Was Sie schon immer über die Starbucks-Sirene wissen wollten (aber nie zu fragen wagten)

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Um mit einer kleinen Anekdote einzusteigen: Die älteren Versionen der Sirene (1971 – 1992) zeigten deutlich mehr Haut als die jüngste Version der den großen Kaffehausbetreiber repräsentierenden Sirene. In der zweiten Iteration (seit 1987) wurden bereits die Brüste mit dem langen wallenden Haar bedeckt, bis dann schließlich 1992 auch Unterkörper und Bauchnabel der Logo-Schere zum Opfer fielen.

Der mexikanische Künstler Abe Green gibt der namenlosen Sirene auf Kaffeebechern ihre Körperlichkeit zurück, mit Sicherheit aber nicht so, wie es von Starbucks intendiert wäre: The secret life of the Starbucks Siren: Mal als Bikerin, mal im Burlesque-Outfit, seilspringend oder als Seeungetüm. Die so liebevoll gestalteten Kaffeebecher sind wirklich niedliche, leicht kindische, vor allem aber höchst charmant skizzierte Neugestaltungen der mysteriösen Schönheit, die endlich mehr sein darf als bloße Kaffeehalterin.

I never been a super a crazy fan of coffee, yes I drink I last one cup of coffee every day and I love the taste of a strong coffee, never with sugar.

So one day before a test I finish my cup while I was waiting to start the test I begin drawing in the cup and this is was like all this project begins, I start drawing a few more and I’m still do.

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The secret life of the Starbucks Siren by Abe Green via whudat

…Und dann war da noch das weltweit größte Musikinstrument

Most Philadelphians don’t realize that the largest working musical instrument in the world is built into one of the city’s landmarks, the former John Wanamaker department store, now Macy’s, at 13th and Market streets.

The Wanamaker Grand Court Organ at Macy’s is a 7-story-high contraption bigger than most people’s houses, even rich people’s. The vast maze of 26,677 pipes and baffles and bellows and wires and wooden stairways lies hidden behind what many of us have always thought was the Wanamaker Organ.

The Wanamaker Grand Court Organ via digg

Fotos aus dem frühen 20. Jahrhundert als surreale, eskapistische Traumwelten

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DAS ist wirklich so wunderschön, so wundervoll, so fantastisch, dass ich auf der Stelle losheulen könnte. Die australische Künstlerin Jane Long transferiert Vintage-Fotos aus der Zeit des ersten Weltkriegs in surreale, pittoreske und vor allem farbenfrohe Traumwelten, irgendwo zwischen Wizard of Oz, René Magritte und Terry Gilliam.

Dancing with Costica nennt sie die Serie, bei der sie auf Fotos des rumänischen Fotografen Costică Acsinte zurückgreift. Die Kollaboration schlägt eine unglaublich intensive Brücke zwischen der – selbst auf Abbildungen – hart und kalt scheinenden Realität der damaligen Epoche und der kreativen Verspieltheit postmoderner Fotokunst. Irgendwie eskapistisch, irgendwie ästhetizistisch, irgendwie Remix… und doch ganz eigen. Ihr seht mich eine Träne abwischen.

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Dancing with Costica via Colossal

Toru Iwatani zeigt die originalen Entwürfe für Pac-Man

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Pac-Man dürfte wohl zu den am besten gealterten Spielen der Prä-Famicom-Zeit gehören: Da sitzt jeder Pixel, wo er sitzen soll, da ist jedes Sprite so gestaltet, wie es gestaltet sein muss, und da befindet sich jede Verzweigung auf dem Spielfeld genau dort, wo eine Verzweigung erforderlich ist. Auf diesen Fotos präsentiert Pac-Man Mastermind Toru Iwatani seine Skizzen für das originale Pac-Man aus dem Jahr 1979. Jepp, das Teil ist schon über 30 Jahre alt und strahlt selbst auf seinen Entwürfen noch so wie am ersten Tag.

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Btw.: Die roten Stempel auf jedem Entwurf markieren diesen jeweils als Top Secret. (via reddit)

…Und dann war da noch das ebenso merkwürdige wie faszinierende Phänomen des musikalischen Orgasmus

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Ein Phänomen, das von der Violinistin und Pianistin Psyche Loui zusammen mit ihrem Schüler Luke Harrison untersucht wird, seitdem sie ein orgiastisches Erlebnis beim Hören von Rachmaninows Piano Concerto No. 2 erlebt hatte.

Tatsächlich scheint es keine große Rolle zu spielen, ob man musikalisch besonders begabt ist, um die extremen physische Reaktionen auf bestimmte Musik zu zeigen, die von Loui “Frission” (Schauer) genannt werden und dem Gefühl eines sexuellen Orgasmus sehr nahe kommen. Entscheidender ist wohl eher die Beschaffenheit der entsprechenden Musik: Dynamische Sprünge, eine Dramaturgie von sanft zu laut und dissonante Töne, die mit der Hauptmelodie kollidieren, sind wohl die wesentlichen Ingredienzen für ein orgastisches Musikerlebnis. Als Wenig-Klassikhörer käme mir da als erstes die gesamte Montrealer Postrock-Ecke in den Sinn. Und tatsächlich, die Erregung die sich bei so manchem GY!BE-Song aufbauen kann, hat schon etwas für sich. Den gesamten Bericht zu dem Phänomen (inklusive einer “einladenden” Playlist) findet Ihr bei BBC Future.

The strange phenomenon of musical skin orgasms 

Wenn Chuck Norris zum Kommunismus konvertieren und eine Flagge gestalten würde…

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…dann würde sie genau SO aussehen. Das Wappen der Stadt Schelesnogorsk ( Железного́рск) in Russland ziert ein russischer Bär, der ein Atom spaltet. Noch einmal zum Mitschreiben: A fucking bear is splitting a fucking atom… by his bare fucking hands. Geht es überhaupt noch großartiger!? Weitere Flaggen, die sämtliche Designregeln verletzen und trotzdem Fuck Yeah Awesome aussehen, findet ihr bei den TED Ideas.

Beklopptes Mashup ist bekloppt (Linkin Park vs. Smash Mouth)

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This shouldn’t work, why does this work? – Der Titel sagt eigentlich schon alles. Bastard Pop kann vieles: Begeistern, rocken, verblüffen… aber auch – wie in diesem Fall – schlicht erheitern. Mit Genregrößen wie den Kleptones oder Girl Talk kann es dieser irre Mashup-Song zwar nicht aufnehmen, aber es ist allemal ordentlich überraschend, wie der Gute Laune Fun-Punk von Smash Mouth mit dem pathetischen Nu Metal von Linkin Park harmoniert. Allein der Pfeifpart… Gold!

via Maik

Ennuigi – Die existenzialistische Version von Mario Bros

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Oh, ja… es gibt kaum etwas schöneres in der Kaffeehaus-Philosophie als dieser prätentiöse, Zigarette rauchende und über die Sinnlosigkeit des Lebens nachdenkende Existenzialismus-Chic, den wohl die meisten (ehemaligen) Philosophiestudenten aus eigener Erfahrung kennen dürften. Auch ich hatte meine Rollkragenpulliphase und ich bereue keine Sekunde davon. Damals im Dunst von Whiskey, Zigarettenrauch und fatalistischen Fragen hat das Leben noch richtig Spaß gemacht.

In Ennuigi (vom französischen “Ennui” für Langeweile und Tristesse) könnt ihr genau dieses großartige Lebensgefühl in einem Super Mario Bros Setup nachspielen. Inklusive Kommandos für tief inhalierendes Rauchen und existenzialistisches, nachdenkliches nach oben Schauen. So in etwa sollte auch mein erster Mario Maker Level aussehen.

Play Ennuigi via Dangerous Minds

CGI sucks! Really?

Ja, we all have been there: CGI nervt, die Filme haben nicht mehr die Qualität von früher, Computereffekte zerstören die Illusion, Uncanny Valley, blablabla und so weiter. Das reicht so langsam mal… und das sage ich als großer Fans der “echten” Special Effects der alten Schule. CGI hat der Filmwelt eine Menge Gutes gebracht, vor allem wenn es richtig eingesetzt wurde. Und dieses kleine Video-Essay bringt das dann auch ziemlich gut auf den Punkt, ohne Früher-war-alles-besser-Bullshit.

Why CGI sucks (Except it doesn’t) via Seitvertreib