Dramatik des 18. und 19. Jahrhunderts: Übersicht, Thesen und Probleme

So… geschafft. Der letzte Artikel zu meiner etwas ausgeuferten Prüfungsvorbereitung. Der chronologische, analystische und interpretatorische Überblick ist selbstverständlich primär die Grundlage für das eigene Prüfungsgespräch. Ich weiß, dass ich in meinen Texten Lücken gelassen habe: Ich hätte auf das ein oder andere Drama, den ein oder anderen Autoren dezidierter eingehen können, ich hätte komplett andere Werke wählen können und wäre damit womöglich zu einer komplett anderen Literaturgeschichtsschreibung gekommen. Die Literaturgeschichte trägt per se in sich schon den Hauch der Willkür: Was wir als wichtig erachten, was kommende Generationen als wichtig erachten, was früher Einzug in den Kanon gefunden hat, was heute kanonisiert ist… all das scheint zumindest bis zu einem gewissen Maße arbiträr.  Aber genau an jenem Punkt möchte ich in der mündlichen Prüfung auch mit meinen Thesen ansetzen, die einerseits begründen, warum ich ausgerechnet auf Lessing, Schiller etc. eingehe, andererseits genau aber jene Konzentration problematisieren soll und damit auch durchaus Fragen zum literaturwissenschaftlichen Feld generell stellt. Im Folgenden also ein kurzer Überblick über die hier veröffentlichten Artikel, dann die Thesen inklusive kurzen Erläuterungen und zum Abschluss schließlich noch einige Literaturempfehlungen sowohl im Bezug auf Quellen als auch Sekundärliteratur. Rock on, Science!

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