25 Jahre „Reservoir Dogs”

Was hat Tarantino mit Kafka zu tun? Neben dem klassisch-modernen Schriftsteller aus Prag, mit dessem Werk das Adjektiv kafkaesk in die Welt kam, kann vermutlich nur noch Quentin Tarantino von sich behaupten, dass sein Nachname für einen adjektivischen Gebrauch benutzt wird: tarantinoesk! Mit gerade mal zwei Filmen, „Reservoir Dogs” und „Pulp Fiction” in denen der US-amerikanische Regisseur eine neue Ästhetik des Filmerzählens entwickelte, drückte Tarantino einem ganzen Genre seinen Stempel auf. So nennt man Paul McGuigans „Lucky Number Slevin” nun tarantinoesk, um in einem Wort zusammenzufassen, mit was man ungefähr rechnen kann, wenn man den Film schaut.

Tarantinos Debut „Reservoir Dogs” erschien vor 25 Jahren und der Nerdwriter fühlte sich bemüßigt, in diesem Video-Essay zu prüfen, ob es gut gealtert ist. Nebenbei geht er auch auf Tarantinos spezifische Art und Weise des Erzählens ein. Schaut es Euch an!

Eine dumme Bedrohung – Tommy Wiseau in „Star Wars“

Und dann kooperierten das Imperium, die Rebellen, die Sith und die Jedi, um die dumme Bedrohung gemeinsam zu zerschlagen.

Jaokee… Antonio Maria da Silvas „Hells Club“ war besser, größer, cineastischer und feuchter, aber hey, das bisschen Tommy Wiseau hat  ̶n̶̶o̶̶c̶̶h̶̶ ̶̶n̶̶i̶̶e̶̶m̶̶a̶̶n̶̶d̶̶e̶̶m̶ geschadet. Zusammengebaut wurde dieses Mashup von den PistolShrimps. Wer Wiseau nicht kenne sollte, der  ̶w̶̶e̶̶r̶̶t̶̶e̶  Herr hat 2003 den wohl erbärmlichsten Film der Bewegtbildgeschichte gemacht, „The Room“. Wir berichteten 2011 darüber. Der Nostalgia Critic hatte damals ein super Review über den Trashklumpen gemacht. Schaut es Euch hier nochmal an!

Endlich ein Wandbild – Erfahrungsbericht über Saal Digital

So klein ist die Welt. Da berichtet mir eine Freundin aus Berlin über Saal Digital und gleich klingelt es in meinem Langzeitgedächtnis. Das Fotostudio Saal in Siegen-Weidenau kannte ich schon aus meiner Kindheit und eine kleine Recherche ergab, dass es hier wirklich um das Traditions-Unternehmen aus meiner Nachbarschaft handelt.

Da besagte Freundin sehr gute Erfahrungen gemacht hat, habe ich mir die Seite nun doch einmal genauer angeschaut, die sich vom Layout nicht von den bekannten Marken wie Cewe-Fotoprint oder XXl-Poster verstecken muss. Eine eigene Software für den Upload und Bildbearbeitung gibt es auch.

Ich habe lange überlegt welches Bild ich für das Wandbild nehme und mich für ein Feuerwerk-Foto entschieden:

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Ich war gespannt, ob der Verlauf wie auf dem Bild sanft ineinander übergeht oder es nur auf einen harten Kontrast zwischen rot und schwarz hinaus läuft.

Software/Usability/Upload

Wie bereits erwähnt stellt Saal Digital eine Software für Win/Mac bereit. SaalDigitalDesign präsentiert sich auf meinen Imac mit MacOs Sierra ein wenig träge, aber das kann auch an den meinen nicht gerade üppigen 4 GB RAM liegen. Die Oberfläche ist gut aufgeräumt, auch ein Chat mit einem Mitarbeiter wird angeboten. Da ich mit derartiger Software vertraut bin, benötige ich diese nicht, aber gerade für Einsteiger dürfte diese Option interessant sein.

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Informationen wie Produktions- und aktuelle Lieferzeiten werden links sofort angeben, ansonsten habe ich nun die Möglichkeit einer Artikelauswahl zwischen Materialen wie dem günstigen Alu-Dibond oder dem qualitativ hochwertigerem Gallery-Print. Ich entscheide mich für den Mittelweg und nehme Acrylglas 30 x 45, Stärke: 5 mm und einer Profil-Aufhängung. Ein Upgrader sämtlicher Option ist möglich, auch auf eine Halterung komplett zu verzichten. Es wird hier noch eine Animation gezeigt, wie die Halterung letztendlich aussieht.

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Gestalten

Nach dem Auswahl von Größe und Material kann ich nun das Foto aus einer Art Explorer in der linken Bildleiste auswählen. Per Drag & Drop lassen sich diese in das Bearbeitungs-Feld ziehen, zudem gibt es direkt eine Einschätzung, wie gut die Bildqualität zu der ausgewählten Größe passt. An bekannte Bildbearbeitungssoftware wie HH kommt SaalDesignManager nicht heran, aber die Grundfunktionen wie Drehen und Beschneiden sind vorhanden. Das Ändern der Hintergrundfarben sind auch möglich, aber wohl eher für Grußkarten interessant. Das Ergebnis sind auf einem Zwischenschritt zur Bestellung noch einmal als Vorschaubild.

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Bestellung

Ich mag die Bestellung mit Paypal, weil diese unkompliziert und schnell geht. Zm Glück wird einem die Option, neben Kreditkarftenabrechnung und Lastschrift. Ich hätte mir als Option noch eine Abholung in der Filiale gewünscht, der Versand kostet 5,95 Euro und ist nur über DHL möglich.

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Versandzeit und Endergebnis

2 Tage dauerte der Versand, das Wandbild kam in einem dünnen Verpackungsmaterial, wie man es ja von Bestellungen von Amazon ja kennt. ich bin etwas skeptisch, ob es auch Stürze oder harte Stösse aushalten kann, aber so ist dann zum Glück alles gute gegangen.

Das Wandbild sah genau so aus wie bei der Bestellung und wurde nicht geschönt oder auffällig verändert. Der Farbverlauf überzeugt, das Glas erzeugt eine gewisse Wertigkeit, natürlich auch hier die Problematik, dass man es nicht unbedingt unter einer Lichtquelle haben sollte, die sich spiegelt. Die Aufhängung wirkt anfangs ungewohnt schwer, lässt sich aber sehr einfach auf einen Nagel hängen und ausjustieren.

Die reflektierende uns stark spiegelnde Glas-Oberfläche ist nicht unbedingt für die Nähe zu Lichtquellen geeignet, sollte also nicht unbedingt in die Nähe einer Lampe etc. angebracht werden.

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Fazit:

Insgesamt bin ich mit der Leistung durchaus zufrieden, würde aber nicht noch einmal Acryl-Glas als Option nehmen. Die Oberfläche wirkt zwar eleganter, die Farben knackiger, aber wie schon bei stark reflektierenden Monitoren z.B vom Imac stört die starke Spieglung gerade starker Ausleuchtung im Zimmer und ist so nur bei natürlicher Ausleuchtung zu genießen.

Die Qualität und Druck des Bildes empfinde ich als schön detailliert, mit sanften Übergängen. Eine weiteren Bestellung bei Saal Digital steht also nichts im Wege.

Lola träumt – Neues vom Deutschen Film

Der Nachtmahr

Carolyn Genzkow in „Der Nachtmahr” (© OOO-Films).

Dem Deutschen Film geht es gut, so gut wie seit langem nicht mehr. Der Erfolg kommt aus zwei Richtungen. Einerseits sind die deutschen Komödien-Produktionen nicht nur an der Kino-Kasse erfolgreich, sondern auch bei den Zuschauern am beliebtesten. Das ergab die im Sommer (2016) veröffentlichte jährliche Studie der Filmförderungsanstalt (FFA). Andererseits feiern die Kritiker und Cineasten das künstlerisch anspruchsvollere deutsche Autoren- und Arthouse-Kino. In diesem Text soll es um Letzteres gehen. weiterlesen

“Gutmenschlichkeit in DeiGsicht” – Interview mit form/prim

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Ich hatte die Tage ein sehr interessantes Interview mit form/prim. Es ging nicht um Deluxe-Boxen, Sneaker und Marken-Klamotten, sondern um Gutmenschlichkeit, Polit-Rap Underground und Diskurs.


Hallo form! Ich habe der “Urknall war ein Inside-Job” angehört und würde es als Polit-Rap einordnen. Kannst du mit dieser Schublade leben?

Ich kann damit leben, sonst wäre ich ja schon tot. Ich habe natürlich etwas dagegen, weil dieser Begriff ganz viele Sachen umfasst, mit denen ich nichts zu tun habe, aber die Leute brauchen ja immer ganz arg viel Hilfestellung, Anhaltspunkte, Unterstützung und Orientierung in dieser crazy bösen, unübersichtlichen, schrecklichen Welt. Wenn sie also sonst weinen, sollen sie sich eben an “Polit-Rap” festhalten. Es trifft halt nicht den Punkt, aber was tut das schon? Ich sag lieber “Powerrap mit der Kraft der Gutmenschlichkeit in DeiGsicht, du Furzknolle”, aber das ist auch wieder zu lang. Und ja, ich habe politische Vorstellungen, aber das thront nicht über allem. Zuallererst muss es geil sein. Künstlerisch interessant, unterhaltsam, innovativ und sowas. Das ist mein Anspruch an Rap. Natürlich hab ich auch einen Anspruch an die Inhalte, aber das darf niemals zu Lasten des Styles gehen. Es gibt ja z.B. gerade in klassisch politischen oder in manchen HipHap-HipHop-Kreisen extrem konservative Vorstellungen davon, was Rap sein soll. Leute, die sonst überall den Fortschritt fordern, sind in Sachen Beats mega hängengeblieben auf New York 1996, wollen, dass sich alles immer schön ordentlich am Ende reimt und heulen rum, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Das ist wack, das ist rückgratlos, das macht den Fußball kaputt. Das hat vielleicht was mit deren Midlife-Crisis zu tun, aber eben nichts mit Freshness. Und für mich hat HipHop aber viel mehr mit Letzterem gemein. Seid eigen. Traut euch doch mal was, ihr feigen Schiffschaukelbremser!

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Konzertbericht: Kula Shaker im Gloria, Köln, 06.11.2016

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Rauch steigt empor, auf und vor der Bühne. Das eine ist Begleiterscheinung einer jeden Rockband, während Räucherstäbchen klarmachen, dass es doch noch etwas exotischer wird. Der süßliche Geruch verbreitet sich im Raum und ummantelt ein Publikum, das sich mit Pilzkopf-Frisuren und Blümchenhemden perfekt in die Szenerie einfügt.
Kula Shaker waren 1997 noch einmal das letzte große Aufflackern der Britpop-Hysterie und schafften mit 60er-Jahre-Psychedelica und einem Hitalbum namens “K” ihren Durchbruch. Fast 20 Jahre später, inklusive längerer Bandpause, bewegt man sich auf der Hipness-Skala eher im unteren Mittelfeld, und trotzdem ist das Kölner “Gloria” heute Abend brechend voll und ausverkauft.

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Die 80er Jahre: Die besten Filme des Jahrzehnts für Musikliebhaber

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Ich glaube, ich habe schon in einem der letzten Artikel mit Musikliebhaberfilmen erwähnt, dass Musicals so überhaupt nicht mein Genre sind. Dementsprechend sind sie auch in dieser Retrospektive nicht besonders präsent. Müssen sie auch gar nicht: Wer Musik und gleichzeitig Filme mag, ist keineswegs auf das naheliegendste und damit auch irgendwie ödeste Genre-Crossover angewiesen: Warum nicht stattdessen großartige Slapstick-Action mit viel Coolness, viel Humor und vor allem viel Rock N Roll (Blues Brothers)? Oder überlange surreale Musikvideos (The Amazing Mr. Bickford, The Wall), gerne auch dramatisch, pathetisch und voll mit Attitüde (Purple Rain). Oder warum nicht eine der besten Mockumentarys aller Zeiten (This is Spinal Tap)? Und wenns dann doch musicaleske Unterhaltung sein soll, kann ich zumindest Forbidden Zone anbieten… das wiederum ist aber auch ein Musical wie kein Zweites und passt somit perfekt in diese Reihe schriller, verquerer und ungewöhnlicher Filme.

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Die 80er Jahre: Die besten Kriegsfilme des Jahrzehnts

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Nachdem wir im letzten Artikel einen Blick auf die zivilen Kriegsfilme der Dekade geworfen haben, geht es nun direkt hinein ins Kampfgeschehen. Der Vietnamkrieg war damals noch ein großes Thema, auch und insbesondere in den 80ern und wurde in gleich zwei Meisterwerken, Kubricks Full Metal Jacket und Stones Platoon auf eindringliche Art aufgearbeitet. Auch das posttraumatische Drama Birdy lieferte wesentliche Impulse für die kulturelle Auseinandersetzung mit dem Sujet in der Reagan-Ära. Weitaus “historischer” ist da das deutsche Kriegsfilmepos Das Boot, in dem Antikriegsfilm und Kriegsfilm auf fragwürdige und dennoch beeindruckende Art zusammenwirken. Und dass sich nicht nur der Westen mit seinen kriegerischen Konflikten auseinandersetzen kann, beweist der artifizielle mitreißende russische Film Komm und sieh. Trotz nur weniger überragender Beiträge; die 80er sind ein ungemein wichtiges Jahrzehnt für die filmische Aufbereitung militärischer Geschehnisse.

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Buchtipp: “Im Würgegriff des Wanderfalken” von Martin Gotti Gottschild

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Martin “Gotti” Gottschild, die schnauzbärtige Hälfte der Action-Lesungs-Reihe Tiere streicheln Menschen, hat in Berlin schon länger Erfolg und Kultstatus. Im Rest der Republik wird noch daran gearbeitet – mit ausgiebigen Tourneen, selbst in abgelegene Städte wie Kassel.

Wer sich allerdings in dem ganzen Wahnwitz der Lesungen und Gotti-Assoziationsketten bisher nicht mehr zurecht fand und überreizt nach Hause ging, kann nun die Abenteuer des Berliners in Buchform noch einmal nachlesen und seiner eigenen Aufmerksamkeitsspanne anpassen.

Absurde 70er-Jahre-Dias – mit herrlich bekloppten Kommentaren versehen das Finale jeder “Tiere streicheln Menschen”-Show – krönen auch das 196 Seiten umfassende neue Gotti-Werk “Im Würgegriff des Wanderfalken”. Das Material dafür sammelt der Autor tatsächlich liebevoll auf Flohmärkten zusammen. So bekommen wunderbar missglückte Schnappschüsse oder tragikomische Partyfotos doch noch ihre letzte Würde, oder zumindest etwas Relevanz.

Die Frage, wie weit Tragödie und Gottis absurder Humor sich mit dem Privatmenschen vermischen lassen, kann zwar auch die Buchform nicht klären, die Realität hat die Satire aber ohnehin längst abgehängt. Es hilft also nur noch der Sprung ins komplett Absurde als Weltflucht. Im Würgegriff des Wanderfalken ist mit skizzenhaften Stories über Freaks, Familie und Großstadtwahnsinn ein wunderbarer Wegweiser in die Abgründe der dunklen Seite des Gehirns.

Die 80er Jahre: Die besten Kriegsfilme des Jahrzehnts (“Zivile Kriegsfilme”)

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Gute (Anti-)Kriegsfilme müssen nicht zwingend aktive Soldaten im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit haben. Das beweisen gleich alle fünf hier vertretenen Meisterwerke, die man mit Fug und Recht auch als “zivile Kriegsfilme” bezeichnen könnte. Ihre Protagonisten sind einfache Bürger (The Day after), ums Überleben kämpfende Kinder (Reich der Sonne), Radiomoderatoren (Good Morning Vietnam), Reporter (The Killing Fields) und traumatisierte Kriegsheimkehrer (Rambo). In der ein oder anderen Form finden aber alle auf Schlachtfeldern statt, seien es die Postmilitärischen oder die Ungesehenen an der Peripherie. Und ebenso wie die Protagonisten sind in diesem Fall auch die Genres vielfältig: Von der Tragikomödie über das große Melodram, über den Action-Flick bis zum annähernd dokumentarischen Kriegspanoptikum ist alles dabei.

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Die 80er Jahre: Die besten surrealistischen Filme des Jahrzehnts II

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Surrealismus, Nummer zwei. Man kann durchaus die Behauptung vertreten, dass nach der goldenen Ära des surrealistischen Films der Surrealismus ziemlich tot war. Genuin surreal waren schon die Filme der ersten 80er-Liste kaum, viel eher Genrehybriden, Experimentalfilme oder vom Surrealismus inspirierte Werke. Das ist auch im zweiten Artikel kaum anders. Mit Jodorowskys Santa Sangre hat sich zumindest eine unbestreitbare Ikone des surrealen Kinos hineingemogelt, wenn auch mit einem Film, der die meiste Zeit über anderen Vorbildern huldigt. Abgesehen davon gibt es Surrealismus im Gewand des Bodyhorrors (Videodrome), Surrealismus im Gewand des Mystery (Angel Heart) und Surrealismus im Gewand des fantastischen Avantgardekinos (Alice). Ist das Genre tot? Vielleicht, aber die Frucht aus diesem Schoß ist äußerst lebendig.

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Die 80er Jahre: Die besten surrealistischen Filme des Jahrzehnts I

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Im Grunde genommen ist Kino des Surrealismus in den 80er Jahren bereits ziemlich am Ende. Mit Luis Buñuel stirbt 1983 der wohl wegweisendste Regisseur des Genres und hinterlässt eine Lücke, die sich so schnell nicht schließen wird. Zwar wies David Lynch mit Eraserhead bereits 1977 einen Weg in die Zukunft des surrealen Films – zwischen Avantgarde und unterhaltsamem Genrekino -, in den 80ern kümmert er sich jedoch eher um “bodenständigere” Projekte wie seinen Elefantenmenschen oder Blue Velvet. Während der neue Surrealismus noch ein wenig in Wartestellung verharrt, lassen aber immerhin die Altmeister mit interessanten Spätwerken aufhorchen: Fellini, Godard, Kluge… die Filmemacher des ersten Beitrags zum surrealen Kino der 80er lesen sich wie ein who is who vergangener Jahrzehnte. Warum sie auch in dieser Dekade begeistern können, lest Ihr hier…

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Die 80er Jahre: Die besten Trash-Filme des Jahrzehnts II

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In den 80ern gab es wirklich genügend gediegenen Müll, um einen zweiten Best-of-Trash Artikel zu rechtfertigen. Wie schon in Teil Eins ist auch dieses mal wieder Troma vertreten. in diesem Fall mit der Class of Nuke ‘Em High. Während die Troma-Machwerke wie auch der Melt-Film Klassiker Street Trash ohne größeren Widerspruch hier rein gehören, – ebenso wie das türkische Rambo-Rip-off Rampage – darf zumindest vorsichtig die Frage gestellt werden, was die bissige Satire Sie leben hier verloren hat. Einerseits ist dieser SciFi-Verschwörungstheorie-Bastard viel zu politisch, zu subversiv und auch irgendwie zu clever, um einfach als Trash abgetan zu werden. Andererseits besitzt er eine (gefühlt) 5-Stunden lange Kampfszene die nirgendwo hinführt, Sonnenbrillenfetischismus und Roddy Fucking Rowdy Piper. Insofern…

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Die 80er Jahre: Die besten Trash-Filme des Jahrzehnts

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So… die Zeichentrickfilme haben wir endlich hinter uns gebracht. Zeit, wieder zu etwas Handfesterem überzugehen… TRASHHHHH! Und zwar solcher der feinsinnigen, unterhaltsamen Sorte. Alle hier geposteten Filme sind mal mehr mal weniger unfreiwilliger Ramsch. Aber irgendwie doch zu gut, um als schlechte Filme abgetan zu werden. Natürlich zählen dazu, SciFi-Klassiker wie der wunderbar cheesige Flash Gordon, aber eben auch der meiner Meinung nach komplett unterschätzte, epische Masters of the Universe. Für den richtig schlechten Geschmack gibt es Bad Taste, von einem Regisseur, der sich später komplett aus der Trash-Ecke rausinszenieren sollte. Und Troma darf natürlich auch nicht fehlen. Hier erst einmal vertreten mit dem Kultklassiker Toxic Avenger. Und wem das alles noch zu stilsicher ist, der dürfte mit dem vollkommen überdrehten Machwerk Buckaroo Banzai seine Freude haben.

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Die 90er Jahre: Die besten Alben des Jahrzehnts (Übersicht aller Artikel)

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Poetisch, laut, grimmig, maskulin, feminin, naiv und abgeklärt. Das waren die 90er und hier noch einmal die große Retrospektive im Überblick.

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