Street Art / Anti Street Art von Mobstr

by Florian Bayer on 23. Juni 2012

in Fundstücke

Der Street Artist Mobstr gehört neben Banksy zu den umtriebigsten und fleißigsten Straßenkünstlern überhaupt, nebenbei auch zu denen, die ihr eigenes Handwerk immer wieder ironisieren und dekonstruieren. Daher an dieser Stelle nur ein ganz kurzer Verweis auf seine gigantische Bildersammlung… Nach dem Klick folgen aber noch einige seiner Arbeiten, die ich besonders beeindruckend finde, die mit zum Coolsten gehören, was die Street Art Szene derzeit zu bieten hat. Und diese funktionieren auch alle nach einem ähnlichen Muster: Deconstructing Street Art oder so ähnlich.

Mobstr nutzt nämlich die Leinwand der Straße, um deren Kunsttauglichkeit generell in Frage zu stellen und gleichzeitig durch diese Infragestellung (eine der vornehmlichsten Aufgaben der Kunst generell), ihre Legitimation als Kunst zu beweisen. Die simplen Slogans sind Art und zugleich Anti Art, persiflieren und pointieren Street Art Strukturen und schaffen sich dadurch einen eigenen künstlerischen Raum, der durch eine sich um sich selbst drehende Reflexion herausragende postmoderne Kunst-Rekursionen und Dekonstruktionen generiert. Das obige Bild steht dabei schon prototypisch für das, was gleich an abfotografierter Street Art folgen wird:

Oh wow look it’s some street art, a wall + a thought = an art piece,

the larger I make this, the less the content matters – Reblog this! (machen wir) – “Even the most rubbish quote, when put on a wall can grab your attention

no good idea to paint on wall, this is not supposed to be here, A Masterpiece

Große Street-Art-Dekonstruktionen, weiter nach dem Klick…

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