Jamie-Lee Kriewitz vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm…

…Und der Song, mit dem sie das tut, ist überraschend okay, an manchen Stellen sogar richtig gut. Die “The Voice of Germany”-Gewinnerin Kriewitz, von der ich bis dato noch nie etwas gehört habe (Pop-Castingshows rauschen in der Tat immer komplett ungesehen an mir vorbei), hat einen angenehm großen Stimmumfang und weiß den in ihrem Song Ghost auch geschickt einzusetzen. Ihre Stimme ist dann allerdings auch das einzig Herausstechende an dem deutschen Eurovision Song Contest Beitrag dieses Jahres. Der ist abgesehen davon eine solide Electropop-Nummer mit ein wenig Lena Meyer-Landrut, ein wenig Rihanna und viel grundgutem Schlagerpathos.

Ob das ganze in Stockholm was reißen kann? Ich würde mal laienhaft behaupten “ja durchaus!” (Die ESCs rauschen auch immer eher ungesehen an mir vorbei). Klingt Ghost doch schon irgendwie nach einem ESC-Gewinnersong. Außerdem ist es doch schön, dass nach dem ganzen Naidoo-Debakel doch noch ein würdiger Schland-Vertreter für den Contest gefunden werden konnte, auch wenn die Kassierer natürlich geiler gewesen wären…

ESC-Vorentscheid: Triumph des Zierbömmels (SPON)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>