Alle Beiträge von Rinko Heidrich

Foals – Inhaler (Video)

Ich rante ja mal gerne über die britischen Bands und deren Retro-Einfallslosigkeit ab. Eine große Ausnahme bleiben aber die Foals, die erst noch eine dieser 00er Post-Punk Bands waren, sich aber davon schon auf dem zweiten Album deutlich emanzipiert haben und mittlerweile die wirklich spannende Prog-Pop-Band sind, für die Muse fälschlicherweise immer gehalten werden. Inhaler ist das erste Lebenszeichen seit dem formidablen Total Life Forever und erste Vorgeschmack auf neue Album Holy Fire. Ich spüre seit langem wieder eine kribbelnde Vorfreude und warte auf was Großes.

Update: Sry, das allseits beliebte Arschloch-Unternehmen hat auch hier wieder zugeschlagen.

Kendrick Lamar – Good Kid, m.A.A.d City (Stream)

Der Name Kendrik Lamar geistert ja schon länger durch die Musik-Blogs, aber mit seinem zweiten Album Good Kid, m.A.A.d City scheint er nun den großen Durchbruch geschafft zu haben. Platz 2 in den USA und Kritiken die bereits von einem Klassiker lassen zudem aufhorchen und wer mag kann ja in den Stream reinhören. Mein Hördeindruck war jedenfalls sehr gut und Lamar schafft es den typisch relaxten South Central Sound der Früh-90er mit der Gegenwart zu verbinden.

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Musikvideo: Sufjan Steven – Mr. Frosty Man

Schoko-Nikoläuse im September kennt man ja schon, nun gibt es auch schon die ersten Weihnachtslieder bereits Anfang November. Sowas geht ja eigentlich gewaltig schief, aber Sufjan schrammelt hier so ein nettes Stück Anti-Folk dahin, das zumindest mir ganz warm ums Herz wird.

Sufjan Stevens – Mr. Frosty (2012)

Regie:  Lee Hardcastle
Album: Silver & Gold

This Many Boyfriends – This Many Boyfriends (Stream)

“Die besten Smiths seit den Smiths”, behauptet Zeit Online und zumindest diese Referenz stimmt schon mal. Der schmachtende Gesang eines Morrissey trifft auf den Punk-Spirit von The Libertines oder The Vaccines. Ok, man merkt, wir befinden uns knietief im The-Rock Sumpf der 00er und This Many Boyfriends wären 2005 sicherlich eine größere Sensation als derzeit, wo es für einen kleinen Hype in England reicht, aber man hier wohl nur auf fragende Gesichter trifft, sollte man den auch nicht gerade einfallsreichen Namen erwähnen.

Einfallsreich ist dieser Post-Retro-Rock (Schöne Bezeichnung, nee?) sicherlich nicht und trotzdem ist es ein sympathisches Indie-Pop Album ohne Überambition, sondern einfach schönen Melodien, die einfach wahnsinnig Spaß machen.

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Musikvideo der Woche: Two Fingers – ‘Vengeance Rhythm’

Ein scheinbar harmloses Kinderzimmer verwandelt sich ein Ort voller unfassbarer Splatter-Massaker. Ich bin mir gerade ehrlich nicht so sicher ob das sehr lange auf Vimeo bleiben wird und wurde euch raten schnell reinzuschauen.

Amon Tobin presents the next brutalist masterpiece wired up under his Two Fingers guise, “Vengeance Rhythm”. A low-slung exercise in violence, brooding power and pure production smarts, in the words of a recent Resident Advisor feature, it’s “a little like dubstep built on an interplanetary scale.” The tune has been brought to life (and death) in a truly jaw-dropping video from stop-frame animator and director Chris Ullens. Ullens transforms a pile of toys, a love of super slo-mo explosions and a huge pile of mince into the funniest, most eye-popping and shocking exercise in animated ultra-violence since Oliver Postgate found out Bagpuss was cheating on him with Professor Yaffle.

Two Fingers – ‘Vengeance Rhythm’ (2012)

Regie: Chris Ullens
Album: Stunt Rhythms

Bang Boom Bang Remix

Bang Boom Bang hatte ich bereits bei den Besten Deutschen Filmen der 90er vorgestellt. Die immer noch großartige Ruhrpott-Komödie, die übrigens in Bochum seit 1999 nonstop im UCI-Kinoprogramm läuft, hatte  (Ja, ich habe das total übersehen! gnnnn…) SpiegelOffline zusammen geschnitten und zeigt die besten und coolsten Sprüche aus dem Kultfilm.

via SpiegelOffline

The Man With The Iron Fists Soundtrack by RZA (Stream)

Jo, der alte RZA ist mal wieder mit seinem Lieblingsthema Samurai zurück. Doch diesmal gibt es nicht nur ein Album, sondern auch gleich einen Film. Der Wu-Tang Can Mastermind hat sich dafür auch gleich mal nen paar Superstar-Kumpels wie die Black Keys und Kanye West in Studio geholt und via Bandcamp ist das Dingen nun komplett anhörbar.

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