Dreidimensionale Zeichnungen von Robin Kosnas

In seiner Reihe Cloud of Lines versucht sich der Budapester Künstler Robin Kosnas an der Verschmelzung von zweidimensionaler und dreidimensionaler Kunst, von Malerei und Plastik sowie Digitalem und Analogen. Dass die Ergebnisse beeindruckend sind, lässt sich wohl bereits am oberen Bild (Nip in the bud) zweilsohne erkennen, aber auch der Schöpfungsprozess an und für sich ist bereits faszinierend:

Kosnas zeichnet sämtliche feine Linien, die schließlich die menschlichen Körper bilden, per Hand. Mittels Motion Tracking wird dieses Free Hand Drawing digitalisiert und anschließend wiederum mittels Laser in Glas gebrannt. Traditionelle künstlerische Handarbeit geht den Weg über ein digitales Medium, um schließlich dreidimensional in ein haptisches Medium wieder eingeschrieben zu werden… Vielleicht wirken gerade deswegen die entstandenen menschlichen Körper so organisch und zugleich so fremd, irgendwie distanziert und dennoch ganz nah am Menschen. Bei My Modern Met erzählt Kosnas in einem kurzen Interview mehr zu seinen Inspirationen und dem Schöpfungsprozess. Lesenswert.

My constant inspiration is the hectic, crazy world we live in. And of course the subtle beauty that is hidden and waits to be discovered. The concept behind “Nip in the Bud” revolves around the ruthless nature of consumerism. The fetus in the womb is being consumed by us: the consumers of present day. Even if unintentionally, but we do destroy our future with the harum scarum behavior of our societies.

Cloud of Lines by Robin Kosnas

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