Literarische Roadtrips auf einer interaktiven Karte

on the road

Atlas Obscura stellen auf einer interaktiven Karte zwölf literarische Reisen der US-Literatur dar, wobei der Fokus auf dem good old Roadtrip liegt. Oben sieht man die Strecke von Jack Kerouacs “On The Road”, das man unbedingt lesen sollte. Das Werk ist eine der großartigsten Inszenierungen der Suche nach Freiheit, als das Zelebrieren derselben. Es gibt Einblick in eine der ersten und nachhaltigsten popkulturellen Subkulturen. Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre. Die Zeit der Beatniks und ursprünglichen Hipster, die Bohemiens des zwanzigsten Jahrhunderts, die nur Jazz, Literatur, Kunst und Liebe im Kopf hatten. Und was da für eine Literatur entstanden ist. Allen Ginsberg fast schon Prosagedicht, Burroughs strange Drogeneskapaden (Naked Lunch) und vieles mehr. Man sich von künstlerischen Konventionen. Kerouacs erzählender Text mischt sich mit dem stampfenden Beat des Jazz und wird zu einer musikalischen, lyrischen Prosa.

Aus “On the Road” (“Unterwegs”):

[…] denn die einzigen Menschen sind für mich die Verrückten, die verrückt sind aufs Leben, verrückt aufs Reden, verrückt auf Erlösung, voll Gier auf alles zugleich, die Leute, die niemals gähnen oder alltägliche Dinge sagen, sondern brennen, brennen, brennen wie phantastische gelbe Wunderkerzen und wie Feuerräder unter den Sternen explodieren […] 

Via Kotzendes Einhorn

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