The Boy With A Camera For A Face – Surrealer Kurzfilm von Spencer Brown

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Notiz für dieses Jahr: Dringend mehr Kurzfilme anschauen.

The Boy with a Camera for a Face is satirical fairy tale about a boy born with a camera instead of a head, whose every moment is transformed by the fact he is recording it. Accompanied by a voice over narration read by Steven Berkoff, the film tells an epic story in fifteen minutes about the way we live today. …We follow him from his birth through to adulthood, and experience his inability to live a normal life.

The Boy with a Camera for a Face from Spencer Brown on Vimeo.

Oh, das steht Ihnen aber! – Penis- ääähhh Fashion

Soraya Doolbaz ist Fotografin, um schwanz ääh ganz genau zu sein, sowas wie ne Modefotografin, oder so, glaube ich. Ihre Models jedenfalls sind Penisse, die sie einkleidet in Szene setzt und die Fotos dann für viel Geld verkauft.

Auf ihrer Seite dicturegallery steht ääähhh noch mehr Kunst zum Verkauf.

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Apparences – Paris als surreale Ghost Town

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What if our environnement was like a movie set? What would be our life in this fake world?
“Apparences” is a 4K short film showing Paris like a fake city with ghostly human presence.

Manchmal kann mich das Web doch wieder verzaubern.

Apparences (4K) from Claire&Max on Vimeo.

The World Through My Eyes – Surreale Gif-Art von George Redhawk

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Geoge Redhawk ist blind, was untere anderem auch die Aufgabe seines Jobs zur Folge hatte.

In der einem Interview mit den Graphic Art News erzählt er von seiner Vision:

To create most of my .gifs, I am using a photo morphing software which I have been experimenting with, and perfecting over several years. Morphing software is designed to morph one photo to another photo, but a long time ago, I discovered that if I morph a photo to the exact same photo, I could get some pretty amazing movement out of it.
Following the loss of most of my vision, I began to explore this medium as a means to express the world through my damaged sight. My art is designed with the idea to challenge and in some cases, disturb the visual sense of ‘order’, very much in the same way that my vision has become a constant challenge to me. It is also for this reason I refer to my work as, The World Through My Eyes.

 

Mehr Bilder nach dem Click

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Ich war noch niemals in New York, aber…

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auf dieser Weltkarte der Literatur bin ich ganz schön rumgekommen und zwar ganz ohne Karte, nicht mal ein Kompass stand mir zur Verfügung.

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An der Südspitze des westlichen Modernism Kontinents zur Welt gekommen, geriet ich über eine starke Strömung der Sonnet Sea weit in den Süden, wo ich derart absurde, surrealistisch-expressionistisch-epische Abenteuer erlebte, dass sie hätten real sein können. Über die Paperback Sea vagabundierte ich zunächst im südlichen Osten herum, fand dann aber eine Passage in den Norden, bis hinauf zum Realism Kontinent, wo ich an der Avant-Garde Sea mit ihren Ismeninseln mein zu Hause fand. Meine Kenntnisse des mittleren und nördlichen Ostens hingegen, nun, reden wir nicht drüber. Kartografiert wurde diese Welt der Ismen und Erzählungen vom Grafikdesigner Martin Vargic von Halycon Maps. Da gibt es noch diverse andere erwerbare Infografiken, wie zum Beispiel die Timeline of Fame, die unlängst die Runde machte. Auch erschien gerade ein Buch mit 64 Karten und Infografiken: Vargic´s Miscellany of Curious Maps (kein Partnerlink).

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Michael Jackson vs. Michael Jackson in einem 16-Bit-Game

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Wow, das fickt gerade mein Gehirn aber gründlich durch! In dem Combat Arena-Game Michael E. Michael bekämpft sich Michael Jackson selber und macht dazu crazy Moonwalk-Moves.

Sinn? Gar keiner! Spaß! Ja – zwar nur für maixmal 3 Runden – aber bis dahin hat mein kleines Nerd-Herz Purzelbäume geschlagen.

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Greetings from Mars

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Ähm, das ist glaube mein erster Artikel seit einer langen Zeit. Gründe? Ja, keine Ahnung. Die Bocklosigkeit der Community auf Interaktion, die fortschreitende Scheißigkeit des Web so allgemein oder das Wetter.

Ich war ja auch schon fast davor Feedly endgültig zu begraben und da tauchen diese Fotos vom “Mars” im Urlaubsfoto-Style auf. Eine sehr schön Idee von Julien Mauve und weder übertrieben wie diverse Grüße aus Tübingen etc.-Karten, sondern ästhetisch umgesetzt.

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Androiden träumen von elektrischen Schafen

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Vielleicht irgendwann. Das ist eine andere und philosophische Frage. Jedenfalls hat ein Google-Forschungsteam, dass Künstliche Intelligenz, insbesondere künstliche neuronale Netze erforscht, herausgefunden, dass Computer, genauer: künstliche neuronale Netze, in der Lage sind Bilder zu imaginieren.

Wenn ich es richtig verstehe: Ein künstliches neuronales Netz, bestehend aus 30 Ebenen, wurde mit Millionen Bildern bespeist, wobei eine jeweilige Ebene ein jeweiliges Bild nur nach spezifischen Informationen analysiert, wie zum Beispiel “Gibt es Rundungen? Wenn ja wo?” usw.. Die gewonnenen Informationen werden an die nächst höhere Ebene weitergegeben, die ihrerseits nach spezifischen Informationen sucht usw. Kurz das Netzwerk “lernt” Objekte erkennen. Und nun ist es wohl so, dass es mit diesem eigenen “Wissen” Bilder generiert, sich also “Vorstellungen” macht von zum Beispiel einer Banane. Philosophisch betrachtet ist das ein ziemlich großer Schritt in Richtung künstliches Bewusstsein. Von außen betrachtet, also mit menschlichen Begriffen, sieht es so aus als ob die KI eine eigene Phänomenologie entwickelt, weil sie in der Lage ist Phänomene, also Dinge, vorzustellen.

Die Forscher haben dann noch andere Experimente gemacht. Zum Beispiel haben sie, einer jeweiligen neuronalen Ebene, die auf das Erkennen spezifischer Informationen spezialisiert war, befohlen, das was sie erkennt zu verstärken, wie zum Beispiel “Kanten”. Das führte dann zu einer Feedbackschleife und erzeugte trippige Bilder. Dies wurde dann auch mit höheren Ebenen, die komplexere Dinge erkennen können als Kanten oder Rundungen durchgeführt. Dann interpretiert das System zum Beispiel Natur into Architektur und ähnliches.

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Um noch mal auf die Schafe zurückzukommen:

via SingularityHub

Genaueres auf dem Google Research Blog

Alle Bilder bei Google Fotos

Difficult Questions from a mixed-race Son

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Mira Jacob hat auf Buzzfeed 37 Difficult Questions From My Mixed-Race Son collagiert. Als Aufhänger benutzt sie Michael Jackson, der an Vitiligo erkrankte wodurch sich die Pigmentierung seiner Haut zu weiß veränderte. (Winnie Harlow) Die Frage im drobigen Beispiel hat es mir besonders angetan. Sie evoziert eine ganze Reihe anderer Fragen. Ist es eine philosophische, politische oder soziale Frage? Ist die Antwort auf die Frage nicht egal? Wäre sie gestellt worden, wenn es diesen (“weißen”) Rassismus nicht gäbe? Rassismus was ist das? Wo kommt das her? Ist das die in Hass, zumindest aber in Ablehnung verwandelte Form von Xenophobie, die Angst vor dem Fremden? Wie ist die Urgeschichte von Rassismus. Kennen/ Kannten Urvölker sowas?

Die Art und Weise mit der Mira Jacob hier mit diesem Thema umgeht ist so herzlich herzig, was vermutlich dem Narrativ der Intimität (Mutter-Kind-Beziehung) geschuldet ist. Da gehören eben Gedanken darüber ob diese oder jene Menschen okay oder nicht okay sind gar nicht hin.

via nerdcore

Scheiden tut weh – Berühmte Philosophen machen Schluss

 

What are we even doing anymore? With every passing day, you grow more isolated from your labor. We have not made love in over a month, even after I was cured of that rash, and was so certain that we would celebrate appropriately. I demand justice from this bourgeois hand-job hell they call “relationships.”—Karl Marx

 

Drüben beim NewYorker.com (via) gibt es eine kleine Auswahl an Trennungsbriefen, die berühmte Philosophen bestimmt geschrieben hätten.

Alles Für Immer 03 – Der Herold

Wie der Herold der Unsichtbaren Hand des freien Marktes des Todes in die Welt spawnt.

Beschreibungen und Links zum verwendeten, CC-lizenziertem, Bildmaterial findet man auf meinem Youtubekanal.

Tilted MF auf Youtube und auf tumblr.

Ein Produkt wie für Dich gemacht,… huh was? – Vignette Roulette

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Auf Vignette Roulette kann man ein Werbevideo des einen Produktes mit der Tonspur eines anderen Produktes kombinieren und bemerken wie generisch und austauschbar das alles ist. Da passt alles gespenstisch aufeinander. Das Medium ist die Botschaft wa? Wie einfallsreich und kreativ Werbeleute doch sind! Die zarteste Versuchung seit dem die längste Praline den Tiger in dir weckt und dir nicht irgendein Lebensgefühl, sondern das Lebensgefühl gibt, das Gefühl überhaupt zu leben, weil Vertrauen der Anfang von allem und der kleine Hunger der Fels in der Brandung ist, von dem man sagt, dass er magische Kräfte habe und nicht nur die Zähne sondern auch die Wäsche spürbar mit einem Gelbstich hinterlässt, deswegen sollte man gleich zwei nehmen, einen sofort essen, einen mitnehmen und es einfach schön im Bauchnabel prickeln lassen, weil Einfach einfach schizophren und die Waschmaschine doch zu früh gestorben ist, weil sie zu schwer gegessen hatte, Kacke.

via i-ref.de

Introducing… POSE

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BURN

In den Arbeiten des Chicagoer Künstlers POSE (Jordan Nickel) verschmelzen Comickunst, Pop Art und der kritischen Energie von Graffiti mit der defigurativen Attitüde eines Francis Bacon zu einer angenehmen Aufdringlichkeit. Seine Dekonstruktionen dokumentieren einerseits die beginnende Übermacht des Bildes im 20. Jahrhundert, andererseits unterläuft er die simplifizierten, fast ikonischen Comicbilder, indem er sie mit Facetten ihrer selbst vollstopft. Es ist ein bisschen wie ein Comicstrip minus Strip. Die Bilder sind auf dem ersten Blick nicht sequenziert, ihre Grenzen verwischen, sie selbst fallen ineinander und saugen die Aufmerksamkeit des Rezipienten ein. Damit legt POSE etwas entscheidendes offen: die gravitative Kraft von “Bedeutung”. Auf einer anderen Ebene huldigt er gewissermaßen den Comic- und Pop Art-Figuren, indem er ihnen, entgegen ihrer anfänglichen Einfachheit, eine Komplexität zuspricht. Es sind wirklich tolle Bilder. Auf seiner website hellopose gibt es noch mehr davon.

POSE_doll2

Doll 2

 

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Dude 2

via artnau