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Es hat stattgefunden, es findet statt, es wird stattfinden: Konzerte, Theaterinszenierungen, Lesungen, große und kleine Live-Events… hier findet ihr sie: Von der Ankündigung über die Rezension bis zur Retrospektive

Ein zufriedener Dino-Fan

Gleich zu Beginn schon Stress in der Alten Feuerwache. Ein übel gelaunter Security-Mensch erklärt mir recht deutlich das heute abend keine Fotos erwünscht sind und auf meine irritierte Frage warum das nun so ist bekomme ich nur ein “Die Band möchte das eben so” entgegen  geblafft. Keine Ahnung was Leute über 40 mit eher geringer Attraktivität dazu bringt nun auch auf Indiekonzerten solche Star-Allüren einzuführen, aber für gleich zwei Indie-Legenden an einem Abend würde man wohl auch nur in Blümchen-Unterhose in der ersten Reihe stehen.

Sehr auffällig ist der hohe Anteil an jungen Menschen, die locker Enkel oder Nichten von den ergrauten Herrn auf der Bühne sein könnten. Warum auch nicht? Hier steht keine Band in Maßanzügen und Krawatte vor einem, sondern Bands, die auch noch 20 Jahre später nach ihren Durchbruchsablen immer noch zeitlos und frischer klingen als sagen wir alles was in den letzten Jahren an sogenanntem Indierock aus England kam.

Built To Spill kannte ich ehrlich gesagt vor dem Konzert nur von ein paar Songs aus ihren 90er Platten und  dem hochgelobten letztem Album. Ihr Kultstatus ist mir natürlich trotzdem nicht entgangen. Und das die Band nicht als besonders tourfreudig gilt, erhöht natürlich die Exclusivität ihres Auftritts, der nicht unbedingt durch große Kommunikation dafür aber durch regelmäßige Pausen zwischen den Songs auffällt [Weiterlesen…]

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Draußen im Biergarten des Steinbruchs sitzen fröhlich schwatzende Menschen, die meisten davon deutlich über 30, bei einem Glas Bier und genießen noch die letzten Strahlen dieses zaghaft warmen Frühlingstages. Eine Person mit seitlich abrasierten Haaren, 90er Baseballjacke und eher mürrischen Blick sticht aus der Masse heraus und sitzt vollkommen in sich versunken und einsam an einem Tisch. Der Gesichtsausdruck ist nahezu manisch und das letzte was man wagen möchte ist Jamie Stewart zu stören, um damit wohl einen Tobsuchtsanfall des launischen Sängers zu provozieren, der wohl äußerst unzufrieden mit seinem Auftritt in Berlin gewesen sein muss, wo er kurzfristig das Set abbrach. [Weiterlesen…]

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Jamie Stewart muss sich ja echt selber hassen um in das kulturelle Brachland zwischen Rhein und Ruhr zu kommen, aber was des einen Leid ist der anderen Freud, oder so. “Dear God, I hate myself” ist mit seinem Mix aus Folk, Goth, Electro und Indie sicherlich eines der ganz großen Songwriter-Alben der letzten Zeit und wenn sich eine Indie-Größe schon hierhin ver(w)irrt sollte man nicht lange überlegen und die Gelegenheit ergreifen den exzentrischen aber genialen Musiker heute abend im kleinem Cafe Steinbruch erleben zu dürfen.

Einlass: 20 Uhr

Anfahrt

***  Ich könnte noch eine Person für lau (Gästeliste) mitnehmen, bei Interesse mail an mich. ^^***

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http://www.collegehumor.com/article:1804557

Gefunden auf Nerdcore

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Eine unglaubliche Meldung! Nach Jahren der Abwesenheit, diversen Nebenprojekten und purer Nicht-Existenz melden sich die Postrock-Legenden GY!BE endlich zurück…  In einem Statement geben sie bekannt, gemeinsam an neuen Projekten zu arbeiten. Dazu gehört auch eine große US-Tour sowie eine Handvoll Konzerte in Europa und England. (unter anderem bei ATP’s Nightmare before Christmas) Zwischen heute und den Konzertterminen im Dezember sind nach eigenen Angaben Flüsse an Lärm und Zerstreuung geplant. Außerdem verweist die Band auf das Internet  als launisches, tyrannisches Biest. Was das genau bedeuten könnte, werden wir hoffentlich bald erfahren.

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MGMT haben nun ihre Konzerttermine für Europa bekannt gegeben. Deutschland kann sich über 4 Termine in Nov./Dez freuen.

29.11.2010 Düsseldorf, Stahlwerk

30.11.2010 Hamburg, Docks

06.12.2010 Berlin, Columbiahalle

07.12.2010 München, Tonhalle



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Berlin: Weiblich musikalisch wird der Mai in unserer Hauptstadt. Gleich zu Beginn des Monats sorgen Rihanna (02.05.), Alicia Keys (07.05.) und Lady Gaga (11.05.) für ein ordentliches Live-Pop-Paket in der o2-Arena. Wem das zu schrill, bunt und mainstreamig ist, der darf sich auf ein Konzert der ehemaligen Lamb-Sängerin Lou Rhodes freuen. Die mittlerweile solo agierende Songwriterin wird am 06.05. ihr neues Folk-Album One Good thing im Lido präsentieren. Ebenfalls folkig kommt Joanna Newsom am 17.05. daher: Im Admiralspalast dürfen sich Freunde der ambitionierten Harfinistin auf ein ganz besonders exquisites Konzerterlebnis freuen. Ein besonderes Konzerterlebnis verspricht auch das US-Duo CocoRosie: Folk an der Schwelle zum Indiepop und Soul, angereichert mit experimentellen Electronica spielen die beiden Schwestern gewohnt virtuos am 18. Mai ebenfalls im Admiralspalast.

Rihanna: 02.05.2010 (o2-World)

Lou Rhodes: 06.05.2010 (Lido)

Alicia Keys: 07.05.2010 (o2-World)

Lady Gaga: 11.05.2010 (o2-World)

Joanna Newsom: 17.05.2010 (Admiralspalast)

CocoRosie: 18.05.2010 (Admiralspalast)


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Peggy Sue? Diese 80er Klamotte, in der immerhin die Feelies einen Cameo Aufritt hatten? Nö, dafür zwei bezaubernde Ladies die mir doch wieder den Glauben zurück geben, daß es in dem von zotteligen Barträgern überwucherten Genre mehr als Möchtegern-Dylans oder fett produzierte Lagerfeuermusik gibt.  Rosa Rex und Katy Klaw schaffen immerhin einen interessanten Bluesdrive in ihre Songs zu geben, die in ihren dunklen und mysteriösen Rauchigkeit an die American Recordings von Johnny Cash  oder das Unplugged Album von Nirvana erinnern. Ein kleines Folk/Blues -Juwel. [Weiterlesen…]

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Eine Meldung die uns ganz besonders freut: Auf seiner ausgedehnten Europatour mit dem Beam Orchestra legt Daniel Johnston auch in Deutschland einen kurzen Zwischenstopp ein. Zu sehen gibt es ihn sowohl im Astra in Berlin als auch im Monsoumturm in Frankfurt am Main und in der Fabrik in Hamburg. Begleitet wird der exzentrische, eigenwillige Songwriter dabei vom Beam Orchester, mit dem er sein aktuelles Album “Beam me up” aufgenommen hat und das die Klassiker des manisch depressiven Sängers in spannenden Instrumentalversionen vorträgt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Deutsche Tourdaten:

05.04. Berlin, Astra Kulturhaus

06.04. Frankfurt am Main, Mousonturm

12.04. Hamburg, Fabrik

Alle weiteren Tourdaten auf hihowareyou.com

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So sieht aus also meine Premiere im MTC aus. Eine kleine Treppe die nach unten in ein Art größeren Keller führt und mir trotzdem schon wesentlicher sympathischer als das Luxor ist. Zumindest funktioniert hier auch die Klimaanlage und man kann sogar noch ca. 5 m vor der Bühne was erkennen, was allerdings auch an den 30 Leuten liegen könnte , die sich hier in dem kleinen Indie-Schuppen eingefunden haben. Keine Frage, der Weg in Deutschland beginnt erst mal unten und hier verkauft einem der Bassist noch höchst persönlich die CD. Auch Visions Redakteur Hauke Hackstein, dessen allseits bekanntes Mag das aktuelle Album von The Soft Pack unter die Schönheiten des Monats wählte, sieht man hier vor, hinter und sogar mitunter auf der Bühne. Die Stoner Rocker The Picturebooks scheinen wohl seine Buddies zu sein und begeistern anfangs mit geradlinigem Stoner Rock, der sich allerdings wiederholt und schnell langweilig wird. Das Rockstar Gepose der Band macht das Ganze auch nicht besser, wenngleich die Kerpener ihr Handwerk eigentlich ganz gut beherrschen und weniger kritischen Hörern gefallen könnten.

Die Entscheidung  eine unbekannte Band vor einer (noch) nicht  wirklich bekannten Band knapp eine Stunde spielen zu lassen, dürfte auch nicht gerade zu den Pluspunkten an diesem Abend gezählt werden. So treten The Soft Pack zu nachtschlafener Zeit um 22 Uhr auf und scheinen zumindest heute nicht wirklich fit zu sein. Der Twitter Account klärt immerhin darüber auf, daß dem Konzert wohl ein ordentliches Saufgelage voraus ging und die Band spielt die Hits des Album in zufrieden stellender Leistung herunter. Der Sound ist, wie in fast allen Indie-Venues in Köln, nicht gerade legendär aber wirkt immerhin sehr druckvoll. Davon können vor allem “Pull Out” und die anderen schnellen Punk-Songs profitieren, nur “Mexiko” wirkt ein wenig verloren, ist aber immerhin eine gelungene Abwechslung. Über das Kölner Publikum und dessen unterkühlte Art ist sicherlich schon einiges geschrieben worden und auch an diesem Abend ist hier nicht sonderlich viel zu sehen, aber immerhin zu hören. Nach jedem Song gibt es begeisterte Rufe und am Ende ein lauthals geforderter Wunsch nach Zugaben, die The Soft Pack allerdings noch gar nicht anbieten können, da  ihr Debutalbum knackige 32 Minuten umfasst.  In Sachen Understatement steht die Band und vor allem Sänger Matt Lamkin den Fans eh in nichts nach und so geht er schon kurz nach dem Konzert von der Bühne, mischt sich unter das Volk und ist sichtlich erfreut über jeden der eine CD für 10 Euro am Merchandise Stand kauft.

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WUAAAAAA LUXOR VERDAMMT NOCHMAL *Fiepgeräusche aus den MonitorBoxen* Entschuldigung, aber das musste einfach mal sein. Während noch die Feedbackgeräusche durch die Gegend surren und ich aus lauter Frust noch das Drumkit zerlege, denke ich an gestern abend zurück. [Weiterlesen…]

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So langsam wird es ernst. Der Tag des Releases für eines der besten Gitarrenalben der letzten Zeit rückt näher und Amerika kommt schon jetzt in den Genuss des großartigen Hitalbum, welches auch hier bestimmt bald einschlagen wird. Was dann nun wieder für sämtliche Filesharer dieser Welt bedeutet will ich hier mal nicht weiter erläutern *cough* Irgendwann kapiert es die Plattenindustrie ja auch noch.

Nachdem die Jungs in Amerika eh schon jeden Club, auch mal als Support für Phoenix oder Franz Ferdinand, rocken  konnten wird es nun auch endlich Zeit für uns mal von den Livequalitäten der Band zu überzeugen.

Hier nun die Tourdaten für Deutschland:

01.03.2010, Köln – MTC, 20 Uhr

06.03.2010,Hamburg – Grüner Jäger, 20 Uhr

07.03.2010,Berlin – Zapata, 20 Uhr

Ein schickes Video zu dem Releasetag an dem The Soft Pack 10 Shows an einem Tag (!) gespielt haben gibt es hier als Bonus und zur Einstimmung noch dazu.

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Ihr wohnt in Köln und Umgebung? Noch keine Ahnung wo es heute abend hingeht? Ihr habt Bock auf feinsten Noisepop und wollt euer Trommelfell auf eine harte  Belastungsprobe stellen? Die Antwort auf euer Begehren lautet: [Weiterlesen…]

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Du, der so ein großes Maul hat, kommst jetzt nach vorne – sagt Schauspieler Klaus Kinski und fixiert mit einem starren Blick einen seiner Zuhörer, die immer wieder durch laute Zwischenrufe das Programm stören. Ein nervöser, stiller Herr von den funkelnden Augen Kinskis malträtiert, betritt die Bühne. Zaghaft spricht er ins Mikrophon: Er denke, dass viele hier Jesus suchen würden, aber Klaus Kinski, Schauspieler, Rezitator, der Deutschen liebster Soziopath sei es mit Sicherheit nicht. Denn Jesus hätte Vergebung und Geduld gelehrt und er hätte, wenn ihm jemand widersprochen hätte, versucht diesen mit Argumenten zu überzeugen. „Nein“ ist die wütende Antwort Kinskis. „Er hätte eine Peitsche genommen und ihm in die Fresse gehauen“, brüllt er wie von der Tarantel gestochen, nur um den Störenfried im nächsten Moment mit einem cholerischen „Du dumme Sau!“ von der Bühne zu jagen.

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Ein bärtiger Kanadier sitzt vor mir und spricht ein wenig übermüdet vor sich hin. Nein, ich spreche hier nicht von einem bizarr verlaufenden Abend nach einer durchzechten Nacht im Innenhafen, sondern vom Sänger der Great Lake Swimmers, die sich hier gerade eben erst aus der Metropole Berlin in das kleine Café Steinbruch eingefunden haben, und mit „dem einzigen Konzert im Ruhrpott“ beworben werden. [Weiterlesen…]

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