
Das Künstlerduo Lucie and Simon hat mit Silent World ein ganz und gar großartiges Fotoprojekt realisiert, in dem die großen, lebendigen Metropolen dieser Welt als stille, tote Orte dargestellt werden. Anhand einer Kombination von langzeitbelichteten Fotos und und Bildern, die mit extrem kurzer Verschlusszeit hergestellt wurden, entstehen Impressionen von einer entschleunigten und vor allem entlebten Welt: Leere Plätze, leere Straßen, die für gewöhnlich mit pulsierendem, urbanen Treiben assoziiert werden, apokalyptische Bilder einer Welt, in die das Leben maximal noch als flüchtige Spur eingeschrieben ist. Dazu kommen Bilder von scheinbar toten Plätzen, von einzelnen, vereinsamten Menschen, die durch die architektonischen Überbleibsel einer einst belebten Welt wandeln. Silent World ist eine faszinierende, nachdenkliche Bilderserie, in der unser Blick auf das urbane Leben mit dessen radikaler Unwesentlichkeit konfrontiert wird. Weitere Bilder nach dem Klick und in Lucie & Simons Fotogalerie.
In the Silent World project, we wanted to study and transform our world’s most symbolic metropolises (New York, Beijing, Paris, Rome) into imaginary, fictional, impossible places. In our work, we always try to study and put into image the frontier between reality and the world of dreams. Our desire was to put the viewers into a puzzling and uncomfortable place, pushing him to put into question notions of time and space, but mostly our role and position towards the becoming of our world.





