Links fürs Wochenende

Warum Wählen keinen Gewinn bringt – und warum die Demokratie trotzdem funktioniert

Gedanken von Thomas Grüter über die Irrationalität der Demokratie… Ich persönlich habe da mittlerweile, Dank heftiger Diskussionen der letzten Wochen, ein relativ dickes Fell entwickelt, wenn es darum geht zu verteidigen, warum es aus individueller Perspektive höchst irrational ist, wählen zu gehen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Stimme in irgendeiner Form das Wahlergebnis beeinflusst, praktisch gegen 0 tendiert. Wahrscheinlich hat jedes alberne Facebook-Posting, jede kleine politische Äußerung von mir mehr Einfluss auf den Ausgang der Wahl als die Tatsache, dass ich auch dieses Jahr wieder in die Kabine gehen und mein Kreuzchen machen werde. Ein demokratisches Dilemma eben… und wie (fast) immer werde ich auch bei der Bundestagswahl 2013 wieder einmal irrational handeln. Mich gegenüber Nichtwählern erhaben, verantwortungsbewusster oder gar demokratischer zu fühlen, ist dabei allerdings nicht drin.

Der Kampf der Kleinen (Video: 90 Minuten)

ARD-Reportage über die kleinen Splitterparteien, die regelmäßig an der 5%-Hürde scheitern und trotzdem um jedes kleine bisschen Aufmerksamkeit kämpfen.

Mathematiker beweisen die Existenz Gottes? Nicht wirklich…

Florian Freistetter über den ontologischen Gottesbeweis von Kurt Gödel und über die grundsätzliche Problematik der Prämissen, wenn man Gott mit Werkzeugen der Logik auf die Schliche kommen will. Passend dazu auch der Artikel Gottesbeweis per Mathematik und Computer? von Jürgen Schönstein.

…und der Tempel des Todes

Alle tun es, keiner spricht darüber – aber hiermit hat das Schweigen ein Ende. Vier Betroffene berichten von ihrer persönlichen Beziehung zu einem Spiel, das durch die ‘Daily Challenge’ einen sozialen Aspekt dazugewonnen hat. Wir finden: Spelunky ist jetzt schon ein Klassiker des Gamedesigns.

Vier Blickwinkel auf ein Spiel, vier Texte, vier Spelunky-Opfer … und der Tempel des Todes.

Und wer davon nicht überzeugt ist, der kann es einfach selbst antesten: Das Original-Spelunky zum kostenlosen Download, oder die kostenpflichtige Steam- und XBox-Variante.

Sorry Mario Bros (Freeware-Game)

Wo wir schon bei herausfordernden Plattformern sind: In Sorry Mario Bros wird das sattsam bekannte Damsel-in-Distress Konzept der Mario-Serie auf den Kopf gestellt, indem der Spieler die Steuerung von Princess Peach übernimmt und hier dabei hilft, sich mit eigener Kraft aus Bowsers Schloss zu befreien.

Djändan (Gendern, das)

Gegenderte, also vermeintlich dem Geschlecht des vermuteten Kunden angepaßte Produkte, (via) finde ich persönlich ja ganz wunderbar. Jaja, wirklich!

Listen to Wikipedia

Data-Vertonung der Internet-Enzyklopädie, bei der Bearbeitungen, Neukreationen und Löschungen von Artikeln in nahezu meditative Töne übersetzt werden. Hier noch mal für  näher Interessierte die Story zum Projekt bei Verge: Fall asleep to the sound of Wikipedia (via)

Download Free Music from 150+ Classical Composers

Klassischer Sound fürs Wochenende…

Mad Magazine #1

…und klassischer Lesestoff fürs Wochenende. Die Erstausgabe des Mad Magazine gibt es derzeit als Kindle-Edition im ebook-Format bei Amazon für lau. (via) Edit: Leider nur bei Amazon.com. Keine Ahnung, ob man da trotzdem auch aus Deutschland rankommt. Alternativ gibt es das Teil ebenfalls kostenlos bei Comixology

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>