Dramatik des 19. Jahrhunderts: Nachmärz und Gründerzeit

Ich habe vor der Diversifizität der Dramatik des 19. Jahrhunderts gewarnt… und im so genannten Nachmärz schlägt sie mit aller Brutalität zu. Außer Friedrich Hebbel, mit dem ich mich bereits im letzten Artikel auseinandergesetzt habe und dem österreichischen Schriftsteller Ludwig Anzengruber ist aus dieser Zeit dramatisch tatsächlich nicht viel herauszuholen. Es scheint regelrecht eine riesige Lücke aufzuklaffen zwischen dem Spätwerk Hebbels und dem Beginn des Naturalismus 1889. Die damals in der deutschen Literatur tonangebende Strömung, der Realismus, präferierte die Novelle oder den Roman. Wenn man sich die “großen” Namen anschaut, mit denen sich unsere heutige Literaturwissenschaft befasst, ist im Grunde genommen kein Dramatiker dabei zu finden: Storm, Fontane, Droste-Hülshoff… Nope, nichts, kein Drama. Stattdessen Prosa, Prosa, Prosa. Ein bisschen anders sieht es beim theatralen Betrieb aus. Hier finden wir immerhin die Meiniger, die mit ihren realistischen, akribischen Stücken zumindest in der Aufführungspraxis den Weg zum Naturalismus weisen. Ebenso markant in dieser Zeit, sowohl in Theorie als auch Praxis ist die Verklärung der großen deutschen Dichter: Kleist, Schiller, Goethe, Grabbe… sie werden in dieser Zeit wieder- oder teilweise zum ersten Mal entdeckt, oft gekoppelt an einen deutschen Mythos, in engem Zusammenhang mit der Reichsgründung. Und diesbezüglich kann man natürlich noch zumindest kurz auf Richard Wagner und seine Opern hinweisen. Well, es bleibt dennoch chaotisch und ohne klare Linie. Der folgende Text wird daher relativ kurz sein, soll aber dennoch nicht in allzu große Larmoyanz über eine nicht stattfindende dramatische Epoche ausarten.

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The Flaming Lips & Amanda Palmer – The First Time Ever I Saw Your Face

Was freue ich mich jetzt auf irgendwelche Dummbeutel-Kommentare, die hier Sexismus oder Ähnliches vermuten. Eines steht schon mal fest: Amanda Palmer hat relativ wenig Probleme mit Nacktheit und ein Flaming Lips Video wird nie normaler Konsens sein.

The Flaming Lips & Amanda Palmer – The First Time Ever I Saw Your Face (2012)

Regie: Delo Creative

Album: The Flaming Lips And Heady Fwends

Dramatik des 19. Jahrhunderts: Georg Büchner

So. Georg Büchner also. Alles was ich in vorangehenden Artikeln für das 18. und 19. Jahrhundert festgestellt habe, die Diskrepanz zwischen Theaterbetrieb und den großen Dramen, die Diskrepanz zwischen zeitgenössischer und späterer Rezeption, die Verdammung der großen Dramen zu Lesedramen etc… gilt für Georg Büchner (1813 – 1837) in extremem Maße. Es existiert nur eine geringe Zahl überlieferter Werke von ihm, er war Zeit seines Lebens ein literarischer Außenseiter, war ganz ähnlich wie Kleist seiner Zeit weit voraus und starb in jungen Jahren. Gleichsam spielt er eine ungemein große Rolle in der späteren und heutigen Rezeption der damaligen Zeit: Zahllose literaturwissenschaftliche Werke beschäftigen sich mit seinem Oeuvre, seinem Leben, seinem Schaffen und er wird vollkommen zurecht als Meister der deutschen Literatur gefeiert und mit den Größen des Sturm und Drang und der Klassik auf eine Stufe gestellt. Gleich mehrere Gründe, sich mit dem Vormärz-Dramatiker und Getriebenen ausführlicher zu beschäftigen.

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Animated Short der Woche: La mano de Nefertiti

Ich verstehe zwar kein Wort Spanisch, aber dieses kurzweilige Video macht auch so eine Menge Spaß. Mir ist das zwar auf Dauer etwas zu viel Slapstick, aber der Kurzfilm kann dafür mit viel Charme punkten. Wer also einen leicht mauligen Papagei, einen naiv-blöden Hund und die Hand einer verstorbenen Pharaonin nachts im Museum erleben möchte darf hier auf Play drücken.

La mano de Nefertiti (Spanien, 2012)

Regie: Guillermo García Carsí

A Link to the Past

Keine Sorge, ich bin noch irgendwie im hier und jetzt verwurzelt. Und da ich mich prüfungstechnisch mittlerweile schon zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorgegraben habe, hat der ganze literaturwissenschaftliche Schmu auf Seite360 auch bald ein Ende. Und dann gibt es natürlich wieder jede Menge Pop, Mashups, Street Art, Postmoderne und all den abgefuckten Kunst-Kram, den man im 19. Jahrhundert nur selten findet. Versprochen! Außerdem habe ich mir fest vorgenommen, sobald ich die Prüfungen hinter mir habe, meine Retro-Game-Collection ordentlich auszubauen… einfach weil es nichts schöneres gibt, als pixelige Helden durch pixelige Landschaften laufen zu lassen… und weil alles, was im Games-Bereich in den letzten 10 Jahren veröffentlicht wurde, doof ist… Zumindest kein Vergleich zu den großen Sprite-Veteranen der 8 und 16-Bit Ära. Den Beweis dafür gibts dann auch gleich mal hier in einem wundervollen Comic vom wundervollen Zac Gorman. Und damit verabschiede ich mich wieder in die Vergangenheit… Woyzeck lesen.

via

Dramatik des 19. Jahrhunderts: Restauration, Biedermeier und Vormärz

Zwei wesentliche Aspekte spielen sowohl beim Drama als auch Theater der Zeit von 1815 bis 1848 eine wesentliche Rolle: Das erste wäre die Frage nach Identität und Persönlichkeit, die Auseinandersetzung mit dem Genie und Individuum und die Entfremdung des Menschen von sich selbst. Der zweite Aspekt ist der des Historischen, die Auseinandersetzung mit der (real nicht vorhandenen) Nation als historisch gewachsenes Gebilde, die Postulierung eines Nationalstaates, die Betrachtung der Geschichte als schicksalshaftes Geschehen und die identitätsstiftende Kraft, die von dieser ausging. Beide Momente sind eng mit den Geschehnissen der damaligen Zeit verknüpft: Seien es die Erfahrungen der jungen Generation, die in den Befreiungskriegen gemacht wurden, die Konfrontation mit Krieg und Gewalt, die Enttäuschung über den Wiener Kongress, seien es die späteren Ereignisse wie die rigide Zensur in der Restaurationsepoche, der Patriotismus und Nationalismus, die deutsche Frage und schließlich die Kulmination dieser Motive in der Revolution von 1848… Immer ist es das außerdramatische Geschehen, der außertheatralische Kontext, der Formen der Dramaturgie und Theatralität bedingt und konstituiert. Insofern können wir in dieser Zeit durchaus von einem sich radikal mit der Außenwelt auseinandersetzenden Drama sprechen, vollkommen unabhängig davon, ob es für sich nun eine ästhetische Autonomie fordert, die Geschichte affiziert und zur Flucht nutzt oder das Zeitgeschehen reflektieren oder gar beeinflussen will. Während die Dramatik der Aufklärung und des Sturm und Drang immer wieder auf theoretischen Motiven der Philosophie und Gesellschaftskritik fußte und diese meist zur Erziehung des Publikums – losgelöst von der aktuellen politischen Situation – auf die Bühne brachte, sind die Dramaturgen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts tief in die Geschehnisse ihrer Zeit involviert oder zumindest von diesen  maßgeblich beeinflusst.

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Parameter Moderner Literatur I – Äußere Parameter

Die literarische Moderne fasziniert mich. Ich finde, dass wir bis so ungefähr jetzt auch eigentlich mit einem modernen Bewusstsein in der Welt rumgetingelt sind, weil ich die Postmoderne für eine Weiterführung der Moderne mit anderen Mitteln halte. Die Postmoderne ist in der Moderne bereits enthalten. Jetzt entern wir gerade in das Informationszeitalter hinein, also in eine Welt in der Informationen den neuen, nie versiegenden Rohstoff darstellen. Aber das sind andere Themen, auf die ich an anderer Stelle zurückkommen werde. Was ich mit modernem Bewusstsein meine, will ich hier darzustellen versuchen und aufzeigen wie man dieses im modernen Erzählen und im modernen Roman wiederfindet. Wenn man davon weiß, ist es nämlich ein besonderes Vergnügen frühere Literatur zu lesen und darin moderne Strukturen und Topoi zu entdecken. Wie zum Beispiel bei Kleist und Büchner, auf die ich dann später, in anderen Texten eingehen werde.

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Dramatik des 18. und 19. Jahrhunderts: Heinrich von Kleist der Grenzgänger

Wenn wir uns Heinrich von Kleist (1777 – 1811) zuwenden, kommen wir um zwei wichtige Eigenschaften nicht herum, die ihn als klaren Grenzgänger zwischen den Epochen charakterisieren. Offensichtlich ist zum einen, dass Kleists Veröffentlichungen allesamt nach der Jahrhundertwende stattfanden. Sowohl seine Dramen als auch prosaische Werke entstanden nach dem Jahrhundertwechsel, fast alle wurden in einem engen Zeitraum zwischen 1805 und dem Jahr 1811 kurz vor seinem Selbstmord veröffentlicht. Gleichsam starb Kleist aber vor der großen Niederlage Napoleons, vor dem Wiener Kongress und damit auch vor dem Beginn der Restauration und Biedermeier-Zeit, die gemeinhin als Beginn des 19. Jahrhunderts markiert werden. Als zweites fällt auf, dass sich Kleist nicht so richtig einordnen lässt: Zeitlich fällt er irgendwie in die klassisch/romantische Epoche, bei der die Klassik einerseits als Abschluss des 18. Jahrhunderts gelesen werden kann, während die Romantik andererseits bereits den Beginn des 19. Jahrhunderts trägt. Kleists Dramen weisen zwar durchaus eine Nähe zu den Dramen Goethes und Schillers auf, scheinen aber zugleich über diese hinauszugehen, mitnichten den optimistischen Universalismus der Klassik zu tragen. Ich schlage daher vor Kleist nicht nur als epochalen Grenzgänger zu betrachten sondern ebenso als dezidierten Anti-Klassiker, der gerade in seiner Dramatik bereits Motive und Topoi der literarischen Moderne antizipiert.

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Mini-Doku über den echten Dude Jeff Dowd

Jeff Feuerzeig, der auch schon Dokus gemacht hat über die reale Vorlage zu Rocky (The Real Rocky) und über den genialen Daniel Johnston  (The Devil and Daniel Johnston) liefert hier eine liebenswürdige Mini-Doku über Jeff Dowd ab. Dowd wurde irgendwann in den 80ern mit den Coen-Brothers bekannt, als er ihnen half ihren ersten Film “Blood Simple” zu vermarkten. Schließlich avancierte er zur Vorlage zu Jeff Lebowski, den Dude.

via Nerdcore

Links fürs Wochenende

“DESTINO”

Wooaa. Ich bin grad hin und weg, weil ich ENDLICH “Destino” schauen kann!!! Destino ist eine Zusammenarbeit von Salvador Dali und Walt Disney aus den Jahren 1945 und 46. Vor Jahren hab ich mal Ausschnitte davon auf ARTE (oder so) sehen dürfen. Den werde ich mir jetzt erstmal genüßlich anschauen und ob seiner Schönheit plus weil man hier ja kein YT-Vollbild schauen kann gibs den wenn ihr auf den Titel klickt.

Illegal Superheroes

Um auf die Einwanderungspolitik der USA aufmerksam zu machen, hat Neil Rivas eine Posterserie gestaltet die zeigt, dass selbst viele Superhelden, Sinnbild amerikanischer Popkultur, einst Einwanderer waren. Wenn ihr auf den Link klickt, gelangt ihr zur Slideshow, neben der noch auf einzelne Illegal-Superhelden-Schicksale eingegangen wird. Tolle Metaebene.

Beim pinken Überraschungsei geht es nicht um Mädchen sondern um Jungen!

Antje Schrupp auf ihrem Blog “Aus Liebe zur Freiheit” über das Kuriosum, dass Mädchen mit Autos spielen dürfen und dabei ihre Weiblichkeit nicht gefährden würden, während Jungs nicht mit Puppen spielen dürfen, weil sie ihre Männlichkeit (fälschlicherweise) nur bewahren können, in dem sie sich von allem als “weiblich” Identifizierte abgrenzen.

Sieben Gründe warum Facebook fertig hat.

Dass Facebook kurz vor dem Aus steht hört man ja in letzter Zeit immer häufiger. Hier sieben kurze Gründe, warum das der Fall sein könnte.

Wenn das Netz mächtig macht. Ein Politberater über die Methoden der US-Wahl.

Der Text könnte tiefer gehen, aber er deutet an worauf Wahlkampf bald hinauslaufen könnte: die Instrumentalisierung des Web um Wahlen zu gewinnen, anstatt Menschen mit Konzepten wie Liquid Democracy vertraut zu machen um Politik als Politik zu betreiben,  gemäß Hannah Arendt: Politik ist nur Politik wenn alle daran teilhaben.

Pretty Ugly. Manifest für Anti-Design.

Ich mag dieses ganze durch-designte, abgeleckte, auf shininess getrimmte Zeug einfach nicht, weil es unmenschlich ist, es fehlt einfach ein Kontrapunkt um schön und menschlich zu sein. Wenn man sich die Bilder von Pretty Ugly anschaut, bemerkt man zwar, dass sich das ganze mehr ugliness herausnimmt als es eigentlich ist, aber dennoch begrüße ich die Tendenz.

Lieber Dr. Sommer

Übersexualisierung. Unter einem Interview der ZEIT mit “Life- und Sexcoach” Vanessa del Rae zum Thema “Shades of Grey” stand das in den Kommentaren:

2. Lieber Dr. Sommer…

…ich habe noch nie davon geträumt, mich verhauen zu lassen oder eine eine Frau zu schlagen, nicht mal ein bisschen, und von Fesseln halte ich auch nix. Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Bin ich ein unterdrücktes Individuum? Verpasse ich etwas Wichtiges?

Romney Girl

Lustig aber wahr.

 

Letztes Jahr auf Seite360:

Florian fasste die besten Filmdramen der 90er Jahre in 3 Teilen zusammen (Teil 1, Teil 2 und 3) und passend dazu überlegt er wer wer John J. Rambo eigentlich ist.  Rinko stellt ein tolles Mid-2011-Mixtape für lau zusammen und zeigt uns ein tolles Sigur Ros Video. Und ich mache die ganze Zeit a kind of music or so.

Musikvideo der Woche: Frightened Rabbit – State Hospital

Klingt komisch, aber ich hoffe ihr habt gerade schlechtes Düster-Wetter um den sehr schönen und mal wieder todtraurigen Song von den schottischen Frightened Rabbit zu genießen.

Todtraurig, episch und doch mit einem Funken Hoffnung. Jetzt gilt es die Band endlich zu Weltruhm zu führen und spreche mal wieder den Kaufbefehle für die bereits veröffentlichten Alben und das kommende Album aus.

Frightened Rabbit – State Hospital (2012)

Regie: Handheld Cine Club.

Album: tba.

SLENDER – Kostenloses Intense-Horror-Game

Du. Allein. Im Wald. Hört sich nach subtilen Horror an, aber dann… Definiere Intensität! Ihr solltet vorher eure Notdurft verrichtet haben, denn Slender wird für die ein oder andere Bremsspur in der Buchse sorgen. Versprochen! Hier der kostenlose Download.

Dramatik des 18. und 19. Jahrhunderts: Heinrich von Kleist – Ein Gewitter-Leben

Der Kleist-Text ist im Prinzip fertig und muss nur noch korrigiert werden. Bis dahin empfehle ich den großartigen dctp.tv-Beitrag: Ein Gewitter-Leben mit Jens Bisky.

Dramatik des 19. Jahrhunderts: Versuch einer allgemeinen Strukturierung

Shew… dann habe ich es doch tatsächlich geschafft, so wie es der Plan war, das 18. Jahrhundert in rund zehn Tagen hinter mich zu bringen. Abgesehen von Heinrich von Kleist, der mit seinem frühen Tod so ein bisschen zwischen die Epochen gefallen ist (und daher auch verdientermaßen einen eigenen Artikel als Schwellen-Dramatiker spendiert bekommt), können wir eigentlich frohgemuts weiter ins 19. Jahrhundert vorrücken. Und das wird erst einmal stressig. Dank der Aufklärung als maßgebliches Fundament für die Dramatik lässt sich das 18. Jahrhundert recht gut strukturieren. Klar, dabei reicht es nicht, der klassischen Schuldenke von den rationalistischen Aufklärern, die von den empfindsamen Stürmern und Drängern abgelöst werden, die wiederum von der Klassik beerdigt werden, abzuspulen. Aber immerhin lassen sich anhand der Eckpunkte Normative Ästhetik, Rationalismus, Emanzipation des Bürgertums, Autonomes Subjekt, Universelle Versöhnung sowie der großen Namen wie Lessing und Schiller doch zumindest grobe Gattungsgrenzen ziehen. Im 19. Jahrhundert sieht das anders aus: Nicht weil es derlei Topoi zu viele gäbe sondern ganz im  Gegenteil. Im Grunde genommen ist das Deutschland des 19. Jahrhunderts dramatisch ein ziemliches Brachland. Während zwar die Dramatik von Hegel, Schopenhauer und selbst Nietzsche zu DER edlen Literaturform schlechthin erklärt wird und das Theater partiell eine beispiellose Blütezeit erlebt, machen sich wirklich wesentliche Dramen in der Zeit ziemlich rar. Die Romantiker bevorzugen den Roman, die Realisten die Novelle, die Jungdeutschen die Lyrik oder die Kampfschrift und die Biedermeier die Jagdidylle und Klassikerexegese. Und dann sind wir auch schon bei den einzigen eine klare Gattung konstituierenden Naturalisten und im letzten Jahrzehnt des Jahrhunderts. Wie leicht fiele es da, sich zurückzulehnen, zu lamentieren und die Epoche auf die großen Außenseiter Kleist, Büchner – vielleicht noch Grillparzer – zu reduzieren. Ganz so leicht will ich es mir nicht machen und wage im Folgenden zumindest eine grobe Strukturierung, die für die folgenden Themen mindestens hilfreich sein sollte.

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