Super Flemish – What if the Hulk was a Duke

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Großartige Serie von Sacha Goldberger, der Superhelden, Super-Villains und Ikonen aus dem Star Wars Universum im Stil von europäischen Gemälden des 16. Jahrhunderts gemalt hat. Seine Bilder sind nicht nur wundervolle Mashups aus Pop und traditioneller Malerei, sondern zudem superdetailliert und ein wahrer Schmaus für die Augen.

Die Bilder wurden vor kurzem – neben den ebenfalls grandiosen Superhelden-Omis in der School Gallery Paris ausgestellt. Surft auf jeden Fall zu Goldbergers Website um weitere tolle Bilder dieser Serie bestaunen zu können.

Sacha’s discovery of these characters, which goes back to childhood, gave birth to a desire
to re-appropriate them, to take them back to a time forming the cornerstone of modern western art. Sacha wants to confront these icons of American culture with contemporary painters of the Flemish school. The collection demonstrates the use of 17 century techniques counterpointing light and shadow to illustrate nobility and fragility of the super powerful of all times. It also invites you to celebrate the heroes of your childhood. These characters have become icons to reveal their humanity: tired of having to save the world without respite, promised to a destiny of endless immortality, forever trapped in their character.
The superheroes often live their lives cloaked in anonymity. These portraits give them a chance to « fix » their narcissism denied. By the temporal disturbance they produce, these images allow us to discover, under the patina of time, an unexpected melancholy of those who are to be invincible.

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Super Flemish via Dangerous Minds

Faith No More – Motherfucker (Stream)

Fucking 17 Years… und trotzdem fühlt es sich gerade an als wären Album of the Year und King for a day, fool for a lifetime (immer noch eines der besten Crossover/Alternative-Rock Alben überhaupt) erst gestern gewesen. Die Single wird als Seven-Inch am 28. November veröffentlicht und das siebte Studioalbum der Jungs wird dann wohl auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Get the Motherfucker on the Phone! Can hardly wait!

via rollingstone

Eclectic Method – 2001 : A Remix

Schöner Remix von Eclectic Method, in dem “Also sprach Zarathustra” zu Bildern und O-Tönen aus Kubricks Science Fiction Klassiker ordentlich durch den E-Mixer gejagt wird. Passt! Und ich habe mal wieder unfassbare Lust auf den Film…

Eclectic Method – 2001 : A Remix via Progolog

Naziaufmarsch wird zum unfreiwilligen Spendenmarathon gegen rechts

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Obwohl die Aktion bereits gestern durch so ziemlich alle Blogs, Magazine und Social Networks geflogen ist, will ich sie trotzdem noch schnell hier reinhauen, einfach weil sie so dermaßen cool ist, dass sie in jedem Jahrbuch verewigt gehört. Wie jedes Jahr am 15.11. sind die Nazis gestern mal wieder zum Gedenken an Rudolf Hess durch Wunsiedel marschiert. Und was lässt man sich gegen den Scheiß einfallen, wenn von Gegendemo bis Ignorieren schon alles durchprobiert wurde? Die Nazigegner hatten dieses Jahr die passende Idee und funktionierten den Deppenmarsch zum größten unfreiwilligen Spendenmarathon in der Geschichte Deutschlands um:

Rechts gegen Rechts – Nazis laufen gegen sich selbst. Für jeden gelaufenen Meter der Hohlbirnen gingen 10 € Spendengelder an EXIT-Deutschland, wodurch am Ende insgesamt stolze 10.000 € zusammenkamen. Die Marschierenden wurden wohl etwas später, genauer gesagt während ihres Marsches auf diese unfreiwillige Spendenaktion aufmerksam gemacht; wie es sich für einen Marathonlauf gehört mit Motivationspostern und kostenlosen Bananen als Wegration auf der Strecke (“Mein Mampf”).

Großartige Idee für eine großartige Sache und einer der coolsten politischen Real Life Hacks des Jahres.

Wunsiedel ist eine kleine Stadt mit einem großen Problem. Trotz zahlreicher Proteste der Bürger und Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht nutzen Neonazis aus ganz Europa die oberfränkische Stadt immer wieder als „Wallfahrtsort“.

Der Grund: Von 1988 bis 2011 lag hier das Grab von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß. Die Gedenkmärsche wurden dabei zu einer festen Institution der rechten Szene und funktionieren zunehmend als verbindendes Element zwischen Alt- und Neonazis.

Deshalb geht Wunsiedel in diesem Jahr einen anderen Weg und macht aus dem Trauermarsch der Neonazis den unfreiwilligsten Spendenlauf Deutschlands

Rechts gegen Rechts via Nerdcore

Glitchy, glitchy Horror: Assassin’s Creed Unity

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Ich habe das neue Assassin’s Creed selbst noch nicht gespielt (und mein Mangel an potenter PC-Hardware und XBox One bzw. Playstation 4 wird dies auch in näherer Zukunft unmöglich machen), was ich aber bisher an InGame-Footage gesehen habe, finde ich durchaus beeindruckend. Eine derart überzeugende Menschenmasse, wie sie dieses Spiel auf den Pariser Straßen des Jahres 1789 simuliert, habe ich bis dato noch in keinem anderen Spiel gesehen. Und allein dafür, dass die Technik-Nitpicker rumjammern, wenn das Spiel mal unter die 30 FPS rutscht, hat Ubisoft meine ganze Sympathie: Ehrlich Leute. Als das SNES vor über 20 Jahren auf den Markt kam hat es auch derbe gezuckt und geruckelt, und auch damals wurde darüber gejammert. Ändert aber nichts daran, dass selbst einige technisch wirklich böse in die Knie gehenden Spiele (wie z.B. Super Castlevenia IV) heute zu den besten Vertretern ihrer Zunft gehören… und damals gab es noch keine Möglichkeit, die Ruckelorgien mittels Patch zu beheben. Man hat genommen, was man kriegen konnte, und wenn Spielgefühl, Artdesign und Pacing herausragend waren, waren Frame-Aussetzer zwar ein Wemutstropfen, aber noch lange kein Grund, ein Spiel zu hassen.

Anyway, Assassin’s Creed Unity habe ich noch nicht gezockt, und offensichtlich hat es auch weitaus größere Probleme als verkackte Framerates (jaja, die ubisoftschen Schläuche, die mangelnde Herausforderungen, zu viel Storytelling, zu wenig Gameplay; derzeit leider zu oft bei großen Tripple A Games zu sehen). Die Glitch-Gruselkabinette, die das Spiel fabriziert, sind aber wieder einmal awesome. Unerreicht bleibt zwar nach wie vor der Purgatory-Glitch des letzten Teils, das hier ist aber auch eine ziemlich beeindruckende Freakshow.

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via Steam Community

Dogs playing Pen & Paper Role-Playing-Games

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Wird aber auch echt mal Zeit, dass diese armen Hunde von C. M. Coolidge nicht mehr dazu missbraucht werden, Zigarren und Glücksspiel zu promoten. That’s the real Game!

Dogs playing D&D by Johannes Grenzfurthner via Geeknative

Eine Nano-Skulptur unter dem Mikroskop

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Der Künstler Jonty Hurwitz hat in seinem neuen Projekt Trust eine menschliche Skulptur gestaltet, die so klein ist, das man sie nur unter einem Mikroskop betrachten kann. Mit 80 x 100 x 20 Mikrometer (ungefähr die Größe eines menschlichen Spermiums) handelt es sich um die kleinste Plastik eines menschlichen Körpers überhaupt. Ein großartiges Remix aus Kunst und Wissenschaft, beeindruckend in seiner Ambition, noch beeindruckender in seiner Ausführung. Size matters sometimes!

We live in an era where the impossible has finally come to pass. We have, in our own little way we have become demigods of creation in our physical world…. The nano works that I present to you here represent more that just a feat of science though. They represent the moment in history that we ourselves are able to create a full human form at the same scale as the sperm that creates us in order to facilitate the creation.

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Trust by Jonty Hurwitz via Beautiful/Decay

Will Arnett bei Jimmy Kimmel über “Wetten dass…?”

“What the fuck is happening?” … So würde Will Arnett den Titel der deutschen Talkshow (sic!) “Wetten dass…?” ins Englische übersetzen. Und während er so von den Skurrilitäten und Absurditäten des TV-Klassikers berichtet, fällt mir echt nur eins ein: Scheiße, der Mann hat recht und wir Deutschen können wirklich verdammt gruselig sein.

via SPON

 

Halloween-Content: Giant Stone Sculpture ready to run down Budapest

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Hat so ein bisschen was von zwei großartigen Filmmonstern, die einmal durch den Mixer gejagt wurden Tatsächlich handelt es sich hier allerdings nicht um ein Godzilla/Golem-Mashup sondern um eine Statue von Ervin Loránth Hervé mit dem – auch ziemlich passenden – Namen “popped up”, ursprünglich errichtet für den Art Market Budapest. Egal, jetzt ist Halloween and he’s coming for you.

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photos by László Balkányi / We Love Budapest via Laughing Squid

Kickstarter: The secret pictogram poster project by Viktor Hertz

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Das ist gerade bei uns im Posteingang reingeschneit und stammt vom großartigen Designer Viktor Hertz, den wir hier schon mit seinen fantastischen Honest Logos und nicht weniger fantastischen Song Artworks im Programm hatten. Und das muss ich dann auch einfach mal hier reinhauen, nicht nur weil die mail als Ganzes so sympathisch ist (“yeah, it felt weird to write in third person, but I’ve been told this could be useful when promoting your Kickstarter project”), sondern auch weil ich die Idee genial finde (Nicht nur einfach ein Projekt finanziell unterstützen sondern von Anfang an in den kreativen Prozess involviert sein) und das Ganze in den Händen von Hertz mit Sicherheit wieder zu einem großartigen Ergebnis führt.

Also los Leute, back this!

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Gruselige Kinderstatuetten von Maria Rubinke

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Zeit für ein bisschen Halloween-Content: Die traditionellen Porzellan-Skulptürchen der dänischen Künstlerin Maria Rubinke sind putzig, pittoresk, kitschig… und verdammt verstörend. Puppen und Kinder gehen eigentlich immer, wenn man mir einen gehörigen Schrecken einjagen will, diese Teile werden mich aber mit Sicherheit bis in meine Träume verfolgen. Mehr davon gibt es auf Rubinkes Facebook-Seite oder Beautiful Decay zu sehen. Ich wünsche euch eine schöne Woche…

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via Dangerous Minds