Rahmen im Rahmen

Der Künstler Taylor Holland hat für sein Projekt Fra[mes] hochauflösende Fotos von Gemälde im Louvre geschossen, deren Rahmenornamente multipliziert und diese wiederum in das Innere der Rahmen geshoppt. Herausgekommen sind Bilderrahmen, die sich selbst ausstellen, allerdings nur selten in geordnetem Minimalismus sondern zumeist in einem sich selbst referierenden, selbst auflösenden Chaos. Die Verzierung der Präsentationsfläche wird zu ihrem eigenen Ausstellungsobjekt, das Framing wird zur Kunst an und für sich. Eine faszinierende Auseinandersetzung mit der Wirkung von Rahmenbedingungen und Kontextualisierungen der Kunst im musealen Milieu und eine nicht zuletzt auch bissige Abrechnung mit dem Ausstellungsfetisch der postkulturellen Epoche.

using high-resolution digital photographs of ornate frames at the louvre museum in paris as source material, i have taken frames and digitally filled them with the content of themselves.

this project was born of the idea that, on several visits to the louvre, i was often more interested in the artistic merit of the frame than the art itself. the result hopefully challenges the viewer’s notion not only of what art is, but the viewer’s own perceptions about where to find and appreciate art in various settings such as the louvre.

Fra[mes] by Taylor Holland via Minimal exposition

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>