Rinko Heidrich

Transformierende Körper tanzen im Takt der Musik.

Twigs – How`s That (2013)

Regie: Jesse Kanda
Album: -

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Mein Gott werde ich da gerade nostalgisch. Ein blutjunger Thomas Bangalter spielt 1996 ein Live-Set bei einem amerikanischen Festival und spielt genau diesen knackigen House, den ich auf dem Debüt-Album “Homework” so geliebt habe und die Franzosen seitdem auch nie wieder so hinbekommen haben. Heute machen sie glatte Disco-Tribute Alben, tragen doofe Roboter-Helme…aber das ist ja eine andere Geschichte.

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Sehr lustige Idee der Jimmy Kimmel Show. Promis lesen Tweets über sich selber, die natürlich alle aus giftigen Flames bestehen und die betreffenden Personen belustigt, überrascht oder ein wenig angepisst aus der Fassung bringen. Ich kenne zwar ca. 50% der Celebreties gar nicht, aber Roseanne (wie dünn ist die denn geworden??) ,Russel Brand, Will Ferrel und Zoey Deschanel kennt man ja auch auf der anderen Seite des Ozeans.

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Farben gegen ein allumfassendes Grau. Gute Musik gegen die Eintönigkeit. Wild Nothing sind Alles.

Wild Nothing – A Dancing Shell (2013)

Regie: Hayley Akins
Album: Empty Estate EP

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Erstens: Menschen sind scheiße. Gerade beim Spaziergehen am Duisburger Innenhafen mal wieder festgestellt. Zweitens: Four Tet ist es absolut nicht. Das neue Mixtape, was er für eine Radioshow kompiliert hat, ist mal wieder erste Sahne und tönt natürlich viel besser als jede Proll-Mucke, die derzeit aus tiefergelegten Abschlepp-Karren rummst. Drittens: Menschen sind scheiße, Erdinger Alkoholfreies nicht. Prost!

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An den englischen Art-Post-Punkern von These New Puritans scheiden sich die Geister. Für die einen irgendwie schon fast der Zeit zu weit vorraus, sind sie für die anderen ein klinische Hipster-Styler. Ich setzte mich mal zwischen die Stühle und finde die Band eine interessante Band, die mal den Durchbruch verdient hätte.
 

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Wie angekündigt widmen wir unsere Hörenswertes-Rubrik den ansteigenden Temperaturen und der sich bessernden Laune. Selbst die Okkult-Rocker von Ghost B.C. machen mit und lassen bei allem Düster-Image auch Selbsrironie durchblicken, Phoenix wagen großes Kino, Junip mögens es ruhig und Frank Turner begeistert die Massen. Als klarer Sieger gehen diesmal aber Chk Chk Chk hervor und bringen den Groove in den Frühling.

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Eigentlich ist das ja nicht für die Views gut, aaaaber geht bei dem Wetter mal ruhig bei einem Eis oder kühlem Bier irgerndwo chillen. Bitte aber vorher noch das wirklich lustige und sehr charmante Video von Pale blue Jak anschauen!

Pale blue Jak – Mr Ace (2013)


Regie: Aidan McAteer
Album: Faces

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Ähm, wie lange hatten wir eigentlich keinen Animationsfilm der Woche? Glaube ist schon länger her und lassen wir doch mal zum ausklingenden Feiertag eine alte Seite360-Tradition wieder aufleben. Bless You ist zwar kein trauriger Meta-Irgendwas-Short, aber der kleine Baby-Godzilla ist einfach zu niedlich und macht ordentlich Bumm in der großen Stadt.

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Um die britische Band Savages wird momentan ein großer Indie-Hype veranstaltet und nicht wenige sehen hier schon die Nachfolger von Siouxsie and the Banshees. Der Auftritt beim Coachella-Festival dieses Jahr war jedenfalls schwer umjubelt und ihr könnte euch nun per Stream entscheiden ob die Vorschusslorbeeren die Aufregung rechtfertigen.


P.S: Chrome zickt manchmal bei Flash-Sachen rum. Einfach noch einmal neu laden, falls es Probleme gibt.

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Hach, das versüßt mir dermaßen den Morgen. Meine bisherigen Newcomer des Jahres covern das neue funky French House-Lied von den Electro-Legenden Daft Punk. Aus dem Disco-Kracher wird allerdings ruhiger melancholischer Ambient-Folk, der gerade zum Ende ganz großes Drama bietet.

Hier nun die Cover-Version von Daughter

und das Original von Daft Punk feat. Pharell

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Mein Traum ist ja immer noch irgendwo in einem coolen Schuppen aufzulegen und den Anwesenden treibende Beats um die Ohren zu hauen. Nicolas Jaar hat es geschafft (gemein!) und legt hier ein formidables 45 Minuten langes DJ-Set auf. Wie immer in der für Jaar typisch hypnotischen Kraft, die weit von Prolo-Sachen wie Guetta oder welcher Ibiza-Größe auch immer liegt.

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Ui, den habe ich wegen meiner Auszeit übersehen. Gaspar Noé war für diesen Clip verantwortlich und hat sich von dem 68-Kurzfilm “ ”N:O:T:H:I:N:G” inspirieren lassen.

Animal Collective –  Applesauce (2013)


Regie: Gaspar Noé
Album: Centipede Hz

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Sorry, aber gutes Wetter bedeutet leider auch meist Abstinenz von dem schrillen Web-Chaos und Tiefenentspannung irgendwo in einem Eis-Cafe. Dort habe auch ein paar Bayern-Fans (soll es ja geben) belauscht, die schon ausgerechnet haben welchen Verein Buyern Munich demnächst noch alles leer kauft. Der hier ist für euch, Jungs :)

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Endlich! Das erste Mal nach Ewigkeiten wieder vor die Tür gehen und zur Abwechslung keine sibirische Kälte, die einem im Wind um die Nase weht, sondern Grill-Geruch von Nachbars Garten und überall aufhellende Häuser-Fassaden und glückliche Gesichter. Naja, etwas übertrieben, und ich bin eigentlich noch zu sehr im Winter-Modus gefangen, als dass ich einfach so dem sonnigen Sonntags-Braten trauen könnte, aber dafür gibt es ja auch passende Musik, die einen in den Groove bringt. The Knife sind allerdings eher was für halluzinogene Trips, Tyler ist nun doch ein Sunnyboy, James Blake wehklagt weiterhin und When Nalda Becomes Punk haben wohl als einzige wirklich den Wetterwechsel registriert. Nächstes Mal wird es richtig poppig und bis dahin gönnt euch mal ein leckeres Eis, Stracciatella oder Nuss.

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