Musikvideo der Woche: Frankie Goes To Hollywood – Relax

30 Jahre hat dieser Song auf dem Buckel und irgendwie hat sich relativ wenig getan. Die Bundeskanzlerin tut sich ja bekanntlich schwer mit dem Adoptionsrecht für Homosexuelle und Russland Präsident Putin bekommt bestimmt schon Stresspickel, wenn in seiner Nähe jemand eine Banane isst. Der Song hat also von seiner Aktualität nichts verloren und das Video, so traurig wie das eigentlich ist, würde wohl auch heute wieder für Aufruhr sorgen. Das Musikvideo produzierte Candyman-Filmregisseur Bernard Rose.

Frankie Goes To Hollywood – Relax (1983)

Regie:Bernhard Rose
Album:Welcome to the Pleasuredome

Eine typische Wahlsondersendung (Walulis sieht fern)

Eine absolute Schande wie die wirklich großartige Sendung “Walulis sieht fern” da irgendwo auf einem Spartensender verheizt wird, aber zum Glück haben Youtube und Mediatheken das olle TV eh abgelöst. In der neuesten Ausgabe parodiert Walulis mal wieder sehr gekonnt den nichtssagenden Politikersprech und die obligatorische Selbstbeweihräucherung während einer Wahlsondersendung.

Musikvideo der Woche: Arcade Fire – Reflektor

 Yay! Arcade Fire sind endlich zurück! Der neue Song spaltet gerade den Freundeskreis ziemlich und ist sehr groovy ausgefallen. Ich behaupte mal die kanadischen Indie-Legenden nie so funky gehört zu haben und trotzdem meistern sie auch diese Hürde, als ob sie nie was anderes gemacht haben. Wartet also gefälligst mit euren “Best Albums of 2013″- Listen bevor das neue Album Ende Oktober erscheint.

Arcade Fire – Reflektor (2013)

Regie: Anton Corbjin
Album: Reflektor

Joking Bad – Breaking Bad Parodie in der Jimmy Fallon Show

Sorry Flo, den muss ich dann noch raus hauen! Einer der Comedy-Götter aus Amerika hat mal wieder zugeschlagen. Jimmy Kimmel prankt das ganze Internet, der andere Jimmy nimmt sich die beste Serie aller Zeiten vor. In verdammt kultigen 13 Minuten kommen übrigens auch die Original Schauspieler aus Breaking Bad vor. So, wie will man das noch überbieten?

via

Nach dem Festival Auftritt in Berlin: Kleine Retrospektive über Blur

Wir haben ja schon ewig lange keine Retrospektive mehr gestartet und nachdem wir schon Radiohead, Oasis und R.E.M einen Rückblick gegönnt haben, kommt nun eine weitere große Band in unsere Hall Of Fame. Blur waren wohl neben Oasis DAS Britpop-Phänomen der 90er Jahre und wo sich die Gallaghers doch immer eher wertkonservativ gaben, konnten sich Graham Coxon und Damon Albarn immer wieder für neue Einflüsse begeistern, die sie gerade in ihren Spätwerken konsequent verarbeiteten. Auch wenn die Band immer als typisch britisch galt, so waren es doch stets Lo-Fi-Einflüsse von amerikanischen Bands wie Pavement, die den besonderen Sound von Blur ausmachten.

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Bryan Cranston verwandelt sich während einer Talkshow in Walter White

Eigentlich ist das Video hier schon etwas älter,aber geht momentan dank Red Eddit viral. Bryan Cranston führt ein launiges Gespräch mit seinem Serien-Kumpel Steven Michael Quezada, der eine eigene Talk Show hostet, doch plötzlich überrascht er mit einer visuellen Verwandlung in sein Badass Alter Ego Walter White und später auch mit einem Acting, was einen schaudern lässt. Wie gerne würde man diese Rolle bei Kunden aus der Hölle anwenden…

Nine Inch Nails – Hesitation Marks (Stream)

Ganze 5 Jahre sind seit dem letztem Album-Release von Trent Reznor ins Land gezogen. Ich habe mir den Stream schon einmal angehört und kann sagen, dass Hesitation Marks ziemlich genau da aufhört wo Year Zero aufgehört hat, auch wenn es zuweilen an den ruhigen Score von The Social Network erinnert.

Stream

Musikvideo der Woche: Snap! – Welcome To Tomorrow

Ich mag den Song wirklich! Da gab es wirklich viel Schlimmeres ein paar schlimmere Verbrechen im Bereich Eurodance und eigentlich war das ja auch nur ein Update zum ebenfalls anti-intellektuellen Disco-Sound der 70er, in dem sämtliche Gesellschaftsschichten zu einem Sound zu großartigen Lyrics wie “Hocus Pocus turn around” gemeinsam tanzten. Ok, ich suche gerade ne Ausrede für mein Guilty Pleasure aber egal…nun geht es auf eine eine lustige Trash-Reise mit einem komischen Steam-Punk-Gefährt und herrlich schrecklichen CGI-Welten.

Snap! – Welcome To Tomorrow (1994)

Regie: unbekannt
Album: Welcome to Tomorrow

Tanz den Meme, Tanz das Gif

Nein, ich werde das nicht lik….moaaaa…gnnn…gnaaaaaa…ach egal, es ist einfach zu spaßig. Wo kann man sonst u.a. Charlie Brown und den Forever-Alone Meme zu Swing, Electro oder Breakbeats tanzen lassen ? Ja eben!

Link via dressedlikemachines

Ohrwurm: Arkon Fly – Through The Fire

Sorry für meine Schreibfaulheit momentan (ach komm, du schriebst eh nicht so viel! Anm. des Redakteurs an sich selber). Es könnte aber auch an diesem unfassbaren funky Song liegen, der so aus der Post-Dubstep-Ecke kommt und gerade in London nen ziemliches Thema ist. Es kommt momentan absolut keine Infos,wer eigentlich hinter Arkon Fly steckt, was die Blogosphäre natürlich noch mehr anfixt. Maximale Begeisterung!

Musikvideo der Woche: We Butter The Bread With Butter – Meine Brille

Eigentlich wollte ich hier zuerst Franz Ferdinand posten, aber die klingen halt wie immer und das Video ist irgendein 80er-Avantgarde-Kram. Deathcore und Texte wie “Ich hab’ mir letztens eine Brille gekauft, / jetzt seh’ ich aus wie ein Student, / oh ja, das lieben die Frauen!” fand ich dann aber lustiger und die wirklich schöne Ästhetik des Videos dürfte dann auch die Feingeister wieder an Bord holen.

We Butter The Bread With Butter – Meine Brille (2013)


Regie: Soeren Schaller & Martin Grau
Album: Goldkinder