(Ich setze das mal in eine Klammer…

( entre )

…denn so macht es auch Gregory Edelein mit so ziemlich allem, was er auf freier Wildbahn findet. Uns wurde irgendwann mal (zumindest soweit ich mich erinnere in der Schule) erklärt, dass Klammern meist ein schlechtes Stilmittel in einem Text sind (und meist auch ein Zeichen dafür, dass der Autor seine Gedanken nicht richtig sortieren kann). Ich sehe das anders: Klammern sind ein perfektes (Stil-)Mittel, um Einschübe vorzunehmen, ohne mit diesen einen ganzen Text zu überrennen (das haben sie übrigens auch mit ihrem – möglicherweise etwas eleganteren, poetischen – Pendant, den einschiebenden Gedankenstrichen gemeinsam).

Im Grunde genommen kann die akademische und kulturelle Welt gar nicht genug Klammern und Gedankeneinschübe besitzen (ganz zu schweigen von großartigen Denkern wie Derrida, die (zumindest scheint es mitunter so) ihre gesamte Philosophie einzig auf Klammern aufbauen). In diesem Sinne: Danke, Herr Edelein.

Interventions Paysage via Kulturtechno )

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