Die Barbie-Anatomie

Eigentlich wollte ich ja unbedingt noch was zu der großartigen BIOS-Ausstellung im Georg-Kolbe-Museum Berlin schreiben, die im August eröffnet wurde. Da ich wegen meiner Prüfungsvorbereitung bisher noch nicht dazu gekommen bin, quasi als kleiner Appetizer die Anatomical Barbie von Jason Freeny, die dort zwar nicht ausgestellt ist, aber ebenfalls gut in das Programm zwischen Künstlichkeit, Natürlichkeit und Kreatürlichkeit passen würde. Das traditionelle Mädchenspielzeug bis auf die Organe entblättert, eine Rückführung des Künstlichen, Affektierten und Prototypisch Unmenschlichen in den Menschlichen Raum, die Menschwerdung einer Puppe, eines Klischees und gleichzeitig natürlich eine herrliche Abrechnung mit dem auf anatomische Perfektion getrimmten Spielzeug. Fotos der Plastik gibt es in Freenys Shop als Print zu kaufen.

via Colossal

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