Ich bin jetzt offiziell Drehbuchautor eines gescheiterten Films

ccdfe67594-logo…denn EWE läuft beim Festival des gescheiterten Films und tourt mit diesem einmal quer durch Deutschland. Natürlich freue ich mich immer, wenn EWE irgendwo gezeigt wird. Gerade bei diesem Festival fühlt es sich aber doch komisch an, außerdem ein wenig ungerecht. Immerhin lief EWE damals nach seiner Premiere auf einigen Festivals und in einigen Kinos quer durch die gesamte Republik (und sogar in Österreich) und wurde vom Publikum vor Ort immer sehr gut aufgenommen. Und ich halte ihn immer noch für eine sehr starke – wenn auch in vielen Punkten überholte – Parabel.

Der Kommentar der “Gescheitert”-Festivaljury zum Film ist aber einfach zu geil:

Und täglich grüßt die Kamera. Ein Dauer-Selfi ohne Hirn und Pause. Permante Selbstwahrnehmung bis zum Selbstverlust. Von der Homophobie zur Homophilie. Wenn das Subjekt sich selbst zum blanken Objekt macht, verliert sich das Bewußtsein (=das Wissen von…sich selbst)im schwarzen Loch der staatlichen Überwachung. Ein beklemmende Inneneinsicht an den Gestaden der Styx.

Anyway, ich werde am 07.01. auf jeden Fall in Berlin sein und mir den Film im Babylon noch einmal unter diesen sehr speziellen Rahmenbedingungen zusammen mit Johannes anschauen. Vielleicht schafft es ja auch jemand von euch. Und wenn nicht, das Teil steht immer noch auf Youtube und hat dort mittlerweile schon beeindruckende 500 Klicks. Außerdem ist bereits das Drehbuch für meinen nächsten Kurzfilm fertig, und in mir reift mehr und mehr der Wunsch dieses in den kommenden Jahren filmisch in die Tat umzusetzen (Jepp, ich glaube fest, dass so etwas auch mit Baby geht). Der darf dann ebenfalls gerne in drei Jahren auf dem selben Festival laufen.

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