Fundstücke…

Was man alles so im Netz finden kann…

…und dieses Video, das die Verbindungen zwischen Darth Vader, Luke Skywalker und Princess Leia aufdeckt, ist der beste Beweis dafür. Als ob tatsächlich noch jemand glauben würde, dass ein einfacher Bauernjunge aus Tatooine mal so eben mit ein paar Raketen den größten Planetenzerstörer in der Geschichte des Imperiums in die Luft jagen könnte. Wahrscheinlich ging es dabei ums Geld, machte Darth Vader doch erheblichen Profit aus der Kreierung des zweiten Todessterns. Vielleicht steckt sogar noch mehr dahinter, wenn man sich die obskuren Verbindungen zwischen Rebellen und Imperium anschaut, die in diesem Film entlarvt werden. Die ganze Wahrheit werden wir wohl nie erfahren, aber eins ist sicher: Der offizielle Report des Imperiums verschweigt so manches…

An examination of some questionable events and circumstances leading up to the destruction of the Death Star, through the eyes of an amateur investigative journalist within the Star Wars galaxy. The focus is mainly on the connections between the people who created and operated the Death Star and those responsible for destroying it.
For those who don’t care for the obvious, this is a satirical spoof of the 9/11 truther video Loose Change.

Gefunden habe ich diese großartige Loose-Change Parodie bei Florian Freistetter, der seinen Text dazu noch mal schnell mit der besten Truther-Satire ever einleitet.

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Schöner Gehirnfick für den Sonntagmorgen, via Kraftfuttermischwerk

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Sehr schöner, kompakter TED-Talk von Melissa Marshall, die ebenso simpel wie einleuchtend an alle Wissenschaftler appelliert:

Wir sind fasziniert von dem, was ihr macht. Erzählt uns also etwas darüber – in einer Art und Weise, die wir verstehen können.

via Nesselsetzer

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Hübscher Supercut mit Filmszenen, in denen der Zuschauer direkt angesprochen wird. Natürlich fehlen da unzählige Filmszenen von Stalker bis zu Wayne’s World, aber Nitpicking geht natürlich immer und muss meistens nicht sein.

via

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Passt zum letzten Post. Nice one and of course the best Dad ever!

My three year old daughter and I play a lot of old games together. Her favorite is Donkey Kong. Two days ago, she asked me if she could play as the girl and save Mario. She’s played as Peach in Super Mario Bros. 2 and naturally just assumed she could do the same in Donkey Kong. I told her we couldn’t in that particular Mario game, she seemed really bummed out by that. So what else am I supposed to do? Now I’m up at midnight hacking the ROM, replacing Mario with Pauline. I’m using the 2010 NES Donkey Kong ROM. I’ve redrawn Mario’s frames and I swapped the palettes in the ROM. I replaced the M at the top with a P for Pauline. Thanks to Kevin Wilson for giving me the lead on the tools and advice.

via Superlevel

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Anita Sarkeesian aka feministfrequenzy hat endlich ihr erstes Video zu der mehrteiligen Serie Tropes vs. Women in Video Games veröffentlicht (von deren Kickstarter-Kampagne ich an früherer Stelle schon mal berichtet habe) und wie zu erwarten war gab es auch schon die ersten hysterischen Reaktionen aus der Videospielszene. Das Video selbst ist erwartungsgemäß verdammt gut geworden und behandelt das klassische Klischee der “Damsel in Distress”, wie es vor allem in Nintendo-Spielen der 80er und frühen 90er Jahre im Grunde genommen bis heute tausendmal durchgekaut wurde. Und eigentlich könnte es mir auch egal sein, was ein paar pubertierende Gamer – die sich nie mit Feminismus, Gender- und Kulturwissenschaft auseinandergesetzt haben – dazu für geistige Diarrhö absondern müssen, aber dafür liegt mir das Thema “Videospiele als Kulturgut” dann doch irgendwie zu sehr am Herzen, als dass ich dieses großartige Medium den gedankenlosen Zockern überlassen wollte. Anyway, im 4players-Forum ist mir schließlich der Kragen geplatzt und den (etwas längeren) Rant, den ich da abgefeuert habe, will ich euch nicht vorenthalten. Den gibt es nach dem Klick, jetzt erstmal das großartige 20minütige Video und die Bitte an alle Gamer, sich das Teil vorurteilslos anzuschauen und bevor sich der Schaum vorm Mund entwickelt zu bedenken: Niemand will euch euer Hobby kaputt machen, aber zu der Akzeptanz eines Mediums als Kulturgut (und genau dahin sollen mMn. Videospiele kommen) gehört nun mal auch die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten dieses Mediums. Und auch wenn ich Sarkeesian hier zu 100% zustimme, kann ich die ganze Mario- und Zelda-Franchise immer noch mit viel Begeisterung spielen. So viel dazu.

This video explores how the Damsel in Distress became one of the most widely used gendered clichés in the history of gaming and why the trope has been core to the popularization and development of the medium itself.

As a trope the Damsel in Distress is a plot device in which a female character is placed in a perilous situation from which she cannot escape on her own and must then be rescued by a male character, usually providing a core incentive or motivation for the protagonist’s quest.

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Die Public Domain Review gehört zu den größten Online-Publishern von spannendem und interessantem Material, dessen Urheberrecht abgelaufen ist und das dadurch zum kulturellen Allgemeingut der Menschheit geworden ist: Fotos, Bilder, Videos, Musik… zahhlose wertvolle, ältere Kulturgüter, die sich endlich aus Copyright-Hausen und Profit-Ville verabschiedet haben, finden in dem gigantischen Non-Profit-Projekt ein kuscheliges, digitales Zuhause. Und genau dieses Zuhause ist Dank der Tonnen an Material mittlerweile ziemlich teuer geworden. Wenn ihr also in nächster Zeit online etwas Gutes tun wollt – sowohl für euch als auch eure Kinder als auch eure Kindeskinder (und so weiter…) – beteiligt euch bitte an der Fundraising-Kampagne der großartigen Vintage-Fundgrube: 20.000$ werden benötigt, knapp 5000 sind bereits gesammelt, und jeder einzelne Cent wird gebraucht, um auch in Zukunft die digitale Aufbereitung und Präsentation großer, peripherer und auch schräger Kultur zu gewährleisten

With our initial funding now come to an end, we need your support to help us continue our mission – to promote the public domain as an indispensable public good, and to curate and showcase the most interesting out-of-copyright works on the web.


Support the Public Domain Review via BoingBoing

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Politische Kultur trifft Popkultur: Richard Nixon und Robocop (1987)

The Story behind that Richard Nixon – Robocop Photo via This is not porn

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Moshpits, Hell Yeah! Eine anarchische, atavistische Explosion in die Masse, heraus aus der Masse, sich in diese integrierend und zugleich diese mitreißend. Mit ihrem Wechselspiel aus Massendynamik und Spontanität spielen sich Moshpits in einer merkwürdigen Grauzone aus konformisierendem Totalitarismus und anarchischem Freiheitsstreben: Quasi die Anarchie in der Konformität und zugleich das Konforme im radikalen Individualismus. Neben ihrer kulturellen Spannung sind Moshpits offensichtlich auch ein tolles Betätigungsfeld für Soziobiologen und Physiker, lehren sie uns doch manches über die Physik des kollektiven Verhaltens des Menschen, die nicht weit von der Dynamik von Gasen und anderen Stoffen entfernt ist. Das passende Science Paper im PDF-Format gibt es dazu auch mittlerweile und für alle, die sich mit zu viel Theorie schwer tun – und einfach nur spielen wollen – den passenden Moshpit-Simulator, inklusive zahlloser, einstellbarer Variablen.


New Scientist: Mosh pit physics could aid disaster planning

The Atlantic: Mosh Pits Teach Us About the Physics of Collective Behavior

Moshpit-Simulator

via Nerdcore und Mururoar

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Sehr schönes Tribut von Refocused Media an die Möglichkeiten der Steadicam in Form eines cineastischen Supercuts. Den gelungensten Einsatz des “schwebenden Stativs” findet man meiner Meinung nach heute vor allem in den Filmen eines Quentin Tarantino. Der Mann weiß einfach, in welchen Momenten ein stilsicherer Kameraflug ohne Wackler angebracht ist und wie man aus diesem die schönste Atmosphäre zaubert.

Invented by Garrett Brown in the early 70′s, the steadicam shot — or ‘steadishot’ — has become one of the most dynamic and exciting forms of cinematography and is one of the most engaging visual techniques in a filmmaker’s storytelling arsenal.

The Art of Steadicam via interweb3000

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Ladies and Gentlemen, sie sehen eine gif’d Szene aus Buster Keatons Der General (1926). Dieser ist nicht nur einer der teuersten Filme der Stummfilmära, sondern besitzt darüber hinaus mit diesen paar Sekunden eine der teuersten Szenen der Filmgeschichte überhaupt: Es handelt sich nämlich bei der in die Tiefe stürzenden Lokomotive keineswegs um ein Modell, sondern um eine echte Dampflok. Zudem wurde eigens für die Inszenierung des Unfalls eine 70 Fuß lange Eisenbahnbrücke konstruiert, nur um im besagten Moment wieder gesprengt zu werden. Selbstredend, dass die gesamte Szene nur ein einziges Mal gedreht werden konnte.

Über 3000 Schaulustige waren beim Dreh dabei, um zuzuschauen, wie rund $ 42.000 – das entspricht heute ungefähr $ 575.000 – für eine einzige kurze Szene, die vermutlich teuerste der Stummfilmgeschichte, im wahrsten Sinne des Wortes verpulvert wurden. Ausgezahlt hat sich diese Gigantomanie übrigens nicht: Der Film fiel bei Kritik und Publikum durch, um erst Jahre später wieder ausgegraben und schließlich – verdientermaßen – als epochale Stummfilmkomödie gefeiert zu werden.

Weitere Infos zum Film (wiki) via FF-Tumblr

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Genau, das war’s. All your history are belong to us mit der wahrlich epischen Geschichte Nintendos: Von den Anfängen bis heute, von den früheren Arcade-Hits bis zur Wii U. Sieben Folgen à zehn Minuten… Ich habe das jetzt schon seit ner ganzen Woche im Browser geöffnet und immer noch nicht komplett gesehen (obwohl das bis jetzt gesehene wirklich fantastisch ist). In diesem Sinne: Für mich als erweitertes Lesezeichen, für euch als dicke Empfehlung: The History of Nintendo in knapp über einer Stunde. Sollte wohl jeder gesehen haben, der sich in der Videospielgeschichte zurechtfinden will…

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Irgendwas wollte ich noch posten, von wegen Nintendo und Videospielgeschichte und kultureller Entwicklung der Game-Szene und so… Ach egal. Hier spielt erst einmal Conan O’Brien – der Videospiele nicht so ganz zu mögen scheint – das neue Tomb Raider. Und das ist erwartungsgemäß einfach nur grandios.

via Maik

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Bibliophile Kunst können wir hier eigentlich nie genug haben… Emma Taylor kreiert aus Bücherseiten wunderschöne, unglaublich detaillierte Figuren und Szenarien, die den Betrachter aus dem Papier heraus scheinbar direkt anspringen und in die visuellen Geschichten hineinziehen. In ihrem persönlichen Etsy-Shop verkauft sie einige der so entstandenen Kunstwerke, die sich ebenfalls in ihrem Tumblr bewundern lassen.

From Within A Book via Visual News

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