Musikvideo der Woche: Two Fingers – ‘Vengeance Rhythm’

Ein scheinbar harmloses Kinderzimmer verwandelt sich ein Ort voller unfassbarer Splatter-Massaker. Ich bin mir gerade ehrlich nicht so sicher ob das sehr lange auf Vimeo bleiben wird und wurde euch raten schnell reinzuschauen.

Amon Tobin presents the next brutalist masterpiece wired up under his Two Fingers guise, “Vengeance Rhythm”. A low-slung exercise in violence, brooding power and pure production smarts, in the words of a recent Resident Advisor feature, it’s “a little like dubstep built on an interplanetary scale.” The tune has been brought to life (and death) in a truly jaw-dropping video from stop-frame animator and director Chris Ullens. Ullens transforms a pile of toys, a love of super slo-mo explosions and a huge pile of mince into the funniest, most eye-popping and shocking exercise in animated ultra-violence since Oliver Postgate found out Bagpuss was cheating on him with Professor Yaffle.

Two Fingers – ‘Vengeance Rhythm’ (2012)

Regie: Chris Ullens
Album: Stunt Rhythms

Bang Boom Bang Remix

Bang Boom Bang hatte ich bereits bei den Besten Deutschen Filmen der 90er vorgestellt. Die immer noch großartige Ruhrpott-Komödie, die übrigens in Bochum seit 1999 nonstop im UCI-Kinoprogramm läuft, hatte  (Ja, ich habe das total übersehen! gnnnn…) SpiegelOffline zusammen geschnitten und zeigt die besten und coolsten Sprüche aus dem Kultfilm.

via SpiegelOffline

The Man With The Iron Fists Soundtrack by RZA (Stream)

Jo, der alte RZA ist mal wieder mit seinem Lieblingsthema Samurai zurück. Doch diesmal gibt es nicht nur ein Album, sondern auch gleich einen Film. Der Wu-Tang Can Mastermind hat sich dafür auch gleich mal nen paar Superstar-Kumpels wie die Black Keys und Kanye West in Studio geholt und via Bandcamp ist das Dingen nun komplett anhörbar.

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In eigener Sache: Seite360 geht Tumblr?

Nein, noch weigere ich mich quietschbunte Instragram-Bilder von Sternchen-Tatoos auf einen Tumblr-Blog zu hauen.

Ich dachte allerdings, dass es ich nicht schadet euch in (hoffentlich) regelmäßigen Abständen mal ein paar nette Fotos zu präsentieren. Hat Flo eigentlich nicht auch eine Kamera?…

So, gleich geht es los!

Konzertbericht: …And You Will Know Us by the Trail of Dead, Grammatikoff, Duisburg

Man möchte es sich nicht eingestehen, aber Trail of Dead sind älter geworden und mit ihnen wohl auch ihr Publikum. Vor dem Grammatikoff stehen sich  Ü30 jährige, nicht wenige davon bereits deutlich Ü40, die Füsse in den etwas fülliger gewordenen Bauch und warten auf den Einlass in die von außen eigentlich sehr schön ausschauende Location, die direkt neben einem Programmkino und einer Bar liegt.

Duisburg und junges hippes Publikum schließt sich eh schon seit Jahren weitestegehend aus und man ist ja schließlich nicht zur Vorführung der neuen Vintage-Kollektion hier sondern wegen Trail Of Dead, die mal 2004 mit ihrem Opus Magnum  Worlds Apart sowas wie mega-hip waren und komischerweise trotzdem nie den weltweiten Durchbruch schafften. Es gibt aber auch echt mal Wichtigeres als trendy Electro-Pop aus Brooklyn und die Band steht seit Jahren für energetischen Mix aus Alternative, Punk, Prog und Krautrock.

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Ellie Goulding – Halycon (Stream)

Keine Ahnung ob Ellie Goulding Kindertheater macht oder gerade in Berlin wohnt. Sie war jedenfalls 2010 ein hoffnungsvoller Newcomer, mit großartigen Singles und einem leider viel zu schnell produzierten Debüt-Album. Für Halycon hat sie sich nun die nötige Zeit genommen und der Stream gibt einen Eindruck ob ein Reifeprozess trotz der Beziehung mit dem Stadion-Dubstepper Skrillex eingetreten ist oder nicht.