Let´s Play – African MineCraft

Die Demokratische Republik Kongo ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt. Zugleich ist es eines der Ärmsten. Gewissermaßen entblößt die jüngere Geschichte der Demokratischen Republik Kongo, mit ihren jahrelangen Bürgerkriegen, den unethischen und unmoralischen Charakter des neoliberalen Kapitalismus und seiner Ideologie des freien Marktes. Hier wird deutlich was passiert, wenn der Markt ohne Kontrolle walten darf. Internationale Konzerne profitierten nicht nur vom Bürgerkrieg, sondern sorgten indirekt für dessen Aufrechterhaltung, da sich die Bürgerkriegsparteien mit Coltan, Diamanten und Gold finanzierten.

Idee, Animation, Musik: tilted MF

Langweiligkomische Superhelden

2014-12-03edit1

In Nerdkreisen wird gerne darüber gestritten, wer der langweiligste/blödeste Superheld ist. Es gibt keine Einigkeit darüber, ob dieser Titel nun Aquaman oder Daredevil gebührt. Ich finde den Witz ganz gut, dass Daredevils Superkraft darin besteht blind zu sein. Obwohl das auch nur die halbe Wahrheit ist… Jedenfalls was ich großartig finde, sind wirklich sinnlose Superhelden, so wie Powdered Toast Man von der Ren and Stimpy Show, oder Meerjungfraumann, dabei hab ich Sponge Bob nie wirklich geschaut, oder Jesse Pinkmans ausgedachte Superhelden aus ich-weiß-nicht-mehr-welcher-BreakingBad-Staffel. Wirklich outstanding dooflustig sind diese Superhelden hier. Favorit: Can-Predict-The-Second-Fastest-Lane-At-The-Supermarket-Man.

via The Doghouse Diaries

Zur Geschichte der Hip Hop Kultur

Falk Schacht spricht über das Comic “Hip Hop Family Tree“, das die Entstehungsgeschichte der Hip Hop Kultur nachzeichnet. Die Veranstaltung fand auf dem Reeperbahnfestival statt und wurde von Niko Hüls (Backspin) organisiert. Schacht meldet hier begründetet Zweifel an der überlieferten Geschichte an und bemüht sich um historische Aufklärungsarbeit. Es sind insgesamt drei wirklich interessante Filmchen (Teil 2 ; Teil 3), voller kleiner Anekdoten bezüglich der Frühgeschichte des Hip Hop.

Halloween-Content: Minimalistisch gestaltete Horrorfilmposter

The-Shining-Minimalist-Poster

Jimm McShane hat einige Poster kreiert, die von bekannten Horrorfilmen inspiriert wurden und ohne Titel auskommen, sodass man eingeladen ist zu raten. Dass man oben The Shining sieht dürfte nicht so schwer sein, bei manchen aber, bin auch ich nicht auf den Titel gekommen. Auf HalloweenCostumes.com Blog kann man das volle Posterformat als PDF zum Ausdrucken downloaden.

It-Minimalist-Poster

(It)

The-Ring-Minimalist-Poster

(The Ring)

via Laughing Squid

Ralph Steadman illustriert Breaking Bad DVD

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Der Eine oder die Andere ist Ralph Steadman vielleicht bekannt. Wer schon mal in Hunter S. Thompsons Buch Fear and Loathing in Las Vegas reingeschaut hat, dem dürften Steadmans Illustrationen auf jeden Fall im Gedächtnis geblieben sein. Steadman wird die kommende limitierte DVD Auflage von Vince Gilligans Kultserie gestalten. Und das, was da auf Konbini zu sehen ist, also das ist einfach verdammt großartig! whoa…

via

Die MS Stubnitz braucht Hilfe

Die ehemals zur DDR-Hochsee-Fischfangflotte gehörende MS Stubnitz ist seit mehr als zwanzig Jahren eine mobile Plattform für Kulturveranstaltungen aller Art: Live-Musik, Performances, Austellungen etc. Um ihre Betriebsgenehmigung zu erhalten muss das Schiff im Trockendock inspiziert und nötigenfalls instand gesetzt werden. Dafür brauch die Crew noch ein wenig finanziellen Support. Den könnt ihr über die Crowdfundingseite Nordstarter spenden. Zwischen der Aufrechterhaltung des Kulturbetriebes und der Verschrottung liegen keine 5000 Euro mehr.

 

Attachment – Eine poetische Maschine von David Colombini

Attachment ECAL/David Colombini from ECAL on Vimeo.

Über attachment.cc kann man eine Botschaft, Gedicht, Text etc. an die Apparatur schicken, die dann ihrerseits das Eingesandte einkapselt und mit einem biologisch abbaubaren Heliumballon ins IRGENDWO entläßt. Sweeet. Und kommunikativ-subversiv, weil es das Gelingen und Scheitern von Kommunikation versinnbildlicht. Frei nach McLuhan: Die Maschine ist die Message.

via Creative Applications Network

Sex in der DDR besser als in der BRD?

In der 2006er NSFW-Doku “Do Communists have better Sex?” wird das Sexualleben von DDRlern und BRDlern untersucht und Unterschiede festgestellt. Dass DDR-Frauen gegenüber Westfrauen viel emanzipierter waren ist relativ bekannt, doch es gibt noch mehr pikante Details, auch über Größenverhältnisse und cum-frequency. Scheinbar ist es so: Wenn es weniger Dinge gibt, kommen die Menschen öfter, zusammen. Mmmh komisch, bisher war ich froh, nur sieben Jahre DDR erlebt zu haben. Was mich wiederum nervt: Dass hier in Bezug auf die DDR von Kommunismus geredet wird. Im Grunde ist das die Wiederholung der SED-Rhetorik vom real existierenden Sozialismus, der sich 1989 als große Mär entpuppte.

via konbini