How to structure a Video Essay

Schönes Teil von Every Frame A Painting, das zum einjährigen Bestehen des Video Essay Kanals ein paar grundlegende Regeln zur Strukturierung eines Video Essays präsentiert. And then…

If you want to make video essays, there’s no better film to study than Orson Welles’ 1973 masterpiece, F for Fake. There are a million lessons to take away from it, but today, let’s see what it has to teach us about structure.

How to structure a Video Essay via Nerdcore

Und dann war da noch der Künstler, der 2 1/2 cm von Englands höchstem Berg gestohlen hat.

Santillan_plinth_3246352c2Mit 978 Metern ist der Scafell Pike der höchste Berg Englands. Das hielt den ecuadorianischen Künstler Oscar Santillan allerdings nicht davon ab von diesem Symbol der geografischen – und damit verbunden wohl auch nationalen oder zumindest regionalen – Größe des Königsreich einfach mal einen Inch (etwas mehr als 2,5 Zentimeter) zu klauen und auf einer Londoner Ausstellung zu präsentieren. Stimmigerweise nannte er das entsprechende Kunstwerk dann auch gleich “The Intruder” (zu deutsch: “Der Eindringling”) und bezeichnete es als Auseinandersetzung mit der Art und Weise wie die Menschen ihre kulturellen Kategorien der Natur überstülpen bzw. aufzwingen.

Artist who took 1in rock off Scafell Pike’s summit ‘vandalised’ England’s highest mountain via boing boing

Gluten Free Museum

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Ich bin zwar gerade im Urlaub, das hier nicht mit euch zu teilen, würde ich mir aber nie verzeihen… ganz unabhängig davon, dass es im Moment ohnehin durch sämtliche Nerd- und Kulturblogs geht. Im glutenfreien Museum werden in klassischen Gemälden ebenso wie in bekannten Filmszenen sämtliche glutenhaltigen Produkte entfernt. Ein Traum für jeden hippen, ernährungssensiblen Prenzlberger…

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Gluten Free Museum via Dangerous Minds

Tutorial: 9 simple Tricks für bessere Fotos

In spontanem Übermut habe ich mir – als unkomplizierte, eierlegende Wollmilchsau für Film und Fotografie – letztes Jahr eine Panasonic Lumix DMC-FZ1000 gekauft (wenn ihr das jetzt partnerlinkshoppt, werde ich reich). Bedacht habe ich dabei allerdings nicht, dass zum guten Fotografieren mehr gehört, als bloß ne teure Kamera in den Händen zu halten (*neidisch zu Rinko rüberschiel).

Anyway, Fotograf Steve McCurry ist hier mit einigen erstklassigen Basic-Tipps am Start, die jedem, der Lust aufs Fotografieren hat, in Fleisch und Blut übergehen sollten. Aber dabei trotzdem nie vergessen: “Rules are meant to be broken!”

via Kotzendes Einhorn

And without a doubt the most impressive picture of this year’s solar eclipse…

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…was taken by the ISS. It’s getting dark down there.

What does the Earth look like during a total solar eclipse? It appears dark in the region where people see the eclipse, because that’s where the shadow of the Moon falls. The shadow spot actually shoots across the Earth at nearly 2,000 kilometers per hour, darkening locations in its path for only a few minutes before moving on. The featured image shows the Earth during the total solar eclipse of 2006 March, as seen from the International Space Station. On Friday the Moon will move in front of the Sun once again, casting another distorted circular shadow that, this time, will zip over part of the north Atlantic Ocean.

Astronomy Picture of the Day (NASA) via boing boing

Und dann waren da noch die Kunstwerke für blinde und sehbehinderte Menschen im Prado-Museum

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Erst mal mit einem Axiom starten: Konsequenter kultureller Fortschritt ist ohne Inklusion nicht machbar. Wenn wir wirklich das kulturelle Potential der Menschheit voll entfalten wollen, setzt dies zwingend voraus, dass wir allen Menschen den Zugang zu Kulturgütern ermöglichen, unabhängig von körperlichen oder sozialen Dispositionen.

Unter dem Titel Touching the Prado hat das Museo del Prado in Madrid als erstes klassisches, großes Museum eine Ausstellung am Start, in der blinde und sehbehinderte Menschen ursprünglich flache Bilder haptisch erleben können. Zur Erstellung der dreidimensionalen Reproduktionen traditioneller Gemälde – wie der Mona Lisa – wurde ein ziemlich komplexes Verfahren angewandt: Unter Zuhilfenahme von ultraviolettem Licht wurden die Texturen der Originale analysiert und anschließend mit einer speziellen Tinte im 3D-Druckverfahren in mehreren Layern den neuen Werken hinzugefügt. Das Ergebnis sind plastische, für Sehbehinderte zum ersten Mal voll, für Nicht-Sehbehinderte auf vollkommen neue Weise erlebbare Klassiker der Bildenden Künste.

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Bereits das Louvre und das MoMA hatten in der Vergangenheit mit verschiedenen Möglichkeiten experimentiert, blinden Menschen Ausstellungsstücke greifbar zu machen. Aber so weit wie das Prado Museum ist bis dato noch keine Kunstausstellung gegangen. Das Ergebnis ist nichts anderes als eine Braille-Schrift für die schönste Sprache der Welt…

At Museo del Prado, Blind Visitors Can Touch Masterpieces via Open Culture

Kluge Worte von Ranga Yogeshwar

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Als Nachklang zur Sonnenfinsternis heute morgen und auch darüber hinaus voll ins Schwarze treffend. Ranga Yogeshwar über unverhältnismäßige Panikmache und erdrückende Schutzbrillen:

Unsere Gesellschaft wird zunehmend von Angstszenarien geprägt. Bei der anstehenden Sonnenfinsternis füllen vielfältige Warnungen die Schlagzeilen: Niemals in die Sonne schauen!! Nur mit Schutzbrille. Die Energieversorger warnen:“ Droht uns jetzt der Strom-Blackout?“. Schulkinder dürfen nicht vor die Tür, Eltern sind besorgt. Unsere Medien warnen so sehr, dass die Sonnenfinsternis zur herannahenden Bedrohung wird. Schade!
Gestern habe ich ein kleines Video erstellt um all jenen, die keine Spezialbrille kaufen konnten, eine Alternative zu bieten: Mit einer Handy-Kamera. (Siehe Facebook-Beitrag) Prompt reagierten manche Medien erneut mit Angst: Fachredakteure schreiben mich an und fragen: Verbrennt da nicht die Handy-Kamera?
Offensichtlich scheinen unsere Medien aus der Spirale der ewigen Panikmache nicht mehr herauszufinden, dabei sind die Sorgen überzogen (…)

–> Weiterlesen auf Facebook

Die erste und die letzte Einstellung eines Films…

Schöner Supercut von Jacob T. Swinney, der sich von über 50 Filmen die Intros und Outros vorgenommen und verglichen hat (via Maik). Mein – von Swinney leider nicht verarbeiteter – Favorit wäre wahrscheinlich Blue Velvet. Wer eine derart düstere Geschichte in derart stilisierte, kitschige und romantisierte Bilder packt, hat verflucht viel richtig gemacht. Die Liste aller beteiligten Filme folgt dann nach dem Klick.

Some of the opening shots are strikingly similar to the final shots, while others are vastly different–both serving a purpose in communicating various themes. Some show progress, some show decline, and some are simply impactful images used to begin and end a film.

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Und dann waren da noch die eingemauerten USB-Sticks von Aram Bartholl, die bei der Kölner Polizei für ziemlichen Wirbel sorgten…

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Bei den so genannten Dead Drops handelt es sich um eine Idee von Aram Bartholl, der schon seit einigen Jahren mit spannenden Kunstaktionen an der Schnittstelle zwischen Digitalität und Realität, Mensch und Maschine unterwegs ist. Dazu gehören unter anderem seine BYOD (Bring your own disk and crush it) Installation, mit der er Museumsbesucher dazu einlud, ihre eigenen Festplatten bis zur Unlesbarkeit zu zerstören, der Kill Your Phone Workshop, dessen Ziel es ist, jedes Signal unterdrückende Phonecases zu bauen, oder Forgot your Password?, ein achtbändiges literarisches Epos, bestehend aus 4,7 Millionen gehackten LinkedIn-Passwörtern in alphabetischer Reihenfolge. Die Stoßrichtung dürfte damit ungefähr klar sein. Jeder, der sich für die Vermengung von Kultur, digitaler Technik und Philosophie interessiert, sollte sich näher mit Bartholls faszinierendem Werk auseinandersetzen. Die Dead Drops selbst gehören nicht zu seinen neusten Arbeiten (genau genommen gibt es sie sogar bereits seit 2010), aber zu denen, die in jüngster Zeit in Deutschland den meisten Wirbel verursachten…

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One Musical Instrument For All…

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Aus der Reihe: Kickstarter-Projekte, die ich verwirklicht sehen will. Das Artiphon INSTRUMENT 1 vereint in sich Tasten-, Saiten-, Schlag- und Streichinstrument und kommt zudem mit einer Loop-Funktion daher. Ähnliches kennt man zwar schon seit Jahrzehnten aus der Synthie- und Midicontroller-Ecke, so intuitiv und clever mit mobilen Devices verbunden gab es das aber, soweit ich weiß, bisher noch nicht. Scheint wirklich in die Richtung Casual Music, bzw. Instrument für jedermann zu gehen. Und wenn es Kinder oder Menschen, die bisher nicht viel mit musikalischen Instrumenten am Hut hatten, an die kreative Musikproduktion heranführen kann, dürfte es sogar weitaus mehr sein als ein bloßes Gadget für gelangweilte Hipster. Also bitte keine Reflexe von wegen “Gute alte Zeit”, “Richtige Instrumente” etc… Das Teil sieht einfach nur wunderbar aus.

We believe anyone can make music, and that most people really want to. Like snapping an Instagram, now you don’t have to already be a professional to start making music and enjoy every note. We’re building an instrument that empowers people to play music apps beyond the touchscreen, and we want to inspire people to explore music-making in their everyday lives.

Das Ziel von 75.000 $ hat das Instrument 1 mittlerweile schon locker erreicht und steuert bei 36 Tagen Restzeit entspannt auf die halbe Million zu. Go!

via boing boing