…Und dann war da noch das ebenso merkwürdige wie faszinierende Phänomen des musikalischen Orgasmus

musical-orgasm

Ein Phänomen, das von der Violinistin und Pianistin Psyche Loui zusammen mit ihrem Schüler Luke Harrison untersucht wird, seitdem sie ein orgiastisches Erlebnis beim Hören von Rachmaninows Piano Concerto No. 2 erlebt hatte.

Tatsächlich scheint es keine große Rolle zu spielen, ob man musikalisch besonders begabt ist, um die extremen physische Reaktionen auf bestimmte Musik zu zeigen, die von Loui “Frission” (Schauer) genannt werden und dem Gefühl eines sexuellen Orgasmus sehr nahe kommen. Entscheidender ist wohl eher die Beschaffenheit der entsprechenden Musik: Dynamische Sprünge, eine Dramaturgie von sanft zu laut und dissonante Töne, die mit der Hauptmelodie kollidieren, sind wohl die wesentlichen Ingredienzen für ein orgastisches Musikerlebnis. Als Wenig-Klassikhörer käme mir da als erstes die gesamte Montrealer Postrock-Ecke in den Sinn. Und tatsächlich, die Erregung die sich bei so manchem GY!BE-Song aufbauen kann, hat schon etwas für sich. Den gesamten Bericht zu dem Phänomen (inklusive einer “einladenden” Playlist) findet Ihr bei BBC Future.

The strange phenomenon of musical skin orgasms 

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