwie eine Freude, diesen hoffnungslos naiven, schrecklich reaktionären und fast schon realsatirisch braven, antiqierten Aufklärungsfilm von einst zu sehen.

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Uncharted – The Movie(s)

Ich bin ja jetzt echt nicht der größte PS3-Fan, aber vor dieser Fleißarbeit muss ich einfach mal meinen Hut ziehen. Reddit-User morphinapg hat alle drei – ohnehin schon epischen, cineastischen – Uncharted-Teile zu einem jeweiligen Filmepos zusammen geschnitten. So wird aus dem ersten Teil des Actionadventures Uncharted (2007) ein fast zweistündiger, bombastischer Blockbuster, in dem Cut-Scenes (und vorsichtig gekürzte) Spielszenen, die Handlung als Ganzes wiedergeben und zu einem großen Epos im Indiana Jones Stil zusammenfließen. Durchaus auch für Nichtspieler spannend anzuschauen und darüber hinaus enorm Lust auf das eigentliche Game weckend. Teil 2 (fast 3 Stunden) und 3 (196 Minuten!) folgen nach dem Klick. Good Job!

The Uncharted games are personally my favorite series of games, with Uncharted 2 and 3 being my favorite games of all time. They’re certainly the most cinematic games I’ve ever played. I’ve often heard many people describe these games as like controlling a movie, and have heard many people say that these games are just as fun to watch as they are to play, and I agree with both of those things. That gave me the idea to edit these games into movies. That way I would be able to watch the story of these games in one sitting easily, and without having to take up a considerable portion of my day. Not only that, but I would be able to show these to people who either don’t have a PS3, don’t have or want these games but still are interested in seeing the story, or even don’t play video games at all.

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Happy Birthday, Jack Nicholson

Der Easy Rider Joker, der zwei Mal über Chinatown flog wird heute 75 Jahre alt. Jack Nicholson, das vermutlich berühmteste Grinsen Hollywoods, irgendwie immer so zwischen aalglatt, süffisant böse und beängstigend psychopathisch… Eigentlich scheint es ja fast überflüssig gesagt zu werden, aber ich liebe ihn einfach. Jack Nicholson gehört zu jenen Schauspielern, die doch irgendwie immer primär sich selbst spielen, und keinem anderen von diesen ist es gelungen, dies so konstant grandios und oscarreif zu tun wie Nicholson. Das fiese Grinsen mag immer das selbe sein, ebenso die erhöhte, in Falten gelegte Stirn und die diabolischen Augenblicke, aber dem Exzentriker des New Hollywood – sanft im Mainstreamkino der Gegenwart gelandet – gelingt es eins ums andere Mal, diese klassischen Trademarks in neue Rollenbilder und Charaktere zu transferieren. Nicholson ist immer Nichsolson und doch immer jemand anderes.

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Eclectic Method: Guns

Die Filmfreunde und Remixer von Eclectic Method haben wieder einmal einen feinen Supercut veröffentlicht… okay, vielleicht ein bisschen martialisch, aber super-schick und mit einem amtlichen Ass-Kick Rhythmus.

via HYST

Die 80er Jahre: Die besten Science Fiction Filme des Jahrzehnts IV

Zum vorletzten Mal ein Sprung durch alle Nischen und Subnischen des fantastischen, prophetischen High-Tech-Genres. Dieses Mal soll   uns nicht nur der Blick auf die verschiedenen, möglichen Spielartendes Science Fiction genügen, zusätzlich wollen wir den Schritt über Ländergrenzen hinaus wagen, uns nicht nur mit dem – in den 80er Jahren sehr dominanten – US-Kino beschäftigen, sondern auch Europa und dem “Osten” einen Besuch abstatten. Wie gewitzt Science Fiction Made in UDSSR aussehen kann, beweist der satirisch offensive Kin-dsa-dsa!, während Kamikaze 1989 schrille Dystopien aus Deutschland präsentiert. Le Dernier Combat inszeniert postapokalyptischen Horror aus französischer Sicht, Outland -Planet der Verdammten lässt unterkühlten britischen Thrill mit Space Western Motiven kollidieren… und dann landen wir doch wieder beim amerikanischen Blockbuster-Kino: Teil drei der Star Wars Reihe, Die Rückkehr der Jedi Ritter steht auf dem Programm, ebenso der unterschätzte Sci-Fi A-Movie Explorers, der alle Zutaten für großes Familienkino besitzt und in den 80ern leider Gottes zwischen Lucas und Spielbergs Blockbustern zerrieben wurde. Back to the Future, nach dem Klick.

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Viral zum Alien-Prequel “Prometheus”!

Wer die Alien-Reihe kennt, weiß das Androiden immer zentrale Figuren waren. Nach Ian Holm, Lance Henriksen und Winona Ryder, mimt diesmal der großartige Michael Fassbender den künstlichen Menschen und das so gut, dass er mir echt Angst macht! Und an alle anderen Regisseur und Produzenten: SO macht man Werbung für Filme!