Links fürs Wochenende

Paintings with Guitars, Lutes etc.

Sehr schöne Pinterest-Seite von Heike Matthiesen. Gemälde von musizierenden Menschen aus verschiedenen Epochen, mit verschiedenen Instrumenten, von der Antike über den Barock bis zur Moderne.

Jean-Jaques Rousseau – Der wahre Egoist

“Rousseaus natürliche “Selbstliebe” ist besser als jede Moral.” schreibt Slavoj Žižek in diesem Essay anlässlich des 300. Geburtstags des großen Philosophen der Aufklärung.

Länger leben mit Rotwein. Tatsächlich?

Spannende, wissenschaftliche Auseinandersetzung über den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität, Indiz und Beweis, anhand der klassischen Annahme, das regelmäßiges, gemäßigtes Rotwein-Trinken zu einem längeren Leben führen kann.

Spielanalyse: Deutschland – Italien

Ähmm ja, vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen, mein letzter Beitrag zu dieser Fußball-EM, die mich emotional dann doch ziemlich kalt gelassen hat. An dieser Stelle sei trotzdem darauf hingewiesen, dass die (mit Abstand) besten Spielanalysen weder von Waldi noch von Olli kommen, sondern im großartigen Fußball-Blog Spielverlagerung zu finden sind.

Das Manifest für den neuen Theismus

Neue Theisten sind keine Glaubenden; wir vertrauen auf Evidenz. Wir schätzen wissenschaftliche, historische und interkulturelle Evidenzen mehr als alte Texte, religiöse Dogmen oder kirchliche Autorität. Wir schätzen auch wert, wie eine auf Evidenz erbaute Weltanschauung unsere Vereinigung mit Gott-Realität-Leben-Universum-Mysterium-Ganzheit bereichert und vertieft.

Das Ende vom Glied

Marina Weisband setzt sich angenehm differenziert mit der Debatte um das Verbot von Beschneidungen bei Kindern aus religiösen Gründen auseinander. Der Text ist weitaus besser, als der Titel vermuten lässt.

Mous Maze Speedrun (Browsergame)

Mal wieder so ein hysterisches, “Komm mit der Maus bloß nirgendwo ran und achte auf die Zeit! Um Himmels Willen achte auf die Zeit”-Geschicklichkeitsspiel. Macht in dem Fall aber echt Laune.

Go Go Goblin! (Browsergame)

Wieder mal so ein vollkommen überdrehtes “Schieß was ab und halte es so lange wie möglich in der Luft! Um Himmels Willen halte es in der Luft”-Geschicklichkeitsspiel. Der Abgeschossene ist in diesem Fall ein Goblins, Upgrades wie Raketen und Gleitschirme helfen. Nichts neues, macht aber auch Spaß.

How Games Are Meant To Be Played vs. How You Play Them

Infografik

Letztes Jahr auf Seite360:

Trotz Sommerloch hat auch der Juni 2011 einiges an hörenswerten und nicht hörenswerten Alben zu bieten. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, beschäftigt sich Rinko mit Bon Iver, Digitalism, Limp Bizkit und The Antlers und genießt nebenbei das Glastonbury Festival. Außerdem bietet die Frauenfußball-WM Anlass zu Gedanken über primären und sekundären Sexismus. Florian verharrt weiter in der Zelda-Nostalgie,  in diesem Fall bei den 3D-Spielen der Action-Adventure-Reihe und findet nebenbei noch Zeit, sich die besten Justizthriller und Gerichtsfilme der 90er Jahre sowie den legendär verbrämten Waterworld von und mit Kevin Costner zu Gemüte zu führen.

Musikvideo der Woche: Baio – Sunburn Modern

Wir stehen herum

Und stellen uns aus

Wir sind Schaufensterpuppen

Wir sind Schaufensterpuppen

 Wir werden beobachtet

Und wir spüren unserem Puls

 Wir sind Schaufensterpuppen

Wir sind Schaufensterpuppen

(Kraftwerk – Schaufensterpuppen)

Baio – Sunburn Modern (2012)

Regie: Aramique

Album: Sunburn EP

Die 90er Jahre: Die besten Progressive Rock Alben des Jahrzehnts II

Wie schon im letzten Artikel mit der Aufnahme von The Gathering angedeutet, lässt sich durchaus darüber streiten, was zum Progresive Rock gezählt werden darf und was nicht. Aber das Streiten mit Dogmatikern nervt und Hand aufs Herz: Der Prog gehört zu den Genres mit den konservativsten Anhängern, ausgerechnet die Musik, deren Attribut vom lateinischen progressus = Fortschritt abstammt, hat Fans, die sämtliche Neuerungen am liebsten für nichtig erklären und sich in engen Genre-Grenzen am wohlsten fühlen, gerade wenn es um die Verteidigung der Nische gegenüber dem so genannten Mainstream geht. Insofern dürfte die Aufnahme von Muse für einiges Kopfschütteln unter den True Proggern sorgen. Auch dass The Tea Party hier reingehören, wird mit Sicherheit so mancher Prog-Jünger verneinen. Dagegen dürften sowohl The Flower Kings als auch Spock’s Beard und Änglagård einhellig Zustimmung ernten, während Happy Family mit ihrem what the fuckigen Zeuhl-Sound wiederum am anderen Ende des Spektrums angesiedelt sind und all jenen ans Herz gelegt werden können, die schon immer die freakigen, andersartigen und abseitigen Momente der Schublade bevorzugten.

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The Star Wars That I Used To Know – Gotye ‘Somebody That I Used To Know’ Parody

You are now addicted to an overuse of graphics
And making Greedo shoot first? Han shot first.
So when you tried to have the Force make sense
You introduced the midichlorians
And what’s the deal with having me be dubbed over (Noooooooooo!)

Nerds.

via @afelia

Trailerprogramm: Django Unchained, Monster University, 360, The Master, Looper, Beyond: Two Souls, ZombiU

Django Unchained [Quentin Tarantino]

Okay, okay… dürfte wohl schon so ziemlich jeder gesehen haben. Trotzdem noch schnell meine 2 cents zum neuen Streifen von Quentin Tarantino. Das Mashup-Prinzip seiner letzten Filme scheint das Spielkind des postmodernen Exploitation-Kinos hier auf jeden Fall fortzuführen. Nachdem er Martial Arts und Comic (Kill Bill), Action und Giallo (Death Proof) sowie Kriegsfilm und Spaghetti-Western (Inglorious Basterds) zusammengeführt hat, steht im Falle Django Unchained die Hochzeit von Spaghetti-Western und Blaxploitation auf dem Programm. Wie schon bei den letzten Flicks, gelingt es Tarantino – zumindest dem Trailer nach zu urteilen – die beiden so unterschiedlichen Genre-Ansätze so perfekt zusammen zu führen, dass sie wie eine untrennbare, homogene Einheit erscheinen. Jepp, dieser Django ist nicht nur ein dunkler Racheengel, sondern obendrein ein ziemlich cooler Blaxploitation-Prototyp, der einen tödlichen Schuss auch mal mit einem launischen Oneliner – unterlegt von funkigen Klängen – kommentiert. Sieht natürlich alles schick aus und so weiter… auch wenn ich ein bisschen das Gefühl habe, dass Tarantino sich dieses Mal allzu uninspiriert bei sich selbst bedient haben könnte. Außerdem wird Django sich wohl oder übel mit der letzten – noch gar nicht so alten – Western-Revitalisierung der Coens True Grit messen lassen müssen. Gegen deren intelligente, düstere und charmante Auseinandersetzung mit dem Genre könnte Tarantinos Spiel-Exzess ziemlich alt aussehen. Ist aber nicht das erste Mal, dass ich nach Sichtung eines Trailers des Großmeisters kritisch bin; und bisher hat mich der Quentin doch jedes Mal wieder positiv überrascht. Auch zuletzt mit Basterds, den ich für eine der besten Exploitation-Hommagen der letzten zehn Jahre und einen der originellsten Kriegsfilme überhaupt halte. We’ll see… (via)

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Rock ‘N’ Roll is the Devil’s Music

ROCK ‘N’ ROLL
IS THE
DEVIL’S MUSIC!

BEWARE

the hypnotic voodoo rhythm,
a reckless dance down the devil’s road
of sin and self-destruction,
leading youth to eternal damnation in the fiery dephts of hell!

HELL YEAH!

via KFMW

Die 90er Jahre: Die besten Progressive Rock Alben des Jahrzehnts I

Nachdem Rinko sich in Hip Hop Nischen herumgetrieben hat, wird es mal wieder Zeit für etwas populärere Genres (*hüstel). Dass Progressive Rock eigentlich ziemlich out of date ist, wahrscheinlich Zeit seines Bestehens out of date war, muss wohl nicht extra betont werden. Dürfte jeder wissen. Anyway, aktuelle und auch länger andauernde Trends sollten im Kanon keine Rolle spielen, und unabhängig von seinem Low Coolness-Faktor hat der Progressive Rock (oder Prog wie die Babyblauen liebevoll sagen) in den 90ern eine Menge toller Werke zwischen selbstverliebter Frickelei und bombastischem Monumentalismus abgeworfen. So begeistert Frank Zappa mit einem epischen Live-Doppelalbum, das auch  als einsteigerfreundliches Spätwerk funktioniert, King Crimson gelingt mit Thrak das kaum erwartete Comeback und mit Anekdoten, Porcupine Tree und The Gathering schießen die Progressive Rock Bands einer neuen Generation aus dem Boden. Die großen Unbekannten in dieser Runde bilden die Schweden Landberk, die mit atmosphärischem und trippigen Folk Post-Progressive begeistern.

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Muse – Survival (Official Olympics 2012 Song)

In London finden vom 27. Juli bis 12. August 2012 die Olympischen Sommerspiele statt und wer passt zu so einem Großereignis besser als die pathetischen Prog-Rocker von Muse.

Ich bin gerade immer noch nicht sicher ob ich hier einem Hoax aufsitze oder ob der Song tatsächlich so unfassbar scheiße klingt. Wer es einfach nicht glauben mag…

Queen + Andrew Lloyd Webber + Kiss+ WTF?????

Festivalguide von Immonet

Unterhaltsame Infografik von Immonet zu der sich bereits im vollen Gange befindenden Festival-Saison. Das Wacken den höchsten Bierverbrauch pro Kopf zu verzeichnen hat verwundert wohl kaum jemanden und tjoa…wer sich ohne Klopapier auf ein Festival wagt ist entweder verdammt mutig, eklig oder einfach nur dumm.

Mal sehen wo es mich diesmal hin verschlägt, Kollege Bayer dürfte meines Wissen das letzte 2006 auf Einem gewesen sein und diese unfassbar hässliche Mütze trug er damals schon.

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The Dark Knight Rises – Soundtrack (30 Sec Samples)

Was ist besser als gar keine Preview zu dem neuen Soundtrack von The Dark Knight Rises ? Genau, 30 Sekunden-Schnippsel von jedem Song. Da das Alien Prequel “Prometheus” wegen mauer Kritiken wohl als DER Kinohit des Sommers wegfällt, kralle ich mich umso mehr an die paar Samples zu dem neuen Batman-Score. Hans Zimmer, so pompös manche seiner Produktion auch sein mögen, hat es bisher immer geschafft dem Film mit seinen Ideen das gewisse Extra zu geben. Was wäre das Intro des letzten Batman-Films ohne den nervenzerfetzenden Klang des Streichinstrumentes oder Inception mit der rückwärts gespielten Melodie von “Non, je ne regrette rien” ?

via

Digitale Science Fiction Illustrationen von Victor Mosquera

Die futuristischen, poetischen Zeichnungen von Victor Mosquera sind, obwohl sie am Computer entstanden und trotz ihrer technoiden Grundstimmung, ungemein poetische, fantastische und epische Gemälde aus einer fernen Welt, aus einer anderen Dimension. Dabei wirken sie keineswegs so seelenlos wie viele andere digitale Illustrationen, sondern sind kraftvoll, lebendig und auch irgendwie beseelt.

Weitere Bilder  via Maik

Poetisches zum Sonntag: Cityscape vs. Burial

Düstere-verwaschene Straßen-Fotographie von Jon Deboer, die genauso poetisch und bedrohlich wie der Dubstep von Burial wirkt.

 

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You are not Banksy – Street Art Adaptionen von Nick Stern

…Ähmmm ja, Adaptionen. Und zwar im Sinne von: Überführung von einem ins andere Medium. In diesem Fall findet der Transfer von der subversiven, ironischen Street Art Banksys in das Medium der klassischen Fotografie statt. Die Ergebnisse sind komisch, gewitzt, intelligent und nebenbei noch echt schön anzuschauen. Aber seht am besten selbst:

You are not Banky by Nick Stern via Junk Culture