Links fürs Wochenende

Günter Grass – Europas Schande

Ja, ja… wir sind ein Kulturblog und so. Und wenn Günter Grass mit viel Brimborium mal wieder ein neues Gedicht zu einem politischen – kontrovers diskutierten – Thema veröffentlicht, kommen wir daran nicht vorbei. Das Echo darauf hält sich aber dieses Mal in Grenzen. Ein Skandal ist ohnehin nicht zu erwarten, zumindest wenn es nach Spiegel Online geht. Ohnehin beschränken sich die Kommentare von den großen Medien bisher eher auf Agenturmeldungen. Er hat es schon wieder getan… Mehr fällt den meisten nicht dazu ein. Immerhin hat das Teil schon einen eigenen Wikipedia-Artikel (Das ging schnell). Weder auf Twitter noch sonst wo ist bisher allerdings viel passiert. Daher an dieser Stelle nur ein kurzer Hinweis auf die logische Forderung der @leipzigerin: Herr G. braucht ein Blog sowie meinen eigenen Analyseversuch. Vielleicht hat sich der Günter G. dieses Mal tatsächlich vergaloppiert mit seiner Suche nach Aufmerksamkeit und das große Echo bleibt aus. Wäre nicht allzu schade…

Im Auge des Shitstorms

Sarah Kuttner benutzt – um Alltagsrassismus anzuprangern – das Wort “Negerpuppe” und gerät ungewollt in einen albernen, vom Boulevard und empörten Facebook-Nutzern angestachelten Skandal, der auch zum kleinen Shitstörmchen wird. Mittlerweile hat sich die Lage Gott sei Dank beruhigt und ausgerechnet SPON ist mit einem differenzierten Artikel dafür verantwortlich.

Bertrand Russell explains: “Why I’m not a Christian.”

Lord Bertrand Russell’s famous (or infamous if you prefer) 1927 essay “Why I Am Not A Christian” is one of the “classics” of “atheist literature” and one that is still likely to be read to this very day by budding unbelievers trying to inch themselves out of the church pew

Forget me not (Browsergame)

Das schon längere Zeit als Download-Version erhältliche Independent Game “Forget me not” gibt es jetzt auch zum bequemen Spielen im Browser. Simples Prinzip, herausfordernder Schwierigkeitsgrad. Top Gameplay!

Gamgea vor Ort: Computerspielemuseum Berlin

Schon etwas älterer Erfahrungsbericht vom wirklich tollen – wenn auch zu kleinen – Computerspielemuseum auf der Frankfurter Allee. Hingehen lohnt sich, auch wenn das Wetter derzeit eher nach See und Freibad schreit.

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Hilfe, wir werden inkompatibel

Nun also ist es mal wieder soweit. Revolution. Disruption. Oder wenigstens Evolution. Unter dem Begriff Zeitenwende macht es heute kein Experte mehr, der sich das Netz, die Software oder gar Mechatronik/Robotik vorgenommen hat. Da plätschern die Innovationen in der Automobilbranche, der Pharmaindustrie oder der Bankenwelt so vor sich hin. Aber die Welt der digitalen Technik hält wacker das Fähnchen der Innovation hoch. Nur wir dumme Gesellschaft kommen nicht mit – durch unser soziales Gewese…

Letztes Jahr auf Seite360:

Im Zuge der filmgeschichtlichen Exkurse erinnern wir uns an einen der ältesten Animationsfilme überhaupt. Florian erinnert sich mit viel Gänsehaut an die große Zeit von Sonny und Cher, lauscht noch einmal ihrer bewegenden Grabrede und hört ein-, zwei- vielleicht auch dreimal den wunderschönen Song “I got you babe”. Außerdem wirft er einen ätzenden Blick auf ätzende Videospielverfilmungen, wirft einen etwas analytischeren Blick auf David Finchers Fight Club und beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Filmtiteln auf den Erfolg des jeweiligen Films. Rinko genießt währenddessen räudige Gitarrenmusik von Fucked Up in Köln und steckt ansonsten wohl irgendwie in dem selben Sommerloch, in das Flo und Marcus gerade geraten sind.

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