Donnerstag, April 26, 2012

Ein beeindruckender, romantischer audiovisueller Liebesbrief von Robert Kolodny an den äußersten, südlichen Zipfel von Brookly, Coney Island. Zu wundervollen Klängen von Claude Debussy gibt es Strände, Einkaufszonen, Rummel-Attraktionen und kostenlose Umarmungen zu sehen… Hach, geht mir gerade das Herz auf.

A love letter to Brooklyn’s beautiful and magical Coney Island, sent from Robert Kolodny of Land of Nod Inc.
Please visit and support Coney Island, it is a true NYC treasure and needs help being preserved so future generations can enjoy its wonder.
Land of Nod Inc is a Brooklyn based cinema production house. We hand craft and fine tailor all of our video’s to our clients wildest dreams. If you’re in need of some filmmaking in your life, please visit landofnodinc.com and follow @landofnodinc on twitter.
The music is Claire de Lune by the wonderful Claude Debussy.

via @flujo

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Ich spare mir mal die üblichen Auslassungen über irgendwelche Wetterkapriolen und kann nur mit Freude verkünden, dass dieser April endlich bald vorbei ist. So durcheinander wie das Wetter ist auch unsere Auswahl: Rüder Punk von den Screaming Females, gefühliger Sommer-Pop von Last Days Of April, braver Konsens von Of Monsters And Men und erstaunliche Experimente von Django Django.

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Im Jahr 1946 produzierte Disney mit The Story of Menstruation einen Aufklärungsfilm für US-Schulen, der die Herausforderungen junger Mädchen zu Beginn der Pubertät zum Thema hatte. Vordergründig ging es natürlich um die Veränderungen des weiblichen Körpers, im Besonderen um die beginnende Menstruation. Tatsächlich war der Film aber neben dem Marketing für die Damenbinde Kotex von Kimberly-Clark – die den Film mitproduzierten – eine saubere, brave, eben disney-konforme Auseinandersetzung mit der Pubertät: Hygienisch rein, asexuell und skrupellos das patriarchische Gesellschaftsbild der 40er und 50er Jahre kolportierend. Janice Delaney schrieb dazu:

„In der Welt von Disney ist die Regelblutung nicht blutrot, sondern schneeweiß. Die Zeichnungen einer Vagina gleichen eher dem Querschnitt eines Spülbeckens als dem Inneren und Äußeren eines weiblichen Körpers. Es gibt kein Hymen, keine Klitoris und keine Schamlippen; der ganze Fokus liegt auf dem kleinen Nest und seiner potentiellen Schleimhaut. Obwohl Disney und Kimberly-Clark zu Sport während der Periode raten, sind die Sport treibenden Zeichentrickmädchen (die wie Disneys Cinderella aussehen) ohne Füße dargestellt; Fahrräder bewegen sich wundersam die Straße hinunter, ohne von der Fahrerin irgendwie durch Muskel- oder Geisteskraft gelenkt zu werden. Wenig später gibt es ein Happy End mit einer Szene, die eine mit Lippenstift geschminkte Braut zeigt, unmittelbar gefolgt von einer Szene einer mit Lippenstift geschminkten Mutter mit Baby.“

J. Delaney, M. J. Lupton, E. Toth: The Curse. A Cultural History of Menstruation (1988) (via)

Besser kann man es nicht ausdrücken… Und trotzdem ist es auch irgendwie eine Freude, diesen hoffnungslos naiven, schrecklich reaktionären und fast schon realsatirisch braven, antiqierten Aufklärungsfilm von einst zu sehen.

via

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Ich bin weiterhin im automatischen Update-Modus… und so sieht eine verflucht gute Copyshop-Kampagne aus. Verantwortlich für diesen Urban Art Marketing Coup von 2011 sind Scholtz & Friends, Nutznießer ist der Berliner Copyshop Copy and More, und auch ein Herr Guttenplag wäre mit Sicherheit stolz auf diese Form der Selbstpräsentation.

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Ich bin im Urlaub und haue ein paar Artikel nach dem Prinzip “Update or Die!” in den wordpress-eigenen Update-Planer (und nichts davon ist sonderlich aktuell, yeah!). Sprich, wenn ihr das hier lest, sitze ich mit Sicherheit nicht vor dem Computer, sondern genieße stattdessen in der guten alten Heimat ein wenig Ruhe vor diesem Internet… auch wenn mir das mit Sicherheit nicht 100% gelingen wird. Für die wirklich aktuellen Fundstücke und haufenweise Live-Updates sind dann für die nächsten Tage hoffentlich Rinko, Marcus und/oder Johannes zuständig. Achja, zu dem Bild sollte ich auch noch was schreiben: So sieht ein Foto aus, das 365 Tage Belichtungszeit hinter sich hat. Verantwortlich dafür ist Michael Chrisman und weitere Infos zu dem Bild findet ihr bei The Star:

“Time is always a major component in photography, but is usually dealt with in fractions of a second,” writes Chrisman, explaining his interest in lengthy exposures. “Exploring the limits of the medium is part of what drew me to attempting this photograph.

via Bitrebels

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