Improvisation No.2

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Ich habe – sorry Rinko – fremdgebloggt. Im wundervollen Videospielfeuilleton videogametourism findet ihr ab sofort meinen Beitrag zu der Reihe Games that never were, den zu lesen ich euch hiermit wärmstens ans Herz lege (und nebenbei auch noch kurz anmerke, dass es sich ohnehin immer lohnt, bei den Videogametouristen vorbeizuschauen, wenn ihr auf intelligente Texte zu Videospielen und zur Videospielkultur steht).

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FFO ART

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Wow! Einfach nur wow! Es ist echt verflucht lange her, dass ich aktuelle, derart beeindruckende, alles wegknallende Bildende Kunst gesehen habe. FFO’s Thema sind menschliche Beziehungen in allen erdenklichen Formen. Wie der anonyme Künstler, die anonyme Künstlerin dies in ihrem/seinem Tumblr umsetzt, sprengt aber jeglichen körperlichen und mentalen Rahmen:

Is this real? Or has this been happening inside my head?” 
Of course it is happening inside your head, but why on earth should that mean that it is not real?”

Körper werden destruiert und dekonstruiert, zerfließen mit der Umgebung, mit den Mitkörpern, werden aufgesprengt und in anatomisch nackte Monstren verwandelt. Surrealismus und Romantik treffen sich zum gemeinsamen Walzer, Erotik, Morbidität, Sehnsucht und Zynismus geben sich ein Stelldichein und dazwischen weiß der Betrachter nie, ob er sich gerade in einem Pop-Universe, einer pittoresken postmodernen Modenschau oder doch nur im Gehirn eines extrem dissoziativen Künstlers befindet. Anyway, ganz ganz große Kunst und mit das beste was mir in letzter Zeit auf Tumblr über den Weg gelaufen ist.

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FFO ART via doktorsblog

Halloween-Content: Minimalistisch gestaltete Horrorfilmposter

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Jimm McShane hat einige Poster kreiert, die von bekannten Horrorfilmen inspiriert wurden und ohne Titel auskommen, sodass man eingeladen ist zu raten. Dass man oben The Shining sieht dürfte nicht so schwer sein, bei manchen aber, bin auch ich nicht auf den Titel gekommen. Auf HalloweenCostumes.com Blog kann man das volle Posterformat als PDF zum Ausdrucken downloaden.

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(It)

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(The Ring)

via Laughing Squid

Die MS Stubnitz braucht Hilfe

Die ehemals zur DDR-Hochsee-Fischfangflotte gehörende MS Stubnitz ist seit mehr als zwanzig Jahren eine mobile Plattform für Kulturveranstaltungen aller Art: Live-Musik, Performances, Austellungen etc. Um ihre Betriebsgenehmigung zu erhalten muss das Schiff im Trockendock inspiziert und nötigenfalls instand gesetzt werden. Dafür brauch die Crew noch ein wenig finanziellen Support. Den könnt ihr über die Crowdfundingseite Nordstarter spenden. Zwischen der Aufrechterhaltung des Kulturbetriebes und der Verschrottung liegen keine 5000 Euro mehr.

 

Don Hertzfeldt und der Simpsons Couch Gag

Erinnert sich der ein oder die andere noch an Don Hertzfeldt, der für seinen genialen Animation-Short “Rejected” einen Oscar bekam? Nein? Schade… Er hat mal einen Blick in die Zukunft der Simpsons geworfen. Siehe oben. Ach ja, und “Rejected” ist ein mustsee! Also:

via Polygon

Wenn eine Fassade zur Tanzfläche wird – Waltz on the Walls

Zum ersten Mal im Leben finde ich, dass Tanz echt verdammt schön aussieht! Wenn man Michael Jacksons und Christopher Walkens Moves außer Acht lässt. Schwerkraft, Seile und Perspektive verleihen den Bewegungen Amelia Rudolphs und Roel Seebers so viel mehr Poesie, als Jennifer Grey jemals besaß. Hat was von einem 70er Martial-Arts-Film, bloß ohne Haue. Ich frage mich ob Batman irgendwann auftaucht.

Via KFMW

Bryan Cranston und das One-Man-Baseball-Drama

Bryan Cranston macht mal wieder Großartiges. Er übt sich in einer neuen Herausforderung: ein Ein-Mann-Bühnenstück, dass eine Baseballsaison nacherzählt. Na ja, zumindest tut er so, in dieser Werbung für die Major League Baseball. Mr. Cranston zu verpflichten ist keine ungeschickte Werbestrategie. “Geht viral” sagt die Werbeagenturkarrikaturstimme in mir. Zu Recht! Man erfreut sich an Cranstons sich selbst  nicht ernstnehmenden Spiel und verdammt nochmal: Man schaut freiwillig Werbung! Man schaut freiwillig Werbung zu Ende! Man schaut freiwillig Werbung für Baseball zu Ende! Und man macht das gerne!

via Bryan Cranston on Facebook

Nude Portraits von Trevor Christensen

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Der ausgezeichnete Fotograf Trevor Christensen dekonstruiert das Paradigma der Nacktfotografie auf denkbar simpelste, dafür aber umso effektivere Weise. Auf seinen Bildern der Serie Nude Portraits ist nicht das fotografierte Objekt nackt, sondern der Fotograf selbst ist es. Bleiben die üblichen Fragen: Inwiefern spiegelt sich die Nacktheit Christensens in den Gesichtern der von ihm Fotografierten wider? Sind diese Fotos ein Aufschrei gegen das Ungleichgewicht zwischen Darstellendem und Dargestellten, das in der (Akt-)Fotografie grundsätzlich vorherrscht? Oder fordert Christensen in den Fotos unseren inneren Voyeur heraus, der genau in diesem Moment viel lieber wüsste, was hinter der Kamera vor sich geht? Anyway, tolles Konzept, tolle Bilder. Bitte mehr davon!

As a photographer I’m deeply interested in the experience subjects have during portrait shoots. When I guide subjects through the process of making their photo, I seek to create a calm, comfortable environment where they can be at ease in front of the camera. Despite my best efforts, subjects often feel a sense of vulnerability during the process. No matter the scenario, this power imbalance seems like an almost inescapable part of the experience.

The photographer/subject paradigm is one of inequality. Nude Portraits is about leveling the playing field in an unorthodox way. Instead of focusing on bringing the subject to a place of ease, where I am, this project brings me to a place of vulnerability.

This vulnerability is achieved by making portraits without clothing. These are nude portraits in the sense that I, the photographer, am nude, while the subject is not.

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Nude Portraits Fictionist

Nude Portraits by Trevor Christensen via Nerdcore

Polaroids aus der Zwischenwelt

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Schnappschüsse zwischen Nirwana, Selbstentfremdung und wohl temperiertem Schauer von der Fotografin Kathy Rankin. Some incredible Stuff!

I’ve always been interested in the human condition~fear, anxiety, isolation, the unknown as well as dreams, and I use self-portraiture as a means to explore these issues.

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Mehr davon gibt es in ihrem Flickr zu bestaunen. (via the only magic left is art)

Filmabriss: Only Lovers Left Alive, Grand Budapest Hotel, Der Schaum der Tage, Das jüngste Gewitter

Only Lovers Left Alive (screenshot)

Filmaufriss, könnte ich auch titeln, da wir einen analytischen Blick auf (bzw. in) jüngere Filmwerke werfen werden. Filmästhetik und Erzähltechnik stehen da ebenso im Fokus wie philosophischer Gehalt. Da ich wenig Sinn darin sehe über irrelevante Filme zu schreiben, kann ich schon im Vorhinein alle hier behandelten Titel uneingeschränkt empfehlen. Have some fun.

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