Oh, hi… äh James! Erster Trailer zu „The Disaster Artist” ist da

MV5BMTczNTg4Mzg2M15BMl5BanBnXkFtZTgwNDM0NjM5MjI@._V1_SY1000_CR0,0,674,1000_AL_

Heute erschien der erste Trailer von „The Disaster Artist” von James Franco, mit James Franco in der Hauptrolle, produziert von James Franco. Wem das bekannt vorkommt, der erinnert sich vermutlich an „The Room” von Tommy Wiseau, mit Tommy Wiseau in der Hauptrolle, produziert von Tommy Wiseau. „The Room” fehlt auf keiner Liste der schlechtesten Filme aller Zeiten. Für viele ist es DER schlechteste Film schlechthin. Es ist ein regelrechter Kult um den Film entstanden.

James Franco will mit „The Disaster Artist” nun die Geschichte von Tommy Wiseau und seinen Film „The Room” erzählen, wobei Franco selbst Wiseau spielt. Mit dabei sind natürlich seine Buddies Seth Rogen und Zac Afron. Bryan Cranston, J.J. Abrams und Zach Braff spielen sich selbst. Auch Wiseau spielt eine kleine Rolle.

Ironie des Schicksals: Auf dem South by Southwest Film Festival konnte „The Disaster Artist” die Kritiker nicht nur begeistern, es ist sogar von Oscar-Nominierungen die Rede.

Lobend hervorheben muss man an dieser Stelle mal wieder die Independent-Produktionsfirma A24, die 2012 gegründet wurde und seitdem konstant großartige Filme abliefert. Zum Beispiel „Spring Breakers” „Room” „The Witch” oder „Swiss Army Man”. Mit „Moonlight” hat A24 sogar einen Film produziert, der 2017 mehrfach mit dem Oscar prämiert und mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde.

Wer wissen will, was sich hinter „The Room” verbirgt, nichts, dem sei nachdrücklich diese Nostalgia-Critic-Episode ans Herz gelegt.

The Brothers Quay waren die Inspirationsquelle für die Musikvideos von TOOL

The Brothers Quay - "Rehearsals for Extinct Anatomies"

Diese beengende, düstere Atmosphäre, durch die sich stop-motion-animierte Figuren und Puppen bewegen, haben nicht Tool, allen voran Gitarrist Adam Jones, erfunden, sondern die Stop-Motion-Künstler The Brothers Quay.

Adam Jones war auch Special Effect Artist und arbeitete gemeinsam mit Fred Stuhr an den ikonischen Tool-Musikvideos aus den 90er Jahren. Diese zeichneten sich vor allem durch einen exzessiven Einsatz von Stop-Motion aus, in einem vermoderten und farblich und auch sonst kargen Setup, wodurch diese bedrückende und groteske bisweilen unangenehme Atmosphäre entstand. Adam Jones arbeitete auch an Filmen wie „Ghostbusters II”, „Predator 2” und „Edward Scissorhands” mit. Damit war für mich die visuelle Kraft der Videos immer hinreichend erklärt. Nun erfahre ich aber, dass Werke der Stop-Motion-Künstler The Brothers Quay als Vorlage dienten für Jones Video-Arbei. Darüber war Kurt Cobain so angepisst, dass er hoffte, dass Tool für dieses „rip off” verklagt würden:

Und in der Tat. Tools „Sober” sieht schon sehr nachempfunden aus. Aber hey. Kurt hat sich bei einigen Nirvana-Riffs auch woanders inspirieren lassen, das sagt er selbst in seinem Tagebuch. Der politisch korrekte Terminus dafür lautet „remix culture” und ist völlig okay.

Hier mal zwei Arbeiten der Brothers Quay. „Bruno Schulz’s Street of Crocodiles” und „Rehearsals for Extinct Anatomies”.

 

Außerdem warten wir bereits seit mindestens fünf, wenn nicht zehn Jahren auf ein neues Tool-Album. Ob man von Metal überhaupt noch was erwarten kann, ist fraglich. Da wurde ja auch schon alles durchgespielt. Das Genre scheint nur noch was für Liebhaber zu sein. Es passt nicht mehr in den schnelllebigen Fashionlifestyle, bei dem es um Verkaufszahlen, Absätze und ständiges Reizen geht. Irgendwie.

Literarische Klassiker, nacherzählt von Jan Böhmermann und der bildundtonfabrik

In die Sommerpause verabschiedet sich das „Neo Magazin Royale” mit vier Kurzfilmen, mit denen sie Klassiker der deutschen Literatur nacherzählen. Das mit „Letzte Stunde vor den Ferien” betitelte Projekt ist eine kaleidoskopische Melange an Literatur- , Popkultur- und Film- und Fernsehzitaten, das selbstreferenzielle Pirouetten dreht und auch ein bisschen sozialkritisch ist. Herausgekommen sind dann so tolle Lines wie:

„Dieser medienreferenzielle Kram interessiert außerhalb der Sparte niemanden.”

 

aus Böhmermanns „Faust”, den Ihr Euch hier anschauen könnt:

Oder noch besser, wenn es in „Effi Briest” plötzlich heißt:

Instetten: „Ich saß zwei Stunden im Knast und du hast mich nicht rausgeholt. Ich verstoße dich.”

Effi: „Ab wann gilt das?”

Instetten: „Das tritt… nach meiner Kenntnis, ist das sofort, unverzüglich.”

Effi: „Gut.”

Instetten: „Das Kind bleibt bei mir, denn Hauptsache Alessio geht’s gut.”

 

„Die Verwandlung” ist so gut getroffen! Kafkas Themen Fremdheit und Vaterkonflikt treffen auf eine Version von Ekel-Alfred, der aus einer RTL-Doku-Soap zu stammen scheint. Großartig.

25 Jahre „Reservoir Dogs”

Was hat Tarantino mit Kafka zu tun? Neben dem klassisch-modernen Schriftsteller aus Prag, mit dessem Werk das Adjektiv kafkaesk in die Welt kam, kann vermutlich nur noch Quentin Tarantino von sich behaupten, dass sein Nachname für einen adjektivischen Gebrauch benutzt wird: tarantinoesk! Mit gerade mal zwei Filmen, „Reservoir Dogs” und „Pulp Fiction” in denen der US-amerikanische Regisseur eine neue Ästhetik des Filmerzählens entwickelte, drückte Tarantino einem ganzen Genre seinen Stempel auf. So nennt man Paul McGuigans „Lucky Number Slevin” nun tarantinoesk, um in einem Wort zusammenzufassen, mit was man ungefähr rechnen kann, wenn man den Film schaut.

Tarantinos Debut „Reservoir Dogs” erschien vor 25 Jahren und der Nerdwriter fühlte sich bemüßigt, in diesem Video-Essay zu prüfen, ob es gut gealtert ist. Nebenbei geht er auch auf Tarantinos spezifische Art und Weise des Erzählens ein. Schaut es Euch an!

Eine dumme Bedrohung – Tommy Wiseau in „Star Wars“

Und dann kooperierten das Imperium, die Rebellen, die Sith und die Jedi, um die dumme Bedrohung gemeinsam zu zerschlagen.

Jaokee… Antonio Maria da Silvas „Hells Club“ war besser, größer, cineastischer und feuchter, aber hey, das bisschen Tommy Wiseau hat  ̶n̶̶o̶̶c̶̶h̶̶ ̶̶n̶̶i̶̶e̶̶m̶̶a̶̶n̶̶d̶̶e̶̶m̶ geschadet. Zusammengebaut wurde dieses Mashup von den PistolShrimps. Wer Wiseau nicht kenne sollte, der  ̶w̶̶e̶̶r̶̶t̶̶e̶  Herr hat 2003 den wohl erbärmlichsten Film der Bewegtbildgeschichte gemacht, „The Room“. Wir berichteten 2011 darüber. Der Nostalgia Critic hatte damals ein super Review über den Trashklumpen gemacht. Schaut es Euch hier nochmal an!

Lola träumt – Neues vom Deutschen Film

Der Nachtmahr

Carolyn Genzkow in „Der Nachtmahr” (© OOO-Films).

Dem Deutschen Film geht es gut, so gut wie seit langem nicht mehr. Der Erfolg kommt aus zwei Richtungen. Einerseits sind die deutschen Komödien-Produktionen nicht nur an der Kino-Kasse erfolgreich, sondern auch bei den Zuschauern am beliebtesten. Das ergab die im Sommer (2016) veröffentlichte jährliche Studie der Filmförderungsanstalt (FFA). Andererseits feiern die Kritiker und Cineasten das künstlerisch anspruchsvollere deutsche Autoren- und Arthouse-Kino. In diesem Text soll es um Letzteres gehen. weiterlesen

Die 80er Jahre: Die besten Filme des Jahrzehnts für Musikliebhaber

THE-BLUES-BROTHERS

Ich glaube, ich habe schon in einem der letzten Artikel mit Musikliebhaberfilmen erwähnt, dass Musicals so überhaupt nicht mein Genre sind. Dementsprechend sind sie auch in dieser Retrospektive nicht besonders präsent. Müssen sie auch gar nicht: Wer Musik und gleichzeitig Filme mag, ist keineswegs auf das naheliegendste und damit auch irgendwie ödeste Genre-Crossover angewiesen: Warum nicht stattdessen großartige Slapstick-Action mit viel Coolness, viel Humor und vor allem viel Rock N Roll (Blues Brothers)? Oder überlange surreale Musikvideos (The Amazing Mr. Bickford, The Wall), gerne auch dramatisch, pathetisch und voll mit Attitüde (Purple Rain). Oder warum nicht eine der besten Mockumentarys aller Zeiten (This is Spinal Tap)? Und wenns dann doch musicaleske Unterhaltung sein soll, kann ich zumindest Forbidden Zone anbieten… das wiederum ist aber auch ein Musical wie kein Zweites und passt somit perfekt in diese Reihe schriller, verquerer und ungewöhnlicher Filme.

weiterlesen

Die 80er Jahre: Die besten Kriegsfilme des Jahrzehnts

Platoon-DI

Nachdem wir im letzten Artikel einen Blick auf die zivilen Kriegsfilme der Dekade geworfen haben, geht es nun direkt hinein ins Kampfgeschehen. Der Vietnamkrieg war damals noch ein großes Thema, auch und insbesondere in den 80ern und wurde in gleich zwei Meisterwerken, Kubricks Full Metal Jacket und Stones Platoon auf eindringliche Art aufgearbeitet. Auch das posttraumatische Drama Birdy lieferte wesentliche Impulse für die kulturelle Auseinandersetzung mit dem Sujet in der Reagan-Ära. Weitaus “historischer” ist da das deutsche Kriegsfilmepos Das Boot, in dem Antikriegsfilm und Kriegsfilm auf fragwürdige und dennoch beeindruckende Art zusammenwirken. Und dass sich nicht nur der Westen mit seinen kriegerischen Konflikten auseinandersetzen kann, beweist der artifizielle mitreißende russische Film Komm und sieh. Trotz nur weniger überragender Beiträge; die 80er sind ein ungemein wichtiges Jahrzehnt für die filmische Aufbereitung militärischer Geschehnisse.

weiterlesen

Die 80er Jahre: Die besten Kriegsfilme des Jahrzehnts (“Zivile Kriegsfilme”)

maxresdefault

Gute (Anti-)Kriegsfilme müssen nicht zwingend aktive Soldaten im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit haben. Das beweisen gleich alle fünf hier vertretenen Meisterwerke, die man mit Fug und Recht auch als “zivile Kriegsfilme” bezeichnen könnte. Ihre Protagonisten sind einfache Bürger (The Day after), ums Überleben kämpfende Kinder (Reich der Sonne), Radiomoderatoren (Good Morning Vietnam), Reporter (The Killing Fields) und traumatisierte Kriegsheimkehrer (Rambo). In der ein oder anderen Form finden aber alle auf Schlachtfeldern statt, seien es die Postmilitärischen oder die Ungesehenen an der Peripherie. Und ebenso wie die Protagonisten sind in diesem Fall auch die Genres vielfältig: Von der Tragikomödie über das große Melodram, über den Action-Flick bis zum annähernd dokumentarischen Kriegspanoptikum ist alles dabei.

weiterlesen

Die 80er Jahre: Die besten surrealistischen Filme des Jahrzehnts II

maxresdefault

Surrealismus, Nummer zwei. Man kann durchaus die Behauptung vertreten, dass nach der goldenen Ära des surrealistischen Films der Surrealismus ziemlich tot war. Genuin surreal waren schon die Filme der ersten 80er-Liste kaum, viel eher Genrehybriden, Experimentalfilme oder vom Surrealismus inspirierte Werke. Das ist auch im zweiten Artikel kaum anders. Mit Jodorowskys Santa Sangre hat sich zumindest eine unbestreitbare Ikone des surrealen Kinos hineingemogelt, wenn auch mit einem Film, der die meiste Zeit über anderen Vorbildern huldigt. Abgesehen davon gibt es Surrealismus im Gewand des Bodyhorrors (Videodrome), Surrealismus im Gewand des Mystery (Angel Heart) und Surrealismus im Gewand des fantastischen Avantgardekinos (Alice). Ist das Genre tot? Vielleicht, aber die Frucht aus diesem Schoß ist äußerst lebendig.

weiterlesen

Die 80er Jahre: Die besten surrealistischen Filme des Jahrzehnts I

surrealismus

Im Grunde genommen ist Kino des Surrealismus in den 80er Jahren bereits ziemlich am Ende. Mit Luis Buñuel stirbt 1983 der wohl wegweisendste Regisseur des Genres und hinterlässt eine Lücke, die sich so schnell nicht schließen wird. Zwar wies David Lynch mit Eraserhead bereits 1977 einen Weg in die Zukunft des surrealen Films – zwischen Avantgarde und unterhaltsamem Genrekino -, in den 80ern kümmert er sich jedoch eher um “bodenständigere” Projekte wie seinen Elefantenmenschen oder Blue Velvet. Während der neue Surrealismus noch ein wenig in Wartestellung verharrt, lassen aber immerhin die Altmeister mit interessanten Spätwerken aufhorchen: Fellini, Godard, Kluge… die Filmemacher des ersten Beitrags zum surrealen Kino der 80er lesen sich wie ein who is who vergangener Jahrzehnte. Warum sie auch in dieser Dekade begeistern können, lest Ihr hier…

weiterlesen

Die 80er Jahre: Die besten Trash-Filme des Jahrzehnts II

Street_trash_1

In den 80ern gab es wirklich genügend gediegenen Müll, um einen zweiten Best-of-Trash Artikel zu rechtfertigen. Wie schon in Teil Eins ist auch dieses mal wieder Troma vertreten. in diesem Fall mit der Class of Nuke ‘Em High. Während die Troma-Machwerke wie auch der Melt-Film Klassiker Street Trash ohne größeren Widerspruch hier rein gehören, – ebenso wie das türkische Rambo-Rip-off Rampage – darf zumindest vorsichtig die Frage gestellt werden, was die bissige Satire Sie leben hier verloren hat. Einerseits ist dieser SciFi-Verschwörungstheorie-Bastard viel zu politisch, zu subversiv und auch irgendwie zu clever, um einfach als Trash abgetan zu werden. Andererseits besitzt er eine (gefühlt) 5-Stunden lange Kampfszene die nirgendwo hinführt, Sonnenbrillenfetischismus und Roddy Fucking Rowdy Piper. Insofern…

weiterlesen

Die 80er Jahre: Die besten Trash-Filme des Jahrzehnts

Flash-Gordon-Blast

So… die Zeichentrickfilme haben wir endlich hinter uns gebracht. Zeit, wieder zu etwas Handfesterem überzugehen… TRASHHHHH! Und zwar solcher der feinsinnigen, unterhaltsamen Sorte. Alle hier geposteten Filme sind mal mehr mal weniger unfreiwilliger Ramsch. Aber irgendwie doch zu gut, um als schlechte Filme abgetan zu werden. Natürlich zählen dazu, SciFi-Klassiker wie der wunderbar cheesige Flash Gordon, aber eben auch der meiner Meinung nach komplett unterschätzte, epische Masters of the Universe. Für den richtig schlechten Geschmack gibt es Bad Taste, von einem Regisseur, der sich später komplett aus der Trash-Ecke rausinszenieren sollte. Und Troma darf natürlich auch nicht fehlen. Hier erst einmal vertreten mit dem Kultklassiker Toxic Avenger. Und wem das alles noch zu stilsicher ist, der dürfte mit dem vollkommen überdrehten Machwerk Buckaroo Banzai seine Freude haben.

weiterlesen

Darum… ist Martin Scorseses “Taxi Driver” so einzigartig – Ein Video-Essay von Jacob T. Swinney

Als ich zwischen 14 und 16 Jahre alt war, stieß ich im Fernsehen auf einen bereits laufenden Film. Die Bilder wirkten seltsam neu, modern, aber die Leute trugen alte Kleidung und die Autos waren auch aus der Zeit gefallen. Blick in die Fernsehzeitung. “Taxi Driver”. Ich hatte bereits davon gehört, an dem soll irgendwas dran sein. (Schulhofgespräche, vermutlich ging es um viele Tote und Krassheit.) …
Diese Bilder, Massenszenen in einer Großstadt, Gedränge, hupende Autos, Stau, satte Farben. Das war alles so, als wäre der Film gestern gedreht worden, nur dass die Leute diese alten Jacken, Hosen und Schuhe trugen. Mir wurde klar, dass ich gerade an etwas ganz großem Teil habe, an Filmkunst. Das war besser als Jean-Claude Van Damme und dieses Actiongedöns.
Jacob T. Swinney gibt in diesem Video-Essay Einblick in die erzählte Welt, die von der Kamera erschaffen wird. Mit ihren Bildern, Bewegungen, Fahrten, Perspektiven und Farben, erzählt sie den ganzen Film über von Travis’ (Robert De Niro) Innenwelt. Ganz ganz groß.

The Eyes of TAXI DRIVER from Fandor Keyframe on Vimeo.

Neuer Trailer für “Suicide Squad”… Diese Farben!

Da Snyders “Batman v Superman” nicht alles, aber so vieles falsch macht, kann man nur hoffen, dass David Ayer mit “Suicide Squad” wieder einiges für DC rausholt. Leto als Joker könnte richtig richtig gut werden. Da kann man dann auch ein Auge zudrücken, wenn der Nichtschauspieler Will Smith mitmacht.

Mal ehrlich Herr Snyder, was war da los bei “Batman v Superman”? So viele schöne Bilder und Zitate und dann keine Dramatik, kein wirklicher Konflikt, keine Story, stattdessen eine hoffnungslos überladene Aneinanderreihung von … keine Ahnung, nennen wir es mal Bilder. Das ist alles so traurig. Und dabei haben Sie nicht mal selbst das Drehbuch geschrieben, sondern mit David Goyer, der Nolans Dark Knight Trilogie geschrieben hat, und Chris Terrio, ein Autor, der 2012 für „Argo“ den Oscar für das beste Drehbuch bekam, sprach doch einiges dafür, dass das alles richtig cool hätte werden können. Hätte hätte Fahrradkette. Und dabei habe ich richtig Bock auf die silliness des DC-Universums, auf den Typen mit dem Dreizack, der Frau mit dem unsichtbaren Flugzeug und der Peitsche und den schnellsten Menschen der Welt. Aber nee… “Suicide Squad” sei bitte besser! DC hat es verdient. Superman war der erste moderne Superheld und die Justice League war auch vor den Avengers da.