Was passiert, wenn man über den Rahmen bekannter Plattencover hinausschaut?

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Yeah! Alberne Dekonstruktionskunst, die in diesem Moment genau mein Fall ist und geradezu nach einer Clickbait-Überschrift schreit. Ähnlich wie die Dark Sides of the Cover schert sich die Kreativfabrik Aptitude bei ihrer Spekulation über das Geschehen neben den berühmten Coverbildern weder um Ernsthaftigkeit noch um einen sozialkritischen Anspruch. Stattdessen gibt es infantilen Nonsens voll auf die Fresse. Und der passt in dem Fall einfach mal: So plantscht also das Nevermind-Baby hier mit Hai und Delphin, so latschen die Beatles entspannt über die Route 66, Michael Jackson erhält düstere Prophezeiungen von einem zukünftigen Macaulay Culkin und die Parklife-Hunde rennen vor einem gigantischen Hasen davon. Subtil geht anders. Aber wer braucht schon subtil?

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Espacios occultos – Die Leere der Leinwand

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In seiner Reihe Espacios occultos, zeichnet der spanische Künstler José Manuel Ballester berühmte Gemälde der Kunstgeschichte nach, verzichtet dabei jedoch auf sämtliche Personen, die auf den Originalen zu sehen sind. Die Enthumanisierung der Kunstwerke öffnet so den Blick des Betrachters für den Hintergrund, für das, was sonst hinter den Porträtierten verschwindet. Im wahrsten Sinne des Wortes versteckte Plätze kommen so plötzlich zum Vorschein: Eine einsame im Wasser treibende Muschel, die ihrer Rolle als Geburtsort der Venus beraubt ist, ein Hügel, einzig belebt von einer Blutlache, die ihn zum verlassenen Tatort der Erschießung der Aufständigen von Madrid werden lässt, eine verlassene Tafel, an der das letzte Abendmahl nur noch eine blasse Erinnerung zu sein scheint und ein inhumanes Chaos abstrakter Formen, die ein Guernica bilden, das die Menschen, die es einst bevölkerten, komplett vernichtet hat….

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Tausendteiliges CMYK-Puzzle

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Puzzlespaß für alle Farb- und Designfreunde. Das CMYK-Puzzle von Clemens Habicht besteht aus exakt 1000 Teilen, von denen jedes einzelne aus jeweils genau einer Farbe dieses Farbspektrums besteht. Die Herausforderung – die Teile alle so anzuordnen, dass die gesamte Farbpalette sichtbar wird – soll laut Macher weitaus niedriger sein, als man bei diesen epischen Ausmaßen vermuten könnte. Der intuitiven Farberkennung des menschlichen Auges sei Dank. Schönes Teil!

1000 Colours via Colossal