Samstag, Juli 7, 2012

Aaaalt, passt aber gerade ganz gut, zu der neusten großen Präsentation des CERN zum Thema Higgs und so weiter. Letztes Jahr bereits hat Street Artist Harmen de Hoop einen quasi illegalen Physiker-Vortrag organisiert, der ohne Genehmigung Bildung als Street Art Performance zurück in den öffentlichen Raum brachte. Es ging um Quantenphysik, Photonen und eben auch dieses ominöse Higgs-Boson, das verdammt nochmal kein Gottesteilchen ist. Und mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit wurde während der Performance kein einziges Mal Comic Sans benutzt…

EDUCATION – AMSTERDAM – 2011

Prof. dr. S. Bentvelsen (UvA / NIKHEF) explains Quantum Physics
to the people in the Vondelpark in Amsterdam:

This is a lecture on Abelian Gauge symmetry of Lagrangians. In the first part I indicate how the global U(1) invariance of the Dirac Lagrangian leads to the conservation of electric charge. Then the global invariance is replaced by a local Gauge invariance, and covariant derivatives are introduced to restore the symmetry. In this way the Lagrangian of Quantum Electro Dynamics is derived, leading to the coupling of photons to the fermion fields. In the last part the Higgs potential is introduced for this U(1) invariance, where spontaneous symmetry breaking leads to a mass term of the vector field (i.e. the foton), and a resulting Higgs particle. In the Standard Model this mechanism gives rise to the masses of the W and Z bosons. It is an open question if this Higgs particle exists.

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So, an dieser Stelle erst einmal meine Aufforderung an alle Smartphone-, Kamera und Knipser-Besitzer dieser Welt: Leute, fotografiert mehr Street Art! Keine andere Kunstgattung – außer vielleicht die Bühne – besitzt so fragile, der Zeit ausgelieferte Einzelkunstwerke wie die (illegale) Kunst im öffentlichen Raum. Und jeder, wirklich jeder, der an der Erhaltung und Archivierung unserer Kultur interessiert ist, kann und sollte seinen Beitrag dazu leisten, dass eben auch die konstitutionell schwächste und qualitativ oft so starke Kunst überlebt und auch uns folgenden Generationen zugänglich ist.

Und damit zum Artikelthema: Der Berliner Künstler und Urban Artist Sweza kämpft darum, längst verblasste öffentliche Kunstwerke zurück zum Ort ihres Entstehens zu bringen. Dazu nutzt er QR-Codes (Ihr wisst schon, die Teile, die mittlerweile sämtliche PR-Agenturen dieser Welt für sich entdeckt haben), die er an den mittlerweile wieder brachliegenden Flächen ehemaliger Street Art Leinwände (sprich Mauern und Gebäude) platziert. Wer diese Codes abscannt wird zu dem einstigen Kunstwerk geleitet, das – zumeist von der Ordnungsmacht, seltener von der Witterung – brutalst entfernt wurde. Von Arte Creative gibt es einen super spannenden Beitrag zu seiner Arbeit zwischen klassischer Urban Art und digital Lifestyle.

via i-ref

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Ich schiebe der Super-Mario-Street-Art mal gleich noch weitere beeindruckende 3D-Kunstwerke hinterher. In diesem Fall von dem japanischen Künstler Nagai Hideyuki (der erschreckend junge 21 Jahre alt ist), in diesem Fall angefertigt auf Notizblöcken. So skizziert und rough Bilder auch mögen müssen, die Fotos sowie das Entstehungs-Video nach dem Klick beweisen, dass da verdammt viel Arbeit dahinter steckt.

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Noch so gar keine Idee für das Sommer-Mixtape ? Stereogum haben satte 24 Songs zur Auswahl und bieten eine erstklassige Auswahl  an so tollen Künstlern wie Diplo oder Cloud Nothings an. Hier ist von Herzschmerz bis Strand-Party alles dabei.

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Das weltweit schwerste Sudoku…

…entwickelt von einem finnischen Mathematiker. Habe mich selbst noch nicht rangetraut, auch wenn ich Sudokus so grundsätzlich eigentlich sehr mag, auch und insbesondere die richtig schweren. Siehe dazu auch, Bericht vom Daily Telegraph: World’s hardest sudoku: can you crack it?

No Surprises? Der große Radiohead-Coveralbum-Showdown

Uli vergleicht bei Auftouren das OK-Computer-Tributalbum OKX (2007) von Stereogum (Download-Link) mit dem aktuellen OK-Computer-Tributalbum A Tribute To OK Computer (2012), das vom Musikexpress herausgegeben wurde.

21/22

Ausdeutungen des Balotelli-Jubels konnte man in der Süddeutschen, der Welt und der taz lesen. Keiner der Exegeten ist auf Cantona gekommen, um Balotelli einzuordnen. Das ist nicht verwunderlich, denn sie haben alle drei etwas anderes im Blick: dass Balotelli schwarz ist. Dass er so gejubelt hat, ist ihnen immer auch Zeichen seines Schwarz-Seins.

Liebling, ich habe ein Viral kreiert – Wie konnte das passieren?

Jannis von Netzfeuilleton fragt sich, wie sein Video Gratis-BILD Unboxing zum viralen Hit auf YouTube mit über 100.000 Visits werden konnte.

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Plants vs. Zombies online (Browsergame)

Zwar nur die gekürzte, dafür aber kostenlose Version des großartigen, großartigen, großartigen (Oh mein Gott, ist das großartig!) Tower-Defense-Games für PC und diverse Mobile Devices. Wer es noch nicht gespielt hat, sollte das jetzt ganz dringend nachholen. Eines der besten, lustigsten und putzigsten Strategiespiele der letzten zweitausend Jahre.

Warum Musik Angst einflößen kann

Was wäre ein Gruselfilm ohne schaurige Musik? – Forscher präsentieren nun eine Erklärung, warum uns beispielsweise die Musik bei der Duschszene des Hitchcock-Thrillers „Psycho“ einen Schauer über den Rücken jagt.

How I watch Movies

Infografik, über den Unterschied cineastischer Sehgewohnheiten zwischen Kinovorführung und Computer-Konsum. Traurig, aber allzu oft wahr.

UNDERGROUND NEW YORK PUBLIC LIBRARY

Bilder von lesenden Menschen in der New Yorker U-Bahn

The IRL-Fetish

Sehr cooler Artikel über den Real Life, bzw. Offline-Fetisch, über die permanente Gegenüberstellung von echtem Leben und digitaler Sphäre, sowie über den Stolz, mit dem viele “Offliner” ihr “wahres Leben” präsentieren:

In great part, the reason is that we have been taught to mistakenly view online as meaning not offline. The notion of the offline as real and authentic is a recent invention, corresponding with the rise of the online. If we can fix this false separation and view the digital and physical as enmeshed, we will understand that what we do while connected is inseparable from what we do when disconnected. That is, disconnection from the smartphone and social media isn’t really disconnection at all: The logic of social media follows us long after we log out. There was and is no offline; it is a lusted-after fetish object that some claim special ability to attain, and it has always been a phantom.

How Accurately Does Hollywood Age Actors?

Fotostrecke des Slate-Magazins über die Diskrepanz zwischen der “künstlerischen Alterung” von Darstellern in Hollywoodfilmen und ihrem tatsächlichen Alterungsprozess. So haben die Star Trek Schöpfer von 1967 nicht im Geringsten bedacht, wie James T. Kirk William Shatner im Alter in die Breite gehen könnte, überraschend gut getroffen dagegen sind die Protagonisten aus Back to the Future.

The Art of Danger and Suspense

Im wahrsten Sinne des Wortes spannende Fotos bei Creative Review: Glas, scharfe Kanten, fatale Winkel… Die Gefahr der Verletzung ist in jedes einzelne dieser Bilder eingeschrieben.

Letztes Jahr auf Seite360:

Weiter geht es mit den musikalischen 90er-Retrospektiven, weiter geht es im Speziellen mit dem besten Alternative Rock des Jahrzehnts. Ebenfalls Richtung 90er schielt die Betrachtung sämtlicher Kuriosita der Zelda-Reihe, seien es die grauenhaften CD-I-Games oder die groteske Zeichentrickserie. Ebenfalls etwas kurios aber darüber hinaus erfolgreich: Die Suche nach historischen Allegorien in der Harry-Potter-Reihe.

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Das Ergebnis schick, die Entstehung mehr als beeindruckend…

Weitere Bilder aus anderen Winkeln gibt es hier.

via Pixellevel

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