Through a Glass Darkly by Nick Turpin

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In seiner Fotoserie Through a Glass Darkly beobachtet der Londoner Fotograf Nick Turpin die Ruhe und Einsamkeit der winterlichen Stadt, wie sie sich in den Gesichtern von wartenden Buspassagieren widerspiegelt. Aus weiter Entfernung mit einem Teleobjektiv und extrem langer Belichtungszeit fotografiert, scheint durch die beschlagenen Scheiben des Busses nicht nur urbane Einsam

keit sondern auch die Schönheit, die in diesen Momenten der beschleunigten Entschleunigung schlummert. Die nächtliche, winterliche Stadt ist ein einsamer Ort, ist ein trauriger Ort, ist ein sakraler Ort, ist ein wunderschöner Ort. Beeindruckende Fotokunst.

Mehr dieser wundervollen, poetischen Aufnahmen findet ihr in Nick Turpins Portfolio. Also schaut da unbedingt vorbei

“For now we see through a glass, darkly; but then face to face: now I know in part; but then shall I know even as also I am known”

1 Corinthians 13:12

These pictures of London Bus passengers in the winter months were made at night from a raised platform with a long lens hand held at 1/40th second, on the limits of what modern camera sensors can record.

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Through a glass darkly via ignant

I [Heart] The Walk (Supercut)

Heute ist so ein bisschen Supercut-Tag bei uns… und einen habe ich noch dafür: Menschen die auf Kameras zugehen, sich neben Kameras herbewegen, in das Szenenbild hineinlaufen, es wieder verlassen, von der Kamera verfolgt werden, und so weiter… Schlicht gehende Menschen. Aber verdammt gut – und cineastisch – zusammengeschnitten, inklusive hervorragender Musik aus der French House Ecke. So müssen Supercuts und nicht anders.

I [Heart] The Walk (Supercut) via Seitvertreib

Steadicam Progress: Paul Thomas Andersons Karriere in 5 beeindruckenden Szenen

…Tja, was soll man hier noch viel sagen. P.T.Anderson ist neben den Coens, Béla Tarr, Lars von Trier, Quentin Tarantino und Christopher Nolan (Ja, ich streite sehr gerne mit euch über die letzten beiden genannten) einer der besten noch lebenden Regisseure. Und warum das unter anderem so ist, bringt Kevin B. Lee in seinem Videoessay über die beeindruckendsten (Steadicam-)Einstellungen des Regisseurs perfekt auf den Punkt. Nicht nur ein schnöder Supercut, sondern akribische Filmarchäologie. 10 Minuten, die alles andere als verschenkt sind.

The Career of Paul Thomas Anderson in Five Shots via pewpewpew

He-Man Oneliner und Skeletor Insults (Supercuts)

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Bei so viel – selbst im Namen – zur Schau getragenem Testosteron vergisst man nur allzu gerne, dass He-Man in erster Linie der Held der einfältigen, naiven, maximal putzig witzigen Oneliner ist. Im Prinzip die Mylittlepony-Version von Bruce Willis und Äktschn-Arnie…

Achja, und Skeletor sollte man auch nicht nur nach seinem Äußeren beurteilen. Hinter der unheimlichen Sensemann-Fratze steckt nämlich in Wahrheit ein sehr sensibler – und ziemlich trotziger – Fünfjähriger, der beim “Mensch ärgere dich nicht” einfach nicht verlieren kann. DreamWorksTV bringt das unbedarfte Gemüt sowohl von Super Hero als auch von Super Villain in den jeweiligen Supercuts perfekt auf den Punkt. Gott, was habe ich diese Serie geliebt!

Skeletor hasn’t just mastered evil, he’s also mastered the art of the BURN! Watch some of skeletor’s funniest, punniest, most rediculous insults in the history of He-Man and the Masters of the Universe!

Skeletor may be the master of the insult, but HE-MAN is still the Master of the Universe, and has some great one-liners of his own!

via seriesly awesome

LEGO in den 70ern: The urge to create is equally strong in all children

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Henry Warren bringt es auf Twitter auf den Punkt: “Lego had it nailed in the 70’s”. Jo, die waren ihrer Zeit ein gutes Stück voraus. What happened?

To Parents

The urge to create is equally strong in all children. Boys and girls. It’s imagination that counts. Not skill. You build whatever comes into your head, the way you want it. A bed or a truck. A dolls house or a spaceship. A lot of boys like dolls houses. They’re more human than spaceships. A lot of girls prefer spaceships. They’re more exciting than dolls houses. The most important thing is to put the right material in their hands and let them create whatever appeals to them. 

Und auch LEGO Deutschland hat sich diesem Aufruf angeschlossen:

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Daran sollte man denken, wenn man LEGO kauft

Jedes Kind betätigt sich schöpferisch und hat eine bestimmte Art, sich auszudrücken, Kinder malen, reiten, klettern, verkleiden sich, bauen im Sand oder spielen mit Bausteinen. LEGO kommt dem Tatendrang der Kinder entgegen. Man kann mit den kleinen fabenfrohen Steinen bauen, was man will, was einem gefällt. Ob Junge oder Mädchen, LEGO setzt der Phantasie keine Grenzen. Ein Mädchen baut ein Raumschiff. Ein Junge spielt mit der Puppenstube; weil eine Puppenstube menschlicher ist. Das Spiel mit einem Raumschiff ist dagegen interessanter und spannender. Aber das wichtigste ist, daß man das richtige Spielmaterial in die Hände bekommt. Erst dann kann man nach Herzenslust schaffen und spielen. 

LEGO zeigt, was Kinder können.

Ich kann mich nur wiederholen: Was ist passiert?

via Nerdcore

Ein Musikvideo als physikalisches Experimentierfeld

Großartiges Mashup nach dem Prinzip Science Vs. Music von Nigel Stanford. In CYMATICS geben die Schallwellen elektronischer Klänge den Takt vor, spielen mit Resonanz, Tesla-Spulen und all dem anderen Kram, der sonst in eine gute Physik-Vorlesung gehört. Great Job!

NigelStanford.com/Cymatics via Erklärfix

Forget me not! – Gegen das Vergessen in Spotify

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Nachdem vor kurzem herausgekommen ist, dass es in Spotify einen versteckten, noch nicht aktiven Code-Snippet für die Integration von Podcasts gibt, bin ich wieder schwer am Überlegen, mir demnächst ein Abo des Musik-Streaming-Dienstes zu gönnen. Bin nach wie vor Fan, insbesondere von der Desktop-Version inklusive Erweiterungsmöglichkeiten durch diverse Apps (unter anderem auch von den großen Musikzeitschriften wie Pitchfork oder NME), die es ziemlich komfortabel machen, aktuelle, spannende Musik zu entdecken.

Aber es gibt auch die dunklen Ecken in Spotify: Vergessene Künstler, vergessene Alben, Songs die auf dem Dienst noch überhaupt nicht gehört wurden und die ein Schattendasein zwischen all den anerkannten und gehypten Stücken fristen. Laut Forgotify betrifft dies rund 4 Millionen Songs. Und die Website hat es sich zum Ziel gesetzt, diesen Missstand zu bekämpfen. Per Random Prinzip kann man sich  dort von vergessenem Song zu vergessenem Song klicken. Beim Testlauf bin ich über die Live-Aufzeichnung irgendeines Kinderorchesters, eine Mozart-Aufnahme und schrammeligen, schrägen Indien-Rock (genau, Indien, nicht Indie) gestolpert. Musik hören gegen deren Vergessen. Gefällt.

Forgotify via Interweb3000

Poetisches für den Sonntag: Ein Plattenspieler unter dem Mikroskop

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Eigentlich sollte nicht ich das veröffentlichen, sondern unser Vinyl-Enthusiast Rinko. Anyway, wunderschön ist es, selbst wenn man weder Plattenspieler noch Platten zu Hause stehen hat. Ein Plattenspieler unter dem Mikroskop, extrem vergrößert bis zu dem Punkt, an dem man die Wellenform der gespielten Musik sehen kann. Gänsehaut!

via Kottke

Super Smash Bros. auf nem Taschenrechner

SmashGameplayDiesen Monat erscheint das neue Super Smash Bros und erweitert damit die Gründe, sich eine Wii U unter den Christbaum zu stellen um +1. Wer keine 300 € für eine neue Konsole ausgeben will, hat aber Ausweichmöglichkeiten: So z.B. einfach das Demake für Texas Instruments TI-83 oder TI-84 zu ordern (die es bei Amazon (Partnerlink) bereits für schlappe 100 € gibt). Das zu programmieren, ist dem Entwickler Hayleia gelungen: Genau genommen handelt es sich bei dem Spiel um ein Demake des Klassikers Smash Bros. ti84Melee für Nintendo Gamecube (das für die meisten Smash Bros. Profis nach wie vor das Referenzwerk der Serie ist), und das Teil läuft auf allen Taschenrechnern mit dem Zilog Z80-Chip (wozu die genannten Texas Instruments gehören). Dass man das Game so wie das Original zu viert spielen kann, ist wohl eher unwahrscheinlich (geschweige denn zu acht, wie es im aktuellen Wii U Teil der Fall ist), dafür gibt es das Ganze dann aber auch zum kostenlosen Download auf tiplanet.org. Coole Sache, und als nächstes dann bitte ein Demake des selben Spiels für NES, SNES oder Atari VCS 2600. Wäre ein guter Grund selbst für mich Emulatorenzocker die alten Konsolen mal wieder zu entstauben.

Smash Bros. Open für Taschenrechner via engadget

Mogwai @ Pitchfork Music Festival Paris

60 Minutes of pure Postrock Awesomeness. In your Face, November!

Setlist:
01. Heard About You Last Night
02. I’m Jim Morrison, I’m Dead
03. Travel is Dangerous
04. Rano Pano
05. Hunted By a Freak
06. Mogwai Fear Satan
07. Deesh
08. Remurdered
09. Teenage Exorcists
10. Mexican Grand Prix
11. We’re No Here

Mogwai Full Set – Pitchfork Music Festival Paris

Was passiert, wenn jemand ein “Band Aid 30″ Video auf Facebook teilt?


Einen habe ich noch für den Freitag Abend (und alle vom Internet gelangweilten Facebook-Timeline-Aktualisierer da draußen). Eine großartige Infografik von Misha Anouk darüber, was beim Teilen eines Band Aid 30 Videos auf Facebook passieren kann. Und ja, ich kann mich auch Mishas Geständnis anschließen: Entdecke mich so in ziemlich allen Beiträgen – abgesehen von den Verschwörungstheorie-Posts – wieder. Dieses Jahr aber nicht, da bleibt dieses Blogpost mein einziger Kommentar zu dem Thema… vielleicht… versprochen … hoffe ich…

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Band Aid 30 – Do They Know It’s Christmas? (2014) (Amazon Partnerlink für einen guten Zweck)

Facebook und Band Aid 30 via Kraftfuttermischwerk

Asburys Tagebuch/Kalender der immerwährenden Enttäuschungen

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Yeah! Es ist November, meine Seasonal Affective Disorder haut gerade wieder voll rein und Asbury veröffentlichen eine Neuauflaufe ihres Perpetual Disappointments Diary für 2015. Irgendwo zwischen Demotivationsspruch-Sammlung, Adressbuch für Leute, die nie anrufen, Notizen für Nachrichten, die niemand lesen wird, Entschuldigungsnotizen für kommende Fehltritte und natürlich nützliche Phrasen wie “A table for one please” in verschiedenen Sprachen für verzweifelte Reisende. Schade, dass ich meine Notizen, Termine, Gedanken mittlerweile nur noch digital sichere (und analoge Kalender grundsätzlich irgendwann verschlampe oder ignoriere), sonst wäre das Teil sowas von gekauft.

All-new demotivational proverbs are mixed in with the most depressing of the old ones. Also includes double the amount of Notable Deaths and new sections such as Useful Phrases (translated into French, German, Mandarin and Spanish), Personal SWOT Analysis, Apology Note templates and Bank Insecurity Questions.

An address book section includes space for People Who Never Call and Imaginary Friends. A notes section includes Ideas You’ll Never Follow Up and Notes Toward A Tweet Everyone Will Ignore.

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Super Flemish – What if the Hulk was a Duke

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Großartige Serie von Sacha Goldberger, der Superhelden, Super-Villains und Ikonen aus dem Star Wars Universum im Stil von europäischen Gemälden des 16. Jahrhunderts gemalt hat. Seine Bilder sind nicht nur wundervolle Mashups aus Pop und traditioneller Malerei, sondern zudem superdetailliert und ein wahrer Schmaus für die Augen.

Die Bilder wurden vor kurzem – neben den ebenfalls grandiosen Superhelden-Omis in der School Gallery Paris ausgestellt. Surft auf jeden Fall zu Goldbergers Website um weitere tolle Bilder dieser Serie bestaunen zu können.

Sacha’s discovery of these characters, which goes back to childhood, gave birth to a desire
to re-appropriate them, to take them back to a time forming the cornerstone of modern western art. Sacha wants to confront these icons of American culture with contemporary painters of the Flemish school. The collection demonstrates the use of 17 century techniques counterpointing light and shadow to illustrate nobility and fragility of the super powerful of all times. It also invites you to celebrate the heroes of your childhood. These characters have become icons to reveal their humanity: tired of having to save the world without respite, promised to a destiny of endless immortality, forever trapped in their character.
The superheroes often live their lives cloaked in anonymity. These portraits give them a chance to « fix » their narcissism denied. By the temporal disturbance they produce, these images allow us to discover, under the patina of time, an unexpected melancholy of those who are to be invincible.

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Super Flemish via Dangerous Minds

Faith No More – Motherfucker (Stream)

Fucking 17 Years… und trotzdem fühlt es sich gerade an als wären Album of the Year und King for a day, fool for a lifetime (immer noch eines der besten Crossover/Alternative-Rock Alben überhaupt) erst gestern gewesen. Die Single wird als Seven-Inch am 28. November veröffentlicht und das siebte Studioalbum der Jungs wird dann wohl auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Get the Motherfucker on the Phone! Can hardly wait!

via rollingstone