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Konzertbericht: Kula Shaker im Gloria, Köln, 06.11.2016

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Rauch steigt empor, auf und vor der Bühne. Das eine ist Begleiterscheinung einer jeden Rockband, während Räucherstäbchen klarmachen, dass es doch noch etwas exotischer wird. Der süßliche Geruch verbreitet sich im Raum und ummantelt ein Publikum, das sich mit Pilzkopf-Frisuren und Blümchenhemden perfekt in die Szenerie einfügt.
Kula Shaker waren 1997 noch einmal das letzte große Aufflackern der Britpop-Hysterie und schafften mit 60er-Jahre-Psychedelica und einem Hitalbum namens “K” ihren Durchbruch. Fast 20 Jahre später, inklusive längerer Bandpause, bewegt man sich auf der Hipness-Skala eher im unteren Mittelfeld, und trotzdem ist das Kölner “Gloria” heute Abend brechend voll und ausverkauft.

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Die 80er Jahre: Die besten Filme des Jahrzehnts für Musikliebhaber

THE-BLUES-BROTHERS

Ich glaube, ich habe schon in einem der letzten Artikel mit Musikliebhaberfilmen erwähnt, dass Musicals so überhaupt nicht mein Genre sind. Dementsprechend sind sie auch in dieser Retrospektive nicht besonders präsent. Müssen sie auch gar nicht: Wer Musik und gleichzeitig Filme mag, ist keineswegs auf das naheliegendste und damit auch irgendwie ödeste Genre-Crossover angewiesen: Warum nicht stattdessen großartige Slapstick-Action mit viel Coolness, viel Humor und vor allem viel Rock N Roll (Blues Brothers)? Oder überlange surreale Musikvideos (The Amazing Mr. Bickford, The Wall), gerne auch dramatisch, pathetisch und voll mit Attitüde (Purple Rain). Oder warum nicht eine der besten Mockumentarys aller Zeiten (This is Spinal Tap)? Und wenns dann doch musicaleske Unterhaltung sein soll, kann ich zumindest Forbidden Zone anbieten… das wiederum ist aber auch ein Musical wie kein Zweites und passt somit perfekt in diese Reihe schriller, verquerer und ungewöhnlicher Filme.

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