Clueless Gamer: PC Horror Games

…Zeit für ein wenig Halloween-Content. Conan O’Brien, der als Clueless Gamer Slenderman, Amnesia und Outlast zockt, ist auf jeden Fall schonmal ein guter Start.

via Superlevel

Blank on Blank – Interview mit Kurt Cobain als minimalistischer Zeichentrickfilm

Kurt Cobain gehört zu jenen Musikern, die ich nicht nur musikalisch sondern auch der Musik beraubt, in intimen Interviews, unglaublich gerne zuhöre. Das hier zu hörende Interview wurde im Sommer 1993 (Das Jahr der In Utero) von Jon Savage auf Tape aufgenommen und zeigt Kurt Cobain als großartigen Erzähler und Menschen, der sich sowohl mit seiner Musik als auch seinem Leben auseinandersetzt. Der Clou: Blank on Blank haben den Inhalt des Interviews in minimalistischer Zeichentrickform umgesetzt… wodurch es nicht nur großartig zu hören sondern auch ein echter Augenschmaus ist. In ihrem Kanal gibt es noch weitere dieser “artifiziellen” Interview-Adaptionen zu bestaunen. Vorbeischauen lohnt sich definitiv. (via)

Controlling or being your Game Avatar?

Sehr cooles Video vom Idea-Channel, das aufbauend auf der Frage, ob man denn nun seinen Game Avatar nur steuert oder tatsächlich darüber hinaus dessen Rolle annimmt, super spannende Themen der Videospielkultur von Immersion bis Simulation abhandelt.

via Geekosystem

Handygebimmel kann Haydn nichts anhaben!

Bewusst überspitzte Gegenüberschrift zu dem Titel des Videos, den dann u.a. auch der Seitvertreib so in seinem Artikel übernommen hat: Jepp, ich wäre an Christian Zacharias’ Stelle in diesem Moment auch angepisst. Jepp, es gibt nichts Nervigeres, als in einem Moment der wundervollen Kontemplation durch nerviges Handygeklingel herausgerissen zu werden… und ich will mir gar nicht vorstellen, wie schrecklich dieser Zwischenfall für die hier spielenden Musiker gewesen sein muss. ABER: Die wahre Schönheit dieser Geschichte offenbart sich erst am Ende des Videos, wenn die Störung vorbei ist und Zacharias und seine Musiker wieder beginnen zu spielen, sich von der Musik wieder wegtragen lassen, zu genau jenem Moment, an dem sie zuvor waren. Turns off: Das Handy hat Haydn nicht getötet, es hat ihn nur kurz verstummen lassen. Danach ist er aber umso stärker zurückgekehrt.


via Seitvertreib

Anthony Hopkins: Liebesbrief an Breaking Bad und Bryan Cranston

Ich weiß… ich schulde der Welt noch eine Review zur letzten Breaking Bad Episode. Insofern passt es auch ganz gut zu unserer derzeitigen Blog-Trägheit, dass dieser wunderschöne Breaking-Bad-Content ebenfalls älter als eine Woche ist. Darauf verzichten, ihn hier zu posten, will ich dennoch nicht: Anthony Hopkins feiert Breaking Bad ab  und lobt in einem persönlichen Brief Cranstons Schauspielkunst als “the best acting I have seen – ever.” – Awesome Actor praising awesome actor is awesome!

Dear Mister Cranston.

I wanted to write you this email – so I am contacting you through Jeremy Barber – I take it we are both represented by UTA . Great agency.

I’ve just finished a marathon of watching “BREAKING BAD” – from episode one of the First Season – to the last eight episodes of the Sixth Season. [Ed note: There are in fact five seasons of Breaking Bad.] (I downloaded the last season on AMAZON) A total of two weeks (addictive) viewing.

I have never watched anything like it. Brilliant!

Your performance as Walter White was the best acting I have seen – ever.

I know there is so much smoke blowing and sickening bullshit in this business, and I’ve sort of lost belief in anything really.

But this work of yours is spectacular – absolutely stunning. What is extraordinary, is the sheer power of everyone in the entire production. What was it? Five or six years in the making? How the producers (yourself being one of them), the writers, directors, cinematographers…. every department – casting etc. managed to keep the discipline and control from beginning to the end is (that over used word) awesome.

From what started as a black comedy, descended into a labyrinth of blood, destruction and hell. It was like a great Jacobean, Shakespearian or Greek Tragedy.

If you ever get a chance to – would you pass on my admiration to everyone – Anna Gunn, Dean Norris, Aaron Paul, Betsy Brandt, R.J. Mitte, Bob Odenkirk, Jonathan Banks, Steven Michael Quezada – everyone – everyone gave master classes of performance … The list is endless.

Thank you. That kind of work/artistry is rare, and when, once in a while, it occurs, as in this epic work, it restores confidence.

You and all the cast are the best actors I’ve ever seen.

That may sound like a good lung full of smoke blowing. But it is not. It’s almost midnight out here in Malibu, and I felt compelled to write this email.

Congratulations and my deepest respect. You are truly a great, great actor.

Best regards

Tony Hopkins.

via Seriesly Awesome

What we do in Life echoes in Eternity

Banksy geht ja generell immer… und ich kann trotz immer wieder aufkeimender Kritik noch keine Ermüdungserscheinungen in seinem Werk erkennen. Fast noch besser als dieses poetische, philosophische – und so verdammt wahre – Street-Art-Kunstwerk ist aber der Kommentar, den Banks persönlich drunter gesetzt hat:

Some people criticize me for using sources that are a bit low brow (this quote is from ‘Gladiator’) but you know what? “I’m just going to use that hostility to make me stronger, not weaker” as Kelly Rowland said on the X Factor.

What we do in life… via Street Art Utopia

Full Screen Mario

…und wo wir gerade bei Emulatoren sind: Das ist auch ein ziemlich cooler: Josh Goldberg hat den Nintendo-Klassiker Super Mario Bros (1985) in html5 nachgebaut und ordentlich gestreckt, so dass er die volle Breite eines 16:9-Monitors ausnutzen kann. Sieht schick aus, spielt sich sauber wie und je und macht selbst im Browser verflucht viel Spaß. Auch das Raunen über Performance-Probleme von einigen Seiten kann ich nicht teilen. Bei mir sind zumindest die ersten beiden Level problemlos und flüssig gelaufen (oller Laptop, Chrome). Nur den Jump-Button auf die ⇑-Taste zu legen ist imho ein ziemlicher fail. Ansonsten ist das Teil Dank perfekter Portierung, Level-Editor und komplett offenem Datensatz auf Github ein großartiges Geschenk für jeden Retrogamer.

Full Screen Mario (Browsergame) via Superlevel

Links fürs Wochenende

Was soll das Huffpo?

Die Huffington Post startet ihren deutschen Ableger und bekommt erst einmal ordentlich ihr Fett weg. Sowohl von klassischen Medien als auch Bloggern als auch Satirikern. Niggemeyer sieht in der Huffpo ein Angebot, das man auch ablehnen kann und sammelt schon mal den ersten Quatsch in einem Tumblr, die Taz sieht in der Post vor allem hässliche Konkurrenz zu Bild und Gala und in Bloggerkreisen hat sich ja schon vor einiger Zeit Kritik an der Zahlungsmoral der neuen Internet-Illustrierten geregt. Und womit? Mit Recht. Trotzdem sei noch auf zumindest einen prominenten Fürsprecher aus der Blogosphäre verwiesen: Sascha Pallenberg hält das Konzept der Huffpo nicht nur für wichtig für die deutsche Medienlandschaft sondern hat dort auch gleich seine eigene Kolumne gestartet.

Die Eliminierung des Zufalls

Interessantes Gespräch über – den gerade fast überall gehypten – Gravity, der mich zwar mitgerissen hat, den ich aber dann doch bei weitem nicht so gut fand wie Rinko, mit dem ich im Kino war.

GTA V: Ein Turm im Sandkasten

Spannender Artikel von VGT über das Phänomen, den Hype und ganz banal, das Spiel, Grand Theft Auto V. Ergänzend dazu Jörg Luibls Kommentar: Grand Theft Zirkus, aus der Perspektive eines Spieleveteranen, der von GTA nicht so begeistert ist wie 90% der anderen Journalisten.

Sonneborn rettet die Welt!

Yeah! GEZ-Gebühren sind doch manchmal für was Sehenswertes gut; z.B. 30 Minuten Sonneborn folgen, wie er mit Politikern, Bankern und Utopisten über die Rettung der Welt spricht. Danke ZDF!

Breaking the utterly bad: Die bevorstehende TV-Revolution

Richard Gutjahr macht sich Gedanken über die Zukunft des Fernsehens: “Die Fernsehindustrie steht vor einem gewaltigen Umbruch. Wir befinden uns am Anfang einer Veränderung von Sehgewohnheiten, wie sie die Branche noch nicht erlebt hat. Apple, Amazon, Google und Netflix weisen den Weg.”

“Ich bin mein eigener Chefredakteur”

Interview mit Tilo Jung von der wirklich mal unterhaltsamen Polit-Talksendung “Jung und naiv”

Ikea or Death Metal?

Where do I stand?

Sorry… bin gerade in einer kleinen Post-Studiums-Lethargie gefangen und betreibe daher fatale Blog-Vernachlässigung (mit der Rinko derzeit leider auch ein wenig kämpft). Wird aber besser. Und ich habe mir (mal wieder) fest vorgenommen, in Zukunft häufiger zu bloggen. Anyway, zum leichten Einsteig für mich ein wenig unkommentierte, digitale Kunst von Matthias Brown via Lustik.

Quentin Tarantinos Lieblingsfilme 2013…

Mimimi. Arbeit.Mimimi. Erkältung.Mimimi. Faulheit. So, genug gejammert. Wir sind schon bald wieder mit spannenden Projekten zurück und lassen es krachen *hust* 90er *hust*. Ihr könnt aber bis dahin mal nen paar schöne Filmabende einlegen und Quentin Tarantino hat euch dafür schon mal seine zehn besten Film des Jahres veröffentlicht. Den hier gerade angelaufenen Gravity kann ich schon mal sehr empfehlen und hoffentlich bekomme ich auch noch ne kurze Rezi dazu hin.

1. Afternoon Delight (Jill Soloway)

2. Before Midnight (Richard Linklater)

3. Blue Jasmine (Woody Allen)

4. The Conjuring (James Wan)

5. Drinking Buddies (Joe Swanberg)

6. Frances Ha (Noah Baumbach)

7. Gravity (Alfonso Cuarón)

8. Kick Ass 2 (Jeff Wadlow)

9. The Lone Ranger (Gore Verbinski)

10. This Is The End (Seth Rogen, Evan Goldberg)

via Nerdist

This Ain’t California – Doku über Skater in der DDR (Stream)

2011 hatten wir bereits über die Dokumentation This Ain`t California berichtet. Ich hatte damals bereits die Befürchtung den Film wohl nicht im Kino sehen zu können und freue mich natürlich über die Ausstrahlung auf Arte. Ein paar Tage ist der wirklich sehr sehenswerte Film noch als Stream online, ansonsten sei die bereits im März erschiene DVD ans Herz gelegt.

via Nerdcore

Madonna covert Elliott Smith (SecretProjectRevolution-Projekt)

Madonna hat die letzten Jahre dank überwiegend langweiliger Alben doch einiges von ihrem Glanz als ehemalige Queen of Pop verloren. Ich bin trotzdem natürlich immer noch ein großer Fan von ihrem Über-Album “Ray of Light”, welches ich ohne mit der Wimper zu zucken als eines der besten Alben der 90er betrachte. Die Überschrift Madonna covert Elliott Smith habe ich auch erst einmal mit Schaudern gelesen, weil ich dabei die grauenhaften letzten Produktionen im Kopf hatte, doch der Song ist ja schließlich nicht von Timbaland sondern von dem viel zu früh verstorbenen Songwriter Elliott Smith, die wenige subtile Performance-Aktion selber eine Kritik an dem amerikanischen Gefängnis-System im Rahmen des SecretProjectRevolution-Projekt

Mehr Infos zu SecretProjectRevolution gibt es auf der Homepage, wo man auch den Download-Link (Torrent) zu dem gleichnamigen Kurzfilm erhält.