ComicCon-Trailer: The Walking Dead, Sin City, Simpsons/Family Guy, Mad Max etc…

simpsons-family-guy

Sorry Leute, hänge seit dem Wochenende etwas erkältet durch, und auch wenns heute besser geworden ist, fühle ich mich gerade immer noch zu schlapp, um mehr als ein paar Zeichen in WordPress zu hacken. Daher ohne großen Kommentar nach dem Klick ein bisschen ComicCon-Videomaterial: Mit dabei The Simpsons vs. Family Guy, Sin City 2, ein ziemlich lässiger Horns-Trailer und ein paar nette Game of Thrones Bloopers, Mad Max und The Walking Dead.
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In die Jahre gekommene Horrorhelden by Federico Chiesa

Michael_Myers_by_Federico_Chiesa

Es tut ein bisschen weh. Viel ist nicht geblieben von Michael Myers einstiger Agilität. Aber so ist das halt, wenn man alt wird. Der Fotograf Federico Chiesa hat 2012 zusammen mit der Make-up-Artistin Carolina Trotta die coolsten 80er Bösewichte aufgespürt, in dem festen Wunsch ihnen noch ein letztes Mal die Angst zu erweisen, die ihnen gebührt, doch was sie erwartete, das einstige Böse, isn’t that böse anymore. Eine Betrachtung über das Älterwerden und den Verfall. Nach dem Klick. weiterlesen

The Flash, directed by Ingmar Bergman

Wenn ich nach meinen Lieblingsregisseuren gefragt werde, gehört Ingmar Bergman eigentlich immer zu den Namen, die mir als erstes einfallen. Und wenn ich gefragt werde, welche Superhelden ich besonders spannend finde, dürfte eine Nennung von The Flash auch sehr wahrscheinlich sein. Schön, dass die beiden in diesem Fake-Trailer von Patrick Willems zusammen gedacht werden, auch wenn ich mir ein bisschen mehr Ernst und ein bisschen weniger aufgesetzten Slapstick in der Umsetzung gewünscht hätte. ‘Passt scho’, wie der Bavare sagen würde.

via eay

Filmabriss: Only Lovers Left Alive, Grand Budapest Hotel, Der Schaum der Tage, Das jüngste Gewitter

Only Lovers Left Alive (screenshot)

Filmaufriss, könnte ich auch titeln, da wir einen analytischen Blick auf (bzw. in) jüngere Filmwerke werfen werden. Filmästhetik und Erzähltechnik stehen da ebenso im Fokus wie philosophischer Gehalt. Da ich wenig Sinn darin sehe über irrelevante Filme zu schreiben, kann ich schon im Vorhinein alle hier behandelten Titel uneingeschränkt empfehlen. Have some fun.

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Es soll ein Remake von “Dumbo” geben,… als Live-Action-Movie…

…und als ob das nicht schon ridiculous genug wäre: Der Schreiberling von Transformers 3, Ehren Kruger soll ihn, nun ja schreiben. Wie man sieht, habe ich mir Gedanken gemacht wie der Film aussehen könnte. (Alle Bilder von Wiki-Commons. Editiert von M.F.)

via

Bild 1: Blue_Sky by Ksiom (GPL) / Elefant baby by Martin L (CC) / General Dynamic F-16 USAF uploaded by The RedBurn (Public Domain)

Bild 2: 8,000′ above the Earth by Jessie Eastland (CC BY-SA 3.0) Asiatischer Elefant by Jean-Luc (CC) / F-16 Fighting Falcon uploaded by Martin H. (Public Domain) / Explosions uploaded by Kotasik (Public Domain)

 

Turn into something beautiful – Boyhood von Richard Linklater

boyhood

Zu Beginn von Boyhood sehen wir den sechsjährigen Mason im Gras liegen und in den Himmel schauen, während Yellow von Coldplay erklingt. Dieses Bild repräsentiert wohl wie kein zweites die Attitüde sowie die Rezeption von Richard Linklaters Film. Es ist das Bild, das alle Kinoplakate schmückt, das jede Rezension, jede Kritik, jeden längeren Bericht begleitet; und tatsächlich ist es auch das Bild, das sich dem Zuschauer am stärksten einprägt. Und doch ist es innerhalb weniger Sekunden vorbei. Ein flüchtiger Moment, ein Augenblick, der keinen großen Pathos, keinen wahnwitzigen Symbolgehalt nach sich trägt; nur ein Augenblick im Leben eines Kindes, ein Augenblick, auf den in diesem Film noch viele weitere wunderschöne, erinnerungswürdige, banale und tiefgründige Augenblicke folgen werden.

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Die grausamste Szene aus Indiana Jones and the Temple of Doom …und ihr Opfer

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Ich fühle mich gleich mal verpflichtet, das voraus zu schicken: Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984) ist der am meisten unterschätzte Film der Franchise. Jaaa, ich weiß, Willie ist as annoying as it gets, und auch Shorty nervt. Aber abseits davon? Pure Trash Gold. Der zweite Teil der Reihe hat einfach mal verstanden, worum es in Indiana Jones im Kern geht: Um puren, traditionellen, cheesy Abenteuer-Spaß. Scheiß auf den Realismus, scheiß auf die Logik, scheiß auf die albernen Momente: Hab einfach nur Spaß! Und den hat man bei diesem Archäologen-Abenteuer zu Hauf.

Das gesagt, bei Yahoo findet sich ein Interview mit dem Mann, der in der wohl gleichermaßen albernsten wie grausamsten Szene des Films zuerst das Herz rausgerissen bekommt und anschließend bei lebendigem Leib verbrannt wird. Interessante Erkenntnis: Die ohnehin schon ziemlich sadistische Szene war ursprünglich um einiges grausamer geplant, was dann aber letzten Endes den Traumfabrik-Selbstzensoren so viel war. So blieb uns der Anblick eines schmelzenden Gesichts erspart… wobei wir ähnliches dann ja auch im ersten Indiana Jones Teil zu Genüge gesehen haben.

I asked them specifically, “Why is this happening?” And they said, “Because there’s going to be a scene where your body goes into molten lava, and we’ll be using this cast.” Actually, they made a lifelike face of mine for the film, including glass eyes. That was because, once the cage was lowered into this pit of molten lava, my body would disintegrate and you would see my face floating. But that scene was too gory for the censors, so they cut that! [Laughs.] If you ever get a chance to see the uncensored version, that will be there.

Meet the Man Who Had His Heart Ripped Out in ‘Indiana Jones and the Temple of Doom’ via io9


Der Nostalgia Critic hat sich Temple of Doom auch schon mal angenommen, und auch wenn ich ihm nicht im geringsten zustimme, weil ich den Tempel des Todes trotz aller Schwächen für einen der besten Abenteuerfilme der 80er Jahre halte, ist das entsprechende Video verdammt sehenswert.

The Nostalgia Critic – Indiana Jones and the Temple of Doom

Filmabriss: Captain Phillips, 12 Years a Slave, Snowpiercer, Trance – Gefährliche Erinnerung

Tom Hanks

Unbedingt mal wieder Zeit für einen aktuellen Filmabriss… Irgendwie tut es mir derzeit um so ziemlich jeden Film leid, den ich sehe und zu dem ich es nicht schaffe, wenigstens ein oder zwei Zeilen zu Papier zu bringen; liegt nicht nur daran, dass ich das Gefühl habe, Seite360 giere nach Content, sondern auch einfach weil das Niederschreiben mir selbst hilft meine Meinung zu dem entsprechenden Film zu verarbeiten und zu fixieren, auch über den (ähnlichen) Effekt eines  Nach-Kinobesuch-Gesprächs hinaus. Hier also jetzt ein paar kurze Gedanken zu einigen Filmen, die ich in den letzten Wochen/Monaten gesehen habe. Keine tiefgründige Analyse, keine umfangreiche Auseinandersetzung, nur ein oder zwei Cents, die ich glaube zu den Werken noch loswerden zu müssen. Dieses Mal sind die Big Budget Großprojekte an der Reihe: Zweimal Oscar-Gewinner in Captain Phillips und 12 Years a Slave, einmal stilsicherer Heist-Mindfuck in Trance, und einmal groteske Weltuntergangsphantasien zwischen Korea und Traumfabrik in Snowpiercer. 2014 ist btw. bis dato ein verdammt gutes Filmjahr.

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The Evolution of Visual Effects (Supercut)

Und noch einmal im eskapistischen Zeitraffer durch die Filmgeschichte der Visual Effects. Schöner – und vor allem pathetischer – Supercut von Jim Casey:

A homage to the great moments that changed visual effects:
Took a little while to put together but I think its conveys the evolution of visual effects quite well. I tired to the best of my ability to order these clips chronologically (except for of course the first 3)

Direktlink via Boing Boing

Sängerinnen von ADAM singen bis zum Orgasmus…

Warum ist das bis jetzt an mir vorbei gegangen? Die Sängerinnen der niederländischen Electropop-Band ADAM singen “Go to Go”, während sie gleichzeitig mit elektronischer Stimulation zum Orgasmus gebracht werden: Heiß, befreiend und einfach nur wunderschön. Erinnert natürlich an das großartige Hysterical Literature Projekt und bekommt daher in der B-Note ein paar Originalitätspunkte abgezogen: Im freien Gesang funktioniert das Konzept mMn. aber sogar um einiges besser als am Schreibtisch sitzend, einfach, weil die Protagonistinnen hier weitaus ungebundener, weniger beim Publikum und mehr bei sich selbst zu sein scheinen. Und nach wie vor gilt natürlich, dass Orgasmen mit zu den schönsten Erscheinungen dieser Welt gehören.

Direktorgasmus via Mind’s Delight

H. R. Giger ist gestorben

Giger wurde wegen eines Sturzes ins Krankenhaus eingeliefert und erlag gestern den Verletzungen. Er wurde 74 Jahre alt. Gigers Welt war zwar nie so ganz die meine, aber mit seinem Artwork für Ridley Scotts “Alien”, vor allem mit dem Design dieser Kreatur, hat er einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum popkulturellen Kino geliefert. Zurecht erhielt er 1980 dafür den Oscar in der Kategorie “Beste visuelle Effekte”. R.I.P.

via moviepilot

The Grand Sausage Pizza – Wenn Wes Anderson einen Porno drehen würde

Mir fällt auf die Schnelle kein anderer Regisseur ein, dessen Porno ich lieber sehen würde… Die Coens? Was gut ist für die Kunst, kann der Tod des Sexes sein. Sie würden nur das Nicht-Zustande-Kommen des Koitus dokumentieren, oder schlimmer: Maschine never-cum – Der Lerlauf. Christopher Nolan? Würde das Vorspiel drehen und dann in die Imagination eines der Protagonisten abdriften, wie er/sie sich erinnert an einen anderen Akt, mit jemand anderen, der/die sich erinnert an einen anderen Akt, mit jemand anderen der/ die sich erinnert an einen anderen Akt, mit jemand anderen … Paul Thomas Anderson? Würde das Zustandekommen des Aktes und alles, was währenddessen passiert beschreiben, aber nicht den Akt. (Boogie Nights) Lars von Trier? Check. Michael Bay? Standard Porno nur mit mehr Bukkake und zerfickten Städten und am Ende würde er eine sehr gute schlechte Erklärung dafür haben, warum riesige Roboter ejakulieren. Alfred Hitchcock? Würde den acht Millimeter Film aus “8mm” drehen. David Lynch? Würde Alfred Hitchcock aufnehmen, wie er den acht Millimeter Film aus “8mm” dreht. James Cameron? Würde eine stereokopische intravaginale Kamera erfinden und anfangen nur aus dieser, vaginalen Perspektive zu drehen, würde dann von Gaspar Noé überrascht und verprügelt werden, der dann seinerseits die Vergewaltigung von James Cameron aufnehmen und es schaffen würde, das als Kunst zu verkaufen. David Cronenberg? Würde die Penetration mit allen möglichen Gegenständen zulassen, insofern sie nicht fleischlich sind und dann den Zuschauer das Fleischliche in das Künstliche hineininterpretieren lassen. Tarkowski? Fände der Akt in einem Garten statt, würde er bei Bildern vom Garten verharren und dabei schaffen eine existenziell guten Fick mit sich im Wind bewegenden Baumzweigen und Blumen zu erzählen. Ingmar Bergmann? Würde den Akt erzählen lassen, wobei es unerheblich wäre, ob es jemand erzählt der aktiv dabei war, oder nur zugesehen hat, es wäre auf jeden Fall erotisch (Persona). Scorsese? Würde auf jeden Fall Sex drehen, aber entweder Jesus oder Mafialeute dabei zusehen und den Akt kommentieren lassen. Ja, also auf die Schnelle fällt mir wirklich kein besserer Regisseur dafür ein.

via

Star Wars Episode IV by Quentin Tarantino

Ein bisschen Trivial-Content für den Sonntag? Here we go! Ein Trailer für Star Wars Episode IV, inszeniert von Quentin Tarantino: Das braucht nicht viel und wäre wahrscheinlich auch mit jedem anderen 70er/80er/90er Film möglich: Einfach die Musik entsprechend anpassen, die gewalttätigsten, wildesten, albernsten Szenen raussuchen und die richtigen Credits drüberlaufen lassen. Trotzdem ganz nett gemacht…

Direktlink via Neatorama