…Und dann war da noch Thom Yorke, der vor kurzem einen 18-Tage langen Soundtrack komponiert hat.

yorke

Genau! Der Thom Yorke: Der Sänger der Avantgarderock Rock Musterschüler Radiohead. Aber was in diesem Fall entscheidend ist: Genau!18 Tage dauert der Soundtrack Subterranea, den Yorke für Stanley Donwood verfasst hat. 432 Stunden, bzw. 25.920 Minuten von denen laut Künstlers keine einzige innerhalb des Stücks wiederholt wird.

Donwood, Nutznießer dieses gigantomanischen Soundtracks, ist der Künstler hinter aller Radiohead Albencover seit The Bends (Sprich: Der Mann kann auch was), und das Stück soll während seiner 18tägigen Ausstellung The Panic Office genau einmal gespielt werden. Um das Ganze mit dem Zitat eines paranoiden Androiden zu kommentieren:

Please could you stop the noise, I’m trying to get some rest
From all the unborn chicken voices in my head
What’s that…?

THOM YORKE TO SCORE “EVOLVING”, 18 DAY-LONG SOUNDTRACK FOR STANLEY DONWOOD EXHIBITION via independent

Poetisches für den Sonntag: Tauchen im Quallensee

Faszinierende Unterwasseraufnahmen vom Ongeim’l Tketau in Palau, der auch Jellyfish Lake bzw. Quallensee genannt wird. Warum dies so ist, wird in diesem von einem Schnorchler gedrehten poetischen Film eindrucksvoll beantwortet.

Eigentlich finde ich im Meer Quallen ja immer ein bisschen unheimlich: Hier, mit genügender Distanz, erscheinen sie tatsächlich aber als mit die poetischsten Tiere, die Mutter Natur zu bieten hat. Ergänzend sei noch gesagt, dass die hier zu sehenden Mastigias papua im Gegensatz zu vielen anderen Quallenarten derart sanfte Harpunen haben, dass sie für die menschliche Haut praktisch nicht spürbar sind und so ohne Probleme auch durch diese poetischen Massen hindurchgetaucht werden kann (mehr dazu in dieser pdf).

via Colossal