Introducing…Transzendieren Exzess Pop und so

Lennart Thiem, Sebastian Schreck und Martina Lenzin haben ein wunderbares und interessantes Mag in Eigenregie erstellt und möchten dieses gerne mit euch kulturinteressierten Menschen (oder bist du gerade wieder wegen der besten Erotikfilme bei uns gelandet? tzes) teilen. Wie man hört sind die Väter unheimlich stolz auf ihr Baby und präsentierten es am 29.03.2013 im Goldenen Salon, Hamburg.

Der werte Herr Thiem hat mir freundlicherweise schon vor einiger Zeit ein Exemplar zukommen lassen und ich schildere mal kurz meinen Eindruck.

T-E-P ist ein Fanzine-Style im positiven Sinne. Während ich noch so was noch zu Schulzeitung-Tagen in den 90ern mies über den Kopierer gejagt habe, macht das Heft einen stabilen Eindruck mit gut lesbarer Schrift und überhaupt aufgeräumten Design, was sicherlich auch eine Kostenfrage war, aber schief ist hier nix. Sehr gelungen ist der Einstieg über das Kult-Fanzine Pitti Platsch, dem man hier in gewisser Art und Weise auch Tribut zollt. In der mittlerweile dritten Ausgabe beschäftigt man sich mit dem ersten eigenen Sampler, für den man diverse Bands einlud. Dass diese alle aus Hamburg kommen, ist laut Lennart eher Zufall und nicht bewusst beabsichtigt. Überhaupt sympathisch, wird nicht die “Meine Stadt ist ja sooo hip”-Karte ausgespielt, was ihm bei der wichtigen Bedeutung der Elbmetropole – siehe auch die wichtigsten deutschen Alben der 90er – wahrscheinlich keiner übel genommen hätte. Da ist man doch gerade aus Berlin anderes gewöhnt und freut sich über soviel sympathisches Understatement. mein Favorit unter den insgesamt sehr lesenwerten Texten ist der Artikel von Nico Schipper (den viele hier bestimmt über seinen Blog Nicorola kennen), der wunderbar seine ersten Schritte in die Blogwelt beschreibt, die Euphorie und auch die Schattenseiten in Form von wenig gehaltvollen Spam-Mails seitens der Musikindustrie. Die vorgestellten Bands bleiben Geschmacksache (ja ach?!?, Anm. des Redakteurs an sich selbst), aber auf zwei CD`s sollte schon was für jeden zu finden sein. Ich wollte hier übrigens den Witz mit der runden Sache bringen, aber habe den dann für viel Geld an Markus Lanz verkauft. Ach so, T-E-P kostet schicke 5 Euro.

2 Kommentare zu “Introducing…Transzendieren Exzess Pop und so

  1. Pingback: Presseschau No.1/2013 (in Arbeit) | Honeyheads

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