Digitale und virtuelle Street Art von Sweza

So, an dieser Stelle erst einmal meine Aufforderung an alle Smartphone-, Kamera und Knipser-Besitzer dieser Welt: Leute, fotografiert mehr Street Art! Keine andere Kunstgattung – außer vielleicht die Bühne – besitzt so fragile, der Zeit ausgelieferte Einzelkunstwerke wie die (illegale) Kunst im öffentlichen Raum. Und jeder, wirklich jeder, der an der Erhaltung und Archivierung unserer Kultur interessiert ist, kann und sollte seinen Beitrag dazu leisten, dass eben auch die konstitutionell schwächste und qualitativ oft so starke Kunst überlebt und auch uns folgenden Generationen zugänglich ist.

Und damit zum Artikelthema: Der Berliner Künstler und Urban Artist Sweza kämpft darum, längst verblasste öffentliche Kunstwerke zurück zum Ort ihres Entstehens zu bringen. Dazu nutzt er QR-Codes (Ihr wisst schon, die Teile, die mittlerweile sämtliche PR-Agenturen dieser Welt für sich entdeckt haben), die er an den mittlerweile wieder brachliegenden Flächen ehemaliger Street Art Leinwände (sprich Mauern und Gebäude) platziert. Wer diese Codes abscannt wird zu dem einstigen Kunstwerk geleitet, das – zumeist von der Ordnungsmacht, seltener von der Witterung – brutalst entfernt wurde. Von Arte Creative gibt es einen super spannenden Beitrag zu seiner Arbeit zwischen klassischer Urban Art und digital Lifestyle.

via i-ref

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