Tausendteiliges CMYK-Puzzle

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Puzzlespaß für alle Farb- und Designfreunde. Das CMYK-Puzzle von Clemens Habicht besteht aus exakt 1000 Teilen, von denen jedes einzelne aus jeweils genau einer Farbe dieses Farbspektrums besteht. Die Herausforderung – die Teile alle so anzuordnen, dass die gesamte Farbpalette sichtbar wird – soll laut Macher weitaus niedriger sein, als man bei diesen epischen Ausmaßen vermuten könnte. Der intuitiven Farberkennung des menschlichen Auges sei Dank. Schönes Teil!

1000 Colours via Colossal

Hörenswertes: Scott Walker & Sunno))), Marianne Faithfull, Damien Rice, Pink Floyd, TV on The Radio

fluchtpunkthafen

Au revoir, auf Wiedersehen
goodbye, tschüss und baba
es ist soweit, adiós, au revoir
(Ja Panik- Au Revoir)

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15 Jahre – Happy Birthday, Plattentests.de

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Wenn ich nach meiner musikalischen Sozialisation gefragt werde, kommen mir natürlich als erstes die Bands in den Sinn, die ich als junger Teenager gehört habe: Nirvana, Metallica, NOFX, R.E.M… etc…. eben alles, was der early 90’s Alternative Rock und Metal so hergibt. Vielleicht verliere ich dann noch ein paar Worte dazu, wie ich von MTV geprägt wurde, wie ich die Plattensammlung meines älteren Bruders durchstöberte oder wie ich in den späteren 90ern auf diversen Festivals immer die Künstler suchte, von denen ich vorher noch gar nichts gehört hatte, einfach nur, um mir ein Bild davon zu machen, ob ihre Musik DIE perfekte Musik für mich sein könnte. Und dann, wenn es darum geht, welche schriftlichen Publikationen meinen Musikgeschmack entscheidend mitgeprägt haben, lande ich – noch vor Visions/Intro/Pitchfork/NME und Konsorten – ohne große Umwege direkt bei einem Namen: Plattentests Online. Ein – wohl gar nicht mal so kleines – Portal für Musikrezensionen, mit hervorragenden Texten, viel Potential für goldene musikalische Fundstücke abseits des Mainstream (und auch der eigenen Indie/Alternative/Rock Filter Bubble) und einem der außergewöhnlichsten Foren des gesamten Internets. Diese großartige Seite wurde diesen Monat 15 Jahre alt. Zeit für ein paar Glückwünsche und Worte des Dankes.

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Vater spielt mit seinem Sohn die Evolution der Videospiele nach

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Wunderbares Projekt eines Vaters, der seinen Sohn einmal die komplette Geschichte der Videospiele – von den Dark Ages of Atari VCS2600 bis zu den Playstation Games von heute – hat spielen lassen. Dabei hat das Ganze durchaus einen gewissen Experimentalcharakter: Immerhin wusste der Dreijährige, als er mit dieser Zeitreise anfing, nichts von großen 3D-Welten, Polygonen, HD-Grafik und 60 fps. Stattdessen präsentierte ihm sein Vater über mehrere Jahre lang die Evolution der Videospiele im Zeitraffer, gerade so als würde sie in dieser Zeit live geschehen… Und das Ergebnis ist mehr als beeindruckend. Im zarten Alter von 6 Jahren z.B. hat der junge Videospielentdecker das erste Legend of Zelda – ohne irgendeine Hilfe – selbstständig komplett durchgespielt; ein Titel an dem sich nicht nur so ziemlich alle Kids von heute die Zähne ausbeißen, sondern das auch zu meiner Zeit den Ruf hatte, ein verflucht schweres Game zu sein. Nerd-Daddy of the decade!

Playing With My Son via Boing Boing

Demoliton Man – …Was hat es eigentlich mit den drei Muscheln auf sich?

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Vor kurzem wurde eines der größten Geheimnisse der Filmgeschichte gelüftet… Okay, das war jetzt vielleicht etwas dick aufgetragen, aber jeder Freund und jede Freundin des US-Actionkinos der 90er Jahre wird sich irgendwann einmal gefragt haben, wie zur Hölle denn die drei Muscheln funktionieren, oder zumindest, wie die Macher von Demolition Man (1993) – wenn es nach mir geht einer der besten Actionfilme der 90er Jahre – auf diese verrückte Idee kommen konnten.

Für alle nicht Eingeweihten: Demolition Man spielt in einer fernen Zukunft, in der die Gesellschaft scheinbar sämtliche Konflikte gelöst hat und in einem harmonischen Miteinander lebt, was allerdings auch den Verzicht von allem Schädlichen, Exzessiven und Bösen miteinschließt: Sprich, kein Fleisch, kein Sex, keine Drogen, kein Gefluche… und: Kein Toilettenpapier. Stattdessen sind drei ominöse Muscheln für die vernünftige Hygiene nach einem erfolgreichen Stuhlgang verantwortlich. Sylvester Stallone, der direkt aus den 90ern kommt und als kryonischer Häftling in diesem “Utopia” aufwacht stellt sich – so wie das gesamte Fimpublikum – natürlich die Frage, wie diese verdammten Muscheln denn nun funktionieren sollen, ohne im Film eine gescheite Antwort zu erhalten (Dank der kreativen Zweckentfremdung zahlloser fürs Fluchen erhaltener Strafzettel kann er Gott sei Dank auf die mysteriösen Hygieneprodukte verzichten). Nachzusehen auch im YouTube-Video weiter unten…

Vor kurzem, während einer Vorführung des Filmes The Adventures of Ford Fairlane wurde der Drehbuchautor von Demolition Man, Daniel Waters, zu den drei Muscheln befragt. Für Cineasten, die an der Funktionsweise der Teile interessiert waren, dürfte die Antwort ziemlich unbefriedigend sein, aber zumindest wissen wir jetzt, wie es dazu kam, dass das Konzept im Film landen konnte. Oh, du banale Realität:

I won’t tell you the actual secret, but I’ll tell you where it came from. There’s a scene where Stallone has to use a restroom. I’m trying to come up with futuristic things you’d find in there. I was having trouble, so I called my buddy, another screenwriter across town, asked him if he had any ideas. Ironically enough that guy was taking a dump when he answered the phone, looked around his bathroom and said ‘I have a bag of seashells on my toilet as a decoration?’ I said ‘Ok, I’ll make something out of that.’

Ich wette mit euch, dass 90% aller anderen mysteriösen, skurrilen Alltagskonzepte für das amerikanische Science Fiction Kino auf eine ähnliche Art entstanden sind. So fragte sich zum Beispiel auch Stanley Kubrick während des Stuhlgangs, wie er die Weltraumfahrt in 2001 wohl spannender gestalten könnte und stellte dann fest: “Heh, in meinem Bad hängt ein großes rotes Licht, hinter der sich eine philosophierende, misanthropische KI befindet. Warum verbaue ich die nicht einfach in dem Film?”

zu finden auf reddit via blastr

Mindfuck Browsergame: Entire Screen of One Game

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Großartiger Metametameta…-Plattformer von Tom Murphy für das Ludum Dare 31. Im Browsergame The Entire Screen of One Game steuert ihr einen Quader, der in sich selbst das Level beinhaltet, das ihr spielt. Und damit nicht genug. Durch einen permanenten Zoom-Out, verwandelt sich das Level, das ihr spielt, selbst wiederum in einen Quader, den ihr dann ebenfalls durch dieses Level steuert, das sich wieder in einen Quader verwandelt, der wiederum durch das Level läuft… und das ganze ad infintum (oder bis ihr die Lust verliert oder tot vom Schreibtischstuhl kippt).

Klingt kompliziert? Lädt zum munteren leibniz’schen Monadenphilosophieren ein? Ja, auch. Vor allem fickt es aber ganz gewaltig den Verstand des Spielers. Eine wirkliche Herausforderung gibt es nicht, abgesehen davon natürlich in diesem Metametameta-Marathon nicht den Verstand zu verlieren. Oder wie der Entwickler selbst sagt: You can’t win the game. It only exits to destroy your mind.

The Entire Screen of One Game via Interweb3000

 

20 Years – Happy Birthday, liebe Playstation

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Im Dezember 2014 wird die Sony PlayStation zwanzig Jahre alt. Um genau zu sein, am dritten Dezember 1994 erblickte sie in Japan das Licht der Welt. Die Amis mussten, so wie es damals üblich war, fast ein Jahr länger auf die US-Modelle der Konsole warten, die die Videospielwelt nachhaltig verändern sollte.  Und wir Europäer mussten sogar noch ein bisschen länger auf dem trockenen sitzen. Seit Ende September 1995 stand das Teil auch in deutschen Elektromärkten, und ich könnte jetzt viel über die technischen und historischen Hintergründe der PSX (warum eigentlich das “X”?) schreiben, darüber dass es fast zu einer Nintendo PlayStation gekommen wäre, dass selbst eine Sega PlayStation eine zeit lang eine Option war, aber all das kann man auch ganz gut bei Wikipedia nachlesen und diverse Videospieljournalisten, Vlogger und Blogger haben das schon weitaus ausführlicher und auch besser getan. Daher eher so ein paar persönliche Erinnerungen und Gedanken, garniert mit vielen Glückwünschen an die großartige, graue Kiste:

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I [Heart] The Walk (Supercut)

Heute ist so ein bisschen Supercut-Tag bei uns… und einen habe ich noch dafür: Menschen die auf Kameras zugehen, sich neben Kameras herbewegen, in das Szenenbild hineinlaufen, es wieder verlassen, von der Kamera verfolgt werden, und so weiter… Schlicht gehende Menschen. Aber verdammt gut – und cineastisch – zusammengeschnitten, inklusive hervorragender Musik aus der French House Ecke. So müssen Supercuts und nicht anders.

I [Heart] The Walk (Supercut) via Seitvertreib

Steadicam Progress: Paul Thomas Andersons Karriere in 5 beeindruckenden Szenen

…Tja, was soll man hier noch viel sagen. P.T.Anderson ist neben den Coens, Béla Tarr, Lars von Trier, Quentin Tarantino und Christopher Nolan (Ja, ich streite sehr gerne mit euch über die letzten beiden genannten) einer der besten noch lebenden Regisseure. Und warum das unter anderem so ist, bringt Kevin B. Lee in seinem Videoessay über die beeindruckendsten (Steadicam-)Einstellungen des Regisseurs perfekt auf den Punkt. Nicht nur ein schnöder Supercut, sondern akribische Filmarchäologie. 10 Minuten, die alles andere als verschenkt sind.

The Career of Paul Thomas Anderson in Five Shots via pewpewpew

He-Man Oneliner und Skeletor Insults (Supercuts)

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Bei so viel – selbst im Namen – zur Schau getragenem Testosteron vergisst man nur allzu gerne, dass He-Man in erster Linie der Held der einfältigen, naiven, maximal putzig witzigen Oneliner ist. Im Prinzip die Mylittlepony-Version von Bruce Willis und Äktschn-Arnie…

Achja, und Skeletor sollte man auch nicht nur nach seinem Äußeren beurteilen. Hinter der unheimlichen Sensemann-Fratze steckt nämlich in Wahrheit ein sehr sensibler – und ziemlich trotziger – Fünfjähriger, der beim “Mensch ärgere dich nicht” einfach nicht verlieren kann. DreamWorksTV bringt das unbedarfte Gemüt sowohl von Super Hero als auch von Super Villain in den jeweiligen Supercuts perfekt auf den Punkt. Gott, was habe ich diese Serie geliebt!

Skeletor hasn’t just mastered evil, he’s also mastered the art of the BURN! Watch some of skeletor’s funniest, punniest, most rediculous insults in the history of He-Man and the Masters of the Universe!

Skeletor may be the master of the insult, but HE-MAN is still the Master of the Universe, and has some great one-liners of his own!

via seriesly awesome

LEGO in den 70ern: The urge to create is equally strong in all children

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Henry Warren bringt es auf Twitter auf den Punkt: “Lego had it nailed in the 70’s”. Jo, die waren ihrer Zeit ein gutes Stück voraus. What happened?

To Parents

The urge to create is equally strong in all children. Boys and girls. It’s imagination that counts. Not skill. You build whatever comes into your head, the way you want it. A bed or a truck. A dolls house or a spaceship. A lot of boys like dolls houses. They’re more human than spaceships. A lot of girls prefer spaceships. They’re more exciting than dolls houses. The most important thing is to put the right material in their hands and let them create whatever appeals to them. 

Und auch LEGO Deutschland hat sich diesem Aufruf angeschlossen:

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Daran sollte man denken, wenn man LEGO kauft

Jedes Kind betätigt sich schöpferisch und hat eine bestimmte Art, sich auszudrücken, Kinder malen, reiten, klettern, verkleiden sich, bauen im Sand oder spielen mit Bausteinen. LEGO kommt dem Tatendrang der Kinder entgegen. Man kann mit den kleinen fabenfrohen Steinen bauen, was man will, was einem gefällt. Ob Junge oder Mädchen, LEGO setzt der Phantasie keine Grenzen. Ein Mädchen baut ein Raumschiff. Ein Junge spielt mit der Puppenstube; weil eine Puppenstube menschlicher ist. Das Spiel mit einem Raumschiff ist dagegen interessanter und spannender. Aber das wichtigste ist, daß man das richtige Spielmaterial in die Hände bekommt. Erst dann kann man nach Herzenslust schaffen und spielen. 

LEGO zeigt, was Kinder können.

Ich kann mich nur wiederholen: Was ist passiert?

via Nerdcore

Ein Musikvideo als physikalisches Experimentierfeld

Großartiges Mashup nach dem Prinzip Science Vs. Music von Nigel Stanford. In CYMATICS geben die Schallwellen elektronischer Klänge den Takt vor, spielen mit Resonanz, Tesla-Spulen und all dem anderen Kram, der sonst in eine gute Physik-Vorlesung gehört. Great Job!

NigelStanford.com/Cymatics via Erklärfix

Forget me not! – Gegen das Vergessen in Spotify

forgetspotify

Nachdem vor kurzem herausgekommen ist, dass es in Spotify einen versteckten, noch nicht aktiven Code-Snippet für die Integration von Podcasts gibt, bin ich wieder schwer am Überlegen, mir demnächst ein Abo des Musik-Streaming-Dienstes zu gönnen. Bin nach wie vor Fan, insbesondere von der Desktop-Version inklusive Erweiterungsmöglichkeiten durch diverse Apps (unter anderem auch von den großen Musikzeitschriften wie Pitchfork oder NME), die es ziemlich komfortabel machen, aktuelle, spannende Musik zu entdecken.

Aber es gibt auch die dunklen Ecken in Spotify: Vergessene Künstler, vergessene Alben, Songs die auf dem Dienst noch überhaupt nicht gehört wurden und die ein Schattendasein zwischen all den anerkannten und gehypten Stücken fristen. Laut Forgotify betrifft dies rund 4 Millionen Songs. Und die Website hat es sich zum Ziel gesetzt, diesen Missstand zu bekämpfen. Per Random Prinzip kann man sich  dort von vergessenem Song zu vergessenem Song klicken. Beim Testlauf bin ich über die Live-Aufzeichnung irgendeines Kinderorchesters, eine Mozart-Aufnahme und schrammeligen, schrägen Indien-Rock (genau, Indien, nicht Indie) gestolpert. Musik hören gegen deren Vergessen. Gefällt.

Forgotify via Interweb3000