Androiden träumen von elektrischen Schafen

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Vielleicht irgendwann. Das ist eine andere und philosophische Frage. Jedenfalls hat ein Google-Forschungsteam, dass Künstliche Intelligenz, insbesondere künstliche neuronale Netze erforscht, herausgefunden, dass Computer, genauer: künstliche neuronale Netze, in der Lage sind Bilder zu imaginieren.

Wenn ich es richtig verstehe: Ein künstliches neuronales Netz, bestehend aus 30 Ebenen, wurde mit Millionen Bildern bespeist, wobei eine jeweilige Ebene ein jeweiliges Bild nur nach spezifischen Informationen analysiert, wie zum Beispiel “Gibt es Rundungen? Wenn ja wo?” usw.. Die gewonnenen Informationen werden an die nächst höhere Ebene weitergegeben, die ihrerseits nach spezifischen Informationen sucht usw. Kurz das Netzwerk “lernt” Objekte erkennen. Und nun ist es wohl so, dass es mit diesem eigenen “Wissen” Bilder generiert, sich also “Vorstellungen” macht von zum Beispiel einer Banane. Philosophisch betrachtet ist das ein ziemlich großer Schritt in Richtung künstliches Bewusstsein. Von außen betrachtet, also mit menschlichen Begriffen, sieht es so aus als ob die KI eine eigene Phänomenologie entwickelt, weil sie in der Lage ist Phänomene, also Dinge, vorzustellen.

Die Forscher haben dann noch andere Experimente gemacht. Zum Beispiel haben sie, einer jeweiligen neuronalen Ebene, die auf das Erkennen spezifischer Informationen spezialisiert war, befohlen, das was sie erkennt zu verstärken, wie zum Beispiel “Kanten”. Das führte dann zu einer Feedbackschleife und erzeugte trippige Bilder. Dies wurde dann auch mit höheren Ebenen, die komplexere Dinge erkennen können als Kanten oder Rundungen durchgeführt. Dann interpretiert das System zum Beispiel Natur into Architektur und ähnliches.

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Um noch mal auf die Schafe zurückzukommen:

via SingularityHub

Genaueres auf dem Google Research Blog

Alle Bilder bei Google Fotos

Difficult Questions from a mixed-race Son

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Mira Jacob hat auf Buzzfeed 37 Difficult Questions From My Mixed-Race Son collagiert. Als Aufhänger benutzt sie Michael Jackson, der an Vitiligo erkrankte wodurch sich die Pigmentierung seiner Haut zu weiß veränderte. (Winnie Harlow) Die Frage im drobigen Beispiel hat es mir besonders angetan. Sie evoziert eine ganze Reihe anderer Fragen. Ist es eine philosophische, politische oder soziale Frage? Ist die Antwort auf die Frage nicht egal? Wäre sie gestellt worden, wenn es diesen (“weißen”) Rassismus nicht gäbe? Rassismus was ist das? Wo kommt das her? Ist das die in Hass, zumindest aber in Ablehnung verwandelte Form von Xenophobie, die Angst vor dem Fremden? Wie ist die Urgeschichte von Rassismus. Kennen/ Kannten Urvölker sowas?

Die Art und Weise mit der Mira Jacob hier mit diesem Thema umgeht ist so herzlich herzig, was vermutlich dem Narrativ der Intimität (Mutter-Kind-Beziehung) geschuldet ist. Da gehören eben Gedanken darüber ob diese oder jene Menschen okay oder nicht okay sind gar nicht hin.

via nerdcore

Scheiden tut weh – Berühmte Philosophen machen Schluss

 

What are we even doing anymore? With every passing day, you grow more isolated from your labor. We have not made love in over a month, even after I was cured of that rash, and was so certain that we would celebrate appropriately. I demand justice from this bourgeois hand-job hell they call “relationships.”—Karl Marx

 

Drüben beim NewYorker.com (via) gibt es eine kleine Auswahl an Trennungsbriefen, die berühmte Philosophen bestimmt geschrieben hätten.

Alles Für Immer 03 – Der Herold

Wie der Herold der Unsichtbaren Hand des freien Marktes des Todes in die Welt spawnt.

Beschreibungen und Links zum verwendeten, CC-lizenziertem, Bildmaterial findet man auf meinem Youtubekanal.

Tilted MF auf Youtube und auf tumblr.

Ein Produkt wie für Dich gemacht,… huh was? – Vignette Roulette

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Auf Vignette Roulette kann man ein Werbevideo des einen Produktes mit der Tonspur eines anderen Produktes kombinieren und bemerken wie generisch und austauschbar das alles ist. Da passt alles gespenstisch aufeinander. Das Medium ist die Botschaft wa? Wie einfallsreich und kreativ Werbeleute doch sind! Die zarteste Versuchung seit dem die längste Praline den Tiger in dir weckt und dir nicht irgendein Lebensgefühl, sondern das Lebensgefühl gibt, das Gefühl überhaupt zu leben, weil Vertrauen der Anfang von allem und der kleine Hunger der Fels in der Brandung ist, von dem man sagt, dass er magische Kräfte habe und nicht nur die Zähne sondern auch die Wäsche spürbar mit einem Gelbstich hinterlässt, deswegen sollte man gleich zwei nehmen, einen sofort essen, einen mitnehmen und es einfach schön im Bauchnabel prickeln lassen, weil Einfach einfach schizophren und die Waschmaschine doch zu früh gestorben ist, weil sie zu schwer gegessen hatte, Kacke.

via i-ref.de

Introducing… POSE

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BURN

In den Arbeiten des Chicagoer Künstlers POSE (Jordan Nickel) verschmelzen Comickunst, Pop Art und der kritischen Energie von Graffiti mit der defigurativen Attitüde eines Francis Bacon zu einer angenehmen Aufdringlichkeit. Seine Dekonstruktionen dokumentieren einerseits die beginnende Übermacht des Bildes im 20. Jahrhundert, andererseits unterläuft er die simplifizierten, fast ikonischen Comicbilder, indem er sie mit Facetten ihrer selbst vollstopft. Es ist ein bisschen wie ein Comicstrip minus Strip. Die Bilder sind auf dem ersten Blick nicht sequenziert, ihre Grenzen verwischen, sie selbst fallen ineinander und saugen die Aufmerksamkeit des Rezipienten ein. Damit legt POSE etwas entscheidendes offen: die gravitative Kraft von “Bedeutung”. Auf einer anderen Ebene huldigt er gewissermaßen den Comic- und Pop Art-Figuren, indem er ihnen, entgegen ihrer anfänglichen Einfachheit, eine Komplexität zuspricht. Es sind wirklich tolle Bilder. Auf seiner website hellopose gibt es noch mehr davon.

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Doll 2

 

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Dude 2

via artnau

 

Die Kunst von Michal Mráz

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Die Gemälde des slowakischen Künstlers Michal Mráz sind collagierte Visionen in denen, mit beinah psychoanalytischem Blick, Wunsch und Realität in einer feierlichen Unordnung zusammenfallen. Oder um es hipper zu formulieren: Dass Hineinragen der morpheuschen Matrix in die Realität. Mráz kombiniert dazu verschiedene Stile. Photorealistische Malerei trifft auf aquarellartige oder ölfarbige Hintergründe, welche verfallen und modern. Die figürlichen Motive entnahm er aus dem LIFE-Magazin oder anderen Tages- und Fotozeitungen. Das Zusammentreffen von ikonischen Archetypen des Fotojournalismus mit natürlichen und architektonischen Motiven, die das Archetypische des Fotojournalismus hervor- und zugleich aufheben, entlarvt die Gemachtheit der ursprünglichen Fotografien. In diesem Sinne ist Mráz Kunst das Nebeneinander von Soll und Trieb. Zwar eine Metaphysik des Scheiterns, doch auch eine Symphonie auf Sisyphos. Ich bin mir sicher, Mráz hätte sich gut mit Camus verstanden.

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via faith is torment

Michal Mráz auf facebook

Berühmte Selbstporträts der Kunstgeschichte als Selfie

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Sehr schöne Idee von Samsung: Berühmte Künstler der Weltgeschichte nehmen ein Selfie von sich selber und heraus kommen die bekannten Selbstporträts von Van Gogh, Dürer und Frida Kahlo.

Bei Amazon ist die kompakte Kamera mit dem klappbaren Display für Selfie-Fans unter diesem Link verfügbar…

Samsung NX Mini Smart Systemkamera (20 Megapixel, 2-fach opt. Zoom, 7,5 cm (2,9 Zoll) Display, Full HD Video, bildstabilisiert, inkl. 9mm Objektiv) weiß

Noch mehr Pics auf Geekologie.

Fitter Happier

more productive
comfortable
not drinking too much
regular exercise at the gym (3 days a week)
getting on better with your associate employee contemporaries
at ease
eating well (no more microwave dinners and saturated fats)
a patient better driver
a safer car (baby smiling in back seat)
sleeping well (no bad dreams)
no paranoia
careful to all animals (never washing spiders down the plughole)
keep in contact with old friends (enjoy a drink now and then)
will frequently check credit at (moral) bank (hole in wall)
favours for favours
fond but not in love
charity standing orders
on sundays ring road supermarket
(no killing moths or putting boiling water on the ants)
car wash (also on sundays)
no longer afraid of the dark
or midday shadows
nothing so ridiculously teenage and desperate
nothing so childish
at a better pace
slower and more calculated
no chance of escape
now self-employed
concerned (but powerless)
an empowered and informed member of society (pragmatism not idealism)
will not cry in public
less chance of illness
tires that grip in the wet (shot of baby strapped in back seat)
a good memory
still cries at a good film
still kisses with saliva
no longer empty and frantic
like a cat
tied to a stick
that’s driven into
frozen winter shit (the ability to laugh at weakness)
calm
fitter, healthier and more productive
a pig
in a cage
on antibiotics.

Euch allen einen guten Start ins neue Jahr…

Das Jahr 2014

Welch tolles compendium des vergangenen Jahres. Wer, so wie ich, nicht alles wiedererkennt, findet auf beutlerink.com, was auch die Quelle ist, eine Liste der Ereignisse plus ein kleines making-of und hier das Bild in größer. Was mich dennoch stört: die Welt ist mir hier viel zu heile. Das Wiedererkennungsspiel ist lustig, aber es ist auch ziemlich verniedlicht und viel Relevantes ausgespart, während man auf anderes hätte verzichten können. Kurz: 2014 war ein krasseres Jahr (im Sinne von “unschön”) , als dieses Bild vorgibt.

Beutler_Ht2014

via this isn´t happiness

Kleines & Gemeines von Lucas Levitan

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Hihi! Ich kann mich einfach nicht einkriegen. Dieser Mashup von Instragram-Fotos und den Zeichnungen von dem Brasilianer Lucas Levitan sind knuddelig, gemein und mitunter einfach herzerwärmend.

Erinnert mich an meine Schulzeit, als ich meine künstlerische Ader in Schulbüchern ausgelebt habe und Kaiser Wilhelm einen Döner auf seinen Helm verpasst habe.

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