Donnerstag, Mai 3, 2012

Ich liebe diesen Tumblr… mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

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Georges Méliès: Illusions fantasmagoriques, 1898. (via)

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Ich liebe ästhetische Apokalypsen: Wenn die Kunst in sich zusammenstürzt bis nur noch ein kläglicher Widerschein ihres einstigen Glanzes übrig ist, wird sie mit ihrer eigenen Rolle als Spiegelbild der menschlichen Bedürfnisse und mit ihrer Ohnmacht gegenüber Produzent und Rezipient konfrontiert. Die Apokalypse eines Kunstwerkes ist eine beinahe essentielle Erfahrung, stürzt sie doch das vermeintliche genialistische Original hinab in einen dionysischen Urgrund, zerstört dessen Künstlichkeit und entblößt so dessen Abhängigkeit vom eigentlichen Medium und menschlichen Umgang mit diesem. Genau deswegen liebe ich Rejected, The Fall oder eben die Melting Wax Sculptures von Urs Fischer, die ohnmächtig ihrer eigenen Vergänglichkeit gegenüber beinahe so etwas wie schmerzhafte Empathie mit dem wahrgenommenen, sterbenden Kunstwerk auslösen. Das Werk, es leidet unter seinem Zerfall… Hier gibt es noch einen spannenden Guardian-Artikel zu den Skulpturen… Gespenstisch:

Fischer’s candle-man haunted me later when I was walking the decaying streets of Venice. It will haunt me for a long time. It is a beautiful, funny, frightening emblem of time’s fatal arrow.

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Niemals aufgeben, niemals kapitulieren und nie zurück schauen…  Episch!

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Sehr cooler 3Minüter von Seb Lee-Delisle, der fest davon überzeugt ist, dass jeder, wirklich jeder innerhalb kürzester Zeit JavaScript lernen kann. Dies stellt er dann auch gleich eindrucksvoll mit diesem Werbeclip für seine Workshops unter Beweis. Mit Coding-Vorerfahrung falle ich wohl nicht ganz ins Zielpublikum, schicke finde ich diesen Partikelsystem-Crashkurs aber auch allemal.

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