Die ausbleibende Revolution – Analyse des deutschen TV-Serienmarktes

Drüben bei Dietrich Brüggemann findet sich derzeit ein wirklich, wirklich, wirklich großartiger Text, der zum einen analysiert, wie es zu der großen TV-Serien-Revolution in den USA kommen konnte, und zum zweiten den deutschen Fernsehmarkt darauf abklopft, ob er in naher Zukunft ähnliche Qualität liefern könnte. Dass das Ergebnis der Analyse eher pessimistisch ist, dürfte nicht überraschen, überraschend ist allerdings mit wie viel Akribie sich der anonyme Verfasser dem Thema widmet und wie fundiert und plausibel seine Argumentation aufgebaut ist. Nein, das ist kein gewöhnlicher “Die deutschen Fernsehmacher sind doof”-Rant, sondern eine komplexe, 32seitige (!) essayistische Analyse, die an den entscheidenden Stellen zwar auch nicht mit Polemik geizt, alles in allem aber äußerst sachlich und argumentativ untermauert daherkommt. Ja, das ist ein Lesebefehl.

Eine Analyse, was die Qualität der neuen US-Serien eigentlich ausmacht und warum genau diese Qualität im deutschen Fernsehen auf unbestimmte Zeit nicht zu sehen sein wird.

Die ausbleibende Revolution via Dietrich Brüggemann

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>